{"id":40988,"date":"2025-03-18T07:30:58","date_gmt":"2025-03-18T06:30:58","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=40988"},"modified":"2025-03-14T10:32:05","modified_gmt":"2025-03-14T09:32:05","slug":"wacker-rechnet-fuer-2025-trotz-gegenwind-mit-wachstum-in-allen-geschaeftsbereichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=40988","title":{"rendered":"WACKER rechnet f\u00fcr 2025 trotz Gegenwind mit Wachstum in allen Gesch\u00e4ftsbereichen"},"content":{"rendered":"<section class=\"cc_press module_textBig cc_section headGroup cc_noMargin bgPrimaryBlue\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"intro\">\n<div class=\"content big\">\n<ul>\n<li>Konzernumsatz geht 2024 um 11 Prozent auf 5,7 Mrd. \u20ac zur\u00fcck, EBITDA sinkt um 7 Prozent auf 763 Mio. \u20ac<\/li>\n<li>Chemiebereiche und Biotechnologiesparte behaupten sich in schwachem Marktumfeld, positive Entwicklung bei Polysilicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen, R\u00fcckgang bei Solarpolysilicium<\/li>\n<li>Jahresergebnis 2024 bel\u00e4uft sich auf 261 Mio. \u20ac<\/li>\n<li>Dividende von 2,50 \u20ac je Aktie vorgeschlagen<\/li>\n<li>Ausblick 2025: Konzernumsatz in der Bandbreite von 6,1 Mrd. \u20ac bis 6,4 Mrd. \u20ac, EBITDA voraussichtlich bei 700 Mio. \u20ac bis 900 Mio. \u20ac<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wacker Chemie AG hat bei der Vorlage ihres Gesch\u00e4ftsberichts best\u00e4tigt, dass das Unternehmen im Gesch\u00e4ftsjahr 2024 aufgrund des anhaltend schwachen Marktumfelds bei Umsatz und Ergebnis niedrigere Werte als im Vorjahr erzielt hat. Der Gesamtumsatz des Chemiekonzerns belief sich auf 5,72 Mrd. \u20ac. Das sind 11 Prozent weniger als im Jahr 2023 (6,40 Mrd. \u20ac). Ausschlaggebend hierf\u00fcr waren vor allem niedrigere Preise und deutlich geringere Absatzmengen im Bereich Polysilicium. Die Chemiebereiche erzielten dagegen trotz Gegenwind Ums\u00e4tze auf Vorjahresniveau. Die Biotechnologiesparte konnte ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"cc_press module_textBig cc_section headGroup cc_noMargin\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"clearfix module textImage\">\n<div class=\"content big\">\n<div class=\"text\">\n<p>Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 763 Mio. \u20ac (2023: 824 Mio. \u20ac). Das ist ein Minus von 7 Prozent. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr waren neben niedrigeren Preisen, insbesondere f\u00fcr Solarsilicium, die weiterhin hohen Energiekosten in Deutschland sowie eine zum Teil niedrigere Auslastung von Produktionsanlagen infolge des geringeren Umsatzvolumens. Einsparungen aus laufenden Effizienzprogrammen haben die Ergebnisentwicklung positiv beeinflusst.<\/p>\n<p>Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist aufgrund der oben beschriebenen Effekte um 28 Prozent auf 290 Mio. \u20ac gesunken (2023: 405 Mio. \u20ac). Die Abschreibungen lagen mit 473 Mio. \u20ac \u00fcber dem Wert des Vorjahres (419 Mio. \u20ac). Grund f\u00fcr den Anstieg waren Inbetriebnahmen neuer Produktionsanlagen in Deutschland und China. Das Jahresergebnis 2024 belief sich auf 261 Mio. \u20ac (2023: 327 Mio. \u20ac).