{"id":36301,"date":"2023-05-02T08:47:33","date_gmt":"2023-05-02T06:47:33","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=36301"},"modified":"2023-05-01T20:50:48","modified_gmt":"2023-05-01T18:50:48","slug":"basf-startet-in-stagnierendem-umfeld-besser-als-erwartet-in-das-jahr-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=36301","title":{"rendered":"BASF startet in stagnierendem Umfeld besser als erwartet in das Jahr 2023"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><b>Umsatz lag bei 20,0 Milliarden Euro (minus 13,4 Prozent)<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen mit 1,9 Milliarden Euro (minus 31,5 Prozent) deutlich \u00fcber durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen<\/b><\/li>\n<li><b>Ausblick vom 24. Februar 2023 f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 unver\u00e4ndert<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eBASF ist besser in das Jahr 2023 gestartet als von Analysten erwartet. Und dies in einem stagnierenden und schwierigen konjunkturellen Umfeld\u201c, so BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Bruderm\u00fcller. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisteten die BASF-Gesch\u00e4fte mit Kunden aus der Landwirtschaft und der Automobilbranche. Wesentliche Umsatz- und Ergebniszahlen der BASF-Gruppe hatte das Unternehmen bereits am 12. April vorab bekanntgegeben. Heute ver\u00f6ffentlicht BASF die Quartalsmitteilung zum 1. Quartal 2023 und kommt mit ihren Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4ren zur Hauptversammlung im Congress Center Rosengarten in Mannheim erstmals wieder pers\u00f6nlich zusammen \u2013 nach drei coronabedingt virtuell abgehaltenen Veranstaltungen.<\/p>\n<p><b>Umsatz- und Ergebnisentwicklung im 1. Quartal 2023<\/b><\/p>\n<p>Der Umsatz der BASF-Gruppe lag im ersten Quartal 2023 mit 20,0 Milliarden Euro um 3,1 Milliarden Euro unter dem Wert des Vorjahresquartals. Dies resultierte vor allem aus niedrigeren Mengen in nahezu allen Segmenten als Folge einer geringeren Nachfrage. Zus\u00e4tzlich d\u00e4mpften leicht geringere Preise<br \/>\ndie Umsatzentwicklung. Die von den Segmenten Agricultural Solutions, Nutrition\u00a0&amp;\u00a0Care und Industrial Solutions durchgesetzten Preissteigerungen konnten die niedrigeren Preise in den \u00fcbrigen Segmenten nicht vollst\u00e4ndig ausgleichen. Negative Portfolioeffekte aus der Ver\u00e4u\u00dferung des Kaolinmineraliengesch\u00e4fts im Segment Industrial Solutions belasteten den Umsatz ebenfalls leicht. Leicht positive W\u00e4hrungseinfl\u00fcsse, haupts\u00e4chlich aus dem US-Dollar, wirkten gegenl\u00e4ufig.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit (EBIT) vor Sondereinfl\u00fcssen sank auf 1,9\u00a0Milliarden Euro; dies entsprach einem R\u00fcckgang um 887 Millionen Euro im Vergleich zum starken Vorjahresquartal. Ausschlaggebend f\u00fcr die Ergebnisentwicklung der BASF-Gruppe waren die deutlich gesunkenen Beitr\u00e4ge der Segmente Chemicals und Materials. Auch in den Segmenten Nutrition &amp; Care und Industrial Solutions nahm das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen deutlich ab, w\u00e4hrend es im Segment Surface Technologies leicht sank. Agricultural Solutions steigerte das Ergebnis hingegen erheblich und erzielte ein EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen von rund 1,3 Milliarden Euro nach 868 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Auch Sonstige verbesserte das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen deutlich.