{"id":37310,"date":"2023-08-17T08:37:57","date_gmt":"2023-08-17T06:37:57","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=37310"},"modified":"2023-08-15T21:43:52","modified_gmt":"2023-08-15T19:43:52","slug":"wittmann-praesentiert-zahlreiche-neuheiten-auf-der-fakuma-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=37310","title":{"rendered":"WITTMANN pr\u00e4sentiert zahlreiche Neuheiten  auf der Fakuma 2023"},"content":{"rendered":"<p><em>Die WITTMANN Gruppe nutzt die diesj\u00e4hrige Fakuma in Friedrichshafen, Deutschland, um eine rekordverd\u00e4chtige Anzahl an Neuentwicklungen auf den unterschiedlichsten Gebieten vorzustellen. Vom 17. bis zum 21. Oktober pr\u00e4sentiert das Unternehmen am Messestand 1204 in Halle B1 seine aktuellen Innovationen aus den Bereichen Automatisierung und Peripherie.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Energieeffizienzpfad<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zur Neuheiten-Pr\u00e4sentation \u2013 um den Messebesuchern ganz gezielt die \u00f6konomischen und technischen Vorteile der WITTMANN Gruppe n\u00e4her zu bringen \u2013, verl\u00e4uft auf dem Messestand der Unternehmensgruppe ein <strong><em>Energieeffizienzpfad<\/em><\/strong>, der insgesamt acht Stationen umfasst. Zus\u00e4tzlich zu den vier Maschinenexponaten, wird auf dem Energieeffizienzpfad eine ebensolche Anzahl an Peripherieger\u00e4ten pr\u00e4sentiert: Erstens die <strong>EcoDrive Vakuumpumpe<\/strong> mit automatischer Lastregelung; zweitens ein <strong>Tempro plus D EcoDrive<\/strong> Temperierger\u00e4t mit bis zu 45 % Energieeinsparung dank variabler Drehzahlregelung; drittens ein <strong>WFC<\/strong> Durchflussregler mit einem <strong>Tempro plus EcoDrive<\/strong> Temperierger\u00e4t, also die Kombination aus Frequenzregelung und paralleler Mediumsverteilung; und schlie\u00dflich eine <strong>Trocknungsbatterie<\/strong> mit <strong>EcoDrive<\/strong> und <strong>SmartFlow<\/strong> f\u00fcr optimierten Energiebedarf dank zielgerichteter Trockenluftverteilung.<\/p>\n<p><strong>Messeneuheit: Erweiterung der WX Baureihe durch den WX90<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die WITTMANN Gruppe verdankt ihren hohen Bekanntheitsgrad nicht zuletzt ihren h\u00f6chst flexiblen Robotern. Die Baureihe der Sonic Roboter zeichnet sich bei schnelllaufenden Applikationen aus. Die WX Baureihe mit Traglasten von bis zu 150 kg offeriert eine L\u00f6sung f\u00fcr beinahe jede Aufgabe, die sich in der Automatisierung von Spritzgie\u00dfanlagen stellt. Roboter der Serie Primus wiederum gl\u00e4nzen bei Pick&amp;Place-Anwendungen. In der Spritzgie\u00df-Automatisierung allerdings ebenfalls nicht zu vergessen sind Anwendungen im Bereich der effizienten Teilehandhabung bzw. Angussentnahme. WITTMANN nimmt die Fakuma 2023 zum Anlass, die Angussentnahme besonders in den Blick zu r\u00fccken.<\/p>\n<p>Lange Zeit hatten sich die Anforderungen der Anwender nicht grundlegend ge\u00e4ndert, sieht man von Sonderw\u00fcnschen bei den H\u00fcben ab. W\u00e4hrend der letzten beiden Jahre \u2013 und speziell im Hinblick auf m\u00f6glichst energieeffiziente L\u00f6sungen \u2013 wurde jedoch der Wunsch nach einer Vollservo-L\u00f6sung und mehr Flexibilit\u00e4t ge\u00e4u\u00dfert, mit weiterhin pneumatisch angetriebener Angusszange.