{"id":39260,"date":"2024-05-31T08:56:46","date_gmt":"2024-05-31T06:56:46","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=39260"},"modified":"2024-05-23T19:00:12","modified_gmt":"2024-05-23T17:00:12","slug":"arbeitskraeftemangel-kostet-umsatz-jedes-zweite-unternehmen-im-maschinenbau-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=39260","title":{"rendered":"Arbeitskr\u00e4ftemangel kostet Umsatz \u2013\u00a0jedes zweite Unternehmen im Maschinenbau betroffen"},"content":{"rendered":"<p>Aktuell sind nur zwei von drei Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau in der Lage, die Mehrheit ihrer offenen Stellen f\u00fcr Fachkr\u00e4fte zu besetzen. Jedes dritte Unternehmen hat dagegen gro\u00dfe Schwierigkeiten mit der Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das hat der VDMA in einer Umfrage mit gut 300 Teilnehmenden ermittelt. \u00c4hnlich ist die Situation bei Auszubildenden: Auch hier gibt jedes dritte Unternehmen an, h\u00f6chstens die H\u00e4lfte der angebotenen Ausbildungspl\u00e4tze tats\u00e4chlich auch besetzen zu k\u00f6nnen. Viele berichten sogar, fast keine oder gar keine Auszubildenden mehr zu finden. Am st\u00e4rksten betroffen sind dabei kleine Unternehmen mit weniger als 100 Besch\u00e4ftigten, w\u00e4hrend gro\u00dfe Firmen weniger Schwierigkeiten haben.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen des Arbeitskr\u00e4ftemangels machen sich mittlerweile auch in der Umsatzentwicklung der Unternehmen bemerkbar. Knapp die H\u00e4lfte der Befragten verzeichnet Umsatzeinbu\u00dfen aufgrund des Arbeitskr\u00e4ftemangels, wobei 27 Prozent Einbu\u00dfen von bis zu 5 Prozent und weitere 20 Prozent noch h\u00f6here Verluste verzeichnen.<\/p>\n<p>Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VDMA, sagt dazu: \u201eUnsere Branche bietet gut bezahlte, attraktive Arbeitswelten, aber Deutschlands Wohlstandsmaschine braucht einfach mehr Arbeitskr\u00e4fte. Unser Land sollte nicht riskieren, seine St\u00e4rke in den MINT-basierten Branchen zu verlieren. Was wir ben\u00f6tigen, ist eine umfassende Realisierung aller Potentiale. Dabei gilt es etwa, \u00e4ltere Besch\u00e4ftigte l\u00e4nger im Unternehmen zu behalten, Fachkr\u00e4fte aus dem Ausland neu zu gewinnen und die Jugend gezielt f\u00fcr technische Berufe und Studieng\u00e4nge zu begeistern. Unsere j\u00fcngst gestartete <a href=\"https:\/\/www.vdma.org\/nachwuchskampagne\">Nachwuchskampagne<\/a> zahlt hierauf ein.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Technischer Fortschritt allein wird nicht ausreichen<\/strong><br \/>\nUm dem Fachkr\u00e4ftemangel zu begegnen, setzen mit 72 Prozent die meisten VDMA-Mitgliedsunternehmen auf verst\u00e4rkte Schulungs- und Weiterbildungsprogramme f\u00fcr ihre Besch\u00e4ftigten. Mehrheitlich kleinere Unternehmen wollen ihre Mitarbeitenden nach dem Eintritt in die Rente weiterbesch\u00e4ftigen. Insbesondere gro\u00dfe Unternehmen loten verst\u00e4rkt ihre M\u00f6glichkeiten zur Nutzung von Automation, Robotik und K\u00fcnstliche Intelligenz aus, um dem Fachkr\u00e4ftemangel zu begegnen. Dabei wird das gr\u00f6\u00dfte Potential f\u00fcr Automatisierung und den Einsatz von Robotik in den Unternehmensbereichen Produktion und Warenlager gesehen, f\u00fcr KI wiederum in den Bereichen IT, Marketing und Public Relations.<\/p>\n<p>Allerdings gehen lediglich 2 Prozent der Befragten davon aus, dass der technologische Fortschritt zu einem \u00dcberangebot an Arbeitskr\u00e4ften f\u00fchren wird. Rund die H\u00e4lfte erwartet dagegen, dass der technische Fortschritt mittelfristig nicht ausreichen wird, den Arbeitskr\u00e4ftemangel in den Griff zu bekommen. Besonders gesucht sind Fachkr\u00e4fte und auch Akademiker\/innen in der Produktion, Forschung und Entwicklung, Konstruktion und IT.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuell sind nur zwei von drei Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau in der Lage, die Mehrheit ihrer offenen Stellen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-39260","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39260"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39260\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39261,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39260\/revisions\/39261"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39260"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=39260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}