{"id":39257,"date":"2024-05-29T07:54:13","date_gmt":"2024-05-29T05:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=39257"},"modified":"2024-05-23T18:56:36","modified_gmt":"2024-05-23T16:56:36","slug":"nachwachsende-rohstoffe-fuer-werkstoffe-und-daemmstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=39257","title":{"rendered":"Nachwachsende Rohstoffe f\u00fcr Werkstoffe und D\u00e4mmstoffe"},"content":{"rendered":"<div class=\"fhg-grid-item fhg-grid-3-2-1 fhg-content heading\">\n<p><strong>Fraunhofer WKI forscht f\u00fcr die Zukunft<\/strong><\/p>\n<p class=\"text-meta\"><b>Wie k\u00f6nnen endliche Ressourcen geschont und die Abh\u00e4ngigkeiten von fossilen Ressourcen verringert werden? Nachwachsende Rohstoffe sind eine Antwort. Forschende des Fraunhofer WKI entwickeln neue Materialien und Bauteile zum Beispiel aus Holz, Flachs- und Hanffasern sowie Pilzmyzel. Gemeinsam mit dem Verband D\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen e.V. (vdnr) wurde das Fraunhofer WKI ausgew\u00e4hlt, seine Kompetenzen im Bereich D\u00e4mmstoffe auf der Woche der Umwelt am 4. und 5. Juni 2024 in Berlin zu pr\u00e4sentieren. Die Kompetenzen reichen von der Rohstoffgewinnung \u00fcber die D\u00e4mmstoffproduktion und die Anwendung im Bauwesen bis hin zum Recycling und der Verwendung der recycelten Rohstoffe f\u00fcr Second-Use-Produkte. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen D\u00e4mmstoffe aus pflanzlichen Rohstoffen f\u00fcr die Anwendung im Baubereich.<\/b><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"pressArticleParsys parsys\">\n<div class=\"fhg-content-article fhg-grid section\">\n<article>\n<div class=\"row\">\n<div class=\"fhg-grid-item fhg-grid-3-2-1 fhg-inline-image\">\n<div class=\"fhg-content fhg-richtext\">\n<p>Fossile Energietr\u00e4ger wie Braunkohle, Erd\u00f6l oder Erdgas sind wichtige Energietr\u00e4ger. Erd\u00f6l wird beispielsweise zur Herstellung von Kunststoffen genutzt. Endliche Rohstoffe wie Kalkstein, Kies und Sand werden zur Produktion von Zement und Beton verwendet. Die Nutzung fossiler Rohstoffe ist problematisch. Zum einen sind die Vorkommen begrenzt, zum anderen entstehen bei der Nutzung und Verwertung fossiler Rohstoffe gro\u00dfe Mengen an CO<sub>2<\/sub>. Nachwachsende Rohstoffe stellen hier eine wichtige Alternative dar.<\/p>\n<p>Das Fraunhofer WKI hat eine lange Tradition in der Erforschung der stofflichen Nutzung von Holz. Schon der Gr\u00fcnder und Namensgeber Dr. Wilhelm Klauditz suchte vor \u00fcber 70 Jahren nach L\u00f6sungen, um die kriegsbedingte Rohholzknappheit optimal zu nutzen und Rest- und Schwachholz zum Beispiel in Form von Spanplatten nutzbar zu machen. Heute besch\u00e4ftigen sich die Forschenden mit einem breiten Spektrum nachwachsender Rohstoffe und deren ganzheitlicher Nutzung. Neben Holz stehen landwirtschaftliche Produkte wie Flachs- und Hanffasern oder Pilze sowie Bioraffinerieprodukte wie \u00d6le oder Zucker im Fokus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Nutzung pflanzlicher Rest- und Abfallstoffe. Beispiele daf\u00fcr sind Stroh, Reisschalen, Maisspindeln oder R\u00fcbenschnitzel, Lignin als industrielles Nebenprodukt sowie recycelte pflanzliche Rohstoffe und Altholz.<\/p>\n<p>Pflanzliche Rohstoffe sind nicht nur nachhaltig, sondern haben auch vorteilhafte Eigenschaften, die sich f\u00fcr die Herstellung von leistungsstarken und funktionalen Bio-Chemieprodukten und Biowerkstoffen nutzen lassen. So haben Karosserieteile aus naturfaserverst\u00e4rktem Kunststoff gute crashrelevante Eigenschaften. Und D\u00e4mmstoffe aus Naturfasern verf\u00fcgen \u00fcber eine gute W\u00e4rmeisolierung und wirken sich positiv auf das Raumklima aus.<\/p>\n<p>Im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung w\u00e4hlen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt Rohstoffe mit g\u00fcnstigen Materialeigenschaften aus. Je nach Anwendungsziel werden diese verfahrenstechnisch und\/oder chemisch aufgeschlossen, modifiziert und weiterverarbeitet. Durch geschickte Rohstoff- und Materialkombinationen sowie passende Additive holen die Forschenden des Fraunhofer WKI das Beste aus nachwachsenden Rohstoffen heraus. In hauseigenen Laboren und Werkstoffzentren entwickeln und erproben sie daf\u00fcr auch die passenden Herstellungs-, Formgebungs- und F\u00fcgeverfahren im halbindustriellen Ma\u00dfstab. F\u00fcr biobasierte Chemieprodukte wie Klebstoffe, Brandschutzmittel oder Beschichtungen synthetisieren sie ma\u00dfgeschneiderte Bindemittel und entwickeln anwendungsspezifische Formulierungen. So entstehen Werkstoffe, Halbzeuge und Endprodukte mit optimierten Material- und Bauteileigenschaften sowie integrierten Funktionen \u2013 f\u00fcr diverse Branchen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fhg-grid-item fhg-grid-3-3-2-1 fhg-content\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnen endliche Ressourcen geschont und die Abh\u00e4ngigkeiten von fossilen Ressourcen verringert werden? 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