{"id":40140,"date":"2024-10-17T07:53:54","date_gmt":"2024-10-17T05:53:54","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=40140"},"modified":"2024-10-12T10:56:10","modified_gmt":"2024-10-12T08:56:10","slug":"arburgadditive-industrieller-3d-druck-fokus-auf-anwendungen-fuer-spritzgiesser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=40140","title":{"rendered":"ARBURGadditive: Industrieller 3D-Druck \u2013 Fokus auf Anwendungen f\u00fcr Spritzgie\u00dfer"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Freeformer 750-3X: additive Fertigung von Funktions\u00adbauteilen aus originalen Kunststoffgranulaten<\/strong><\/li>\n<li><strong>TiQ2: Einstiegsmaschine fertigt flexibel, schnell und wirtschaftlich Betriebsmittel \u201eon demand\u201c<\/strong><\/li>\n<li><strong>Praxisbeispiel: Robot-Greifer exakt auf die schonende Entnahme von Spritzgie\u00dfteilen ausgelegt<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf der Fakuma 2024 zeigt Arburg (Halle A3, Stand 3101) zwei Exponate f\u00fcr die industrielle additive Fertigung. Der Fokus liegt auf Anwendungen, die besonders f\u00fcr Spritzgie\u00dfkunden interessant sind. Ein Freeformer 750-3X in Hochtemperatur\u00adausf\u00fchrung verarbeitet originale Kunststoffgranulate zu Funktionsbauteilen in Hart-Weich-Verbindung. Den 3D-Druck von Betriebsmitteln und Robot-Greifern demonstriert ein Filamentdrucker TiQ 2.<\/p>\n<p>ARBURGadditive bietet umfassende innovative 3D-Druck-Technik auf Basis von Granulaten, Filamenten und Fl\u00fcssigsilikonen. F\u00fcr den t\u00e4glichen Gebrauch im industriellen und Spritzgie\u00dfumfeld eignet sich besonders das Einstiegsger\u00e4t TiQ 2, das im Verfahren Fused Filament Fabrication (FFF) faserverst\u00e4rkte Filamente z. B. zu Greifern und Betriebsmitteln verarbeitet. F\u00fcr die additive Fertigung von Funktionsbauteilen aus originalen Kunststoff\u00adgranulaten ist das Arburg Kunststoff-Freiformen mit den Freeformern pr\u00e4destiniert. Die Verarbeitung von Fl\u00fcssigsilikonen erm\u00f6glichen die 3D-Drucker der Baureihe LiQ mit der LAM-Technologie (Liquid Additive Manufacturing).<\/p>\n<p><strong>Freeformer 750-3X verarbeitet originale Kunststoffgranulate<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Fakuma 2024 fertigt ein Freeformer 750-3X in Hochtemperatur-Ausf\u00fchrung anspruchsvolle Funktionsbauteile aus einem breiten Spektrum unterschiedlicher Kunststoffgranulate. Darunter Materialien mit spezifischen Zulassungen und Zertifizierungen f\u00fcr Anwendungen z. B. in den Branchen Medizin, Elektronik, Mobilit\u00e4t oder Luft- und Raumfahrt. Der Bauraum l\u00e4sst sich auf 200 Grad Celsius temperieren, die Plastifizierung erfolgt bei bis zu 450 Grad Celsius. Der namengebende Bauteiltr\u00e4ger ist 750 Quadratzentimeter gro\u00df. Die High-end-Maschine verf\u00fcgt \u00fcber drei Austragseinheiten, sodass sich auch komplexe Geometrien und funktionale Hart-Weich-Verbindungen mit St\u00fctzmaterial realisieren lassen. Im AKF-Verfahren k\u00f6nnen mit diesem industriellen 3D-Drucker schnell und flexibel gr\u00f6\u00dfere Funktionsbauteile oder Kleinserien additiv gefertigt und individualisiert werden.<\/p>\n<p><strong>TiQ 2 f\u00fcr den 3D-Druck von Betriebsmitteln<\/strong><\/p>\n<p>Der 3D-Drucker TiQ 2 ist besonders wirtschaftlich und auch wegen des offenen Materialsystems pr\u00e4destiniert f\u00fcr den erfolgreichen Einstieg in die Welt der additiven Fertigung. Damit lassen sich z. B. schnell, flexibel und kosteng\u00fcnstig belastbare Sauggreifer und mechanische Greifer produzieren. Neben der additiven Fertigung von End-of-Arm-Toolings (EAOT) ist das offene Materialsystem pr\u00e4destiniert f\u00fcr den wirtschaftlichen 3D-Druck von Vorrichtungen und weiteren Betriebsmitteln.<\/p>\n<p><strong>Additive Kompetenz von Arburg: 3D-Teile on demand<\/strong><\/p>\n<p>Ein Praxisbeispiel, wie sich 3D-Druck und automatisierte Spritzgie\u00dfprozesse optimal erg\u00e4nzen, demonstriert die Fertigung von Pflanzt\u00f6pfen. Eine elektrische Spritzgie\u00dfmaschine Allrounder 720 A mit 4-fach-Werkzeug fertigt die d\u00fcnnwandigen T\u00f6pfe aus Rezyklat. Um diese schonend aus dem Werkzeug zu entnehmen, setzt die Firma Osko auf eine spezielle Packaging-Automation mit exakt an das Produkt angepassten Greifern. Diese lassen sich schnell und \u201eon demand\u201c 3D-drucken. Das stabile schwarze Mittelst\u00fcck aus faserverst\u00e4rktem Kunststoff\u00adfilament, gefertigt mit einem TiQ-Drucker, ist um den Faktor zwei bis drei leichter und deutlich kosteng\u00fcnstiger als ein Bauteil aus Aluminium. Die vier wei\u00dfen Greifringe in Hart-Weich-Kombination hat ein Freeformer im AKF-Verfahren produziert. Um die Pflanzt\u00f6pfe zu entnehmen, wird der weiche Greifer-Part mit Druckluft \u201eaufgeblasen\u201c und damit das Spritzteil fixiert und schonend gehandhabt.<\/p>\n<p><strong>Optimierte Datenaufbereitung und l\u00fcckenlose Dokumentation<\/strong><\/p>\n<p>Die Datenaufbereitung und die von Arburg selbst entwickelte und gefertigte Gestica-Steuerung sind hinsichtlich Prozessstabilit\u00e4t, Bauteilqualit\u00e4t und Bauzeit optimiert. Daraus ergeben sich signifikant reduzierte Kosten pro Bauteil und ein geringerer Materialeinsatz.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine l\u00fcckenlose Dokumentation und R\u00fcckverfolgbarkeit jedes einzelnen Bauteils gibt es die Kundenportal-App \u201eProcessLog\u201c. Damit lassen sich von im AKF-Verfahren gefertigten Bauteilen vielf\u00e4ltige Prozess- und Bauauftragsdaten \u00fcbersichtlich grafisch darstellen und dokumentieren. Das sorgt f\u00fcr Transparenz, hohe Teilequalit\u00e4t und kann Ausschuss und Fehlerquoten deutlich reduzieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Fakuma 2024 zeigt Arburg zwei Exponate f\u00fcr die industrielle additive Fertigung. 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