{"id":41133,"date":"2025-04-10T07:51:42","date_gmt":"2025-04-10T05:51:42","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=41133"},"modified":"2025-04-06T11:54:06","modified_gmt":"2025-04-06T09:54:06","slug":"kunststoffe-und-kreislaufwirtschaft-zwischen-notwendigkeit-und-potenzial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=41133","title":{"rendered":"Kunststoffe und Kreislaufwirtschaft \u2013 zwischen Notwendigkeit und Potenzial"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Die K 2025, vom 8. bis 15. Oktober in D\u00fcsseldorf, hat es sich zur Aufgabe gemacht, zentrale Themen unserer Zeit aufzugreifen. <\/em><\/strong><strong><em>Eines ihrer drei Hot Topics lautet <\/em><\/strong><strong><em>\u201eShaping the circular economy\u201c. <\/em><\/strong><strong><em>Grund genug, ein halbes Jahr vor der Weltleitmesse der Kunststoff und Kautschukindustrie einmal den aktuellen Stand in Sachen Kreislaufwirtschaft zu beleuchten.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Welt steckt in einer Rohstoffkrise: Mehr als 100 Milliarden Tonnen Rohstoffe werden zwar j\u00e4hrlich verbraucht, doch mehr als 90 Prozent der verwendeten Rohstoffe werden nicht recycelt. Eine alarmierende Bilanz, die die Europ\u00e4ische Investitionsbank (EIB) zieht. Steigende CO\u2082-Kosten, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten setzen Unternehmen zus\u00e4tzlich unter Druck, ressourcenschonender zu wirtschaften.<\/p>\n<p>Die Kreislaufwirtschaft gilt als entscheidender Hebel f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft. Eine Analyse der Unternehmensberatung Material Economics zeigt, dass Europa durch geschlossene Stoffkreisl\u00e4ufe bis 2030 j\u00e4hrlich 450 Millionen Tonnen CO\u2082-\u00c4quivalente einsparen k\u00f6nnte \u2013 das entspricht acht Prozent der heutigen Emissionen. Langfristig, so prognostiziert die Ellen MacArthur Foundation, k\u00f6nnten weltweit bis zu 45 Prozent der Emissionen durch eine geschlossene zirkul\u00e4re Wirtschaft vermieden werden.<\/p>\n<p>Auch wirtschaftlich bietet der Wandel enormes Potenzial: Nach Sch\u00e4tzungen des Beratungsunternehmens EY senkt der Einsatz von Sekund\u00e4rrohstoffen den Energieverbrauch um 20 bis 90 Prozent, spart gro\u00dfe Mengen Wasser und k\u00f6nnte europ\u00e4ische Unternehmen j\u00e4hrlich um bis zu 465 Milliarden Euro an Materialkosten entlasten. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) rechnet zudem damit, dass durch die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft bis 2030 weltweit sieben bis acht Millionen neue Arbeitspl\u00e4tze entstehen. Dass die Kreislaufwirtschaft nicht nur \u00f6kologisch, sondern auch \u00f6konomisch \u00fcberzeugt, zeigen immer mehr Beispiele aus der Praxis. So produziert die deutsche Cabka-Gruppe nach eigenen Angaben j\u00e4hrlich Paletten und Boxen aus rund 150.000 Tonnen recyceltem Kunststoff \u2013 und zeigt damit, wie aus Abfall werthaltige Produkte werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Kunststoffindustrie: Schl\u00fcsselbranche mit Nachholbedarf<\/strong><\/p>\n<p>Die Kunststoffindustrie spielt bei dieser Transformation eine zentrale Rolle. Im Jahr 2023 wurden laut Plastics Europe weltweit 413,8 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert, doch der Anteil an Recyclingmaterial ist nach wie vor gering: Nur 8,7 Prozent der Kunststoffe wurden \u2013 meist werkstofflich \u2013 recycelt, w\u00e4hrend der Gro\u00dfteil verbrannt oder deponiert wurde. Dabei haben Rezyklate ein enormes Potenzial. Ihre Herstellung ben\u00f6tigt deutlich weniger Energie als die Produktion von Neuware aus fossilen Rohstoffen, was den CO\u2082-Aussto\u00df erheblich reduziert. Zudem st\u00e4rkt ihr Einsatz die Versorgungssicherheit \u2013 ein Faktor, der in Zeiten geopolitischer Krisen immer wichtiger wird.