{"id":38930,"date":"2024-04-05T08:07:59","date_gmt":"2024-04-05T06:07:59","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=38930"},"modified":"2024-04-01T19:10:11","modified_gmt":"2024-04-01T17:10:11","slug":"38930","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=38930","title":{"rendered":"Carbon Footprint f\u00fcr Produkte und ganze Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Das Kunststoff-Zentrum SKZ verf\u00fcgt bereits seit 19 Jahren \u00fcber eine Forschungsgruppe zum Thema Nachhaltigkeit. Dadurch k\u00f6nnen Wissenschaftler am W\u00fcrzburger Kunststoffinstitut auf einen riesigen Erfahrungsschatz und eine umfassende Datenbank hinsichtlich Materialien und Kunststoffverarbeitung zur\u00fcckgreifen. Mit diesem Wissen unterst\u00fctzt das SKZ Unternehmen aus der Industrie.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge der Nachhaltigkeitsberichtpflicht gewinnt die Ermittlung der CO\u2082-Bilanz f\u00fcr Unternehmen aktuell nochmals an Bedeutung. Die CO\u2082-Bilanz ermittelt die Summe aller klimarelevanten Gase, die durch ein Produkt (Product Carbon Footprint) \u00fcber den gesamten Lebenszyklus oder durch ein Unternehmen (Corporate Carbon Footprint) emittiert werden. Sie ist ein Ausgangspunkt zur Entwicklung einer effektiven Klimastrategie. Oft fehlt es jedoch an Datengrundlagen, die erst m\u00fchsam ermittelt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Gute Grundlage an Vergleichs- und Standarddaten<br \/>\nForscher des SKZ blicken nicht nur auf viele Jahre praktischer Erfahrung zur\u00fcck, sondern verf\u00fcgen inzwischen auch \u00fcber eine gute Grundlage an Vergleichs- und Standarddaten. So k\u00f6nnen die Mitarbeiter des Bereichs Nachhaltigkeit am SKZ nicht nur CO\u2082&#8211;Bilanzen f\u00fcr einzelne Produkte oder ganze Unternehmen nach ISO 14067 erstellen, sondern unterst\u00fctzen auch bei der Identifikation von Stellschrauben und der Auswahl geeigneter Ma\u00dfnahmen, um Kunststoffproduzenten und Verarbeitern ein nachhaltigeres Handeln zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>\u201eKunststoffindustrie hat Zeichen der Zeit erkannt\u201c<br \/>\n\u201eUnsere Carbon Footprints werden nach anerkannten Methoden und Standards berechnet und umfassend dokumentiert und liefern damit eine fundierte Datenbasis f\u00fcr die klimaspezifische Produkt- und Unternehmensbewertung\u201c, sagt Dr. Hermann Achenbach, Bereichsleiter Nachhaltigkeit am SKZ. \u201eWir sind aktuell mit einer sehr gro\u00dfen Nachfrage gefordert, da die Kunststoffindustrie die Zeichen der Zeit erkannt hat und intensiv am Klimaschutz arbeitet und zudem den Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft forciert. Hier wollen wir f\u00fcr die Branche als Wegbereiter fungieren und freuen uns nach Kr\u00e4ften zu unterst\u00fctzen\u201c, so Achenbach.<\/p>\n<p>SKZ bietet Online-Tools und Weiterbildungen an<br \/>\nNeben der umfassenden Unterst\u00fctzung gibt es inzwischen auch die M\u00f6glichkeit, auf kostenfreie Online-Tools zur\u00fcckzugreifen, die am Kunststoff-Zentrum entwickelt wurden \u2013 wie z.B. SCO2RE zur CO\u2082-Bilanzierung von technischen Kunststoffrezyklaten. Au\u00dferdem bietet das SKZ auch eine Weiterbildung zu diesem Thema an: Ein Kurs mit dem Titel \u201eCO\u2082-Fu\u00dfabdruck selbst berechnen\u201c versorgt die Teilnehmer mit dem notwendigen R\u00fcstzeug, die eigenen Produkte hinsichtlich des Klimaschutzes zu bewerten.<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen zur <a href=\"https:\/\/www.skz.de\/forschung\/kreislaufwirtschaft\"><strong>Kreislaufwirtsschaft<\/strong><\/a> am SKZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kunststoff-Zentrum SKZ verf\u00fcgt bereits seit 19 Jahren \u00fcber eine Forschungsgruppe zum Thema Nachhaltigkeit. 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