{"id":37300,"date":"2023-08-16T08:22:33","date_gmt":"2023-08-16T06:22:33","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=37300"},"modified":"2023-08-15T21:24:47","modified_gmt":"2023-08-15T19:24:47","slug":"deutliche-umsatz-und-ergebnissteigerung-im-ersten-halbjahr-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=37300","title":{"rendered":"Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung im ersten Halbjahr 2023"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u25aa Umsatzerl\u00f6se der GRAMMER Gruppe wachsen um 13,3 % auf 1.172,6 Mio. EUR<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Region APAC mit h\u00f6chster Umsatzsteigerung (+38,8 %); EMEA erzielt Umsatzplus von 10,9 %<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Beide Divisionen mit zweistelligen Erl\u00f6szuw\u00e4chsen: Automotive +14,6 % auf 751,7 Mio. EUR; Commercial Vehicles +11,1 % auf 420,9 Mio. EUR<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Signifikant verbessertes operatives EBIT mit 26,9 Mio. EUR nach einem Verlust von \u201312,3 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Weitere Ergebnisverbesserung im zweiten Halbjahr erwartet, insbesondere durch starkes Q4; Prognose \u2013 vorbehaltlich der Einigungen mit Kunden zur Weitergabe von Kostensteigerungen \u2013 best\u00e4tigt<\/strong><\/p>\n<p>Die GRAMMER Gruppe hat die Gesch\u00e4ftszahlen f\u00fcr das erste Halbjahr 2023 vorgelegt. Der Konzernumsatz erh\u00f6hte sich demnach in der Berichtsperiode deutlich um 13,3 % auf 1.172,6 Mio. EUR (01\u201306 2022: 1.034,6 Mio. EUR). Beide Divisionen trugen mit zweistelligen Zuwachsraten zu der Erl\u00f6ssteigerung bei. Die Division Automotive kam auf ein Plus von 14,6 % auf 751,7 Mio. EUR, die Division Commercial Vehicles steigerte den Umsatz um 11,1 % auf 420,9 Mio. EUR. In beiden Divisionen waren die Regionen APAC und EMEA die wesentlichen Treiber der positiven Umsatzentwicklung, in APAC vor allem durch die schw\u00e4chere, von COVID-19-Lockdowns in China belastete Vorjahresperiode und durch die starke Entwicklung der chinesischen OEMs.<br \/>\nAuch beim Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gelang GRAMMER im ersten Halbjahr 2023 eine deutliche Steigerung auf 18,5 Mio. EUR (01\u201306 2022: \u201312,5 Mio. EUR). Das operative EBIT \u2013 bereinigt um Aufwendungen f\u00fcr Restrukturierungsma\u00dfnahmen in AMERICAS in H\u00f6he von 3,0 Mio. EUR sowie um negative W\u00e4hrungseffekte in H\u00f6he von 5,4 Mio. EUR \u2013 verbesserte sich ebenfalls deutlich auf 26,9 Mio. EUR (01\u201306 2022: \u201312,3 Mio. EUR), was einer operativen EBIT-Rendite von 2,3 % (01\u201306 2022: \u20131,2 %) entspricht. Zu der Ergebnisverbesserung trugen alle Regionen bei. Am st\u00e4rksten machte sich die Verbesserung der Situation in der Region APAC bemerkbar, die in den ersten sechs Monaten des Vorjahres noch stark von COVID-19-bedingten Lockdowns in China, hohen Frachtkosten in Japan und Anlaufkosten f\u00fcr neue Werke belastet gewesen war.<\/p>\n<p><strong>APAC und EMEA mit deutlicher Umsatzsteigerung; alle Regionen verbessern operative Ergebnisse<\/strong><br \/>\nIn der Region EMEA verzeichnete GRAMMER im ersten Halbjahr 2023 einen Umsatz von 639,8 Mio. EUR (01\u201306 2022: 577,0 Mio. EUR) \u2013 ein Anstieg von 10,9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der h\u00f6chste Umsatzbeitrag kam aus der Division Automotive, die um 14,4 % auf 334,8 Mio. EUR (01\u201306 2022: 292,7 Mio. EUR) wuchs. Der Umsatz in der Division Commercial Vehicles erzielte im gleichen Zeitraum ein Wachstum von 7,3 % auf 305,0 Mio. EUR (01\u201306 2022: 284,3 Mio. EUR). Das operative EBIT in der Region EMEA erh\u00f6hte sich auf 35,0 Mio. EUR (01\u201306 2022: 23,6 Mio. EUR). Die operative EBIT-Rendite stieg entsprechend auf 5,5 % (01\u201306 2022: 4,1 %). Das operative EBIT wurde um negative W\u00e4hrungseffekte in H\u00f6he von 2,9 Mio. EUR bereinigt. Insgesamt konnte GRAMMER in der Region im ersten Halbjahr die operative Performance verbessern und erfolgreich weitere Vereinbarungen mit Kunden zur Weitergabe der inflationsbedingten Kostensteigerungen erzielen.