<\/p>\n<p>Am Messestand der WITTMANN Gruppe produziert eine <strong>Insider<\/strong> Arbeitszelle mit integrierter Ausfallrutsche eine Halterung f\u00fcr ein Kletternetz. Die Arbeitszelle besteht aus einer <strong>EcoPower 110<\/strong> Spritzgie\u00dfmaschine, dem neuen <strong>WX90<\/strong> und einer <strong>S-Max<\/strong> Zahnwalzenm\u00fchle. Der von der Maschine ausgeworfene Stangenanguss wird vom <strong>WX90<\/strong> Roboter \u00fcbernommen und unter Nutzung einer Servodrehachse aus dem Werkzeugbereich zur Bediengegenseite geschwenkt und auf die Ausfallrutsche abgeworfen.<\/p>\n<p>Durch diesen Zellenaufbau kann die Stellfl\u00e4che entscheidend reduziert werden, wodurch Raum f\u00fcr h\u00f6here Produktionskapazit\u00e4ten geschaffen wird. Die Entnahmezeit im Werkzeugraum verk\u00fcrzt sich dank schnellerer und kontrollierterer Achsen, und nicht zuletzt wird der Druckluftverbrauch minimiert. All diese Effekte verk\u00fcrzen die Zeitspanne bis zum Erreichen des Return on Investment auf oftmals 18 Monate (unter Heranziehung der aktuellen Energiekosten).<\/p>\n<p>Der auf der Fakuma pr\u00e4sentierte <strong>WX90<\/strong> Roboter kommt idealerweise auf Maschinen mit Schlie\u00dfkr\u00e4ften von 35\u2013150 t zum Einsatz. Die gezeigte Anwendung pr\u00e4sentiert den <strong>WX90<\/strong> als voll in die Spritzgie\u00dfmaschine integriert, was wiederum bedeutet, dass auch die <strong>R9<\/strong> Robotsteuerung komplett in die Spritzgie\u00dfmaschine integriert ist. So entf\u00e4llt der Schaltschrank f\u00fcr den Roboter, die Kosten f\u00fcr das Ger\u00e4t sinken, und der ben\u00f6tigte Platzbedarf f\u00fcr die Schutzeinhausung wird verringert. Durch die Integration des Ger\u00e4ts ergibt sich der weitere Vorteil, dass das Steuerungsprogramm des <strong>WX90<\/strong> direkt mit jenem der Spritzgie\u00dfmaschine verkn\u00fcpft ist. Somit ist eine optimale Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Ger\u00e4ten der Zelle gew\u00e4hrleistet und das Display der Maschine bildet auch die Steuerung des Roboters ab. Ein kleines Display \u2013 wie oftmals bei \u00e4hnlichen Ger\u00e4ten \u00fcblich \u2013 geh\u00f6rt durch diese L\u00f6sung der Vergangenheit an.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zur auf der Fakuma gezeigten Ausf\u00fchrung mit pneumatischer Zange, kann der <strong>WX90<\/strong> mit einem Vakuumkreis ausgestattet werden. Dieser erm\u00f6glicht dem Ger\u00e4t auch die Entnahme von Fertigteilen. Somit vergr\u00f6\u00dfert sich das Einsatzgebiet des Entnahmesystems noch einmal. Weitere Ausf\u00fchrungen des Ger\u00e4ts sind bereits in Planung.<\/p>\n<p>Die Verkaufsfreigabe f\u00fcr die integrierte Arbeitszelle aus Spritzgie\u00dfmaschine und <strong>WX90<\/strong> wird rechtzeitig zur Fakuma 2023 erfolgen.<\/p>\n<p><strong>Messeneuheit: Primus 28<\/strong><\/p>\n<p>Schon vor einigen Jahren konnte WITTMANN die Roboter-Serie <strong>Primus<\/strong> erfolgreich auf dem Markt platzieren. Auf der Fakuma 2023 wird erstmals das neueste Modell der Baureihe pr\u00e4sentiert: der <strong>Primus 28<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Die Anforderungen, die selbst an Pick&amp;Place-Anwendungen gestellt werden, gestalten sich immer anspruchsvoller. Beispielweise kommen h\u00e4ufiger gr\u00f6\u00dfere Entnahmegreifer zum Einsatz. Diese erfordern einen \u00e4u\u00dferst stabilen Achsenaufbau, um die w\u00e4hrend der Bewegungsphasen entstehenden Drehmomente aufnehmen zu k\u00f6nnen. Genau diese besondere Anforderung erf\u00fcllt der neue <\/strong><strong>Primus 28<\/strong><strong> dank seiner auf einem Stahlprofil basierenden vertikalen Y-Achse.