<\/p>\n<p>Die langj\u00e4hrige Dividendenpolitik von WACKER sieht vor, rund 50 Prozent des Jahresergebnisses an die Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re auszusch\u00fctten. Entsprechend schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Aussch\u00fcttung von 2,50 \u20ac je Aktie vor. Bezogen auf die am 31. Dezember 2024 dividendenberechtigten Aktien entspricht die Bardividende einer Aussch\u00fcttungssumme von 124 Mio. \u20ac.<\/p>\n<h3>2024: In schwachem Marktumfeld gut behauptet<\/h3>\n<p>\u201eDas Jahr 2024 war f\u00fcr die gesamte Chemieindustrie herausfordernd. In vielen Abnehmerbranchen war die Nachfrage schwach. Insbesondere in der Bau- und Automobilindustrie haben viele Kunden ihre Produktion gedrosselt. In diesem schwachen Marktumfeld hat sich WACKER gut geschlagen\u201c, sagte Vorstandschef Christian Hartel am Mittwoch in M\u00fcnchen. \u201eTrotz Gegenwind erzielten unsere Chemiebereiche Ums\u00e4tze auf Vorjahresniveau; im Ergebnis lagen die Bereiche in Summe sogar \u00fcber dem Vorjahreswert. Die Biotechnologiesparte konnte sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern\u201c, so Hartel weiter. \u201eEinzig im Bereich Polysilicon gab es Licht und Schatten. Unser Gesch\u00e4ft mit Solarsilicium ist vor allem aufgrund bestehender \u00dcberkapazit\u00e4ten in China zur\u00fcckgegangen. Hier haben zudem Diskussionen um Anti-Dumping-Z\u00f6lle der USA gegen Solarprodukt-Importe aus S\u00fcdost-Asien zu erheblichen Verunsicherungen in den M\u00e4rkten gef\u00fchrt. Unser Gesch\u00e4ft mit hochreinem Polysilicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen hat sich dagegen sehr gut entwickelt. Hier sind wir globaler Marktf\u00fchrer und bauen sowohl unsere F\u00e4higkeiten als auch unsere Kapazit\u00e4ten weiter aus.\u201c<\/p>\n<h3>2025: Umfeld bleibt herausfordernd, aber WACKER weiterhin auf Kurs<\/h3>\n<p>Mit Blick auf die Erwartungen f\u00fcr das laufende Jahr erl\u00e4uterte Hartel: \u201eDas Marktumfeld bleibt herausfordernd. Die schwache Konjunktur pr\u00e4gt weiterhin das Bestellverhalten vieler Kunden, so herrscht zum Beispiel in der Bauindustrie weiter Zur\u00fcckhaltung. Die Nachfrage nach unseren Siliconen, vor allem im Spezialit\u00e4tenbereich, wie auch das Gesch\u00e4ft mit Halbleiterpolysilicium entwickelt sich dagegen weiterhin sehr gut. Hier gehen wir von steigenden Mengen im laufenden Jahr aus.\u201c<\/p>\n<p>Der Umsatz in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres lag etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Auch im 1. Quartal wird WACKER voraussichtlich einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau erwirtschaften (Q1 2024: 1,5 Mrd. \u20ac), w\u00e4hrend unser Polysiliciumgesch\u00e4ft unter Vorjahr liegen wird. Beim EBITDA geht das Unternehmen f\u00fcr das 1. Quartal von einem Wert von um 135 Mio. \u20ac (Q1 2024: 172 Mio. \u20ac) aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesamtjahr rechnet WACKER damit, dass das Gesch\u00e4ft trotz des weiterhin herausfordernden Umfelds in allen Regionen wachsen wird. Der Umsatz wird voraussichtlich in der Bandbreite von 6,1 bis 6,4 Mrd. \u20ac liegen. Das EBITDA wird bei 700 bis 900 Mio. \u20ac erwartet. Dabei geht das Unternehmen von leicht niedrigeren Absatzpreisen und deutlich steigenden Absatzmengen aus.