<\/p>\n<p>Der Umsatz in der Region AMERICAS lag im ersten Halbjahr 2023 mit 317,9 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (01\u201306 2022: 318,0 Mio. EUR). Der Umsatz in der Division Automotive ging leicht um 0,1 % auf 255,6 Mio. EUR zur\u00fcck (01\u201306 2022: 255,8 Mio. EUR). Im Vorjahr waren hier Nachholeffekte aufgrund der Halbleiterknappheit im Jahr 2021 zu verbuchen. In der Division Commercial Vehicles stieg der Umsatz leicht um 0,2 % auf 62,3 Mio. EUR (01\u201306 2022: 62,2 Mio. EUR). Das operative EBIT blieb in den ersten sechs Monaten 2023 mit \u201323,0 Mio. EUR deutlich negativ (01\u201306 2022: \u201336,0 Mio. EUR). Gr\u00fcnde daf\u00fcr waren die hohe Inflation, die weiterhin stark gestiegenen Personalkosten, Schw\u00e4chen in der operativen Performance sowie Kosten im Zusammenhang mit einer Werksschlie\u00dfung. Zudem belasteten die Neuanl\u00e4ufe der Serienproduktion in Mexiko das Ergebnis. Die operative EBIT-Marge betrug entsprechend \u20137,2 % und verbesserte sich damit gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozentpunkte (01\u201306 2022: \u201311,3 %). Insgesamt blieben jedoch die Fortschritte bei den Restrukturierungsma\u00dfnahmen im zweiten Quartal hinter den Erwartungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im ersten Halbjahr 2022 schlugen noch Einmalaufwendungen in H\u00f6he von rund 4 Mio. EUR f\u00fcr Sonderfrachten eines Werks in Mexiko zu Buche. Das operative EBIT wurde um Aufwendungen f\u00fcr Restrukturierungsma\u00dfnahmen in H\u00f6he von 3,0 Mio. EUR sowie negative Wechselkurseffekte von 1,4 Mio. EUR bereinigt.<\/p>\n<p>Der Umsatz in der Region APAC stieg im ersten Halbjahr 2023 um 38,8 % auf 246,0 Mio. EUR (01\u201306 2022: 177,2 Mio. EUR). Dieser Anstieg ist vor allem auf die Inbetriebnahme des neuen Werks in Hefei im September 2022 sowie auf den Basiseffekt der niedrigeren Vorjahreszahlen zur\u00fcckzuf\u00fchren, als die COVID-19-Lockdowns in China und globale Lieferengp\u00e4sse bei Halbleitern zu deutlich geringeren Kundenabrufen gef\u00fchrt hatten. In der Sparte Automotive erh\u00f6hte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 48,1 % auf 169,6 Mio. EUR (01\u201306 2022: 114,5 Mio. EUR). Dabei stieg der Umsatz mit den chinesischen OEMs \u00fcberdurchschnittlich und \u00fcbertraf im ersten Halbjahr bereits den gesamten Vorjahresumsatz mit diesen Kunden. Die Division Commercial Vehicles kam auf eine Umsatzsteigerung von 21,9 % auf 76,4 Mio. EUR (01\u201306 2022: 62,7 Mio. EUR). Hier ist der Anstieg vor allem auf die Einf\u00fchrung einer strengeren Abgasnorm zur\u00fcckzuf\u00fchren, die noch die Lkw-Neubestellungen im ersten Halbjahr 2022 belastet hatte. Das operative EBIT konnte mit 29,2 Mio. EUR (01\u201306 2022: 14,2 Mio. EUR) mehr als verdoppelt werden. Die operative EBIT-Marge erh\u00f6hte sich um 3,9 Prozentpunkte auf 11,9 % (01\u201306 2022: 8,0 %). Diese positive Entwicklung ist auf Kosteneinsparungsma\u00dfnahmen und Effizienzsteigerungen sowie auf den Wegfall von negativen Effekten, die den Vorjahreszeitraum belastet hatten, zur\u00fcckzuf\u00fchren. Diese umfassten insbesondere das niedrigere Umsatzniveau auf dem chinesischen Markt infolge der COVID-19-Lockdowns, hohe Frachtkosten in Japan, Anlaufkosten f\u00fcr die neuen Werke in China und Produktanl\u00e4ufe.<\/p>\n<p>Jurate Keblyte, CFO der GRAMMER AG: \u201eWir verzeichnen im Vergleich zur Vorjahresperiode eine positive Entwicklung in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2023. Das operative EBIT hat sich deutlich verbessert dank der starken Ergebnisentwicklung in der Region APAC, der Verbesserung der operativen Performance in EMEA sowie Fortschritten bei den Restrukturierungsma\u00dfnahmen in AMERICAS, die allerdings im ersten Halbjahr unter unseren Erwartungen liegen. Die zweite Jahresh\u00e4lfte bleibt dementsprechend herausfordernd, auch mit Blick auf die weiterhin bestehenden gesamtwirtschaftlichen und branchenseitigen Unsicherheiten. Dennoch gehen wir davon aus, unsere Ziele f\u00fcr dieses Jahr zu erreichen, wobei wir erneut mit einem starken vierten Quartal rechnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Prognose f\u00fcr das Gesamtjahr 2023 best\u00e4tigt<\/strong><br \/>\nF\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr best\u00e4tigt die GRAMMER Gruppe ihre bisherige Prognose. Das Management geht aufgrund der weiter bestehenden gesamtwirtschaftlichen und branchenseitigen Unsicherheiten von einem Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 2,2 Mrd. EUR aus; im Hinblick auf die Ertragskraft rechnet GRAMMER mit einer Verdopplung des operativen EBIT auf rund 70 Mio. EUR.<br \/>\nDer Halbjahresbericht 2023 ist auf der Website abrufbar unter:<br \/>\nhttps:\/\/www.grammer.com\/investor-relations\/finanzpublikationen-praesentationen\/quartalsberichte\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GRAMMER Gruppe hat die Gesch\u00e4ftszahlen f\u00fcr das erste Halbjahr 2023 vorgelegt. 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