{"id":38851,"date":"2024-03-22T07:46:21","date_gmt":"2024-03-22T06:46:21","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=38851"},"modified":"2024-03-16T18:50:30","modified_gmt":"2024-03-16T17:50:30","slug":"wacker-rechnet-aufgrund-des-schwachen-marktumfeldes-fuer-2024-mit-leicht-ruecklaeufigem-umsatz-und-ergebnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=38851","title":{"rendered":"WACKER rechnet aufgrund des schwachen Marktumfeldes f\u00fcr 2024 mit leicht r\u00fcckl\u00e4ufigem Umsatz und Ergebnis"},"content":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG hat bei der Vorlage ihres Gesch\u00e4ftsberichts best\u00e4tigt, dass das Unternehmen im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 aufgrund des anhaltend schwachen Marktumfelds bei Umsatz und Ergebnis deutlich niedrigere Werte als im Vorjahr erzielt hat. Der Gesamtumsatz des Chemiekonzerns belief sich im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr auf 6,40 Mrd. \u20ac. Das sind 22 Prozent weniger als im Jahr 2022 (8,21 Mrd. \u20ac). Ausschlaggebend f\u00fcr den R\u00fcckgang waren vor allem niedrigere Preise und Absatzmengen.<\/p>\n<p>Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Gesch\u00e4ftsjahres 2023 belief sich auf 824 Mio. \u20ac (2022: 2,08 Mrd. \u20ac). Das ist ein Minus von 60 Prozent. Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00fcckgang waren neben niedrigeren Preisen die weiterhin hohen Kosten f\u00fcr Energie in Deutschland sowie hohe Rohstoffkosten<br \/>\nSeite 2 von 12 der Presseinformation Nummer 8 vom 12.3.2024<br \/>\nweltweit. In Folge des geringeren Umsatzvolumens sank zudem die Auslastung der Produktionsanlagen. Einsparungen aus den laufenden Effizienzprogrammen des Konzerns haben die Ergebnisentwicklung dagegen positiv beeinflusst.<\/p>\n<p>Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist aufgrund der oben beschriebenen Effekte um 76 Prozent auf 405 Mio. \u20ac gesunken (2022: 1,68 Mrd. \u20ac). Die Abschreibungen lagen mit 419 Mio. \u20ac leicht \u00fcber Vorjahr (402 Mio. \u20ac). Das Jahresergebnis 2023 belief sich auf 327 Mio. \u20ac (2022: 1,28 Mrd. \u20ac).<\/p>\n<p>Die Dividendenpolitik von WACKER sieht vor, rund 50 Prozent des Jahresergebnisses an die Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re auszusch\u00fctten. Entsprechend schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Aussch\u00fcttung von 3,00 \u20ac je Aktie vor. Bezogen auf die am 31. Dezember 2023 dividendenberechtigten Aktien entspricht die Bardividende einer Aussch\u00fcttungssumme von 149 Mio. \u20ac.<\/p>\n<p>\u201eIm Jahr 2023 ist der Industriemotor weltweit ins Stottern geraten. Vor allem die chemische Industrie war mit heftigem Gegenwind konfrontiert. Dem konnten auch wir uns nicht entziehen\u201c, bekr\u00e4ftigte Vorstandschef Christian Hartel am Dienstag in M\u00fcnchen. \u201eDie zu Beginn des Jahres erhoffte Erholung der Nachfrage im zweiten Halbjahr hat nicht stattgefunden. Die Inflationsraten lagen weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Preisdruck hat zugenommen. Im internationalen Vergleich waren die Energiepreise in Deutschland weiterhin hoch. Hohe Rohstoffkosten weltweit haben die Branche zus\u00e4tzlich belastet. Wir konnten daher nicht an die Rekordwerte des Jahres 2022 ankn\u00fcpfen.