<\/p>\n<p>Mit Blick auf das weiterhin schwache Marktumfeld stehen Kostendisziplin und Effizienzsteigerungen weiterhin im Fokus, so Hartel. \u201eWir treiben eine Reihe von Projekten voran, um gezielt Strukturen zu verschlanken und Prozesse zu optimieren. Dabei helfen uns Initiativen zur Digitalisierung und Automatisierung\u201c, erl\u00e4uterte der Vorstandschef.<\/p>\n<p>Was die mittel- und langfristige Entwicklung des Unternehmens angeht, ist Hartel weiterhin optimistisch. \u201eUnsere Strategie haben wir best\u00e4tigt. Wir sind finanziell stark aufgestellt und profitieren von globalen Megatrends. Ob erneuerbare Energien, nachhaltiges Bauen, Elektromobilit\u00e4t oder Digitalisierung: Diese Trends werden unser Gesch\u00e4ft weitertreiben.\u201c Der Fokus liege dabei zuk\u00fcnftig st\u00e4rker auf Margenverbesserung als auf Volumenwachstum. \u201eKonkret bedeutet das, dass wir verst\u00e4rkt unsere Effizienz in den Blick nehmen und den Ausbau unseres Spezialit\u00e4tengesch\u00e4fts vorantreiben. Mit Spezialit\u00e4tengesch\u00e4ft meinen wir Produkte und L\u00f6sungen, die unseren Kunden aufgrund herausragender Eigenschaften einen klaren Mehrwert bieten. Sie werden in der Regel kundenspezifisch entwickelt, haben eine h\u00f6here Wertsch\u00f6pfungstiefe und erzielen h\u00f6here Margen\u201c, so Hartel.<\/p>\n<h3>Gesch\u00e4ftsentwicklung 2024<\/h3>\n<h3>Regionen<\/h3>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2024 erwirtschaftete WACKER 84 Prozent seines Umsatzes im Ausland und 16 Prozent in Deutschland. Dabei war die Entwicklung in Asien und Europa r\u00fcckl\u00e4ufig. In den USA stieg der Umsatz dagegen. In Asien beliefen sich die Erl\u00f6se auf 2,11 Mrd. \u20ac (2023: 2,75 Mrd. \u20ac), dies ist ein R\u00fcckgang um 23 Prozent. In Europa erzielte WACKER einen Umsatz von 2,21 Mrd. \u20ac (2023: 2,30 Mrd. \u20ac), dies entspricht einem R\u00fcckgang um 4 Prozent. In Amerika stieg der Umsatz um 2 Prozent auf 1,07 Mrd. \u20ac (2023: 1,04 Mrd. \u20ac).<\/p>\n<h3>Investitionen<\/h3>\n<p>Die Investitionen lagen 2024 mit 666 Mio. \u20ac um 6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (2023: 710 Mio. \u20ac). Die Mittel gingen vor allem in den weltweiten Ausbau der Kapazit\u00e4ten der vier Gesch\u00e4ftsbereiche. Im Bereich Silicones wurden Kapazit\u00e4ten am Standort Zhangjiagang, China, erweitert. Zudem entsteht gerade ein neuer Standort in Karlsbad, Tschechien, zur Kapazit\u00e4tserh\u00f6hung der Produktion von Spezialsiliconen. Ende 2025 soll der neue Standort seinen Betrieb aufnehmen. Der Gesch\u00e4ftsbereich Polymers baut unter anderem seine Kapazit\u00e4ten f\u00fcr VAE-Dispersionen im US-amerikanischen Calvert City aus. Im Bereich Polysilicon erweitert WACKER am Standort Burghausen Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Produktion von Polysilicium in Halbleiterqualit\u00e4t. Die neue Anlage wird 2025 er\u00f6ffnet. Im Bereich Biosolutions wurde 2024 ein neues mRNA-Kompetenzzentrum in Halle in Betrieb genommen, mit dem WACKER nun Teil der Pandemiebereitschaft in Deutschland ist.<\/p>\n<h3>Mitarbeitende<\/h3>\n<p>Die Zahl der Mitarbeitenden ist im Gesch\u00e4ftsjahr 2024 um 259 Besch\u00e4ftigte gewachsen. Zum 31. Dezember 2024 waren weltweit 16.637 Mitarbeitende (31.12.2023: 16.378 Mitarbeitende) f\u00fcr WACKER t\u00e4tig. An den deutschen Standorten arbeiteten zum Stichtag 10.657 Mitarbeitende (2023: 10.621), im Ausland waren es 5.980 (2023: 5.757).