{"id":40055,"date":"2024-10-04T07:23:30","date_gmt":"2024-10-04T05:23:30","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=40055"},"modified":"2024-09-28T11:24:35","modified_gmt":"2024-09-28T09:24:35","slug":"rehau-setzt-beim-thema-nachhaltigkeit-auf-das-skz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=40055","title":{"rendered":"Rehau setzt beim Thema Nachhaltigkeit auf das SKZ"},"content":{"rendered":"<h4><strong>W\u00fcrzburger Kunststoff-Institut kooperiert mit Rehau in verschiedenen Bereichen<\/strong><\/h4>\n<p><em><strong>Die Nachhaltigkeitsanforderungen an die Kunststoffindustrie werden immer vielf\u00e4ltiger. Um sich hier gut aufzustellen, ist es wichtig, auch auf Expertise au\u00dferhalb des eigenen Unternehmens zu setzen. Als Kunststoffverarbeiter hat Rehau erkannt, dass das Kunststoff-Zentrum SKZ hierf\u00fcr genau der richtige Partner ist.<\/strong><\/em> <strong><\/p>\n<p><\/strong>Ob kommende Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD-Pflicht), die Erstellung von \u00d6kobilanzen und Umweltproduktdeklarationen (EPD) oder die Transformation zur Kreislaufwirtschaft \u2013 die Herausforderungen f\u00fcr Unternehmen sind vielf\u00e4ltig. Dessen ist sich auch Andreas Jenne, Sustainability Officer bei Rehau Industries, bewusst: \u201eF\u00fcr uns ist die Kreislaufwirtschaft eines der wesentlichen Handlungsfelder. Daf\u00fcr haben wir eine breite Basis aufgebaut: Von eigenen Kriterien und Scorecards f\u00fcr eine kreislauff\u00e4hige Produktentwicklung und unseren Entwicklungsteams, die an Recyclingm\u00f6glichkeiten forschen, bis hin zu R\u00fccknahmekonzepten und Tochterfirmen zur Wiederaufbereitung von Altmaterialien haben wir das Thema bereits ganzheitlich etabliert.\u201c Bei bestimmten Themen sei es strategisch allerdings g\u00fcnstiger, auf starke Partner zu setzen, bei denen bereits fundiertes Know-how zu den branchenrelevanten Nachhaltigkeitsthemen vorhanden sei, so Jenne. \u201eMit dem Bereich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft des SKZ haben wir hier genau die richtigen Experten an unserer Seite.\u201c<strong><\/p>\n<p>SKZ unterst\u00fctzt Kunststoffindustrie an vielen Stellen<br \/>\n<\/strong>Seit mehr als 20 Jahren wird das Thema Nachhaltigkeit in der Kunststoffindustrie am SKZ in einer eigenen Arbeitsgruppe bearbeitet. Aufgrund der stetigen Ausweitung der Aktivit\u00e4ten wurde zu Beginn des Jahres 2024 aus der Gruppe ein ganzer Unternehmensbereich mit mittlerweile zw\u00f6lf wissenschaftlichen Mitarbeitenden. \u201eVor allem die \u00f6kobilanzielle Bewertung (\u00f6kologische Nachhaltigkeitsbewertung) von Kunststoffprodukten und -prozessen war von Anfang an ein Schwerpunkt unserer Aktivit\u00e4ten. Mittlerweile haben wir uns den Entwicklungen entsprechend aber deutlich breiter aufgestellt und unterst\u00fctzen die Kunststoffindustrie an vielen Stellen, wenn es darum geht, die an sie gestellten Anforderungen umzusetzen\u201c, so Dr. Hermann Achenbach, Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft am SKZ. Neben \u00d6kobilanzen z\u00e4hlen hierzu Energieeffizienzanalysen, die Entwicklung von Tools f\u00fcr das Design for Recycling, die Weiterentwicklung des digitalen Produktpasses, die Vorbereitung auf die verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung oder die Erstellung von Transformationskonzepten hin zur Klimaneutralit\u00e4t. Auch bei Rehau besitzt das Thema Kreislaufwirtschaft bereits eine lange Tradition: Schon in den 50er Jahren gab es Prozesse, um interne Kreisl\u00e4ufe zu schlie\u00dfen und Material wiederzuverwenden. Heute arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit externen Partnern konsequent daran, den Einsatz von Recycling-Material in allen Produkten stetig zu steigern. <strong><\/p>\n<p>Schulung von Mitarbeitern<br \/>\n<\/strong>Rehau greift auf verschiedene Kompetenzen des SKZ zur\u00fcck. So ist f\u00fcr die Sparte der Bauprodukte mit Blick auf das immer mehr an Bedeutung gewinnende Nachhaltige Bauen die Ver\u00f6ffentlichung von EPDs erforderlich. Sowohl f\u00fcr Rohre, Fenster, Kantenb\u00e4nder, Gartenschl\u00e4uche, Kanalsch\u00e4chte und Sickerboxen erstellt das SKZ gemeinsam mit Rehau hier die normgem\u00e4\u00dfen (nach EN 15804) \u00d6kobilanzen sowie die EPD-Dokumente. Um f\u00fcr die Nachhaltigkeitsbewertung Kompetenzen aufzubauen, schult das SKZ Mitarbeiter von Rehau bei den Themen EPD und CO2-Bilanzierung von Produkten.<br \/>\nWeiterhin unterst\u00fctzen die Experten des SKZ einzelne Divisionen von Rehau bei der Vorbereitung auf die verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung und bei der Erstellung von Corporate Carbon Footprints f\u00fcr ihre Produkte.<strong><\/p>\n<p>Zusammenarbeit im Projekt KARE<br \/>\n<\/strong>Mit Blick auf die Transformation zur Kreislaufwirtschaft arbeiten Rehau und das SKZ im Projekt KARE zusammen. In KARE wird mit insgesamt 16 Partnern aus Forschung und Wirtschaft in und um Franken ein Regionales Kompetenzzentrum der Arbeitsforschung f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen aufgebaut. Ziel ist es, Arbeitsprozesse der teilnehmenden Unternehmen so zu gestalten, dass die Kreislauff\u00fchrung von Kunststoffen gelingt und gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen f\u00fcr die Mitarbeitenden entstehen. \u201eKreislaufwirtschaft kann nur funktionieren, wenn wir kooperieren. Die Beteiligung an KARE ist f\u00fcr uns eine hervorragende Gelegenheit, unser Engagement im Bereich Kreislaufwirtschaft noch weiter zu st\u00e4rken. Durch die Kooperation und gemeinsamen Projekte werden wir unsere Transformation auch innerhalb der eigenen Organisation nochmals auf ein anderes Level heben\u201c, so Andreas Jenne. Das durch das SKZ geleitet Projekt KARE wird durch das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) im Zeitraum Otkober 2023 bis September 2028 gef\u00f6rdert (F\u00f6rderkennzeichen: 02L22C200).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob kommende Nachhaltigkeitsberichterstattung, die Erstellung von \u00d6kobilanzen und Umweltproduktdeklarationen oder&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6734,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-40055","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40055","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40055"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40055\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40056,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40055\/revisions\/40056"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40055"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40055"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40055"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=40055"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}