<\/strong><\/p>\n<p>Im Vergleich mit den meisten anderen g\u00e4ngigen Materialien bietet Stahl entscheidende Vorteile, vor allem hinsichtlich seiner Biege- und Verdrehsteifigkeit. Angetrieben wird die Y-Achse von einer Zahnstange mit Ritzel, wobei die am Stahlprofil angebrachte Zahnstange die Gesamtsteifigkeit nochmals erh\u00f6ht. Damit beim Anwender kein Mehraufwand bez\u00fcglich der Wartung entsteht, ist der <strong>Primus 28<\/strong> standardm\u00e4\u00dfig mit einem Schmiersystem f\u00fcr die Vertikalachse ausgestattet. Dieses gew\u00e4hrleistet die konstante Schmierstoffversorgung, und somit den ruhigen und verschlei\u00dfarmen Lauf des Antriebssystems.<\/p>\n<p>Die auf der Fakuma pr\u00e4sentierte Variante ist f\u00fcr eine Traglast von 15 kg konzipiert. Weitere Ausf\u00fchrungen mit vertikalen H\u00fcben von bis zu 1.600 mm sind verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p><strong>Messeneuheit: Tempro plus D200 EcoDrive<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem auf der Fakuma 2023 gezeigten <strong>Tempro plus D200 EcoDrive<\/strong> Hochtemperatur-Wasserger\u00e4t erweitert WITTMANN das bew\u00e4hrte Temperierger\u00e4teprogramm der <strong>Tempro plus D<\/strong> Baureihe nach oben und entspricht damit den vermehrt eingehenden Anfragen nach energieeffizienten Hochtemperaturl\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Die maximale Betriebstemperatur des neuen Wasser-Temperierger\u00e4ts liegt bei 200 \u00b0C. Zentral ist auch, zu beachten, dass die hohen Wassertemperaturen und die daf\u00fcr notwendig werdenden Dr\u00fccke die Anforderungen an die Best\u00e4ndigkeit von Werkzeugen und mechanischen Komponenten steigen lassen. Die grundlegende Voraussetzung f\u00fcr dieses Ger\u00e4t ist schlie\u00dflich die Ausf\u00fchrung seiner mediumsber\u00fchrenden Komponenten in Edelstahl, um m\u00f6glicher Korrosion entgegenzuwirken. Bei diesem technisch ausgekl\u00fcgelten Ger\u00e4t wird die Wasserqualit\u00e4t durch den Einsatz spezieller Feinfilter im Werkzeugkreislauf konstant gehalten.<\/p>\n<p>Die Bedienung des <strong>Tempro plus D200 EcoDrive<\/strong> ist so einfach wie m\u00f6glich gehalten. Hierzu geh\u00f6ren auch die vollautomatische Abk\u00fchlung und Werkzeugentleerung, sowie die M\u00f6glichkeit, die Prozessdaten aufzuzeichnen und \u00fcber eine USB Schnittstelle auszulesen. Nicht zuletzt besteht bei der <strong>Tempro plus D<\/strong> Ger\u00e4tegeneration die M\u00f6glichkeit, \u00fcber <strong>Wittmann 4.0<\/strong> die Ger\u00e4testeuerung in die Steuerung der Spritzgie\u00dfmaschine zu integrieren. Dar\u00fcber hinaus ist optional eine OPC UA Schnittstelle oder Euromap 82.1 erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Die Prozessparameter Temperatur und Druck werden permanent \u00fcberwacht. Ein standardm\u00e4\u00dfiger temperaturgeregelter K\u00fchlwasserbypass verhindert temperaturbedingte Sch\u00e4den an den R\u00fccklaufleitungen der K\u00fchlanlage. Zur umfangreichen Standardausstattung der <strong>Tempro plus D<\/strong> Ger\u00e4te z\u00e4hlen weiters die automatische Leckagen- sowie Schlauchbruch\u00fcberwachung und eine Pumpendruck\u00fcberwachung. Zudem sind s\u00e4mtliche Pumpen der <strong>Tempro plus D<\/strong> Druckger\u00e4te mit magnetgekoppelten Pumpen ausgestattet und werden ohne Gleitringdichtungen betrieben.