{"id":38934,"date":"2024-04-03T08:10:14","date_gmt":"2024-04-03T06:10:14","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=38934"},"modified":"2024-04-01T19:11:32","modified_gmt":"2024-04-01T17:11:32","slug":"norma-group-schliesst-2023-mit-robustem-ergebnis-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=38934","title":{"rendered":"NORMA Group schlie\u00dft 2023 mit robustem Ergebnis ab"},"content":{"rendered":"<p><strong>NORMA Group schlie\u00dft 2023 mit robustem Ergebnis ab und prognostiziert leicht positive Gesch\u00e4ftsentwicklung f\u00fcr 2024<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Konzernumsatz 2023 von 1.222,8 Millionen Euro; organisches Wachstum um 0,7\u00a0Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bereinigtes EBIT bei 97,5 Millionen Euro; bereinigte EBIT-Marge bei 8,0 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Dividende von 0,45 Euro je Aktie vorgeschlagen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Prognose f\u00fcr 2024: Konzernumsatz von rund 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro; bereinigte EBIT-Marge in H\u00f6he von rund 8,0 bis 8,5 Prozent<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die NORMA Group hat im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 in einem herausfordernden Marktumfeld eine robuste Marge gem\u00e4\u00df der Prognose erzielt. Dank verst\u00e4rkter Effizienz in Produktion und Logistik erreichte das Unternehmen eine Profitabilit\u00e4t auf Vorjahresniveau trotz eines leicht gesunkenen Umsatzes. F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 prognostiziert das Unternehmen eine leicht positive Gesch\u00e4ftsentwicklung.<\/p>\n<p>Der Konzernumsatz im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 betrug 1.222,8 Millionen Euro (2022: 1.243,0 Mio. Euro). Das Unternehmen erreichte ein organisches Wachstum von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Negative W\u00e4hrungseffekte im Zusammenhang mit dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi Yuan minderten das Umsatzwachstum jedoch um 2,4 Prozent. Insgesamt sank der Konzernumsatz damit leicht um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wachstumsimpulse lieferte unter anderem das Gesch\u00e4ft mit Verbindungstechnik f\u00fcr Fahrzeuge (Mobility &amp; New Energy) in Europa. Negativ wirkte sich eine zeitweise schw\u00e4chere Nachfrage in wichtigen Kundenindustrien in Amerika aus: In der ersten Jahresh\u00e4lfte war das Gesch\u00e4ft mit Wassermanagement-Produkten in den USA aufgrund von Extremwetter schw\u00e4cher. Im Herbst belasteten Streiks \u2013 und in der Folge Produktionsunterbrechungen \u2013 bei gro\u00dfen amerikanischen Autoherstellern das Gesch\u00e4ft mit Fahrzeug-Verbindungstechnik.<\/p>\n<p>Vorstandsvorsitzender Guido Grandi: \u201eTrotz der schwierigen Marktbedingungen haben wir eine robuste Profitabilit\u00e4t gem\u00e4\u00df unserer Prognose erzielt. Mit unserem Verbesserungsprogramm \u201aStep Up\u2018 haben wir uns effizienter aufgestellt und ein gutes Zwischenziel erreicht. Wir setzen das Programm konsequent weiter um und nehmen nun zus\u00e4tzliche Wachstumschancen st\u00e4rker in den Blick. Die k\u00fcrzlich abgeschlossene Akquisition des italienischen Bew\u00e4sserungsspezialisten Teco ist ein wichtiger Schritt beim Ausbau unseres Gesch\u00e4fts mit Wassermanagement-L\u00f6sungen in Europa.\u201c<\/p>\n<p>Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes EBIT) betrug im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 insgesamt 97,5 Millionen Euro (2022: 99,0 Mio. Euro). Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 8,0 Prozent (2022: 8,0 Prozent). Ergebnis und Marge wurden unter anderem durch h\u00f6here Personalkosten belastet. Neben inflationsbedingten Lohnsteigerungen gab es vor allem in der ersten Jahresh\u00e4lfte zus\u00e4tzliche Aufwendungen f\u00fcr Sonderschichten und Zeitarbeitskr\u00e4fte, um Produktionsr\u00fcckst\u00e4nde in europ\u00e4ischen Werken abzubauen. Positiv wirkten sich reduzierte Materialkosten aus. Insgesamt trug eine effizientere Steuerung der Produktions- und Logistikkapazit\u00e4ten dazu bei, eine robuste Profitabilit\u00e4t zu erreichen. Insbesondere im vierten Quartal lag die bereinigte EBIT-Marge mit 8,0 Prozent deutlich \u00fcber dem Wert des Vergleichszeitraums (Q4 2022: 6,4 Prozent).<\/p>\n<p>Der operative Netto-Cashflow von 87,3 Millionen Euro \u00fcbertraf den Vorjahreswert deutlich (2022: 65,3 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg im Vergleich zum Vorjahr und lag zum Bilanzstichtag des Gesch\u00e4ftsjahrs 2023 bei 46,4 Prozent (31.\u00a0Dez. 2022: 45,2 Prozent). Die Nettoverschuldung lag per Ende Dezember 2023 bei 345,4\u00a0Millionen Euro und verringerte sich damit leicht um 1,2 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreswert (31.\u00a0Dez. 2022: 349,8\u00a0Mio. Euro).<\/p>\n<p>Finanzvorst\u00e4ndin Annette Stieve: \u201eWir sind finanziell solide aufgestellt und langfristig finanziert. Dies gibt uns Spielraum f\u00fcr Investitionen in k\u00fcnftiges Wachstum unserer drei strategischen Gesch\u00e4ftseinheiten Water Management, Industry Applications und Mobility &amp; New Energy.\u201c<\/p>\n<p><strong>Organisches Wachstum in Europa und Asien, R\u00fcckgang in Amerika<\/strong><\/p>\n<p>In der Region <strong>Amerika <\/strong>ging der Umsatz 2023 im Vergleich zum Vorjahr organisch um 4,5 Prozent zur\u00fcck; W\u00e4hrungseffekte verringerten ihn zus\u00e4tzlich um 2,4 Prozent. Insgesamt erreichte der Umsatz in der Region 534,5 Millionen Euro und lag damit um 6,9 Prozent unter dem Vorjahreswert (2022: 574,2 Mio. Euro). Das US-Wassergesch\u00e4ft fiel durch einen witterungsbedingten Sondereffekt im ersten Halbjahr schw\u00e4cher als im Vorjahreszeitraum aus, erholte sich im Jahresverlauf aber wieder. Das Gesch\u00e4ft mit Verbindungstechnik f\u00fcr Industrieanwendungen war r\u00fcckl\u00e4ufig. Die Ums\u00e4tze mit Verbindungstechnik f\u00fcr Pkw und Nutzfahrzeuge fielen ebenfalls geringer aus, unter anderem infolge mehrw\u00f6chiger Streiks bei US-Fahrzeugherstellern im Herbst.<\/p>\n<p>In der Region <strong>EMEA<\/strong> (Europa, Naher Osten und Afrika) wuchs der Umsatz im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr organisch um 5,7 Prozent. Negative W\u00e4hrungseffekte verringerten das Wachstum unwesentlich um 0,5 Prozent. Insgesamt stieg der Umsatz in der Region um 5,2 Prozent auf 514,7 Millionen Euro verglichen mit dem Vorjahr (2022: 489,2 Mio. Euro). Das Gesch\u00e4ft im Bereich Mobility &amp; New Energy mit Verbindungsl\u00f6sungen f\u00fcr Pkw aller Antriebsarten wuchs deutlich um 6,8 Prozent. Im Bereich der Industrieanwendungen stiegen die Ums\u00e4tze dank einer besseren Produktverf\u00fcgbarkeit um 0,6 Prozent.<\/p>\n<p>In der Region <strong>Asien-Pazifik<\/strong> wuchs der Umsatz 2023 organisch um 4,0 Prozent. Vor allem die angezogene Nachfrage von chinesischen Automobilherstellern nach Verbindungstechnik f\u00fchrte zu einem h\u00f6heren Gesch\u00e4ftsvolumen in der Region. Die Mehrums\u00e4tze wurden allerdings durch negative W\u00e4hrungseffekte (-7,4 Prozent) aufgehoben, sodass der Umsatz in der Region insgesamt um 3,3 Prozent auf 173,6\u00a0Millionen Euro sank (2022: 179,6 Mio. Euro).