{"id":38506,"date":"2024-02-05T07:53:15","date_gmt":"2024-02-05T06:53:15","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=38506"},"modified":"2024-02-04T07:57:04","modified_gmt":"2024-02-04T06:57:04","slug":"vorlaeufige-zahlen-wacker-schliesst-geschaeftsjahr-2023-in-schwachem-marktumfeld-unter-vorjahr-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=38506","title":{"rendered":"Vorl\u00e4ufige Zahlen: WACKER schlie\u00dft Gesch\u00e4ftsjahr 2023 in schwachem Marktumfeld unter Vorjahr ab"},"content":{"rendered":"<p>\uf077 UMSATZ LIEGT AUF VORL\u00c4UFIGER BASIS BEI 6,4 MRD. \u20ac<br \/>\n\uf077 EBITDA MIT 824 MIO. \u20ac UM 60 PROZENT GESUNKEN<br \/>\n\uf077 EBIT BEL\u00c4UFT SICH AUF ETWA 405 MIO. \u20ac<br \/>\n\uf077 INVESTITIONEN STEIGEN UM 30 PROZENT AUF 710 MIO. \u20ac<br \/>\n\uf077 JAHRESERGEBNIS 2023 LIEGT BEI 330 MIO. \u20ac<br \/>\n\uf077 POSITIVER NETTO-CASHFLOW VON RUND 166 MIO. \u20ac<\/p>\n<p>Die Wacker Chemie AG hat im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 auf Grund des anhaltend schwachen Marktumfelds bei Umsatz und Ergebnis deutlich niedrigere Werte als im Vorjahr erzielt. Nach vorl\u00e4ufigen Berechnungen betrug der Gesamtumsatz des Chemiekonzerns im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr rund 6,40 Mrd. \u20ac. Das sind 22 Prozent weniger als im Jahr 2022 (8,21 Mrd. \u20ac). Ausschlaggebend f\u00fcr den R\u00fcckgang waren vor allem niedrigere Preise und Absatzmengen. Beeinflusst wurde die Umsatzentwicklung auch durch negative Wechselkurseffekte.<br \/>\nDas Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Gesch\u00e4ftsjahres 2023 belief sich nach vorl\u00e4ufigen Zahlen auf 824 Mio. \u20ac (2022: 2,08 Mrd. \u20ac). Das ist ein Minus von 60 Prozent. Urs\u00e4chlich hierf\u00fcr waren neben niedrigeren Preisen die weiterhin hohen Kosten f\u00fcr Energie sowie eine niedrige Auslastung der Produktionsanlagen infolge des geringeren Umsatzvolumens. Einsparungen aus den laufenden Effizienzprogrammen des Konzerns haben die Ergebnisentwicklung dagegen positiv beeinflusst.<\/p>\n<p>Das vorl\u00e4ufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist auf Grund der oben beschriebenen Effekte um 76 Prozent auf rund 405 Mio. \u20ac gesunken (2022: 1,68 Mrd. \u20ac). Die Abschreibungen betrugen rund 418 Mio. \u20ac und lagen damit leicht \u00fcber Vorjahr (402 Mio. \u20ac). Das Jahresergebnis 2023 belief sich auf rund 330 Mio. \u20ac (2022: 1,28 Mrd. \u20ac).<\/p>\n<p>\u201e2023 ist der Industriemotor weltweit ins Stottern geraten. Viele Unternehmen haben die Folgen zu sp\u00fcren bekommen. Auch wir bei WACKER\u201c, sagt Vorstandschef Christian Hartel. \u201eDer Preisdruck war hoch, die zu Beginn des Jahres erhoffte Erholung der Nachfrage auf Kundenseite hat nicht stattgefunden. Die weiterhin hohen Energiepreise in Deutschland haben unser Gesch\u00e4ft zus\u00e4tzlich belastet. Bei Umsatz und Ergebnis konnten wir daher nicht an das Jahr 2022 ankn\u00fcpfen, das WACKER mit Rekordwerten abgeschlossen hatte.\u201c Eine Erholung der Nachfrage ist auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Sicht, so Hartel.<\/p>\n<p>Den Herausforderungen des anhaltend schwachen Marktumfeldes begegnet WACKER mit einem verst\u00e4rkten Fokus auf Effizienz und Kostendisziplin. Hinsichtlich der langfristigen Perspektiven des Unternehmens zeigt sich Hartel weiter zuversichtlich: \u201eSo gro\u00df die Herausforderungen aktuell sein m\u00f6gen \u2013 mittel- und langfristig werden wir weiter von den globalen Megatrends profitieren. Digitalisierung, erneuerbare Energien, Elektromobilit\u00e4t und Energiesparen geh\u00f6ren zu den zentralen Treibern unseres Gesch\u00e4fts\u201c, betont Hartel. \u201eStrategisch sind wir gut aufgestellt. An unseren Wachstumszielen bis zum Jahr 2030 halten wir daher unver\u00e4ndert fest. Wir investieren weiterhin konsequent in unsere Zukunft. Unsere heutigen Investitionen sind das Fundament f\u00fcr unser Wachstum von morgen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Investitionen, Netto-Cashflow und Nettofinanzverm\u00f6gen<\/strong><br \/>\nDie Investitionen von WACKER im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 lagen nach vorl\u00e4ufigen Zahlen bei 710 Mio. \u20ac (2022: 547 Mio. \u20ac). Das sind 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazit\u00e4ten der vier Gesch\u00e4ftsbereiche.