{"id":39838,"date":"2024-08-29T08:30:40","date_gmt":"2024-08-29T06:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=39838"},"modified":"2024-08-25T18:32:10","modified_gmt":"2024-08-25T16:32:10","slug":"die-spannendste-aufgabe-fuer-nachwuchskraefte-verwertung-schon-in-der-produktion-mitdenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=39838","title":{"rendered":"\u201eDie spannendste Aufgabe f\u00fcr Nachwuchskr\u00e4fte: Verwertung schon in der Produktion mitdenken\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-text fusion-text-2\">\n<p>Die besten \u201eMitarbeiter\u201c und heimlichen Stars ihres Startup-Projekts sind winzige W\u00fcrmer und Mikroben: Eleonore Eisath geh\u00f6rt zum Kreis der \u201e<a href=\"https:\/\/newsroom.kunststoffverpackungen.de\/2024\/02\/23\/duerfen-wir-vorstellen-die-zukunft-der-kunststoffverpackungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kunststoffverbesserer<\/a>\u201c \u2013 und damit zu den Young Talents, die die Zukunft von Kunststoffverpackungen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft mitgestalten. Die 1992 geborene S\u00fcdtirolerin ist nicht nur hauptberuflich Business Development Managerin sowie Leiterin des Innovation Labs der Frankfurter Verpackungsdesignagentur <a href=\"https:\/\/www.milk-food.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MILK<\/a>. und damit Expertin f\u00fcr nachhaltige Verpackungsl\u00f6sungen sowie strukturelle Herausforderungen im Design. Sie ist auch Gr\u00fcnderin des Startup-Projekts \u201e<a href=\"https:\/\/www.beworm.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beworm<\/a>\u201c, das an der Entwicklung eines Recyclingverfahrens arbeitet, das mit der Kraft der Natur Kunststoffabf\u00e4lle in Rohstoffe zersetzt.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-text fusion-text-3\">\n<h1 class=\"fusion-responsive-typography-calculated\" data-fontsize=\"36\" data-lineheight=\"47.8833px\">Kleine Organismen als Ansto\u00df der gro\u00dfen Idee<\/h1>\n<p>Eleonore Eisaths Einstieg in die Kunststoffbranche f\u00fchrte \u00fcber Umwege: Nach ihrem Bachelorabschluss an der Universit\u00e0 Iuav di Venezia (IUAV) stand der studierten Industriedesignerin erstmal der Sinn nach anderem. Sie reiste ein Jahr durch Neuseeland, Australien und S\u00fcdostasien, bevor sie in M\u00fcnchen in der Produktentwicklung von Sportartikeln t\u00e4tig war. Schnell wurde klar: die Sinnhaftigkeit fehlt, der Wunsch nach einer T\u00e4tigkeit mit einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit wurde gr\u00f6\u00dfer. Diesen erf\u00fcllte sie sich im Masterstudium Industriedesign an der TU M\u00fcnchen mit Fokus auf der Entwicklung von nachhaltigen und gut durchdachten L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Bereits zu Beginn des Studiums stie\u00df sie auf Forschungen zu Mikroorganismen, die Kunststoffe abbauen konnten. \u201eDieses enzymatischen Recycling faszinierte mich sehr. Nachdem ich das Thema in mehreren Projekten und in meiner Masterarbeit tiefer beleuchtet hatte, entschloss ich mich schlie\u00dflich, beworm zu gr\u00fcnden\u201c, erinnert sie sich an den Stein des Ansto\u00dfes. Drei Jahre nach der Gr\u00fcndung zeigt sich, dass der Aufbau eines Startups im Biotechnologie-Bereich sehr kosten- und zeitintensiv ist. Doch es bietet sich die Chance, beworm als Forschungsprojekt am Lehrstuhl Funktionsmaterialien f\u00fcr Lebensmittelverpackungen der TU M\u00fcnchen weiterzuverfolgen. \u201eWissenschaft war allerdings nie mein Ziel. Ich wollte mich eher in Richtung Industrie weiterentwickeln, um noch mehr \u00fcber die realen Probleme und potenziellen Stellschrauben zu lernen. Gro\u00dfe Hoffnung habe ich auf das Design-for-Recycling-Prinzip gesetzt, weshalb ich im November 2023 begeistert den Lead des Innovation Labs der Frankfurter Verpackungsdesignagentur MILK. \u00fcbernommen habe\u201c, erz\u00e4hlt Eisath.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"interview-question\">\n<h2 class=\"interview-question-question fusion-responsive-typography-calculated\" data-fontsize=\"30\" data-lineheight=\"39px\">Frau Eisath, was begeistert Sie an Kunststoffen und was macht die Kunststoffbranche aus Ihrer Sicht f\u00fcr Nachwuchskr\u00e4fte so interessant?<\/h2>\n<div class=\"interview-question-answer\">\n<p>\u201eAls Industriedesignerin sch\u00e4tze ich Kunststoffe als Werkstoffe f\u00fcr ihre Leichtigkeit, Stabilit\u00e4t und Vielf\u00e4ltigkeit. Bei aller Kritik an diesem Material vergessen wir oft, wie viele funktionale, hochperformante Kunststoffe uns das Leben erleichtern. Meiner Meinung nach sind nicht die Kunststoffe das Problem, sondern unser Umgang damit. Wir haben noch nicht gelernt, sie richtig im Kreislauf zu f\u00fchren, weil es verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig neue Materialien sind. F\u00fcr mich ist das die spannendste Aufgabe f\u00fcr Nachwuchskr\u00e4fte im Kunststoffbereich, die es zu knacken gilt: die Verwertung schon in der Produktion mitzudenken und Abf\u00e4lle als Ressource zu sehen. Design for Recycling beispielsweise beginnt bereits mit der Produktion des Granulats. Wir m\u00fcssen Kunststoffe schon in der Produktion f\u00fcr den sp\u00e4teren Abbau optimieren und somit das Problem von zwei Seiten angehen. Es gibt auf jeden Fall viel zu tun.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fusion-text fusion-text-4\">\n<section class=\"related_posts\">\n<h4 class=\"related_posts-title fusion-responsive-typography-calculated\" data-fontsize=\"18\" data-lineheight=\"21.9667px\">Mehr zum Thema<\/h4>\n<\/section>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die besten \u201eMitarbeiter\u201c und heimlichen Stars ihres Startup-Projekts sind winzige W\u00fcrmer und Mikroben: Eleonore Eisath&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":39839,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-39838","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39838","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39838"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39838\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39840,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39838\/revisions\/39840"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/39839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39838"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=39838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}