<\/p>\n<p>Die besondere Option f\u00fcr das neue <strong>Tempro plus D200<\/strong> Temperierger\u00e4t stellt die <strong>EcoDrive<\/strong> Pumpe dar. Diese frequenzgeregelte Pumpe der Energieeffizienzklasse IE4 erlaubt es, den Prozess \u00fcber die frei ausw\u00e4hlbaren Parameter Druck, Temperatur und Drehzahl zu regeln und die notwendige Prozesssicherheit beizubehalten.<\/p>\n<p><strong>Messeneuheit: Zahnwalzenm\u00fchle S-Max Dual 6<\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>S-Max Dual 6<\/strong> ist die ideale M\u00fchle f\u00fcr die zentrale Vermahlung von Ausschussteilen, kann aber auch f\u00fcr das Inline-Recycling von Ang\u00fcssen aus Spritzgie\u00dfmaschinen eingesetzt werden. Sie ersetzt das Vorg\u00e4ngermodell <strong>Junior Double 6<\/strong>. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Modellen: Der Antrieb der neuen <strong>S-Max Dual 6<\/strong> erfolgt (wie schon beim Vorg\u00e4ngermodell) durch zwei Getriebemotoren mit 2,2 kW; nun sind diese allerdings vertikal verbaut, um die Stellfl\u00e4che weitestgehend zu minimieren.<\/p>\n<p>Die <strong>S-Max Dual 6<\/strong> ist auf einen Durchsatz von maximal 40 kg\/h ausgelegt. Sie ist standardm\u00e4\u00dfig mit zwei gegenl\u00e4ufigen Schneidrotoren mit insgesamt sechs Messern und acht Zahnwalzen sowie einer Mahlkammer mit den Abmessungen 530 \u00d7 467 mm ausgestattet. Das Design der M\u00fchle erm\u00f6glicht eine einfache und sichere Reinigung der Mahlkammer durch den freien Zugang von oben. Die Rotationsgeschwindigkeit betr\u00e4gt 27 U\/min und gew\u00e4hrleistet ein maximales Drehmoment zur Vermahlung von harten und spr\u00f6den, sowie mit Glasfasern verst\u00e4rkten Materialien. Niedrige Geschwindigkeit bedeutet auch weniger Verschlei\u00df an den Schneidwerkzeugen und damit geringeren Wartungsaufwand, niedrigen Ger\u00e4uschpegel und geringen Energieverbrauch. Die niedrige Geschwindigkeit verringert den Material-R\u00fccksprung w\u00e4hrend des Betriebs und sorgt f\u00fcr ein gleichm\u00e4\u00dfiges Mahlgut und eine bessere Qualit\u00e4t, wobei Staub und Feinteile minimiert werden.<\/p>\n<p>Eine optional erh\u00e4ltliche Einzugswalze h\u00e4lt gro\u00dfe Ang\u00fcsse\/Teile in Bewegung und zerkleinert sie vor der Vermahlung, wodurch die Bildung von Materialbr\u00fccken oder Nestern im Materialtrichter vermieden wird. Die Einzugswalze tr\u00e4gt auch dazu bei, Ausfallzeiten zu vermeiden, die durch Materialstau oder Material\u00fcberlauf verursacht werden k\u00f6nnen, und sorgt f\u00fcr die Aufrechterhaltung der Produktion und den reibungslosen Ablauf des Prozesses. Die optionale Einzugswalze wird v\u00f6llig unabh\u00e4ngig angetrieben und verf\u00fcgt \u00fcber gestreckte Haken, die die Teile vorschneiden und sie anschlie\u00dfend in die Mahlkammer dr\u00fccken. Das zu vermahlende Material ist also bereits zerkleinert, wenn es die Mahlkammer erreicht, und dies erm\u00f6glicht gegebenenfalls die Verwendung eines insgesamt kleineren M\u00fchlentyps \u2013 eine M\u00f6glichkeit, Kosten einzusparen.