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Erwartungen f\u00fcr das laufende Jahr erl\u00e4uterte Hartel: \u201eIn zahlreichen Anwendungsfeldern pr\u00e4gt die schwache Konjunktur weiterhin das Bestellverhalten unserer Kunden. W\u00e4hrend die Nachfrage nach Siliconen in einigen Abnehmerbranchen zum Jahresbeginn gestiegen ist, herrscht vor allem im Baubereich weiterhin Zur\u00fcckhaltung. Eine nachhaltige Trendwende auf der Nachfrageseite l\u00e4sst sich daraus noch nicht ableiten.\u201c<\/p>\n<p>Der Umsatz lag in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres daher unter Vorjahr. Insgesamt wird WACKER im 1. Quartal voraussichtlich einen Konzernumsatz in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 1,5 Mrd. \u20ac erwirtschaften. Beim EBITDA geht das Unternehmen f\u00fcr das 1. Quartal von einem Wert auf dem Niveau des Vorquartals aus.<br \/>\nF\u00fcr das Gesamtjahr rechnet WACKER, dass sich das Gesch\u00e4ft im Vergleich zum Vorjahr leicht r\u00fcckl\u00e4ufig entwickeln wird. Der Umsatz wird voraussichtlich in der Bandbreite von 6 bis 6,5 Mrd. \u20ac liegen.<\/p>\n<p>Das EBITDA wird voraussichtlich bei 600 bis 800 Mio. \u20ac. Dabei geht das Unternehmen von steigenden Absatzmengen aus. \u201eSollte es im Jahresverlauf zu einer Erholung der Konjunktur kommen, gibt es weiteres Potential f\u00fcr h\u00f6here Absatzmengen\u201c, kommentierte Hartel. Die Ergebnisentwicklung wird vor allem durch niedrigere Absatzpreise gebremst.<\/p>\n<p>WACKER reagiert mit einer erh\u00f6hten Kostendisziplin auf das schwache Marktumfeld. \u201eWir verfolgen vorerst eine restriktive Personalpolitik, verschlanken Prozesse und sparen bei unseren Sachkosten\u201c, erl\u00e4uterte Hartel. \u201eMittel- und langfristig blicken wir optimistisch in die Zukunft\u201c, bekr\u00e4ftigte der Vorstandschef. \u201eWACKER ist strategisch und finanziell gut aufgestellt. An unseren Wachstumszielen bis zum Jahr 2030 halten wir unver\u00e4ndert fest.&#8221;<\/p>\n<p>Bis zum Jahr 2030 soll der Umsatz auf mehr als 10 Milliarden Euro steigen. Die EBITDA-Marge soll bei \u00fcber 20 Prozent liegen. \u201eUm unsere Ziele zu erreichen, haben wir drei Hebel\u201c, so Hartel. \u201eErstens: Mit unserem Produktportfolio adressieren wir globale Megatrends. Ob erneuerbare Energien, Elektromobilit\u00e4t oder Digitalisierung: Mittel- und langfristig werden diese Trends unser Gesch\u00e4ft weitertreiben.<\/p>\n<p>Zweitens: Wir bauen unser Produktionsnetzwerk weltweit aus und investieren so konsequent in unser k\u00fcnftiges Wachstum. Drittens: Nachhaltigkeit ist f\u00fcr uns ein Gesch\u00e4ftsmodell. Den Anteil unseres nachhaltigen Produktportfolios bauen wir stetig aus.\u201c Entscheidend dabei seien das Know-how und Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei WACKER, so Hartel weiter. \u201eSie sind es, die unsere Produkte stetig weiterentwickeln, den Ausbau unseres Produktionsnetzwerkes weltweit vorantreiben und an unserer Nachhaltigkeit arbeiten. Sie sind die Grundlage f\u00fcr unseren k\u00fcnftigen Erfolg.\u201c<\/p>\n<p>Regionen<br \/>\nIm Gesch\u00e4ftsjahr 2023 erwirtschaftete WACKER 85 Prozent seines Umsatzes im Ausland, 15 Prozent in Deutschland. Dabei war die Entwicklung in allen Regionen r\u00fcckl\u00e4ufig. In Asien beliefen sich die Erl\u00f6se auf 2,75 Mrd. \u20ac (2022: 3,69 Mrd. \u20ac), dies ist ein R\u00fcckgang um 26 Prozent. In Amerika verminderte sich der Umsatz um 19 Prozent auf 1,04 Mrd. \u20ac (2022: 1,29 Mrd. \u20ac). In Europa erzielte WACKER einen Umsatz von 2,30 Mrd. \u20ac (2022: 2,83 Mrd. \u20ac), dies entspricht einem R\u00fcckgang um 19 Prozent.