<br \/>\nDer Netto-Cashflow summierte sich im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 auf rund 166 Mio. \u20ac (2022: 439 Mio. \u20ac). Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang um 62 Prozent sind vor allem das niedrigere Ergebnis sowie die h\u00f6heren Investitionen.<br \/>\nZum Stichtag 31. Dezember 2023 wies WACKER Nettofinanzschulden in H\u00f6he von 84 Mio. \u20ac aus (31.12.2022: Nettofinanzverm\u00f6gen in H\u00f6he von 409 Mio. \u20ac).<\/p>\n<p><strong>Gesch\u00e4ftsbereiche<\/strong><br \/>\nWACKER hat 2023 auf Grund des anhaltend schwachen Marktumfelds in seinen Chemiebereichen niedrigere Ums\u00e4tze als im Vorjahr erzielt. Besonders deutlich fiel das Minus im Gesch\u00e4ft mit Polysilicium aus.<br \/>\nWACKER SILICONES erzielte nach vorl\u00e4ufigen Berechnungen einen Jahresumsatz von 2,74 Mrd. \u20ac und liegt damit um 21 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (3,45 Mrd. \u20ac). WACKER POLYMERS erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 1,58 Mrd. \u20ac (2022: 2,00 Mrd. \u20ac). Das entspricht ebenfalls einem Minus von 21 Prozent. Der Umsatz von WACKER BIOSOLUTIONS lag im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr mit 337 Mio. \u20ac auf dem Niveau des Vorjahres (2022: 331 Mio. \u20ac). Der Jahresumsatz im Bereich WACKER POLYSILICON ist mit 1,60 Mrd. \u20ac gegen\u00fcber dem Vorjahr (2,29 Mrd. \u20ac) um 30 Prozent gesunken.<\/p>\n<p>Das EBITDA war im Vergleich zum Vorjahr in allen Gesch\u00e4ftsbereichen r\u00fcckl\u00e4ufig. Deutlich unter dem Vorjahr lag das operative Ergebnis der Gesch\u00e4ftsbereiche WACKER SILICONES, WACKER BIOSOLUTIONS und WACKER POLYSILICON. Aber auch im Gesch\u00e4ft mit Polymerprodukten verbuchte der Chemiekonzern R\u00fcckg\u00e4nge. Kosteneinsparungen aus den laufenden Effizienzprogrammen des Konzerns haben das EBITDA in allen Gesch\u00e4ftsbereichen dagegen positiv beeinflusst.<br \/>\nWACKER SILICONES erzielte 2023 ein EBITDA von 236 Mio. \u20ac (2022: 876 Mio. \u20ac), was einem R\u00fcckgang um 73 Prozent entspricht. Neben den niedrigeren Preisen vor allem f\u00fcr Standardprodukte und geringeren Mengen an Spezialit\u00e4tenprodukten wirkte sich die gesunkene Anlagenauslastung negativ auf das operative Ergebnis aus.<\/p>\n<p>Das EBITDA von WACKER POLYMERS belief sich auf 253 Mio. \u20ac (2022: 289 Mio. \u20ac). Ausschlaggebend f\u00fcr dieses Minus von 12 Prozent waren vor allem die im Jahresvergleich deutlich niedrigeren Absatzpreise und -mengen. Niedrigere Rohstoffpreise haben das operative Ergebnis des Gesch\u00e4ftsbereichs dagegen positiv beeinflusst.<\/p>\n<p>WACKER BIOSOLUTIONS erwirtschaftete im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr ein EBITDA von 7 Mio. \u20ac (2022: 17 Mio. \u20ac). Das sind 59 Prozent weniger als vor einem Jahr. Urs\u00e4chlich f\u00fcr diesen R\u00fcckgang sind vor allem Integrations- und Vorlaufkosten an den Standorten Le\u00f3n und Halle.<\/p>\n<p>Das EBITDA von WACKER POLYSILICON ging im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 um 61 Prozent auf 321 Mio. \u20ac zur\u00fcck (2022: 826 Mio. \u20ac). Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang waren vor allem produktionsbedingt niedrigere Absatzmengen und Preise im Bereich Solarsilicium. Negativ ausgewirkt haben sich auch die weiterhin hohen Energiepreise in Deutschland. Der Anteil von Silicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen an den gesamten Absatzmengen hat sich im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 weiter erh\u00f6ht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG hat im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 auf Grund des anhaltend schwachen Marktumfelds&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10655,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-38506","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38506","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38506"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38506\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38507,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38506\/revisions\/38507"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38506"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38506"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38506"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=38506"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}