{"id":39166,"date":"2024-05-15T07:17:30","date_gmt":"2024-05-15T05:17:30","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=39166"},"modified":"2024-05-10T20:19:11","modified_gmt":"2024-05-10T18:19:11","slug":"lanxess-rechnet-mit-ergebnissteigerung-von-10-bis-20-prozent-fuer-das-gesamtjahr-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=39166","title":{"rendered":"LANXESS rechnet mit Ergebnissteigerung von 10 bis 20 Prozent f\u00fcr das Gesamtjahr 2024\u00a0"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Umsatz im ersten Quartal 2024 mit 1,6 Milliarden Euro 15,4 Prozent unter Vorjahresquartal<\/strong><\/li>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen im ersten Quartal bei 101 Millionen Euro nach 189 Millionen Euro im Vorjahr<\/strong><\/li>\n<li><strong>Leichter Aufw\u00e4rtstrend bei Umsatz und Ergebnis gegen\u00fcber viertem Quartal 2023<\/strong><\/li>\n<li><strong>Prognose f\u00fcr das Gesamtjahr 2024: EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen steigt zwischen 10 und 20 Prozent gegen\u00fcber Vorjahr (512 Millionen Euro)<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Spezialchemiekonzern LANXESS rechnet f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr mit einer Ergebnissteigerung von 10 bis 20 Prozent \u2013 auch wenn die Ergebnisse des ersten Quartals noch vom weltweit schwachen konjunkturellen Umfeld der chemischen Industrie gepr\u00e4gt waren.<\/p>\n<p>So gab der Umsatz im ersten Quartal gegen\u00fcber dem Wert des vergleichsweise starken Vorjahresquartals von 1,899 Milliarden Euro um 15,4 Prozent nach und erreichte 1,607 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 101 Millionen Euro und somit um 46,6 Prozent unter dem Vorjahreswert von 189 Millionen Euro. Wesentliche Gr\u00fcnde f\u00fcr den Ergebnisr\u00fcckgang waren niedrigere Verkaufspreise sowie die weiterhin schwache Nachfrage in zahlreichen Abnehmerindustrien.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum vierten Quartal des Jahres 2023 zeichnet sich allerdings ein leichter Aufw\u00e4rtstrend ab \u2013 vor allem durch eine Zunahme der verkauften Mengen. Der Umsatz stieg gegen\u00fcber dem Vorquartal um 11,9 Prozent von 1,436 Milliarden Euro auf 1,607 Milliarden Euro, das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen erh\u00f6hte sich um 4,1 Prozent auf 101 Millionen Euro im Vergleich zu 97 Millionen Euro im vierten Quartal 2023. Besonders stark konnten beim EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen die Segmente Advanced Intermediates (+54%) und Specialty Additives (+17%) zulegen.<\/p>\n<p>\u201eEs scheint, dass wir die konjunkturelle Talsohle in der Chemie erreicht haben. Gleichzeitig wirkt sich unser Aktionsplan FORWARD! mit ersten strukturellen Einsparungen positiv aus\u201c, sagte Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG. \u201eWir gehen davon aus, dass sich der positive Trend im zweiten Quartal fortsetzt und wir im Gesamtjahr bessere Ergebnisse erzielen werden als 2023. F\u00fcr eine Entwarnung ist es allerdings deutlich zu fr\u00fch. Die Nachfrage ist weltweit noch nicht auf ein normales Niveau zur\u00fcckgekehrt und daher bleibt 2024 f\u00fcr die Chemie sicherlich noch ein angespanntes Jahr.\u201c<\/p>\n<p>Trotz eines wirtschaftlichen Umfelds, das nach wie vor von vielen Unw\u00e4gbarkeiten gepr\u00e4gt ist, rechnet LANXESS mit einer leichten Nachfragebelebung im weiteren Verlauf des Jahres. Au\u00dferdem erwartet der Konzern eine h\u00f6here Anlagenauslastung und eine verbesserte Kostenbasis durch die strukturellen Ma\u00dfnahmen seines Aktionsplans FORWARD!. F\u00fcr das Gesamtjahr 2024 geht der Konzern daher von einer Steigerung des EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen um 10 bis 20 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreswert von 512 Millionen Euro aus. F\u00fcr das zweite und dritte Quartal 2024 erwartet LANXESS einen sequenziellen Anstieg des EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen und im vierten Quartal eine ged\u00e4mpftere Entwicklung durch den normalen saisonalen Verlauf.<\/p>\n<p><strong>Gesch\u00e4ftsentwicklung in den Segmenten<\/strong><\/p>\n<p>Das Segment <strong>Consumer Protection<\/strong> erzielte im ersten Quartal 2024 einen Umsatz von 509 Millionen Euro, was einem R\u00fcckgang von 21,3 Prozent gegen\u00fcber dem Wert des Vorjahresquartals von 647 Millionen Euro entsprach. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen erreichte 49 Millionen Euro und sank um 47,9 Prozent von 94 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dies war vor allem auf geringere Absatzmengen zur\u00fcckzuf\u00fchren, die aus einem intensiven Lagerabbau bei Kunden aus der Agrochemie resultierten sowie einer geringeren Anlagenauslastung. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 9,6 Prozent, nach 14,5 Prozent im Vorjahr.<\/p>\n<p>Im ersten Quartal 2024 verzeichnete das Segment <strong>Specialty Additives<\/strong> einen Umsatz von 566 Millionen Euro und lag damit 14,8 Prozent unter dem Umsatz des ersten Quartals 2023 von 664 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen reduzierte sich um 51,0 Prozent von 98 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf jetzt 48 Millionen Euro. Niedrigere Verkaufspreise und geringere Absatzmengen aufgrund einer schw\u00e4cheren Nachfrage wirkten sich negativ auf das Ergebnis und die Marge aus. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen betrug 8,5 Prozent, nachdem sie im Vorjahr bei 14,8 Prozent lag.<\/p>\n<p>Das Segment <strong>Advanced Intermediates<\/strong> erzielte im ersten Quartal 2024 einen Umsatz von 465 Millionen Euro. Gegen\u00fcber dem Wert des Vorjahresquartals von 516 Millionen Euro reduzierte sich der Umsatz um 9,9 Prozent. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen erzielte 37 Millionen Euro und ging damit um 15,9 Prozent von 44 Millionen Euro im Vorjahr zur\u00fcck. Geringere Einstandspreise f\u00fcr Rohstoffe und Energien f\u00fchrten zu niedrigeren Verkaufspreisen. Die Volumen des Segments haben sich jedoch positiv entwickelt. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 8,0 Prozent und damit nur geringf\u00fcgig unter der Marge des Vorjahres von 8,5 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Spezialchemiekonzern LANXESS rechnet f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr mit einer Ergebnissteigerung von 10 bis 20 Prozent&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":18683,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-39166","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39166"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39166\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39167,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39166\/revisions\/39167"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39166"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=39166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}