{"id":40294,"date":"2024-11-08T07:57:43","date_gmt":"2024-11-08T06:57:43","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=40294"},"modified":"2024-11-03T09:03:13","modified_gmt":"2024-11-03T08:03:13","slug":"quartalsmitteilung-der-wacker-chemie-ag-zum-3-quartal-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=40294","title":{"rendered":"Quartalsmitteilung der Wacker Chemie AG zum 3. Quartal 2024"},"content":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG verzeichnet im 3. Quartal 2024 wegen des anhaltend schwierigen Marktumfelds einen R\u00fcckgang beim Umsatz. Der Chemiekonzern erwirtschaftete im Berichtsquartal Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von 1,43 Mrd. \u20ac (Q3 2023: 1,52 Mrd. \u20ac). Das ist ein Minus von 6 Prozent. Ausschlaggebend f\u00fcr diesen R\u00fcckgang waren in erster Linie deutlich geringere Absatzmengen im Gesch\u00e4ftsbereich POLYSILICON. Gegen\u00fcber dem 2. Quartal 2024 (1,47 Mrd. \u20ac) sanken die Erl\u00f6se um 3 Prozent.<\/p>\n<p>WACKER hat im 3. Quartal 2024 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 152 Mio. \u20ac erzielt (Q3 2023: 152 Mio. \u20ac) und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres. Das Er-gebnis konnte trotz der niedrigeren Absatzmengen im Gesch\u00e4ftsbereich POLYSILICON erzielt werden. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (160 Mio. \u20ac) ging das EBITDA um 5 Prozent zur\u00fcck. F\u00fcr den Zeitraum Juli bis September 2024 ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA-Marge von 10,6 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte sie 10,0 Prozent und im Vorquartal 10,9 Prozent betragen.<br \/>\nDas Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) summiert sich im Berichtsquartal auf 37,1 Mio. \u20ac. Das sind 24 Prozent weniger als vor einem Jahr (49 Mio. \u20ac) und entspricht einer EBIT-Marge von 2,6 Prozent (Q3 2023: 3,2 Prozent). Das Periodenergebnis des Berichtsquartals bel\u00e4uft sich wie im Vorjahr auf 34 Mio. \u20ac (Q3 2023: 34 Mio. \u20ac) und das Ergebnis je Aktie betr\u00e4gt 0,56 \u20ac (Q3 2023: 0,56 \u20ac).<\/p>\n<p>Seine Prognose f\u00fcr das Gesamtjahr 2024 hat WACKER best\u00e4tigt. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem Umsatz in der Bandbreite von 6,0 Mrd. \u20ac bis 6,5 Mrd. \u20ac. Das EBITDA wird im Gesamtjahr voraussichtlich zwischen 600 Mio. \u20ac und 800 Mio. \u20ac liegen; WACKER geht unver\u00e4ndert davon aus, dass es in der oberen H\u00e4lfte dieser Bandbreite liegen wird.<br \/>\n\u201eDas wirtschaftliche Umfeld und die Nachfragesituation in der Chemiebranche sind nach wie vor herausfordernd f\u00fcr WACKER\u201c, sagte Konzernchef Christian Hartel. \u201eVor diesem Hintergrund ist die starke Performance unserer Chemiegesch\u00e4fte beeindruckend. Trotz erheblichem Gegenwind liegen wir hier nach den ersten drei Quartalen des laufenden Gesch\u00e4ftsjahres im Ergebnis \u00fcber den Vorjahreswerten\u201c, erl\u00e4uterte der Vorstandsvorsitzende am Montag in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>\u201eViele Unternehmen aus den kundennahen Abnehmerbereichen haben ihre Produktion gedrosselt, besonders die Automobilbranche und die Bauwirtschaft zeigen sich aktuell schwach. Das hat auch Auswirkungen auf uns\u201c, fuhr Christian Hartel fort. Mit Blick auf die aktuelle Gesch\u00e4ftsentwicklung hob Hartel hervor: \u201eEin Gro\u00dfteil unserer Kunden bestellt weiterhin nur zur\u00fcckhaltend, da sie sich mit einer schwachen Nachfrage konfrontiert sehen. Im Bereich Polysilicon belastet der