{"id":37747,"date":"2023-10-05T08:03:16","date_gmt":"2023-10-05T06:03:16","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=37747"},"modified":"2023-10-04T10:04:44","modified_gmt":"2023-10-04T08:04:44","slug":"maschinenbau-plant-personalaufbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=37747","title":{"rendered":"Maschinenbau plant Personalaufbau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fachkr\u00e4ftemangel und Engp\u00e4sse auf dem Arbeitsmarkt sind zentrale Herausforderungen f\u00fcr die Unternehmen<\/strong><\/p>\n<p>Die Chancen auf einen Arbeitsplatz im Maschinenbau- und Anlagenbau sind weiterhin sehr gut. Laut einer aktuellen Umfrage des VDMA planen von \u00fcber 400 befragten Personalverantwortlichen 62 Prozent in den kommenden Monaten zus\u00e4tzliche Fachkr\u00e4fte mit technischem Hintergrund einzustellen. 44 Prozent wiederum wollen ihr Stellenangebot f\u00fcr Ingenieur\/innen und IT-Expert\/innen ausweiten. Auch die Anzahl der Stellen f\u00fcr Fachkr\u00e4fte und Akademiker\/innen aus nicht-technischen Bereichen soll ausgeweitet werden, wenn auch in etwas geringerem Umfang.<\/p>\n<p><strong>Engp\u00e4sse auf dem Arbeitsmarkt bleiben Herausforderung<\/strong><br \/>\n\u201eIm Maschinenbau gibt es eine gro\u00dfe Auswahl an spannenden, krisenfesten und zudem sinnstiftenden Arbeitspl\u00e4tzen. Die Mitarbeitenden unserer Unternehmen besch\u00e4ftigten sich derzeit stark mit Digitalisierung, mit klimafreundlichen Technologien und der Mobilit\u00e4tswende. Der Maschinenbau steht f\u00fcr viele Green Tech-Jobs. Fast ein Viertel aller Arbeitskr\u00e4fte in Deutschland, die sich mit der Produktion von Umweltschutz-G\u00fctern besch\u00e4ftigen, sind im Maschinenbau t\u00e4tig\u201c, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VDMA.<\/p>\n<p>Eine Herausforderung bleiben die Engp\u00e4sse auf dem Arbeitsmarkt. Auch wenn diese im Vergleich zum Fr\u00fchjahr leicht nachgegeben haben, berichten rund 70 Prozent der Unternehmen von starken Engp\u00e4ssen bei technischen Fachkr\u00e4ften. Bei Ingenieur\/innen sp\u00fcrt nach wie vor fast jedes zweite befragte Unternehmen starke Engp\u00e4sse. Durch die hohe Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften in Deutschland ist auch die Fluktuation bei vielen Unternehmen in den letzten zw\u00f6lf Monaten leicht gestiegen.<strong>\u00a0Investment<\/strong><\/p>\n<p><strong>Starkes Investment in Nachwuchskr\u00e4fte<\/strong><br \/>\nNoch st\u00e4rker als in der Vergangenheit wird im Maschinenbau in Nachwuchskr\u00e4fte investiert. Jedes zweite der befragten Unternehmen will in den kommenden 12 Monaten zus\u00e4tzliche Ausbildungspl\u00e4tze im technischen Bereich schaffen. Das Angebot an Ausbildungsstellen im Maschinenbau wird somit zum Ausbildungsbeginn im Herbst 2024 erneut wachsen. Dar\u00fcber hinaus sollen mehr dual Studierende und Praktikant\/innen eingestellt werden. Hier plant im Schnitt jedes dritte Unternehmen eine Ausweitung des Stellenangebots.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie bei Fachkr\u00e4ften und Ingenieur\/innen gibt es jedoch nicht selten<br \/>\nBewerbermangel. Viele Unternehmen k\u00f6nnen derzeit nur etwa drei von vier Ausbildungspl\u00e4tzen und dualen Studienpl\u00e4tze besetzen. Gro\u00dfe Unternehmen tun sich dabei deutlich leichter als kleinere.