{"id":36090,"date":"2023-04-12T09:32:16","date_gmt":"2023-04-12T07:32:16","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=36090"},"modified":"2023-04-11T10:58:27","modified_gmt":"2023-04-11T08:58:27","slug":"eroeffnung-additive-center-faberlab-powered-by-arburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=36090","title":{"rendered":"Er\u00f6ffnung Additive Center \u201eFaberlab powered by Arburg\u201c"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Startschuss: Open House mit rund 120 G\u00e4sten er\u00f6ffnet Additive Center in Orrigio bei Mailand<\/strong><\/li>\n<li><strong>Know-how: 3D-Druckdienstleister Faberlab und Arburg bringen gemeinsames Wissen in Kooperation<\/strong><\/li>\n<li><strong>Additiv: Drei Maschinen von Arburg und innovatiQ erm\u00f6glichen Verarbeitungsvielfalt<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Am 2. M\u00e4rz 2023 wurde das Additive Centers \u201eFaberlab powered by Arburg\u201c im Rahmen eines Open-House-Events feierlich er\u00f6ffnet. Das Center bei Faberlab, Dienstleister f\u00fcr die industrielle additive Fertigung, bietet Unternehmen \u00fcber die Region hinaus die einzigartige Gelegenheit, die additiven Maschinen von Arburg und innovatiQ praxisnah kennenzulernen.<\/p>\n<p>Die Kunden profitieren in Orrigio im Gro\u00dfraum Mailand vom geb\u00fcndelten Wissen und der engen Zusammenarbeit von Faberlab und Arburg. Es geht dabei aber nicht nur um die Technologie an sich, sondern auch um alle m\u00f6glichen Dienstleistungen rund um die industrielle additive Fertigung und \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette von der Entwicklung bis zur Fertigung. Dazu geh\u00f6ren etwa das Rapid Prototyping, das Bauteil-Design, aber auch Schulungen.<\/p>\n<p>Dies kann bislang kein anderes italienisches Zentrum Unternehmern, Forschungszentren oder Bildungseinrichtungen anbieten. Dazu stellt Arburg einen Freeformer 200-3X, einen Hochtemperatur-Freeformer 300-3X sowie einen innovatiQ TiQ 5-Drucker mit gro\u00dfem Bauraum zur Verarbeitung von Hochleistungs-Thermoplasten zur Verf\u00fcgung. Von Arburg-Seite aus steht den Additive-Kunden Ivan Panfiglio, Manager f\u00fcr die additive Fertigung in Italien, als Ansprechpartner zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Dieses Pilotprojekt entspricht dem Arburg Prototyping Center (APC), dass das Unternehmen in der Zentrale Lo\u00dfburg sowie den Niederlassungen in den USA und China betreibt. Auch in Italien k\u00f6nnen die Kunden jetzt Benchmark-Bauteile herstellen und Materialien qualifizieren lassen. Damit hat Arburg die Reichweite seiner AM-Aktivit\u00e4ten strategisch weiter ausgebaut und kann ab sofort auch gezielt auf die lokalen Anforderungen und Bed\u00fcrfnisse des italienischen Marktes eingehen.<\/p>\n<p><strong>Zentrum f\u00fcr Additive Manufacturing operativ<\/strong><\/p>\n<p>Zur Er\u00f6ffnung des \u201edigitalen Labors\u201c in Orrigio waren insgesamt 118 G\u00e4ste zu Beratungen, zum Netzwerken und zu Fachdiskussionen mit den Spezialisten anwesend. Die Eltek Spa, ein Arburg-Kunde aus Casale Monferrato, stellte den Besuchern eine Fallstudie vor, in der Produkte pr\u00e4sentiert wurden, die auf dem freeformer entstanden sind.<\/p>\n<p>Massimo Zanin, leitender Entwicklungsingenieur bei der Eltek Spa, h\u00e4lt dazu fest: \u201eEltek verf\u00fcgt \u00fcber rund hundert Arburg-Spritzgie\u00dfmaschinen. Dadurch sind wir mit Faberlab und dem Freeformer in Kontakt gekommen. F\u00fcr uns ist das eine ganz besondere Maschine, kein klassischer Filament-3D-Drucker. F\u00fcr Kunststoffverarbeiter wie uns ist es wichtig, ein System zu haben, das die Prototypen-Herstellung mit den gleichen Kunststoffen wie beim Serienprodukt erlaubt. Unsere Prototypen sollten ann\u00e4hernd die gleichen mechanischen Eigenschaften wie das Original haben.\u201c Der Freeformer sei der Drucker, der diese Anforderungen am besten erf\u00fcllt. Faberlab und Arburg h\u00e4tten Eltek gemeinsam beim bestm\u00f6glichen Einsatz der Maschine geholfen.