{"id":38204,"date":"2023-12-13T13:26:16","date_gmt":"2023-12-13T12:26:16","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=38204"},"modified":"2023-12-11T13:27:30","modified_gmt":"2023-12-11T12:27:30","slug":"basf-gibt-update-zur-umsetzung-der-unternehmensstrategie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=38204","title":{"rendered":"BASF gibt Up\u00addate zur Um\u00adsetzung der Unter\u00adnehmens\u00adstrategie"},"content":{"rendered":"<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div class=\"text component textbody\">\n<div id=\"text-648e9bea88\" class=\"cmp-text\">\n<ul>\n<li><b>Einf\u00fchrung eines differenzierten Steuerungskonzepts und neuer\u00a0finanzieller Leistungskennzahlen<br \/>\n<\/b><\/li>\n<li><b>Reduktion spezifischer Scope-3.1-Emissionen bis 2030 um 15 Prozent im Vergleich zu 2022, Netto-Null-Scope-3.1-Emissionen bis 2050 angestrebt<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>BASF geht einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t und hat sich Ziele f\u00fcr Scope-3.1-Emissionen gesetzt. Dies gab das Unternehmen im Rahmen eines Updates f\u00fcr Investoren und Analysten in Ludwigshafen bekannt, bei dem Dr.\u00a0Martin Bruderm\u00fcller, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, und Dr.\u00a0Dirk Elvermann, Finanzvorstand, \u00fcber Fortschritte bei der Umsetzung der im Jahr 2018 kommunizierten Unternehmensstrategie berichteten. Bruderm\u00fcller und Elvermann erl\u00e4uterten, wie das Unternehmen Mittel entsprechend der in der Strategie festgelegten Priorit\u00e4ten verwendet hat, und stellten einen neuen Ansatz zur differenzierten Gesch\u00e4ftssteuerung hin zu h\u00f6herer Profitabilit\u00e4t vor.<\/p>\n<p><b>Priorit\u00e4ten f\u00fcr die Mittelverwendung eingehalten<\/b><\/p>\n<p>Die Unternehmensstrategie von BASF ist auf organisches Wachstum ausgerichtet. Zwischen 2018 und 2022 hat das Unternehmen rund 60 Prozent seiner Ausgaben f\u00fcr Sachinvestitionen sowie f\u00fcr Forschung und Entwicklung verwendet.<\/p>\n<p>Bruderm\u00fcller betonte die hohe Bedeutung der Aktion\u00e4rsrendite und einer attraktiven Dividende f\u00fcr den BASF-Vorstand. \u201eBASF hat die Dividende in drei der vergangenen f\u00fcnf Jahre erh\u00f6ht und sie aufgrund der herausfordernden Rahmenbedingungen 2020 und 2022 auf dem jeweiligen Vorjahresniveau stabil gehalten\u201c, sagte er. Die Gesamtaussch\u00fcttung seit 2018 bel\u00e4uft sich auf 15,8\u00a0Milliarden Euro, und die durchschnittliche Dividendenrendite betr\u00e4gt 5,6\u00a0Prozent pro Jahr. In den zur\u00fcckliegenden zehn Jahren wurden die attraktiven Dividendenaussch\u00fcttungen von BASF durch die starke Cash-Generierung des Unternehmens unterst\u00fctzt. Zwischen 2013 und 2022 belief sich der durchschnittliche Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit auf j\u00e4hrlich 7,7\u00a0Milliarden Euro und der durchschnittliche Free Cashflow auf 3,4\u00a0Milliarden Euro pro Jahr.<\/p>\n<p>Durch kontinuierliches Portfolio-Management hat BASF ihren Fokus in Richtung innovative Wachstumsgesch\u00e4fte gerichtet. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren hat das Unternehmen Gesch\u00e4fte mit einem Umsatz von 5 Milliarden Euro ver\u00e4u\u00dfert und Gesch\u00e4fte mit einem Umsatz von 4 Milliarden Euro erworben.