<\/p>\n<h3>Netto-Cashflow, Nettofinanzschulden und Eigenkapitalquote<\/h3>\n<p>Der Netto-Cashflow war im Gesch\u00e4ftsjahr 2024 mit -326 Mio. \u20ac negativ (2023: 166 Mio. \u20ac). Grund f\u00fcr den deutlichen R\u00fcckgang waren das niedrigere Ergebnis sowie der Aufbau von Working Capital.<\/p>\n<p>Zum Stichtag 31. Dezember 2024 wies WACKER Nettofinanzschulden in H\u00f6he von rund 691 Mio. \u20ac aus (31.12.2023: 84 Mio. \u20ac).<\/p>\n<p>Die Bilanzsumme des Konzerns lag zum 31. Dezember 2024 bei 9,41 Mrd. \u20ac (31.12.2023: 8,85 Mrd. \u20ac) und ist somit um 6 Prozent gestiegen. Erh\u00f6ht haben sich vor allem die Vorr\u00e4te und das Anlageverm\u00f6gen. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 hat WACKER liquide Mittel in H\u00f6he von 1,26 Mrd. \u20ac ausgewiesen (31.12.2023: 1,42 Mrd. \u20ac).<\/p>\n<p>Das Eigenkapital erh\u00f6hte sich ebenfalls um 6 Prozent. Es belief sich zum Bilanzstichtag auf 4,84 Mrd. \u20ac (31.12.2023: 4,58 Mrd. \u20ac). Die Eigenkapitalquote lag mit 51,4 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres (2023: 51,7 Prozent).<\/p>\n<h3>Gesch\u00e4ftsbereiche<\/h3>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Silicones<\/strong> konnte Umsatz und EBITDA im Jahr 2024 steigern. Der Umsatz lag mit 2,81 Mrd. \u20ac um 2 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert (2023: 2,74 Mrd. \u20ac). Das EBITDA belief sich auf 347 Mio. \u20ac (2023: 236 Mio. \u20ac) und stieg damit um 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Positiv ausgewirkt haben sich hier vor allem ein verbesserter Produktmix mit einem deutlich h\u00f6heren Anteil an Spezialit\u00e4tenprodukten sowie eine bessere Auslastung der Produktionsanlagen.<\/p>\n<p>Im Bereich <strong>Polymers<\/strong> lagen Umsatz und EBITDA unter den Vorjahreswerten. Der Umsatz sank um 7 Prozent auf 1,46 Mrd. \u20ac (2023: 1,58 Mrd. \u20ac). Das EBITDA lag mit 194 Mio. \u20ac (2023: 253 Mio. \u20ac) um 23 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Ausschlaggebend waren hier vor allem die im Jahresvergleich niedrigeren Absatzpreise. Die Absatzmengen konnte der Bereich im schwachen Marktumfeld dank einer guten Nachfrage bei Produkten f\u00fcr die Formulierung von Klebstoffen und Beschichtungen leicht steigern.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Biosolutions<\/strong> hat 2024 sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA die Vorjahreswerte \u00fcbertroffen. Der Umsatz erh\u00f6hte sich um 11 Prozent auf 375 Mio. \u20ac (2023: 337 Mio. \u20ac). Das EBITDA lag mit 35 Mio. \u20ac (2023: 7 Mio. \u20ac) deutlich \u00fcber Vorjahr. Die positive Entwicklung wurde vor allem durch Wachstum im Bereich der Biopharmazeutika getragen.<\/p>\n<p>Im Bereich <strong>Polysilicon<\/strong> waren sowohl Umsatz als auch EBITDA dagegen r\u00fcckl\u00e4ufig. Der Umsatz sank um 41 Prozent und belief sich auf 949 Mio. \u20ac (2023: 1,60 Mrd. \u20ac). Das EBITDA ging um 40 Prozent auf 193 Mio. \u20ac zur\u00fcck (2023: 321 Mio. \u20ac). Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00fcckgang waren sowohl niedrigere Absatzmengen als auch niedrigere Preise im Bereich Solarsilicium. Negativ ausgewirkt haben sich zudem die weiterhin hohen Energiepreise in Deutschland. Der Anteil von h\u00f6chstreinem Polysilicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen an der gesamten Absatzmenge hat sich 2024 weiter erh\u00f6ht.