<\/p>\n<p><strong>Dividendenvorschlag: 0,45 Euro je Aktie<\/strong><\/p>\n<p>Vorstand und Aufsichtsrat der NORMA Group werden der Hauptversammlung am 16. Mai 2024 vorschlagen, f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 eine Dividende von 0,45 Euro je Aktie an die Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re auszusch\u00fctten. Das entspricht einem geplanten Aussch\u00fcttungsbetrag von rund 14,3 Millionen Euro und einer Aussch\u00fcttungsquote von 32,7\u00a0Prozent des bereinigten Konzernergebnisses im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 in H\u00f6he von 43,9\u00a0Millionen Euro. Dieser Vorschlag bewegt sich im Rahmen der langfristig nachhaltigen Dividendenpolitik, die eine Aussch\u00fcttungsquote von 30 bis 35 Prozent des bereinigten Konzernjahresergebnisses vorsieht.<\/p>\n<p><strong>Prognose f\u00fcr 2024: Stabiler Umsatz und zuverl\u00e4ssige Profitabilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 erwartet die NORMA Group einen Konzernumsatz in H\u00f6he von rund 1,2 Milliarden bis rund 1,3 Milliarden Euro.<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr die Region <strong>Amerika<\/strong> erwartet die NORMA Group 2024 Umsatzerl\u00f6se in der Bandbreite von rund 530 bis rund 550 Millionen Euro. Das Wassermanagement-Gesch\u00e4ft wird sich voraussichtlich stabil entwickeln. Beim Gesch\u00e4ft mit Automobilkunden wird hingegen eine schw\u00e4chere Entwicklung erwartet.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>F\u00fcr die Region <strong>EMEA <\/strong>prognostiziert die NORMA Group 2024 Umsatzerl\u00f6se in der Bandbreite von rund 500 bis rund 550 Millionen Euro. Erwartete Wachstumstreiber sind eine weiterhin gute Entwicklung der Nachfrage aus der europ\u00e4ischen Automobilindustrie sowie eine positive Entwicklung im Bereich Industrieanwendungen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>In der Region <strong>Asien-Pazifik<\/strong> geht die NORMA Group 2024 von Umsatzerl\u00f6sen in der Bandbreite von rund 170 bis rund 200 Millionen Euro aus. In allen Gesch\u00e4ftseinheiten wird hier eine gute Entwicklung der Nachfrage erwartet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hinsichtlich der Profitabilit\u00e4t rechnet das Unternehmen 2024 mit einer bereinigten EBIT-Marge in H\u00f6he von rund 8,0 bis 8,5 Prozent. Der operative Netto-Cashflow wird in der Bandbreite von rund 80 bis rund 110 Millionen Euro erwartet.<\/p>\n<p>Guido Grandi: \u201eDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird auch im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr schwierig bleiben. Besonders die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie m\u00f6gliche Auswirkungen auf die globalen Lieferketten sind Unsicherheitsfaktoren. Ich blicke daher vorsichtig auf die Gesch\u00e4ftsentwicklung in diesem Jahr. Unser oberstes Ziel ist, in einem herausfordernden Marktumfeld ein zuverl\u00e4ssiger Partner f\u00fcr unsere Kunden, Mitarbeitenden sowie Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re zu sein und die an uns gesetzten Erwartungen zuverl\u00e4ssig zu erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Quartalszahlen und Hauptversammlung im Mai<\/strong><\/p>\n<p>Die Zahlen f\u00fcr das erste Quartal 2024 ver\u00f6ffentlicht die NORMA Group am 7. Mai 2024. Die Hauptversammlung findet als Pr\u00e4senzveranstaltung am 16. Mai 2024 in Frankfurt am Main statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NORMA Group hat im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 in einem herausfordernden Marktumfeld eine robuste Marge gem\u00e4\u00df der Prognose&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15423,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-38934","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38934"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38934\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38935,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38934\/revisions\/38935"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15423"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38934"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=38934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}