\u201c<\/p>\n<p>Ein Eltek-Produkt, das vollst\u00e4ndig auf dem Freeformer aufgebaut wurde, hat der Forschung einen gro\u00dfen Schub gegeben. Es handelt sich dabei um ein Schnell-Antibiogramm, also ein mikrobiologisches Testverfahren, das die Analyse des Ansprechens eines Bakteriums auf ein Antibiotikum erlaubt. \u00a0Das erm\u00f6glicht, die Pathologie des Patienten sehr schnell zu verstehen und auf diese Weise Leben zu retten.<\/p>\n<p><strong>Stimmen zur Er\u00f6ffnung<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Victor Roman, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ARBURGadditive aus Lo\u00dfburg, kommentiert die gemeinsame Arbeit in Italien so: \u201eDie 3D-Technologie und ihre Verbreitung ist von grundlegender Bedeutung in einer Zeit, in der Unternehmen Innovationen ben\u00f6tigen, um den Zeit- und Kostenaufwand f\u00fcr die Realisierung von Projekten zu reduzieren. In diesem Sinne ist die entstandene Partnerschaft mit Faberlab ein integraler Bestandteil dieses Prozesses und ein Element, das wir f\u00fcr den gesamten italienischen Markt als strategisch betrachten.\u201c<\/p>\n<p>Raffaele Abbruzzetti, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Arburg Srl in Italien, sieht die Kooperation ebenfalls positiv: \u201eEs ist eine wichtige Zusammenarbeit zwischen zwei unabh\u00e4ngigen Unternehmen, aber mit dem gemeinsamen Interesse, die additive Fertigung und ihre Perspektiven mit Maschinen und vor allem dem Start der Produktion auf Abruf anzubieten. Auf diese Weise hat Arburg die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet, Muster zu fertigen und neue Materialien auf Wunsch italienischer Kunden direkt vor Ort zu qualifizieren. Faberlab kann seine \u00fcber Jahre gesammelte Erfahrung jetzt mit einem kompletten Maschinenpark nutzen. Deshalb kann \u201aFaberlab powered by Arburg\u2018 in einer so wichtigen industriellen Region wie der Lombardei und auch dar\u00fcber hinaus eine aktive Rolle bei der Unterst\u00fctzung von Industrie, Institutionen und Forschungszentren spielen.\u201c<\/p>\n<p>Und auch Davide Baldi von Faberlab lobt Kooperation und Technik: \u201eDie Zusammenarbeit zwischen Faberlab und Arburg ist eine Chance f\u00fcr beide Seiten. Arburg hat mit dem Freeformer ein innovatives und einzigartiges Produkt entwickelt, das durch diese Partnerschaft promotet werden kann. Faberlab steuert ein Labor wie kein anderes bei, das die additive Technologie in die Unternehmen bringt und die technologische Entwicklung f\u00f6rdert. Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgen wir \u00fcber einen gro\u00dfen Pool an Unternehmen aus der Kunststoffbranche, von denen viele bereits Arburg-Kunden sind. So k\u00f6nnen die Bed\u00fcrfnisse beider Partner sehr gut zusammengebracht werden.<\/p>\n<p>Der Freeformer von Arburg arbeitet sehr nah an der Produktion und passt als offenes System perfekt zu den Entwicklungszielen von Faberlab. Die Zusammenarbeit ist auch eine Chance f\u00fcr Unternehmen, einer innovativen neuen Technologie n\u00e4herzukommen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Fast alles ist m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n<p>Im \u201eFaberlab powered by Arburg\u201c Additive Center in Orrigio lassen sich nicht nur additive Standardbauteile, sondern etwa auch komplexe Funktionsbauteile als Hart-Weich-Verbindungen oder mit St\u00fctzmaterial herstellen. F\u00fcr die Produktion im industriellen Ma\u00dfstab steht eine breite Palette von Originalmaterialien, Materialkombinationen und Farben auf h\u00f6chstem Qualit\u00e4ts- und Stabilit\u00e4tsniveau zur Verf\u00fcgung. Zwei von vielen Beispielen sind etwa der 3D-Druck mit ABS f\u00fcr schlagz\u00e4he Bauteile mit hoher Oberfl\u00e4cheng\u00fcte oder die additive Verarbeitung von SEBS, eines TPE mit hoher Elastizit\u00e4t, Weichheit, guter Einf\u00e4rb- und Formbarkeit. Damit bleiben auch in Italien bez\u00fcglich der industriellen additiven Fertigung jetzt keine W\u00fcnsche mehr offen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. 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