{"id":38174,"date":"2023-12-11T09:31:27","date_gmt":"2023-12-11T08:31:27","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=38174"},"modified":"2023-12-07T10:33:06","modified_gmt":"2023-12-07T09:33:06","slug":"basf-bietet-butandiol-und-polytetrahydrofuran-mit-co2-fussabdruck-deutlich-unter-globalem-marktdurchschnitt-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=38174","title":{"rendered":"BASF bietet Butandiol und Polytetrahydrofuran mit CO2-Fu\u00dfabdruck deutlich unter globalem Marktdurchschnitt an"},"content":{"rendered":"<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div class=\"text component textbody\">\n<div id=\"text-29739f109d\" class=\"cmp-text\">\n<ul>\n<li><b>Analyse mit produktspezifischen Emissionen von der Wiege bis zum Werkstor<\/b><\/li>\n<li><b>Marktvergleich ergibt gute Position f\u00fcr mehrere Zwischenprodukte<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die BASF wird ihre Produkte 1,4-Butandiol (BDO) und Polytetrahydrofuran (PolyTHF<sup>\u00ae<\/sup>) ab Anfang 2024 als \u201eLowPCF\u201c-Produkte anbieten. Die BASF hat die CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdr\u00fccke (Product Carbon Footprints (PCF)) der beiden Produkte<sup>1<\/sup>\u00a0berechnet. Die Ergebnisse wurden mit den Bewertungen der marktweiten durchschnittlichen Carbon Footprints der entsprechenden Produkte von Drittanbietern<sup>2<\/sup>\u00a0verglichen. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass aufgrund des BASF-Produktionsaufbaus die PCFs von BDO und seinen Derivaten wie PolyTHF deutlich unter dem globalen durchschnittlichen PCF der entsprechenden Produkte von Drittanbietern liegen, die alle aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zu Netto-NullCO<sub>2<\/sub>-Emissionen bis 2050 ist BASF das erste gro\u00dfe Chemieunternehmen<a id=\"_Hlk103613355\" name=\"_Hlk103613355\"><\/a>, das seinen Kunden die individuellen PCFs aller seiner Verkaufsprodukte zur Verf\u00fcgung stellt. Der PCF umfasst die gesamten Treibhausgasemissionen, die anfallen, bis das Produkt das Werkstor der BASF in Richtung Kunde verl\u00e4sst: von der Rohstoffgewinnung \u00fcber die Herstellung der Vorprodukte bis hin zur Herstellung des chemischen Endprodukts selbst.<\/p>\n<p><b>Verschiedene Faktoren tragen zu einem geringen CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck bei<\/b><\/p>\n<p>Der PCF wird durch verschiedene Faktoren bestimmt. So verursacht die Energieerzeugung in BASF-eigenen gasbetriebenen Kraft-W\u00e4rme-Kopplungsanlagen deutlich weniger Treibhausgasemissionen als konventionelle Formen der Energieerzeugung. Dar\u00fcber hinaus zeichnen sich die Produktionsprozesse von LowPCF-Zwischenprodukten durch eine hohe Produktionseffizienz in Bezug auf den Energie- und Rohstoffverbrauch aus, was auf das integrierte Verbundsystem der BASF und die kontinuierlichen Aktivit\u00e4ten im Bereich operativer Exzellenz zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Au\u00dferdem dienen f\u00fcr LowPCF-Zwischenprodukte in der Regel Erd\u00f6l, Erdgas oder Nebenprodukte aus dem Verbund als Prim\u00e4rrohstoffe, nicht aber Kohle. Aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften f\u00fchrt die Verwendung von Kohle generell zu einem h\u00f6heren &#8211; CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck von Folgeprodukten im Vergleich zu Erdgas oder \u00d6l.<\/p>\n<p>\u201eUnternehmensziele zur Reduktion von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen spielen in den von uns bedienten Wertsch\u00f6pfungsketten eine immer wichtigere Rolle. Mit unseren LowPCF-Zwischenprodukten unterst\u00fctzen wir unsere Kunden ihre Ziele zu erreichen: Sie haben nun die M\u00f6glichkeit, sich f\u00fcr ein Produkt zu entscheiden, dessen Carbon Footprint deutlich unter dem globalen Marktdurchschnitt liegt\u201c, sagt Ketan Joshi, Leiter des Unternehmensbereichs Zwischenprodukte der BASF. \u201eIndem wir unseren Kunden die CO<sub>2<\/sub>\u00a0Emissionsdaten auf der Ebene der einzelnen Produkte zur Verf\u00fcgung stellen, bieten wir zudem ein in der chemischen Industrie einzigartiges Ma\u00df an Transparenz.