<\/p>\n<p>Investitionen<br \/>\nDie Investitionen lagen 2023 mit 710 Mio. \u20ac um 30 Prozent \u00fcber dem Wert des Vorjahres (2022: 547 Mio. \u20ac). Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazit\u00e4ten der vier Gesch\u00e4ftsbereiche.<br \/>\nAm Standort Burghausen baut das Unternehmen Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Produktion von Polysilicium in Halbleiterqualit\u00e4t aus. Investiert wurde zudem in zus\u00e4tzliche Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Produktion von hochreinem Chlorwasserstoff, welcher als essenzieller Hilfsstoff in der Halbleiterfertigung zum Einsatz kommt.<\/p>\n<p>Mittel flossen au\u00dferdem in zus\u00e4tzliche Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr Siliconspezialit\u00e4ten am Standort N\u00fcnchritz und f\u00fcr organofunktionelle Silane in Jining, China. Investiert wurde auch in Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Herstellung von Spezialsiliconen im chinesischen Zhangjiagang. Ebenfalls in China, am Standort Nanjing, hat WACKER seine Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Produktion von Dispersionen und Dispersionspulver verdoppelt.<\/p>\n<p>Der Ausbau ging \u00fcber mehrere Jahre und wurde 2023 erfolgreich abgeschlossen. Im Bereich Biotechnologie baut WACKER gerade in Halle ein mRNA-Kompetenzzentrum auf, mit dem das Unternehmen k\u00fcnftig Teil der Pandemiebereitschaft in Deutschland ist. Die Er\u00f6ffnung des Kompetenzzentrums findet Mitte des Jahres statt.<\/p>\n<p>Sein Biotechnologiegesch\u00e4ft hat WACKER 2023 zudem mit der \u00dcbernahme des spanischen Unternehmens ADL BioPharma, einem Auftragshersteller f\u00fcr die Lebensmittel, Pharma- und Konsumg\u00fcterindustrie, gest\u00e4rkt. Mit dem neuen Standort in Le\u00f3n, Spanien, und dem Bau des mRNA-Kompetenzzentrums in Halle hat WACKER 2023 wichtige strategische Meilensteine im Bereich BIOSOLUTIONS erreicht.<\/p>\n<p>Mitarbeitende<br \/>\nDie Zahl der Mitarbeitenden im Konzern ist im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 um 653 Besch\u00e4ftigte gewachsen. Zum 31. Dezember 2023 waren weltweit 16.378 Mitarbeitende (31.12.2022: 15.725 Mitarbeitende) f\u00fcr WACKER t\u00e4tig. An den deutschen Standorten arbeiteten zum Stichtag 10.621 Mitarbeitende (2022: 10.424), im Ausland waren es 5.757 (2022: 5.301).<\/p>\n<p>Netto-Cashflow, Nettofinanzschulden und Eigenkapitalquote<br \/>\nDer Netto-Cashflow summierte sich im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 auf 166 Mio. \u20ac (2022: 439 Mio. \u20ac). Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang um 62 Prozent waren vor allem das niedrigere Ergebnis, die h\u00f6heren Investitionen sowie die Akquisition des Unternehmens ADL BioPharma. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wies WACKER Nettofinanzschulden in H\u00f6he von 84 Mio. \u20ac aus (31.12.2022: Nettofinanzverm\u00f6gen in H\u00f6he von 409 Mio. \u20ac).<br \/>\nDie Bilanzsumme des Konzerns lag zum 31. Dezember 2023 bei 8,85 Mrd. \u20ac (31.12.2022: 9,40 Mrd. \u20ac) und ist somit um knapp 6 Prozent gesunken. Zur\u00fcckgegangen sind vor allem die Vorr\u00e4te und Forderungen sowie die Liquidit\u00e4t. Diese befindet sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 hat WACKER liquide Mittel in H\u00f6he von 1,4 Mrd. \u20ac ausgewiesen.