<\/p>\n<p>Recycling ist jedoch technisch anspruchsvoll \u2013 und oft teurer als die Produktion neuer Kunststoffe. Denn Altkunststoffe m\u00fcssen aufwendig sortiert, gereinigt und aufbereitet werden, zudem sind die gesetzlichen Anforderungen streng, hochwertige Rezyklate knapp und viele Prozesse energieintensiv, was insgesamt zu h\u00f6heren Produktionskosten im Vergleich zu Neukunststoffen f\u00fchrt. \u201eAber niemand will die h\u00f6heren Kosten bezahlen\u201c, betont Ulrich Reifenh\u00e4user, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der K. \u201eKunststoff hat seinen Siegeszug angetreten, weil er so viel besser ist als andere Materialien. Aber der Schritt in die Kreislaufwirtschaft, der kostet Geld. Dieses Kostenproblem wird nicht ohne ordnungspolitische Vorgaben in den Griff zu bekommen sein.\u201c<\/p>\n<p>Die Antwort auf die Frage, wie der Wandel hin zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft gelingen kann, f\u00e4llt international allerdings unterschiedlich aus.<\/p>\n<p><strong>Europa setzt auf Regulierung<\/strong><\/p>\n<p>Wo andere Nationen auf freiwillige Selbstverpflichtungen und marktorientierte L\u00f6sungen setzen, regelt Europa per Gesetz. Strategien wie der \u201eCircular Economy Action Plan\u201c (CEAP) und Richtlinien wie die Verpackungsverordnung (PPWR) und die Einwegkunststoffrichtlinie (SUPD) treiben mit Recyclingquoten, verpflichtenden Rezyklatanteilen und erweiterter Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility \u2013 EPR) den Umbau zur Kreislaufwirtschaft voran. Wie das wirkt, zeigt die PPWR: Seit 2025 m\u00fcssen Einwegflaschen aus PET mindestens 25 Prozent recycelten Kunststoff enthalten, bis 2030 steigt die Quote auf 30 Prozent. F\u00fcr Hersteller wie Coca-Cola oder Nestl\u00e9 hei\u00dft das: Lieferketten umbauen, hochwertige Rezyklate beschaffen, Produktion anpassen \u2013 sonst droht ein Verkaufsstopp. Auch die SUPD zeigt Wirkung: In Litauen stieg die R\u00fccklaufquote von PET-Flaschen nach Einf\u00fchrung eines Pfandsystems von 34 auf 92 Prozent \u2013 in nur zwei Jahren. Unternehmen stehen dabei vor erheblichen Herausforderungen: Die Verf\u00fcgbarkeit hochwertiger Rezyklate ist begrenzt, die Umstellung auf recyclinggerechtes Design technisch aufwendig \u2013 und die Fristen zur Umsetzung der oft komplexen Vorgaben knapp bemessen.<\/p>\n<p>Auch chemische Inhaltsstoffe r\u00fccken zunehmend in den Fokus der EU. Besonders umstritten ist der Umgang mit PFAS, da ein Verbot das Recycling erheblich erschweren k\u00f6nnte \u2013 viele Kunststoffabf\u00e4lle w\u00fcrden dann als kontaminiert gelten und aus dem Kreislauf fallen.\u00a0 Wolfgang Gro\u00dfe Entrup, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VCI, warnt deshalb vor einem Pauschalverbot: \u201eMit jedem einzelnen dieser dann in der EU verbotenen Stoffe w\u00e4chst die Gefahr f\u00fcr weitere Abwanderung unserer Industrie in weniger streng regulierte Regionen. Das Ursprungsproblem l\u00f6st es allerdings nicht.