\u201c<\/p>\n<p><b>BDO und PolyTHF: Unverzichtbare Rohstoffe in vielen Wertsch\u00f6pfungsketten<\/b><\/p>\n<p>BDO wird haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Herstellung von PolyTHF verwendet. Die Kunden der BASF verwenden PolyTHF zum Beispiel zur Herstellung von elastischen Spandex- und Elastan-Fasern, die f\u00fcr eine Vielzahl von Textilien verwendet werden. Beispiele daf\u00fcr sind Badeanz\u00fcge, Sportbekleidung und Unterw\u00e4sche, aber auch Oberbekleidung wie Hemden und Stretch-Jeans. Die elastischen Fasern sorgen f\u00fcr dauerhaften Tragekomfort, sie sind feuchtigkeits- und mikrobenbest\u00e4ndig. PolyTHF dient auch als chemischer Baustein f\u00fcr die Herstellung von thermoplastischen Polyurethanen (TPU), aus denen BASF-Kunden hochabriebfeste und elastische Schl\u00e4uche, Folien und Kabelummantelungen vor allem f\u00fcr die Automobilindustrie herstellen. Weitere Anwendungen sind thermoplastische Polyetherester, Polyetheramide und Gie\u00dfelastomere f\u00fcr die Herstellung von R\u00e4dern, zum Beispiel f\u00fcr Skateboards und Inline-Skates. Mit insgesamt f\u00fcnf Produktionsanlagen f\u00fcr PolyTHF in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik z\u00e4hlt BASF zu den weltweit bedeutendsten Anbietern dieses vielseitigen Zwischenprodukts.<\/p>\n<p>BDO ist auch Ausgangsstoff f\u00fcr Polybutylenterephthalat (PBT), ein technischer Kunststoff, der sich (unter dem BASF-Markennamen Ultradur<sup>\u00ae<\/sup>) in der Automobil-, Elektro- und Elektronikindustrie bew\u00e4hrt. BDO dient auch als Zwischenprodukt f\u00fcr die Herstellung von Tetrahydrofuran (THF) und N-Methylpyrrolidon (NMP), die vor allem als wichtige L\u00f6semittel bei der Herstellung von Pharmazeutika und f\u00fcr Lithium-Ionen-Batteriekathoden z.B. f\u00fcr Elektrofahrzeuge dienen.<\/p>\n<p><span class=\"cmp-text__footnote\"><sup>1<\/sup>Die Berechnungen des Product Carbon Footprint (PCF) folgen den Anforderungen und Leitlinien der ISO 14067:2018. Der T\u00dcV Rheinland hat im Rahmen einer Methodenpr\u00fcfung best\u00e4tigt, dass die von der BASF SE entwickelte und angewandte PCF-Methode (SCOTT) wissenschaftlich fundiert ist, im Einklang mit der ISO 14067:2018 und dem Together for Sustainability PCF-Leitfaden<sup>[*]\u00a0<\/sup>steht und dem Stand der Technik entspricht<br \/>\n(<a href=\"https:\/\/eur02.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.certipedia.com%2Fquality_marks%2F0000080389%3Flocale%3Dde&amp;data=05%7C01%7Cwolfgang.mueller%40basf.com%7C8cedb40a8d7d439701dd08dbf17d6e61%7Cecaa386bc8df4ce0ad01740cbdb5ba55%7C0%7C0%7C638369293237231873%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000%7C%7C%7C&amp;sdata=x4Yhxs1GXhv7VOJoe4%2BDCAT0bpC9NvJNdZGKwnWXOv8%3D&amp;reserved=0\">ID-Nr. 0000080389: BASF SE &#8211; Certipedia<\/a>).<\/span><\/p>\n<p><span class=\"cmp-text__footnote\">[*] &#8216;The Product Carbon Footprint Guideline for the Chemical Industry&#8217; (Gemeinsam f\u00fcr Nachhaltigkeit, 2022)<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span class=\"cmp-text__footnote\"><sup>2\u00a0<\/sup>BASF hat diese Einsch\u00e4tzungen f\u00fcr entsprechende Fremdprodukte auf der Basis von \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Informationen und kostenpflichtigen, eigenen Marktforschungsdaten zu Produktionswegen und eingesetzten Rohstoffen, soweit verf\u00fcgbar, sowie eigenem Markt- und Technologie-Know-how vorgenommen. Die Datenannahmen und Allokationsfaktoren f\u00fcr die PCFs von Drittanbietern sind die gleichen wie f\u00fcr die Berechnung des PCFs des BASF-Produkts, sofern zutreffend. Die von BASF vorgenommenen Bewertungen der PCFs der entsprechenden Fremdprodukte wurden keiner kritischen \u00d6kobilanzpr\u00fcfung durch einen unabh\u00e4ngigen Dritten unterzogen.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"cmp-text__footnote\">*Weitere Einzelheiten zu den genannten chemischen Zwischenprodukten:<\/span><\/p>\n<p><span class=\"cmp-text__footnote\"><a href=\"https:\/\/chemicals.basf.com\/global\/en\/Intermediates\/sustainability\/low-pcf.html\">https:\/\/chemicals.basf.com\/global\/en\/Intermediates\/sustainability\/low-pcf.html<\/a><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die BASF wird ihre Produkte 1,4-Butandiol und Polytetrahydrofuran ab Anfang 2024 als \u201eLowPCF\u201c-Produkte anbieten. 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