{"id":37869,"date":"2023-10-17T11:18:53","date_gmt":"2023-10-17T09:18:53","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=37869"},"modified":"2023-10-18T09:42:07","modified_gmt":"2023-10-18T07:42:07","slug":"wacker-praesentiert-temperfreie-fluessigsiliconkautschuke-und-farbpasten-fuer-die-laserbeschriftung-von-siliconen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=37869","title":{"rendered":"WACKER pr\u00e4sentiert temperfreie Fl\u00fcssigsiliconkautschuke und Farbpasten f\u00fcr die Laserbeschriftung von Siliconen"},"content":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG stellt auf der internationalen Fachmesse f\u00fcr Kunststoffverarbeitung Fakuma neue Siliconkautschuke vor, die nach der Verarbeitung nicht getempert werden m\u00fcssen. Der Fl\u00fcssigsiliconkautschuk<br \/>\nELASTOSIL\u00ae LR 5003 ist f\u00fcr Anwendungen im Lebensmittel und anderen sensiblen Bereichen geeignet und erfordert keine thermische Nachbehandlung, um regulatorische Grenzwerte einzuhalten. Au\u00dferdem pr\u00e4sentiert der Chemiekonzern eine neuartige L\u00f6sung zur Beschriftung von Silicongummi.<\/p>\n<p>ELASTOSIL\u00ae Laser Marking Farbpasten sorgen daf\u00fcr, dass Silicone dauerhaft und pr\u00e4zise per Laser beschriftet werden k\u00f6nnen. In Rampenlicht steht auch ELASTOSIL\u00ae eco. Solche Siliconkautschuke werden mit nicht-fossilem Methanol ressourcenschonend hergestellt. Die Fakuma findet heuer vom 17. bis 21. Oktober in Friedrichshafen statt.<\/p>\n<p>Viele Siliconkautschuke werden nach der Verarbeitung thermisch nachbehandelt. F\u00fcr dieses Tempern wird das ausgeh\u00e4rtete Siliconelastomer in einem gut bel\u00fcfteten Ofen \u00fcber mehrere Stunden auf Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius erhitzt. Fl\u00fcchtige Bestandteile werden dabei entfernt und der Silicongummi gewinnt an Festigkeit.<\/p>\n<p>Ein teurer Schritt in der Produktion, der nicht nur viel Zeit und Energie verbraucht, sondern auch den Fluss einer hochautomatisierten Produktion unterbricht.<\/p>\n<p>WACKER hat jetzt unter der Bezeichnung ELASTOSIL\u00ae LR 5003 eine weitere Reihe temperfreier Siliconkautschuke entwickelt, die sich insbesondere f\u00fcr Gro\u00dfserienprodukte im Lebensmittel- und anderen sensiblen Bereichen eignen. Was ihren Gehalt an fl\u00fcchtigen Anteilen betrifft, entsprechen Formteile aus solchen Siliconen auch ohne thermische Nachbehandlung den Grenzwerten des Bundesinstituts f\u00fcr Risikobewertung (BfR). Zudem erf\u00fcllen sie die Anforderungen der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) f\u00fcr<br \/>\nProdukte mit Lebensmittelkontakt. Somit lassen sich wiederbenutzbare Trinkhalme, Backformen, Teigschaber und andere Gegenst\u00e4nde jetzt sehr effizient herstellen. ELASTOSIL\u00ae LR 5003 kann zus\u00e4tzlich getempert werden, um noch h\u00f6here Festigkeiten und einen noch niedrigeren Fl\u00fcchtigengehalt zu erzielen.<\/p>\n<p>ELASTOSIL\u00ae LR 5003 erg\u00e4nzt die ebenfalls temperfreie Fl\u00fcssigsiliconkautschuk-Reihe ELASTOSIL\u00ae LR 5040. Letztere weist auch ohne Tempern eine hohe Weiterrei\u00dffestigkeit auf, wie sie beispielsweise f\u00fcr stark beanspruchte Trink- und Beruhigungssauger, Bei\u00dfringe und andere Babycare-Artikel erforderlich ist.