{"id":41090,"date":"2025-04-02T07:29:51","date_gmt":"2025-04-02T05:29:51","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=41090"},"modified":"2025-03-28T12:30:55","modified_gmt":"2025-03-28T11:30:55","slug":"igus-haelt-umsatzmilliarde-und-steigert-die-zahl-der-aktiven-kunden-um-5-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=41090","title":{"rendered":"igus h\u00e4lt Umsatzmilliarde und steigert die Zahl der aktiven Kunden um 5 Prozent"},"content":{"rendered":"<p><strong>1,105 Milliarden Euro Umsatz und Rekordzahl an 277 schmierfreien motion plastics-Innovationen f\u00fcr 2025<\/strong><\/p>\n<p>Mit 277 motion plastics-Neuheiten pr\u00e4sentiert igus 2025 unter dem Motto \u201eGo Zero Lubrication\u201c eine Rekordzahl an schmierfreien Kunststoff-Innovationen: von PTFE-freien Werkstoffen und einer kompletten Energiekettenserie aus Recyclingmaterial \u00fcber ein neuartiges Trockenreinraum-Zertifikat bis hin zum humanoiden Roboter. Dies ist das Ergebnis kontinuierlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung, um Kunden stets neuartige L\u00f6sungen zu bieten. Trotz der herausfordernden geopolitischen und wirtschaftlichen Lage im Jahr 2024 konnte der motion plastics-Spezialist die Anzahl der aktiven Kunden um 5 Prozent steigern und die Umsatzmilliarde halten. Mit einem Umsatz von 1,105 Milliarden Euro verzeichnete das Unternehmen einen vergleichsweise moderaten Umsatzr\u00fcckgang von 2,5 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eDie sich ver\u00e4ndernden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen auch an uns nicht spurlos vorbei\u201c, erkl\u00e4rt Tobias Vogel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gleitlager- und Lineartechnik bei igus. \u201eAuch wir schauen\u00a0\u2013 wie viele unserer Kunden\u00a0\u2013 auf Einsparungen und gesteigerte Effizienz, zum Beispiel durch verst\u00e4rkte Automatisierung in unserer Fabrik. Unser Fokus liegt aber immer auf der Frage: Was hat der Kunde davon? Die Herausforderungen sind f\u00fcr uns erst recht ein Ansporn, neue Wege zu gehen und die Innovationskraft \u201amade in Germany\u2018 unter Beweis zu stellen, um sowohl unsere als auch die Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Kunden zu st\u00e4rken.\u201c In diesem Jahr pr\u00e4sentiert igus mit 277 motion plastics-Neuheiten eine Rekordzahl an Innovationen \u2013 und investiert daf\u00fcr weiter in die Forschung, Entwicklung und Produktion neuer, innovativer technischer L\u00f6sungen. \u201eWir haben in den letzten f\u00fcnf Jahren allein in K\u00f6ln \u00fcber 350 Millionen Euro investiert \u2013 in Grundst\u00fccke, Geb\u00e4ude, modernste Maschinen, Software, neue Produkte, Menschen und Marketing\u201c, so Tobias Vogel. Mittlerweile umfasst der gesamte igus Campus in K\u00f6ln, wo wir produzieren, testen und forschen, rund 218.000 Quadratmeter. Mit der neuen 20.000 Quadratmeter gro\u00dfen Produktionshalle w\u00e4chst auch das Testlabor, das gr\u00f6\u00dfte in der Branche, auf knapp 5.500 Quadratmeter.<\/p>\n<p><strong>Weltweite Investitionen f\u00fcr noch mehr Kundenn\u00e4he<\/strong><br \/>\n\u201eDer Kunde steht im Zentrum all unserer Aktivit\u00e4ten\u201c, betont Michael Blass, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer e-kettensysteme bei igus. \u201eAus diesem Grund investieren wir auch bewusst nah bei unseren Kunden.\u201c So erweitert igus zum Beispiel die Niederlassung in Shanghai mit einem Neubau von circa 25.000 auf 70.000 Quadratmeter. In Bangalore wurde die Produktionsfl\u00e4che durch einen neuen 16.000 Quadratmeter gro\u00dfen igus Campus sogar verdreifacht. In den USA baut man nach dem Spritzguss jetzt auch eine Spindelfertigung vor Ort auf und hat eine eigene RBTX Customer Test Area f\u00fcr Low-Cost-Robotik er\u00f6ffnet. So haben nun 10 L\u00e4nder ihre eigenen Customer Test Areas, damit Kunden vor Ort schnell und einfach ihre individuelle Low-Cost-Automatisierungsl\u00f6sung finden. Drei dieser Standorte (USA, China, Brasilien) werden zu regionalen Hubs ausgebaut, sodass auch Produktion und Entwicklung verst\u00e4rkt lokalisiert werden. In weiteren L\u00e4ndern wie Japan, Spanien, Taiwan und Polen wird ebenfalls in die Erweiterung der Niederlassungen investiert.