Nachfrager\u00fcckgang bei Solarsilicium unser Gesch\u00e4ft. Das laufende Anti-Dumping Verfahren der USA gegen Solarprodukt-Importe aus einigen s\u00fcdostasiatischen L\u00e4ndern sorgt f\u00fcr Verunsicherung in den M\u00e4rkten. Das Gesch\u00e4ft mit hochreinem Polysilicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen hat sich dagegen positiv entwickelt. Hier zeigt sich, dass sich unsere langfristige Strategie auszahlt. In unserem Biopharma-Gesch\u00e4ft war in den vergangenen Monaten die Inbetriebnahme des mRNA-Kompetenzzentrums in Halle ein Wachstumstreiber.\u201c<\/p>\n<p>WACKER setzt bereits seit geraumer Zeit einen verst\u00e4rkten Fokus auf Effizienz und Kostendisziplin, um den Herausforderungen des anhaltend schwierigen konjunkturellen Umfelds zu begegnen.<br \/>\nIm Hinblick auf die langfristigen Perspektiven des Unternehmens zeigte sich der Vorstandsvorsitzende optimistisch: \u201eWir haben auf unserem Kapitalmarkttag Mitte September unsere Wachstums- und Nachhaltigkeitsziele bis 2030 best\u00e4tigt. Wir investieren umfangreich, um die Bed\u00fcrfnisse unserer Kunden in den verschiedenen Branchen und Regionen bedienen zu k\u00f6nnen. Auch wenn wir uns aktuell in einer schwierigen konjunkturellen Lage befinden, so sind wir \u00fcberzeugt, dass wir gut f\u00fcr die Zukunft aufgestellt sind: mit einem engagierten, kompetenten Team, gro\u00dfer Innovationskraft sowie Produkten und L\u00f6sungen, die die Megatrends unserer Zeit bedienen.\u201c<\/p>\n<p>Um weiter zu wachsen, setzt WACKER auf ein umfassendes Investitionsprogramm, mit dem das Unternehmen seine Kapazit\u00e4ten in allen Gesch\u00e4ftsbereichen und Regionen ausbaut. So investiert WACKER beispielsweise in Spezialsilicone in China wie auch im s\u00e4chsischen N\u00fcnchritz, baut die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr hochreines Halbleiterpolysilicium f\u00fcr anspruchsvollste Halbleiteranwendungen aus und verst\u00e4rkt seine Biotechnologieaktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p><strong>Ausblick<\/strong><br \/>\nWACKER hat seine Einsch\u00e4tzungen zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Gesch\u00e4ftsberichts 2023 ausf\u00fchrlich dargestellt.<br \/>\nDiese Prognose hat das Unternehmen best\u00e4tigt. So geht WACKER davon aus, dass sich das Gesch\u00e4ft im Jahr 2024 leicht r\u00fcckl\u00e4ufig entwickeln wird. Konkret rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz in der Bandbreite von 6,0 Mrd. \u20ac bis 6,5 Mrd. \u20ac. Das EBITDA wird zwischen 600 Mio. \u20ac und 800 Mio. \u20ac erwartet; WACKER geht davon aus, dass ein Wert in der oberen H\u00e4lfte der Bandbreite erreicht wird. Die EBITDA-Marge wird voraussichtlich deutlich unter dem Vorjahr liegen, die Investitionen leicht unter dem Wert des Vorjahres. Dabei werden die Investitionen die Abschreibungen, die sich 2024 voraussichtlich auf 450 Mio. \u20ac belaufen werden, deutlich \u00fcbertreffen. Beim Jahres\u00fcberschuss rechnet das Unternehmen mit einem Wert deutlich unter Vorjahr. Die Nettofinanzschulden werden voraussichtlich steigen. Der Netto-Cashflow wird sich 2024 aller Voraussicht nach im negativen Bereich und deutlich unter dem Vorjahr bewegen. Der ROCE wird voraussichtlich deutlich geringer sein als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Das Unternehmen h\u00e4lt an seiner Strategie und den Zielen bis 2030 fest, wie es j\u00fcngst auf dem Capital Markets Day verk\u00fcndete.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG verzeichnet im 3. 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