<\/p>\n<p><b>Differenzierte Gesch\u00e4ftssteuerung f\u00fcr h\u00f6here Profitabilit\u00e4t<\/b><\/p>\n<p>Schl\u00fcsselelement der im Jahr 2018 vorgestellten Strategie war die Transformation von BASF in eine kundenorientierte Organisation durch die St\u00e4rkung der Unternehmensbereiche. Ziel war es, die Bed\u00fcrfnisse der Kunden besser zu erf\u00fcllen. Seitdem hat BASF verschiedene Ma\u00dfnahmen ergriffen, um die Steuerungsf\u00e4higkeiten der einzelnen Gesch\u00e4fte zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\u201eDas Unternehmen geht nun einen Schritt weiter mit dem Ziel, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von BASF durch die Anpassung der Gesch\u00e4ftssteuerung weiter zu steigern\u201c, so Elvermann: \u201eWir kombinieren die Vorteile eines differenzierteren Ansatzes zur Steuerung einzelner Gesch\u00e4fte mit den Vorteilen des Verbunds sowie unserer Aufstellung als integriertes Unternehmen.\u201c<\/p>\n<p>Mit einer differenzierten Steuerung passen Unternehmensbereiche ihre spezifischen Gesch\u00e4ftsmodelle und -prozesse weiter an. Dies wird durch adaptierte Prozessstrukturen, IT-Systeme und Governance-Rahmen unterst\u00fctzt. Gesch\u00e4fte, die nicht so tief in den Verbund integriert sind, erhalten mehr Raum, um den Bed\u00fcrfnissen ihrer spezifischen Kundenindustrien gerecht zu werden, w\u00e4hrend sie weiter die Vorteile eines integrierten Unternehmens genie\u00dfen. Dieser Ansatz wird f\u00fcr Battery Materials und Coatings innerhalb des Segments Surface Technologies sowie f\u00fcr Agricultural Solutions gelten.<\/p>\n<p>BASF wird ihre Verbundgesch\u00e4fte \u2013 bestehend aus den Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition &amp; Care \u2013 weiterhin entlang von Wertsch\u00f6pfungsketten steuern und Wert schaffen durch den effizienten Einsatz von Ressourcen, die B\u00fcndelung von Nachfrage und synchronisierte, tief integrierte Produktion. In Zukunft wird das Management von Wertsch\u00f6pfungsketten noch entscheidender sein, da das Unternehmen seinen Produkten Nachhaltigkeitsmerkmale wie den Product Carbon Footprint, den Anteil von Biomasse oder Rezyklat zuordnen wird.<\/p>\n<p>Ab Januar 2024 wird BASF die Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators, KPIs) \u00e4ndern, die zur Steuerung der BASF-Gruppe verwendet werden. Kurz- und mittelfristig wird das Unternehmen den Schwerpunkt st\u00e4rker auf das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen und den Cashflow legen. BASF wird weiterhin die Rendite auf das betriebsnotwendige Kapital (Return on Capital Employed, ROCE) als mittelfristigen Steuerungs-KPI verwenden, um den Fokus auf die Wirtschaftlichkeit von Investitionen beizubehalten.<\/p>\n<p>Mit der differenzierten Steuerung wird BASF auch neue KPIs f\u00fcr ihre Unternehmensbereiche einf\u00fchren. Gesch\u00e4fte mit Fokus auf eine einzelne Branche werden stringenter nach branchenspezifischen KPIs gesteuert, w\u00e4hrend Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten, die tiefer in den Verbund integriert sind, entlang von Wertsch\u00f6pfungsketten gesteuert werden.<\/p>\n<p>BASF wird einen starken Fokus auf die Cash-Generierung in allen Gesch\u00e4ften legen. Dar\u00fcber hinaus werden folgende EBITDA-Margen vor Sondereinfl\u00fcssen angestrebt:<\/p>\n<ul>\n<li>Verbundgesch\u00e4fte: 17 Prozent \u00fcber den Chemiezyklus<\/li>\n<li>Battery Materials: 30 Prozent oder mehr (ohne Metalle) bis 2030<\/li>\n<li>Coatings: mittelfristig 15 Prozent oder mehr<\/li>\n<li>Agricultural Solutions: mittelfristig 23 Prozent oder mehr<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Einklang mit diesen \u00c4nderungen im Steuerungsansatz wird BASF auch ihre externe Berichterstattung und Prognose anpassen. Mit dem BASF-Bericht 2023, der am 23. Februar 2024 zur Ver\u00f6ffentlichung ansteht, wird BASF eine Prognose f\u00fcr das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen und den Free Cashflow auf Konzernebene geben, anstatt eines Ausblicks f\u00fcr Umsatz, EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen und ROCE. Dar\u00fcber hinaus wird das Unternehmen auch auf Segmentebene eine Prognose f\u00fcr das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen und den Cashflow bereitstellen.