<\/p>\n<p>Das optionale <strong>ARS (Automatic Reversing System)<\/strong> erh\u00f6ht die Schneidleistung unter Hochlastbedingungen. Das <strong>ARS<\/strong> tr\u00e4gt dazu bei, Blockagen in der Mahlkammer zu minimieren und unterst\u00fctzt die Vermahlung von dickwandigen oder h\u00e4rteren Kunststoffen, beispielsweise solchen, die mit Glasfasern verst\u00e4rkt sind. Das <strong>ARS<\/strong> erm\u00f6glicht es der M\u00fchle, festzustellen, ob der Widerstand gegen den Schneidrotor zu hoch ist. Sollte dies der Fall sein, kehrt der Rotor um, wodurch sich das Material neu positioniert und das weitere Vermahlen unter einem anderen Winkel erm\u00f6glicht wird.<\/p>\n<p>Der schallged\u00e4mmte Materialtricher der <strong>S-Max Dual 6<\/strong> besteht aus Edelstahl. Er verf\u00fcgt \u00fcber ein Sichtfenster, das die Absch\u00e4tzung des F\u00fcllstands in der Mahlkammer und die Kontrolle des Materialflusses erm\u00f6glicht \u2013 ohne dass die M\u00fchle ausgeschaltet werden muss.<\/p>\n<p>Die Zahnwalzen sind mit Z\u00e4hnen in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen erh\u00e4ltlich: 5, 7 und 10 mm, um Mahlgut in unterschiedlichen Korngr\u00f6\u00dfen zu erhalten.<\/p>\n<p><strong>Messeneuheit: <\/strong><strong>zentrale F\u00f6rdersteuerung E-Max 2<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Pr\u00e4sentation der neuen <strong>E-Max 2<\/strong> wird sich der Erfolgsweg, der mit dem vielfach eingesetzten Vorg\u00e4ngermodell von WITTMANN eingeschlagen wurde, bruchlos fortsetzen. Die <strong>E-Max 2<\/strong> zeigt sich als kompakte F\u00f6rdersteuerung, mit welcher sich Materialf\u00f6rdersysteme mit bis zu 24 F\u00f6rderstellen und bis zu zwei Vakuumkreisen realisieren lassen.<\/p>\n<p>Die zum Einsatz kommenden Zentralf\u00f6rderger\u00e4te k\u00f6nnen auf sehr einfache Weise mit der zentralen F\u00f6rdersteuerung verbunden werden, was den raschen und unkomplizierten Aufbau einer Materialf\u00f6rderanlage erm\u00f6glicht. Steigen die Anforderungen, kann die Anlage genauso unkompliziert um weitere F\u00f6rderstellen erweitert werden.<\/p>\n<p>Die Bedienung und die Visualisierung der Anlagenzust\u00e4nde erfolgen bei der <strong>E-Max 2<\/strong> \u00fcber ein hochaufl\u00f6sendes 5,7&#8243; Touch-Display. Auf komfortable Weise k\u00f6nnen \u00fcber das Display einfache Einstellungen vorgenommen werden. Zudem ist es ebenso m\u00f6glich, umfangreichere Eingaben von unterschiedlichen F\u00f6rderparametern vorzunehmen \u2013 mit dem Ziel, die Abl\u00e4ufe in der F\u00f6rderanlage zu optimieren. Die <strong>E-Max 2<\/strong> verf\u00fcgt \u00fcber eine Benutzerverwaltung, mit deren Hilfe Zugangsberechtigungen zum System erteilt werden k\u00f6nnen, was die Anlage zus\u00e4tzlich absichert.<\/p>\n<p>Die <strong>E-Max 2<\/strong> F\u00f6rdersteuerung stellt die optimale L\u00f6sung f\u00fcr kleine bis mittelgro\u00dfe Materialf\u00f6rder-Anwendungen dar. Problemlos meistert sie einen Ausbau der Fertigung, bis hin zur Erweiterung der Anlage zu einer umfangreichen zentralen Materialversorgung.