<\/p>\n<p><strong> Neu: Farbpasten f\u00fcr das Markieren von Siliconelastomeren <\/strong><\/p>\n<p>In vielen Anwendungsbereichen, beispielsweise bei der Zuordnung von Kabeln oder Schl\u00e4uchen in medizinischen Anwendungen oder zur Nachverfolgung von Produktionsreihen und -chargen, ist eine best\u00e4ndige Beschriftung von Siliconen erw\u00fcnscht. Die Markierung mittels herk\u00f6mmlicher Druckverfahren st\u00f6\u00dft jedoch bei Siliconelastomeren schnell an ihre Grenzen. Beim Markieren kommt es h\u00e4ufig zum Abrieb oder zu Unsch\u00e4rfen bei der Beschriftung.<br \/>\nWACKER hat dieses Problem nun gel\u00f6st. Mit ELASTOSIL\u00ae Laser Marking Farbpasten hat der Konzern ein Produkt entwickelt, das die dauerhafte Beschriftung von Siliconelastomeren per Laser erm\u00f6glicht. Die Pasten enthalten lasersensible Pigmente, die durch Laserlicht mit einer Wellenl\u00e4nge von 1064 Nanometern sehr pr\u00e4zise entweder ihre Farbe \u00e4ndern oder f\u00fcr ein Aufsch\u00e4umen des Elastomers sorgen. So entsteht eine permanente, nicht abwischbare Markierung im Inneren oder auf der Oberfl\u00e4che des Produkts. Eine solche Markierung ist resistent gegen Hitze, Sonnen- und UV-Licht. Die Kennzeichnung erfolgt ber\u00fchrungslos \u2013 entweder als eigener Markiervorgang nach der Produktion oder im Produktionsprozess selbst.<\/p>\n<p>Um bestm\u00f6gliche Lesbarkeit auf unterschiedlichen farbigen Siliconkautschuken zu erm\u00f6glichen, bietet WACKER drei einfach einzusetzende Masterbatches f\u00fcr die Lasermarkierung f\u00fcr Fl\u00fcssigsilicon als auch f\u00fcr Festsiliconkautschuke an:<br \/>\n\uf07d ELASTOSIL\u00ae COLOR PASTE Laser Marking White \u2013 f\u00fcr wei\u00dfe Markierungen auf dunklem Untergrund<br \/>\n\uf07d ELASTOSIL\u00ae COLOR PASTE Laser Marking Black \u2013 f\u00fcr schwarze Markierungen auf hellem Untergrund und<br \/>\n\uf07d ELASTOSIL\u00ae COLOR PASTE Laser Marking Black TRL \u2013 f\u00fcr schwarze Markierungen auf transparentem Untergrund.<\/p>\n<p>Neben ELASTOSIL\u00ae 5003 und ELASTOSIL\u00ae Laser Marking Farbpasten steht auf dem Messestand auch ELASTOSIL\u00ae eco im Rampenlicht. Dabei handelt es sich um ressourcenschonend hergestellte Siliconkautschuke. Sie werden in einem zertifizierten Verfahren mit Hilfe von pflanzenbasiertem und damit nicht-fossilem<br \/>\nMethanol hergestellt. ELASTOSIL\u00ae eco-Silicone sind nach dem REDcert2-Standard zertifiziert, womit die Nachverfolgbarkeit von erneuerbaren Rohstoffen entlang des gesamten Herstellprozesses<br \/>\nbei WACKER sichergestellt ist.<\/p>\n<p>Besuchen Sie WACKER auf der Fakuma 2023 in Halle A6,\u00a0Stand 6212.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG stellt auf der internationalen Fachmesse f\u00fcr Kunststoffverarbeitung Fakuma neue&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":37870,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-37869","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37869"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37869\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37882,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37869\/revisions\/37882"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/37870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37869"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=37869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}