<\/p>\n<p><b>N\u00e4chster Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t<\/b><\/p>\n<p>BASF berichtete vor den Investorenvertretern auch \u00fcber ihren Fortschritt auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t, ausgehend vom urspr\u00fcnglichen Ziel der Strategie von 2018, klimaneutral zu wachsen. Im M\u00e4rz 2021 erh\u00f6hte BASF dies und setzte Reduktionsziele f\u00fcr Scope-1- und Scope-2-Emissionen: eine Verringerung um 25\u00a0Prozent bis 2030 im Vergleich zu 2018 sowie Netto-Null bis 2050. Um diese Ziele zu erreichen, konzentriert sich BASF auf den Einsatz erneuerbarer Energien und Technologien zur CO<sub>2<\/sub>-Verminderung.<\/p>\n<p>Angesichts des Fortschritts, den das Unternehmen bei der Beschaffung zuverl\u00e4ssiger Prim\u00e4rdaten zu den Emissionen zugekaufter Rohstoffe gemacht hat, ist BASF nun zuversichtlich, \u00fcber eine ausreichend solide Grundlage f\u00fcr die Festlegung von Zielen zur Reduzierung ihrer Scope-3.1-Emissionen zu verf\u00fcgen. Bis 2030 strebt BASF eine Reduzierung der spezifischen Scope-3.1-Emissionen um 15 Prozent im Vergleich zu 2022 \u00fcber das gesamte Portfolio hinweg an \u2013 von 1,57 auf 1,34 Kilogramm CO<sub>2<\/sub> pro Kilogramm zugekauften Rohstoffs.<\/p>\n<p>\u201eWir haben ein spezifisches Ziel definiert, weil unser Fokus auf der Verbesserung des Product Carbon Footprints unserer Verkaufsprodukte liegt, den wir in Kilogramm CO<sub>2<\/sub> pro Kilogramm BASF-Produkt berechnen\u201c, so Bruderm\u00fcller. \u201eUnsere Ambitionen und Bem\u00fchungen auf kurze und auf lange Sicht sind klar: BASF wird mit Kunden und Lieferanten zusammenarbeiten, um pragmatische L\u00f6sungen zu finden, die sowohl kosteneffizient als auch umweltfreundlich sind. Unsere langfristige Ambition ist ebenfalls klar: Wir setzen uns zum Ziel, bis 2050 Netto-Null-Scope-3.1-Emissionen zu erreichen.\u201c<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu der Veranstaltung f\u00fcr Investoren und Analysten finden Sie unter: <a href=\"http:\/\/www.basf.com\/investor-update\">www.basf.com\/investor-update<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF geht einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t und hat sich Ziele f\u00fcr Scope-3.1-Emissionen gesetzt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":35175,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-38204","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38204","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38204"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38204\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38206,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38204\/revisions\/38206"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/35175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38204"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38204"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38204"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=38204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}