{"id":36546,"date":"2023-06-26T12:19:06","date_gmt":"2023-06-26T10:19:06","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=36546"},"modified":"2023-06-26T12:19:28","modified_gmt":"2023-06-26T10:19:28","slug":"wacker-verleiht-innovationspreis-fuer-optimiertes-verfahren-zur-herstellung-von-polysilicium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=36546","title":{"rendered":"WACKER verleiht Innovationspreis f\u00fcr optimiertes Verfahren zur Herstellung von Polysilicium"},"content":{"rendered":"<p>Der M\u00fcnchner Chemie-konzern WACKER hat ein Projektteam aus Burghausen mit dem diesj\u00e4hrigen Alexander Wacker Innovationspreis ausgezeichnet. Pr\u00e4miert wurden Verbesserungen des Verfahrens zur Herstellung von Polysilicium, die die Effizienz in der Produktion weiter steigern. Paul B\u00f6nisch, Markus Wenzeis und ihrem Team gelang es, das Steuerungssystem so zu optimieren, dass sich nun die Parameter f\u00fcr die Abscheidung von Polysilicium in Echtzeit anpassen lassen. Die flexible \u00c4nderung der Prozessbedingungen erm\u00f6glicht ein optimiertes Wachstum der Polysiliciumst\u00e4be. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises fand am vergangenen Freitag im Rahmen der WACKER Innovation Days im WACKER-Werk Burghausen statt.<\/p>\n<p>WACKER stellt Polysilicium nach dem sogenannten \u201eSiemensverfahren\u201c her. Bei einer Temperatur von etwa 1.000 Grad Celsius scheidet sich aus dem zugef\u00fchrten gasf\u00f6rmigen Trichlorsilan an Impflingsst\u00e4ben das hochreine Polysilicium ab. Nach mehreren Tagen sind die St\u00e4be dann auf den gew\u00fcnschten Durchmesser angewachsen. Die Reaktoren werden abgeschaltet und ge\u00f6ffnet, die Polysiliciumst\u00e4be entnommen, zerkleinert und f\u00fcr Halbleiter-anwendungen zus\u00e4tzlich noch aufw\u00e4ndig gereinigt. Fertig verpackt gehen die Polysiliciumst\u00fccke an die Kunden \u2013 Hersteller von Halbleiter- und Solarwafern in aller Welt.<\/p>\n<p>Gesteuert wurde der Abscheidungsprozess bislang nach klassisch eingestellten Parametern. Mit Hilfe eines neu entwickelten sensorbasierten Aufbaus konnten Paul B\u00f6nisch, Markus Wenzeis und ihr Team durch die detaillierte Analyse einer umfangreichen Datensammlung die Programmierung des Prozesssteuerungssystems optimieren. Damit sind jetzt \u00c4nderungen der Reaktorbedingungen in Echtzeit m\u00f6glich. Die Effizienz des gesamten Prozesses kann gesteigert und die Qualit\u00e4t des Endprodukts weiter stabilisiert werden. Der Produktionsprozess wird zudem wesentlich nachhaltiger. \u201eMit diesem zukunftsweisenden Ansatz st\u00e4rken wir unsere f\u00fchrende Markt- und Technologieposition in der Herstellung von ultrareinem Polysilicium. Gleichzeitig leistet das neue Verfahren einen wichtigen Beitrag, um unsere Ziele zur Einsparung von CO2 zu erreichen\u201c, sagte WACKER-Vorstandsmitglied Angela W\u00f6rl in ihrer Laudatio.<\/p>\n<p>Mit seinem innovativen Ansatz zur Optimierung der Polysiliciumherstellung konnte sich das Burghauser Team gegen starke Konkur-renz durchsetzen. In diesem Jahr hatten sich 24 Teams aus China, Deutschland, S\u00fcdkorea, der Tschechischen Republik und den USA um den Innovationspreis beworben.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber den Alexander Wacker Innovationspreis<\/strong><br \/>\nSeit 2006 pr\u00e4miert WACKER im Rahmen seines allj\u00e4hrlichen Forschungssymposiums erfolgreiche Forschungs- und Innovationsprojekte mit dem Alexander Wacker Innovationspreis. Der nach dem Unternehmensgr\u00fcnder benannte und mit 10.000 Euro dotierte Preis wird f\u00fcr herausragende Leistungen in den Bereichen Produktinnovation, Prozessinnovation und Grundlagenforschung vergeben.<\/p>\n<p>Paul B\u00f6nisch (2. v. l.) und Markus Wenzeis (3. v. l.) von WACKER POLYSILICON bekamen den Alexander Wacker Innovationspreis 2023 von WACKER-Vorstandschef Christian Hartel (l.) und Vorstandsmitglied Angela W\u00f6rl (r.) \u00fcberreicht. (Foto: WACKER)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der M\u00fcnchner Chemie-konzern WACKER hat ein Projektteam aus Burghausen mit dem diesj\u00e4hrigen Alexander&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36547,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-36546","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36546","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36546"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36546\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36550,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36546\/revisions\/36550"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/36547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36546"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36546"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36546"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=36546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}