<\/p>\n<p><strong>Messeneuheit: Drymax plus 30 \/ Drymax plus 60 Mobiltrockner<\/strong><\/p>\n<p>Die neue <strong>Drymax plus<\/strong> Serie von Mobiltrocknern ist mit Trockenluftvolumina von 30 und 60 m\u00b3\/h verf\u00fcgbar und stellt somit eine optimale L\u00f6sung f\u00fcr kleine bis mittelgro\u00dfe Materialdurchs\u00e4tze dar. Ein Taupunkt von bis zu -60 \u00b0C stellt den f\u00fcr die Weiterverarbeitung idealen Trocknungsgrad sicher. Abh\u00e4ngig von den zu trocknenden Kunststoffarten kann die <strong>Drymax plus<\/strong> Mobiltrocknerserie mit Trocknungstrichtern von 30 bis 300 Litern Volumen ausgestattet werden.<\/p>\n<p>Die neue Bedienoberfl\u00e4che des 5,7&#8243; gro\u00dfen Touch-Bildschirm ist sehr benutzerfreundlich konzipiert und erm\u00f6glicht die Steuerung des Trocknungsprozesses und der integrierbaren F\u00f6rderger\u00e4te auf einfache Weise. In einer integrierten Materialdatenbank k\u00f6nnen die jeweiligen Trocknungsparameter abgespeichert bzw. bei einem Materialwechsel geladen werden, so dass die richtigen Trocknungseinstellungen jederzeit sofort verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n<p>Die zus\u00e4tzliche Ambi-LED Statusanzeige in der Frontt\u00fcr des Mobiltrockners gibt dem Bediener auf einen Blick R\u00fcckmeldung \u00fcber den aktuellen Betriebszustand, ohne dass hierf\u00fcr die Bildschirmanzeige konsultiert werden muss.<\/p>\n<p>Eine OPC UA Schnittstelle erm\u00f6glicht f\u00fcr die neue <strong>Drymax plus<\/strong> Baureihe den automatisierten Datenaustausch, eine Funktion, die etwa f\u00fcr Dokumentationen im Qualit\u00e4tsmanagement herangezogen werden kann.<\/p>\n<p><strong>Messeneuheit: EcoDrive Vakuumpumpe mit automatischer Lastregelung<\/strong><\/p>\n<p>Die neue <strong>EcoDrive Vakuumpumpe<\/strong> aus dem Hause WITTMANN optimiert automatisch den Energieverbrauch von zentralen Materialversorgungsanlagen \u2013 bei gleichbleibender zuverl\u00e4ssiger Versorgung der einzelnen Materialverbraucher. Trotz dieser neuen Funktion bleibt die gewohnte einfache und komfortable Bedienweise der Gesamtanlage unver\u00e4ndert erhalten, da die Optimierungsschritte der <strong>EcoDrive Vakuumpumpe<\/strong> im Hintergrund ausgef\u00fchrt werden, ohne dass der Anlagenbediener hier t\u00e4tig werden muss.<\/p>\n<p>Durch den Einsatz von entsprechenden \u00dcberwachungsmechanismen und die daran ankn\u00fcpfende Technologie der automatischen <strong>EcoDrive Lastregelung<\/strong> kann eine Energieeinsparung \u2013 abh\u00e4ngig von der jeweiligen Anlagenkonfiguration \u2013 von bis zu 75 % erzielt werden.<\/p>\n<p>Der flexible Aufbau der <strong>EcoDrive Vakuumpumpe<\/strong> erm\u00f6glicht es, diese neue Technologie sowohl bei neu zu errichtenden Anlagen einzusetzen, wie auch bei bereits bestehenden Anlagen. Dies stellt einen weiteren wichtigen Schritt im Bem\u00fchen dar, den Energieverbrauch von Kunststofffertigungen zu optimieren und damit nicht zuletzt die Energiekosten zu reduzieren.