<\/p>\n<h3>Ausblick 2025<\/h3>\n<p>WACKER erwartet im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 im Schnitt leicht niedrigere Absatzpreise. Die Absatzmengen werden aller Voraussicht nach deutlich steigen \u2013 insbesondere bei Spezialit\u00e4ten in den Chemiebereichen sowie im Bereich Polysilicon. W\u00e4hrungseffekte wirken sich voraussichtlich positiv auf den Umsatz aus. Insgesamt rechnet WACKER mit einem Konzernumsatz in der Brandbreite von 6,1 bis 6,4 Mrd. \u20ac. Dabei plant das Unternehmen damit, dass der Umsatz in allen Regionen und allen Gesch\u00e4ftsbereichen steigen wird.<\/p>\n<p>Das EBITDA wird bei 700 Mio. \u20ac bis 900 Mio. \u20ac erwartet, die EBITDA-Marge auf dem Niveau des Vorjahres. Die Investitionen liegen voraussichtlich deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Dabei werden die Investitionen die Abschreibungen leicht \u00fcbertreffen. Die Abschreibungen belaufen sich voraussichtlich auf leicht \u00fcber 500 Mio. \u20ac.<\/p>\n<p>Die Nettofinanzschulden werden auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. Der Netto-Cashflow wird sich im positiven Bereich und deutlich \u00fcber dem Vorjahr bewegen.<\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsbereich Silicones wird der Umsatz voraussichtlich um etwa 10 Prozent steigen. Getrieben wird das Wachstum vor allem durch h\u00f6here Absatzmengen, insbesondere bei Spezialit\u00e4ten. Die EBITDA-Marge liegt voraussichtlich leicht \u00fcber Vorjahr.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich Polymers rechnet mit einem Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Dabei werden die Mengen im Dispersions- und Dispersionspulvergesch\u00e4ft voraussichtlich leicht wachsen, die Absatzpreise werden dagegen leicht sinken. Die EBITDA-Marge wird auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.<\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsbereich Biosolutions wird der Umsatz voraussichtlich bei etwa 400 Mio. \u20ac liegen. Hier wird keine wesentliche Belebung im Marktumfeld erwartet. Das Projektgesch\u00e4ft bleibt herausfordernd. Die EBITDA-Marge liegt aller Voraussicht nach leicht \u00fcber dem Vorjahreswert.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich Polysilicon geht f\u00fcr das Jahr 2025 von einem Umsatz von 1,0 bis 1,3 Mrd. \u20ac aus. Die Absatzmengen im Bereich Halbleiter-Polysilicium werden voraussichtlich deutlich steigen. Das Gesch\u00e4ft mit Solar-Polysilicium bleibt dagegen weiterhin herausfordernd. Das EBITDA wird in einer Bandbreite von 100 bis 250 Mio. \u20ac erwartet.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG hat bei der Vorlage ihres Gesch\u00e4ftsberichts best\u00e4tigt, dass das Unternehmen im Gesch\u00e4ftsjahr 2024&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":39351,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-40988","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40988"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40988\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40989,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40988\/revisions\/40989"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/39351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40988"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=40988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}