{"id":41115,"date":"2025-04-08T07:39:00","date_gmt":"2025-04-08T05:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=41115"},"modified":"2025-04-06T11:39:57","modified_gmt":"2025-04-06T09:39:57","slug":"kuenstliche-intelligenz-wird-zum-schluessel-fuer-mehr-profitabilitaet-im-maschinenbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=41115","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz wird zum Schl\u00fcssel f\u00fcr mehr Profitabilit\u00e4t im Maschinenbau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine neue Studie zeigt: Durch den gezielten Einsatz von Generativer K\u00fcnstlicher Intelligenz kann die Gewinnmarge im Maschinen- und Anlagenbau um bis zu 10,7 Prozentpunkte erh\u00f6ht werden. Das entspricht einem zus\u00e4tzlichen Gewinn von 28 Milliarden Euro f\u00fcr die Branche.<\/strong><\/p>\n<p>Generative K\u00fcnstliche Intelligenz (GenAI) hat sich als wichtiger Katalysator der digitalen Transformation etabliert und pr\u00e4gt zunehmend den Maschinen- und Anlagenbau. \u201eBereits zehn der insgesamt 45 betrachteten Anwendungsf\u00e4lle k\u00f6nnen 58 Prozent des Potenzials der Margenverbesserung aussch\u00f6pfen und damit eine deutliche Effizienzsteigerung in der Branche erreichen\u201c, bekr\u00e4ftigt Guido Reimann, stellvertretender Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer VDMA Software und Digitalisierung. So lauten zentrale Erkenntnisse der neuen Studie \u201eGenAI im Maschinen- und Anlagenbau \u2013 Vom Versprechen zur Profitabilit\u00e4t\u201c, die vom VDMA Fachverband Software und Digitalisierung zusammen mit Strategy&amp;, der globalen Strategieberatung von PwC, erstellt wurde. Die Untersuchung basiert auf der Befragung von 247 Industrieunternehmen in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz sowie der Analyse von 45 m\u00f6glichen GenAI Use Cases und deren Potenzial f\u00fcr mehr Produktivit\u00e4t und Profitabilit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Erhebliche Profitabilit\u00e4tspotenziale<\/strong><br \/>\nDie Studie verdeutlicht, dass GenAI einen signifikanten Einfluss auf Umsatzsteigerung, Kostenoptimierung und Effizienzerh\u00f6hung in den Unternehmen hat. Insgesamt k\u00f6nnte die zielgerichtete Implementierung von GenAI die operative Marge der Branche um bis zu 10,7 Prozentpunkte erh\u00f6hen \u2013 dies w\u00fcrde einem zus\u00e4tzlichen Gewinn von 28 Milliarden Euro f\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland entsprechen. Vor diesem Hintergrund sind die steigenden Erwartungen an den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) nachvollziehbar: 52 Prozent der F\u00fchrungskr\u00e4fte sehen KI als potenziellen \u201eGamechanger\u201c f\u00fcr die Branche.<\/p>\n<p><strong>GenAI als Treiber der digitalen Transformation<\/strong><br \/>\nDie vielversprechendsten GenAI-Anwendungen liegen in den Kernprozessen der Unternehmen. Von den Befragten werden hier insbesondere Vertrieb und Marketing (53 Prozent) sowie Forschung &amp; Entwicklung (43 Prozent) genannt, auch in Produktion und After Sales wird ein h\u00f6heres Potenzial gesehen. Diese Kernfunktionen beeinflussen sowohl Umsatzsteigerungen als auch Effizienzgewinne bei Herstellungskosten und Betriebsausgaben.<\/p>\n<p><strong>Herausforderungen und strategische Empfehlungen<\/strong><br \/>\nObwohl das Interesse an GenAI stetig w\u00e4chst, beschr\u00e4nkt sich die Nutzung bislang h\u00e4ufig auf experimentelle oder \u201eProof-of-Concept\u201c-Projekte. Zentrale Herausforderung ist die mangelnde Datenqualit\u00e4t. 25 Prozent der befragten Unternehmen sehen dies als gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde. Fast gleichauf, mit 24 Prozent, folgt der Mangel an GenAI-Spezialisten. Ebenfalls 24 Prozent der Unternehmen nennen technische Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die IT-Infrastruktur. \u201eSteigende Kosten, stagnierende Produktivit\u00e4t und sinkende Margen setzen den deutschen Maschinen- und Anlagenbau seit Jahren immer st\u00e4rker unter Druck. Viele Unternehmen in der Branche blicken daher mit gro\u00dfen Erwartungen auf die M\u00f6glichkeiten von GenAI zur Verbesserung von Produktivit\u00e4t und Profitabilit\u00e4t. Gleichzeitig verharren sie aber in einer Situation, die wir \u201aPilot Trap\u2018 nennen: Sie testen Ideen, initiieren Projekte und evaluieren Ergebnisse. An eine breite Implementierung und die Entwicklung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle trauen sie sich hingegen noch nicht heran. Zwar wollen 91% der Maschinen- und Anlagenbauunternehmen 2025 in GenAI investieren, mehr als die H\u00e4lfte aber weniger als 100.000 Euro. Nur wer GenAI von einer Nebensache zur Chefsache macht, tief in Kernprozesse einbettet und daraus differenzierende neue F\u00e4higkeiten entwickelt, kann seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken \u2013 und langfristig seine Profitabilit\u00e4t steigern\u201c, erl\u00e4utert Bernd Jung, Senior Partner bei Strategy&amp; Deutschland.<\/p>\n<p>Die Studie empfiehlt Unternehmen, GenAI-Use-Cases gezielt zu kategorisieren:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gamechanger<\/strong> mit direktem Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung,<\/li>\n<li><strong>Must-haves<\/strong> zur nachhaltigen Profitabilit\u00e4tssteigerung,<\/li>\n<li><strong>Hyped Use Cases<\/strong>, die nur begrenzte Auswirkungen auf unterst\u00fctzende Prozesse haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Handlungsbedarf f\u00fcr Unternehmen<\/strong><br \/>\nAngesichts stagnierender Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse und steigender Kosten ist der Druck auf die Branche hoch. Die Studie zeigt deutlich, dass GenAI eine strategische Herangehensweise ben\u00f6tigt, um langfristig wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Unternehmen m\u00fcssen jetzt in die richtigen Anwendungsf\u00e4lle investieren, um das volle Potenzial auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n<p>Die komplette Studie steht ab sofort auf den Webseiten von<a href=\"https:\/\/www.vdma.org\/viewer\/-\/v2article\/render\/141775154\"> VDMA Software und Digitalisierung<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.strategyand.pwc.com\/de\/en\/genai-in-industrial-manufacturing.html\">Strategy&amp;<\/a> zum Download bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Generative K\u00fcnstliche Intelligenz (GenAI) hat sich als wichtiger Katalysator der digitalen Transformation etabliert und pr\u00e4gt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-41115","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41115"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41115\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41116,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41115\/revisions\/41116"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41115"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=41115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}