<\/p>\n<p>Aber auch in Deutschland setzt igus ganz klar auf Kundenn\u00e4he. Mit der \u00dcbernahme der Firma elko Verbindungstechnik baut das Unternehmen zum Beispiel gezielt Konfektionierungskapazit\u00e4ten in S\u00fcddeutschland auf. elko ist darauf spezialisiert, Leitungen und Steckverbinder zu kundenspezifischen Systemen zusammenzustellen, die vor allem in Werkzeugmaschinen und in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen. Am Standort K\u00f6ln investiert igus auch weiter in neue Automationsl\u00f6sungen, um Prozesse zu verschlanken und die Durchlaufzeiten zu erh\u00f6hen \u2013 ob mit eigens entwickelten und patentierten Crimp-Towern oder durch den Einsatz von AGVs in den Fabrikgeb\u00e4uden.<\/p>\n<p><strong>Auf dem Weg zur CO2-Neutralit\u00e4t<\/strong><br \/>\nBei dem Ziel bis Ende 2025 mit den Geb\u00e4uden und der Produktion, gemessen an Scope 1 &amp; 2, CO2-neutral zu sein, steht igus aktuell bei 92 Prozent. \u201eWir m\u00fcssen hier noch besser werden und arbeiten daf\u00fcr an zahlreichen Nachhaltigkeitsma\u00dfnahmen \u2013 vom neuen Parkhaus mit kompletter Fassadenbegr\u00fcnung \u00fcber die Modernisierung unserer Bestandsgeb\u00e4ude, zum Beispiel mit Photovoltaikanlagen, bis hin zur Ausweitung unseres MHRS-Systems f\u00fcr das Heizen mit Maschinenabw\u00e4rme\u201c, erkl\u00e4rt Michael Blass.<\/p>\n<p><strong>277 Innovationen f\u00fcr die Zukunft der Industrie<\/strong><br \/>\nNachhaltigkeit muss jedoch auch ein fester Bestandteil von Produktinnovationen sein. Daher pr\u00e4sentiert igus zur Hannover Messe 2025 unter anderem umweltschonende L\u00f6sungen wie PTFE-freie Varianten der iglidur Standard-Gleitlagermaterialien G, X und H \u2013 mit gleicher Leistung zum fast gleichen Preis. Im Bereich Energieketten stellt das Unternehmen zudem seine komplette E2.1 Serie auf Recyclingmaterial um. Dieses besteht aus Post-Consumer-Rezyklat wie alten Fischernetzen sowie ausgedienten Energieketten, die igus im Rahmen des eigenen \u201echainge\u201c Programms recycelt. Das erm\u00f6glicht einen um 80 Prozent geringeren CO2-Fu\u00dfabdruck. Mit dem igus Mobile Shore Power Outlet (iMSPO) hat igus zudem eine mobile \u201eSteckdose\u201c f\u00fcr die Landstromversorgung von Container- und Kreuzfahrtschiffen entwickelt. Das System kommt bereits in H\u00e4fen wie Hamburg, Rotterdam und Singapur zum Einsatz und ist f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Hermes Award der Deutschen Messe nominiert. igus treibt auch neuartige L\u00f6sungen f\u00fcr den Trockenreinraum voran, der im Zuge der Batteriefertigung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IPA wurde ein neuartiges Zertifikat entwickelt, das die Reinraumtauglichkeit der igus e-ketten im Langzeittest best\u00e4tigt. Sie halten \u00fcber 15 Millionen Doppelh\u00fcben bei geringster und gleichbleibender Partikelemission stand.<\/p>\n<p>In Zeiten, in denen immer mehr Unternehmen sparen m\u00fcssen, investiert igus zudem in die Entwicklung besonders kosteng\u00fcnstiger Produkte f\u00fcr seine Kunden. Dazu geh\u00f6rt die neue Energiekette glide-chain G4.42 f\u00fcr einfache gleitende Anwendungen, zum Beispiel an Hallenkranen, mit Verfahrwegen von bis zu 30 Metern. Durch ein optimiertes Design ist sie nicht nur 12 bis 25 Prozent leichter, sondern auch 30 bis 40 Prozent g\u00fcnstiger als abmessungsgleiche Standardketten aus dem E2- und E4-Programm. Dass noch viel Innovationspotenzial in der deutschen Industrie steckt, zeigt igus auch mit seiner Entwicklungsarbeit im Bereich Low-Cost-Automation. Das Unternehmen arbeitet aktuell an seinem ersten humanoiden Roboter aus Hochleistungskunststoff. Er integriert die ReBeL Cobots als Roboterarme und nutzt den mobilen Roboter ReBeL Move als Basis. So soll er sich flexibel und ortsunabh\u00e4ngig an verschiedenen Arbeitspl\u00e4tzen einsetzen lassen \u2013 bei einem Return on Invest von unter einem Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit 277 motion plastics-Neuheiten pr\u00e4sentiert igus 2025 unter dem Motto \u201eGo Zero Lubrication\u201c eine Rekordzahl an&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":26859,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-41090","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41090"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41090\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41091,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41090\/revisions\/41091"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/26859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41090"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=41090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}