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum ersten Quartal 2022 sank das EBIT um 918 Millionen Euro auf 1,9\u00a0Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit vor Abschreibungen und Sondereinfl\u00fcssen (EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen) ging in demselben Zeitraum um 878 Millionen Euro auf 2,9 Milliarden Euro zur\u00fcck und das EBITDA um 898 Millionen Euro auf 2,8 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen lag mit 1,6\u00a0Milliarden Euro um 340 Millionen Euro \u00fcber dem Wert des Vorjahreszeitraums. Im Vorjahresquartal hatten Wertberichtigungen auf die Beteiligung an Wintershall Dea AG das Ergebnis nach Steuern belastet. Das Ergebnis je Aktie betrug im ersten Quartal dieses Jahres 1,75 Euro nach 1,34\u00a0Euro im ersten Quartal 2022.<\/p>\n<p><b>Dividendenvorschlag f\u00fcr Gesch\u00e4ftsjahr 2022 von 3,40 Euro je Aktie<\/b><\/p>\n<p>Vorstand und Aufsichtsrat der BASF SE schlagen der heute stattfindenden Hauptversammlung f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2022 eine Dividende auf H\u00f6he des Vorjahres von 3,40\u00a0Euro je Aktie vor. Auf Basis des Jahresschlusskurses 2022 bietet die BASF-Aktie damit eine hohe Dividendenrendite von 7,3 Prozent. Die Dividende erhalten alle Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re, die am 27.\u00a0April 2023, dem Tag der Hauptversammlung, BASF-Aktien halten. Sofern die Hauptversammlung dem Dividendenvorschlag zustimmt, wird die Auszahlung am 3.\u00a0Mai 2023 erfolgen. Insgesamt wird BASF an diesem Tag 3,0 Milliarden Euro an ihre Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re aussch\u00fctten. \u201eDieser Betrag ist durch unseren Free Cashflow von 3,3\u00a0Milliarden Euro im Jahr 2022 mehr als gedeckt\u201c, so Bruderm\u00fcller.<\/p>\n<p><b>Ausblick 2023 f\u00fcr die BASF-Gruppe<\/b><\/p>\n<p>Die Prognosen f\u00fcr Umsatz, Ergebnis, ROCE und CO<sub>2<\/sub>-Emissionen werden, wie im BASF-Bericht 2022 dargestellt, beibehalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Umsatz zwischen 84 Milliarden Euro und 87 Milliarden Euro<\/li>\n<li>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 4,8 Milliarden Euro und 5,4 Milliarden Euro<\/li>\n<li>Return on Capital Employed (ROCE) zwischen 7,2 Prozent und 8,0 Prozent<\/li>\n<li>CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zwischen 18,1 Millionen Tonnen und 19,1 Millionen Tonnen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die im BASF-Bericht 2022 getroffenen Einsch\u00e4tzungen zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben unver\u00e4ndert:<b><\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 1,6 Prozent<\/li>\n<li>Wachstum der Industrieproduktion: 1,8 Prozent<\/li>\n<li>Wachstum der Chemieproduktion: 2,0 Prozent<\/li>\n<li>US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,05 US-Dollar\/Euro<\/li>\n<li>\u00d6lpreis der Sorte Brent von 90 US-Dollar\/Barrel im Jahresdurchschnitt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Entwicklung der Weltwirtschaft ist nach wie vor mit gro\u00dfer Unsicherheit behaftet. Die Dynamik in der globalen Industrie- und Chemieproduktion bleibt verhalten.<b><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"cmp-text__footnote\"><b>\u00dcber BASF<\/b><\/span><\/p>\n<p><span class=\"cmp-text__footnote\">Chemie f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft, daf\u00fcr steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 111.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen L\u00e4ndern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst sechs Segmente: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition &amp; Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2022 weltweit einen Umsatz von 87,3 Milliarden\u00a0\u20ac. BASF-Aktien werden an der B\u00f6rse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.basf.com\/\">www.basf.com<\/a>.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF ist besser in das Jahr 2023 gestartet als von Analysten erwartet. 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