<\/p>\n<p><strong>Hohe \u00dcbernahmequote im Maschinenbau<\/strong><br \/>\nDie \u00dcbernahmequoten nach der Ausbildung sind im Maschinenbau sehr hoch. Die meisten Unternehmen \u00fcbernehmen rund 90 Prozent ihrer Auszubildenden. Bei den verbliebenen 10 Prozent d\u00fcrften auch die weiteren Zukunftspl\u00e4ne der Auszubildenden eine Rolle spielen. Viele machen entweder direkt nach ihrer Ausbildung oder auch im sp\u00e4teren Verlauf ihrer Karriere noch einen Studienabschluss oder einen Abschluss als Techniker\/in, Meister\/in oder Fachwirt\/in. Die befragten Unternehmen sch\u00e4tzen, dass das etwa auf 50 Prozent ihrer derzeitigen Auszubildenden zutreffen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>\u201eDer Maschinenbau investiert stark in Nachwuchskr\u00e4fte. In den letzten Jahren wurde das Angebot an Ausbildungspl\u00e4tzen und dualen Studienpl\u00e4tzen kontinuierlich ausgeweitet\u201c, sagt J\u00f6rg Friedrich, Leiter der VDMA-Bildungsabteilung. Zugleich k\u00f6nnen viele Unternehmen aktuell nicht alle Stellen besetzen. \u201eDas ist unverst\u00e4ndlich, denn die Mehrzahl der Jugendlichen sind sehr zufrieden mit ihrer Ausbildung\u201c, sagt Friedrich. Dies zeigten Studien des VDMA, aber auch regelm\u00e4\u00dfige Umfragen des DGB. Hier belegten Berufe wie Industriemechaniker\/in, Elektroniker\/in und Mechatronikerin regelm\u00e4\u00dfig Pl\u00e4tze unter den TOP 5. \u201eUnd danach erwartet die jungen Leute ein zukunftssicherer, abwechslungsreicher und gut bezahlter Arbeitsplatz\u201c, erg\u00e4nzt Friedrich.<\/p>\n<p><strong>Die Ergebnisse der Blitzumfrage im \u00dcberblick<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>62 Prozent wollen zus\u00e4tzliche Fachkr\u00e4fte und 44 Prozent zus\u00e4tzliche Akademiker\/innen mit technischem Hintergrund einstellen. Ebenso soll die Anzahl der Stellen in nicht-technischen Bereichen ausgeweitet werden, wenn auch in etwas geringerem Umfang.<strong>Mehrheit der Unternehmen plant, in den n\u00e4chsten 12 Monaten Personal aufzustocken<\/strong>Die<\/li>\n<li>Die Mehrheit der Befragten beobachtet <strong>aktuell bei allen Besch\u00e4ftigtengruppen Engp\u00e4sse am Arbeitsmarkt.<\/strong> Starke Engp\u00e4sse sp\u00fcren die Unternehmen bei Fachkr\u00e4ften, Akademiker\/innen und Auszubildenden im technischen Bereich. Dies berichten jeweils 69, 49 und 55 Prozent.<\/li>\n<li>Innerhalb der letzten 12 Monate ist die <strong>Fluktuation bei den meisten Unternehmen gestiegen.<\/strong> 44 Prozent verzeichnen eine leichte und 14 Prozent eine deutliche Steigerung. 34 Prozent haben keine Ver\u00e4nderung beobachtet.<\/li>\n<li>51 Prozent der Befragten wollen in den kommenden Monaten mehr <strong>technisch-gewerbliche Ausbildungspl\u00e4tze<\/strong> anbieten &#8211; der h\u00f6chste Zuwachs seit 2020, als die Umfrage erstmals durchgef\u00fchrt wurde. Dar\u00fcber hinaus sollen bei 41 Prozent der Unternehmen mehr<strong> Stellen f\u00fcr dual Studierende in technischen F\u00e4chern entstehen<\/strong>.<\/li>\n<li>Bei vielen Unternehmen k\u00f6nnen derzeit nur etwa <strong>75 Prozent der Ausbildungspl\u00e4tze und der dualen Studienpl\u00e4tze besetzt werden sowie 80 Prozent der Praktikumspl\u00e4tze<\/strong>. Die Quote ist bei gro\u00dfen Unternehmen deutlich h\u00f6her als bei kleineren.<\/li>\n<li>Im Schnitt \u00fcbernehmen die Unternehmen <strong>90 Prozent ihrer Auszubildenden<\/strong>.<\/li>\n<li>Vom <strong>Fachkr\u00e4fteeinwanderungsgesetz konnte bislang etwa jedes sechste Unternehmen profitieren<\/strong>. Seit Inkrafttreten des Gesetzes im M\u00e4rz 2020 konnten 16 Prozent der Unternehmen Arbeitskr\u00e4fte aus Nicht-EU-Staaten einstellen. 10 Prozent haben es zwar versucht, hatten allerdings bislang keinen Erfolg. Als gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrden werden B\u00fcrokratie und mangelnde Sprachkenntnisse genannt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Chancen auf einen Arbeitsplatz im Maschinenbau- und Anlagenbau sind weiterhin sehr gut. 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