<\/p>\n<h3><strong>Messeneuheit: <\/strong><strong>Dosierung von Farb- und Recyclingmaterialien mit Hilfe von Sensorik<\/strong><\/h3>\n<p>Ein nachhaltiger Einsatz von Ressourcen im Bereich Kunststofftechnik sowie die Wiederverwertung von kunststofftechnischen Erzeugnissen sind Thema der Stunde. Es gilt, neue Herausforderungen bei der Verarbeitung von Rezyklaten effizient zu bew\u00e4ltigen \u2013 Herausforderungen, welche bei der ausschlie\u00dflichen Verwendung von Neuware bis dato nicht bekannt waren. Das Einf\u00e4rben der Rezyklate und deren Einsatz im Hinblick auf die Eigenschaften des fertigen Bauteils sind hierbei ausschlaggebende Faktoren. Hier gilt es nun, beispielsweise Rezyklate zu erkennen, die aus nicht lebensmittelgerechten Produkten gewonnen wurden und deren Einsatz im foodgrade Bereich zu unterbinden. Die sensorische \u00dcberwachung der Materialstr\u00f6me hinsichtlich Reinheit und Vorgeschichte der Rezyklate und deren Eigenfarbe ist die Basis f\u00fcr ein automatisiertes Materialmanagement \u2013 f\u00fcr bestm\u00f6gliche Qualit\u00e4t und hohe Wirtschaftlichkeit.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr die automatisierte Materialpr\u00fcfung ben\u00f6tigten Sensoren k\u00f6nnen dabei direkt an die Schaugl\u00e4ser von <strong>Gravimax<\/strong> Dosierger\u00e4ten montiert werden. Dank <strong>Wittmann 4.0<\/strong> Konnektivit\u00e4t k\u00f6nnen die digitalen Daten der Verarbeitungsmaschinen mit jenen der <strong>Gravimax<\/strong> Dosierger\u00e4te bzw. des gesamten Dosierprozesses verkn\u00fcpft werden. Die Validierung unterschiedlicher Granulate erfolgt dabei in Echtzeit und steuert den Freigabeprozess der Verarbeitungsmaschine. F\u00fcr die Materialpr\u00fcfung stehen drei verschiedene Messverfahren parallel zur Verf\u00fcgung, bei welchen sowohl nach der Farbe des Granulats und der Kunststoffart, als auch nach markiertem Kunststoffmaterial kategorisiert wird.<\/p>\n<p>Als Basis f\u00fcr die Farbmessung dient hierbei die sogenannte 0\u00b0\/45\u00b0-Methode. Hier wird das Material unter 0\u00b0 beleuchtet und unter 45\u00b0 detektiert. Die Farbmessung erfolgt nach dem Dreibereichsverfahren, ebenso die Ermittlung der Kunststoffart. Allerdings wird hier, im Unterschied zur Farbermittlung, im nahen Infrarotbereich gemessen. Dabei wird der Wellenl\u00e4ngenbereich in drei Messfenster von 1.000 nm bis 1.700 nm unterteilt, die anschlie\u00dfend normiert miteinander verglichen werden.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich kann mit Hilfe von phosphoreszierenden Markern im Kunststoffgranulat der zuk\u00fcnftige Einsatzzweck (z .B. non-food Bereich) des Granulats bestimmt werden. Die jeweils im Granulat eingebetteten Marker k\u00f6nnen mit Hilfe von Lichtanregung und entsprechenden Auswertesensoren nachgewiesen werden. Daf\u00fcr stehen unterschiedliche Marker zur Verf\u00fcgung, welche sich gegenseitig erg\u00e4nzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die WITTMANN Gruppe nutzt die diesj\u00e4hrige Fakuma in Friedrichshafen, Deutschland, um eine rekordverd\u00e4chtige Anzahl&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":37311,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-37310","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37310"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37310\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37312,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37310\/revisions\/37312"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/37311"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37310"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=37310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}