<br \/>\nDas Eigenkapital ging infolge der Dividendenaussch\u00fcttung und des niedrigeren Konzernergebnisses zur\u00fcck. Auch leicht h\u00f6here Pensionsr\u00fcckstellungen auf Grund gesunkener Diskontierungszinss\u00e4tze haben sich negativ ausgewirkt. Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf 4,58 Mrd. \u20ac (31.12.2022: 5,03 Mrd. \u20ac).<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsbereiche<br \/>\nDer Gesch\u00e4ftsbereich WACKER SILICONES verzeichnete im Jahr 2023 einen Umsatz von 2,74 Mrd. \u20ac. Der Wert lag um 21 Prozent unter Vorjahr (3,45 Mrd. \u20ac). Noch deutlicher ging das EBITDA zur\u00fcck. Es sank um 73 Prozent auf 236 Mio. \u20ac (2022: 876 Mio. \u20ac). Ausschlaggebend f\u00fcr diesen kr\u00e4ftigen R\u00fcckgang waren niedrigere Preise, vor allem f\u00fcr Standardprodukte sowie geringere Mengen an Spezialit\u00e4tenprodukten. Auf das operative Ergebnis wirkten sich zudem die gesunkene Anlagenauslastung und weiterhin hohe Rohstoffkosten negativ aus.<\/p>\n<p>Der Umsatz im Gesch\u00e4ftsbereich WACKER POLYMERS lag 2023 bei 1,58 Mrd. \u20ac (2022: 2,00 Mrd. \u20ac). Das entspricht einem Minus von 21 Prozent. Auch hier minderten vor allem niedrigere Mengen und Preise den Umsatz. Das EBITDA belief sich auf 253 Mio. \u20ac (2022: 289 Mio. \u20ac). Ein Minus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. W\u00e4hrend sich auch hier die niedrigeren Absatzpreise und &#8211; mengen negativ auswirkten, haben niedrigere Rohstoffpreise das operative Ergebnis positiv beeinflusst.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich WACKER BIOSOLUTIONS konnte 2023 seinen Umsatz um zwei Prozent auf rund 337 Millionen Euro (2022: 331 Mio. \u20ac) leicht steigern. Besonderen Zuwachs erfuhr dabei das Gesch\u00e4ft mit Biopharmazeutika. Der Umsatz mit den etablierten Produkten war dagegen auf Grund niedrigerer Preise und Absatzmengen r\u00fcckl\u00e4ufig. Das EBITDA lag mit 7 Mio. \u20ac (2022: 17 Mio. \u20ac) um 59 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Urs\u00e4chlich f\u00fcr diesen R\u00fcckgang waren vor allem Integrations- und Vorlaufkosten an den Standorten Le\u00f3n und Halle.<\/p>\n<p>Der Jahresumsatz im Bereich WACKER POLYSILICON ist mit 1,6 Mrd. \u20ac gegen\u00fcber dem Vorjahr (2,29 Mrd. \u20ac) um 30 Prozent gesunken. Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang waren auch hier vor allem niedrigere Absatzmengen und Preise. Der Umsatz und somit auch der Anteil von Polysilicium f\u00fcr die Halbleiterindustrie hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter erh\u00f6ht. Das EBITDA ging um 61 Prozent auf 321 Mio. \u20ac zur\u00fcck (2022: 826 Mio. \u20ac). Negativ ausgewirkt haben sich hier neben den produktionsbedingt niedrigeren Absatzmengen und Preisen im Bereich Solarsilicium auch die weiterhin hohen Energiepreise in Deutschland.<\/p>\n<p>Ausblick<br \/>\nWACKER erwartet f\u00fcr das Jahr 2024 auf Grund des weiterhin schwachen Marktumfeldes, dass sich das Gesch\u00e4ft leicht r\u00fcckl\u00e4ufig entwickeln wird. Das Unternehmen rechnet mit niedrigeren Absatzpreisen, aber steigenden Absatzmengen und positiven Produktmixeffekten in den Chemiebereichen. W\u00e4hrungseffekte werden sich vermutlich leicht negativ auf den Umsatz auswirken.<\/p>\n<p>Insgesamt geht WACKER von einem leichten Umsatzr\u00fcckgang in allen Regionen aus. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz in der Bandbreite von 6 Mrd. \u20ac bis 6,5 Mrd. \u20ac. Das EBITDA wird zwischen 600 Mio. \u20ac und 800 Mio. \u20ac erwartet. Die EBITDA-Marge wird voraussichtlich deutlich unter dem Vorjahr liegen, die Investitionen leicht unter dem Wert des Vorjahres. Dabei werden die Investitionen die Abschreibungen, die sich 2024 voraussichtlich auf 450 Mio. \u20ac belaufen werden, deutlich \u00fcbertreffen. Beim Jahres\u00fcberschuss rechnet das Unternehmen mit einem Wert deutlich unter Vorjahr. Die Nettofinanzschulden werden voraussichtlich steigen. Der Netto-Cashflow wird sich 2024 aller Voraussicht nach im negativen Bereich und deutlich unter dem Vorjahr bewegen.<br \/>\nDer Gesch\u00e4ftsbereich WACKER SILICONES rechnet f\u00fcr 2024 f\u00fcr alle Regionen mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei wird von weiterhin niedrigen Durchschnittspreisen, aber h\u00f6heren Absatzmengen bei Spezialit\u00e4ten ausgegangen. Die EBITDA-Marge wird voraussichtlich im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen.<\/p>\n<p>WACKER POLYMERS erwartet f\u00fcr 2024 niedrigere Absatzpreise. Im Dispersionsgesch\u00e4ft werden die Absatzmengen voraussichtlich leicht wachsen, im Dispersionspulvergesch\u00e4ft stabil bleiben. Produktmixeffekte werden sich leicht positiv auf den Umsatz auswirken. Der Gesch\u00e4ftsbereich rechnet f\u00fcr Asien mit einer positiven Absatzentwicklung, in Europa erwartet er einen R\u00fcckgang. Der Umsatz d\u00fcrfte sich um einen hohen einstelligen Prozentsatz unter dem Vorjahr bewegen. Die EBITDA-Marge wird voraussichtlich bei rund 15 Prozent liegen.<br \/>\nDer Gesch\u00e4ftsbereich WACKER BIOSOLUTIONS rechnet 2024 mit einem Umsatzanstieg um rund zehn Prozent. Das EBITDA wird deutlich \u00fcber dem Vorjahr erwartet. Positiv entwickeln wird sich voraussichtlich vor allem das Gesch\u00e4ft mit biotechnologisch hergestellten Produkten, insbesondere Biopharmazeutika.<\/p>\n<p>WACKER POLYSILICON geht davon aus, dass die Absatzmengen 2024 \u00fcber dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Die Durchschnittspreise f\u00fcr Polysilicium werden dagegen voraussichtlich unter dem Vorjahr liegen. Positive Effekte erwartet der Bereich auch von einer Verbesserung des Produktmixes und laufenden Programmen zur Kostensenkung. Der Umsatz wird voraussichtlich zwischen 1,3 und 1,6 Mrd. \u20ac liegen. Beim EBITDA rechnet der Bereich mit einem Wert in der Bandbreite von 200 Mio. bis 400 Mio. \u20ac.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG hat bei der Vorlage ihres Gesch\u00e4ftsberichts best\u00e4tigt, dass das Unternehmen im Gesch\u00e4ftsjahr 2023&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10655,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-38851","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38851"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38852,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38851\/revisions\/38852"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38851"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=38851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}