\u201c<\/p>\n<p><strong>Asien: Zwischen Fortschritten und strukturellen Defiziten<\/strong><\/p>\n<p>Mit 53 Prozent der weltweiten Kunststoffproduktion ist Asien der Hauptakteur \u2013 und die Hauptquelle f\u00fcr Kunststoffabf\u00e4lle. W\u00e4hrend einige L\u00e4nder ehrgeizige Recyclingstrategien verfolgen, mangelt es anderen an grundlegender Infrastruktur.<\/p>\n<p><strong>Chinas Kreislauf-Offensive: Zentral gesteuert, konsequent umgesetzt<\/strong><\/p>\n<p>Lange Zeit war China der gr\u00f6\u00dfte Importeur von Kunststoffabf\u00e4llen, nun steuert das Land um. China hat mit der \u201eNational Sword Policy\u201c den Import unsortierter Kunststoffabf\u00e4lle gestoppt und forciert nun den Ausbau eigener Recyclingstrukturen. Der 14. F\u00fcnfjahresplan setzt auf moderne Sammel- und Trennsysteme und f\u00f6rdert das mechanische wie chemische Recycling. Bis 2035 soll die Industrie weitgehend dekarbonisiert und in geschlossene Stoffkreisl\u00e4ufe \u00fcberf\u00fchrt werden. Flankiert wird die Strategie vom \u201eCircular Economy Promotion Law\u201c, das Unternehmen zur R\u00fccknahme und schadlosen Entsorgung bestimmter Produkte verpflichtet, und der Gr\u00fcndung des Staatskonzerns \u201eChina Resources Recycling Group\u201c, der die Transformation zentral steuern soll.<\/p>\n<p><strong>Japan und S\u00fcdkorea: Technologietreiber mit System<\/strong><\/p>\n<p>Japan und S\u00fcdkorea z\u00e4hlen zu den Vorreitern der Kreislaufwirtschaft \u2013 nicht zuletzt wegen klarer politischer Zielsetzungen und einer fr\u00fchzeitigen Gesetzgebung. In Japan verpflichtet der \u201eContainer and Packaging Recycling Act\u201c Unternehmen bereits seit den 1990er-Jahren zur Beteiligung an R\u00fccknahme- und Recyclingsystemen. Erg\u00e4nzt wird dies durch den \u201ePlastic Resource Circulation Act\u201c von 2022, der den Rezyklateinsatz f\u00f6rdert und detaillierte Recyclingpl\u00e4ne f\u00fcr Kunststoffprodukte vorschreibt.<\/p>\n<p>S\u00fcdkorea verfolgt mit dem neuen \u201eAct for Promotion of Transition to a Circular Economy Society\u201c (APTCES) einen systemischen, technologiegetriebenen Ansatz: verbindliche Recyclingquoten, klare Vorgaben f\u00fcr nachhaltiges Produktdesign sowie gezielte Regulierung f\u00fcr schwer recycelbare Produkte. Au\u00dferdem werden Unternehmen, die zum Beispiel neue Recyclingtechnologien auf den Markt bringen wollen, vor\u00fcbergehend von Auflagen befreit.<\/p>\n<p>Im Unterschied zu Europa setzen beide L\u00e4nder weniger auf kleinteilige Regulierung, sondern auf klare Zust\u00e4ndigkeiten, praxisnahe Umsetzung und gezielte Innovationsf\u00f6rderung. Erg\u00e4nzt wird dieser Ansatz durch eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz und breite Mitverantwortung \u2013 etwa bei M\u00fclltrennung und Ressourcenschonung.<\/p>\n<p><strong>Von Indien bis Indonesien: Warum die Kreislaufwirtschaft stockt<\/strong><\/p>\n<p>In Indien verpflichtet das Gesetz \u201ePlastic Waste Management Rules\u201c (PWMR) Unternehmen zur R\u00fccknahme von Kunststoffabf\u00e4llen. Trotz dieses wichtigen Schrittes bleiben die unzureichende Infrastruktur und die regional unterschiedliche Umsetzung eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die fl\u00e4chendeckende Umsetzung. \u00c4hnliche Probleme bestehen in Vietnam, wo 2022 ein EPR-Gesetz eingef\u00fchrt wurde. Dieses nimmt Hersteller und Importeure in die Verantwortung, f\u00fcr die Recyclingf\u00e4higkeit ihrer Produkte zu sorgen.<\/p>\n<p>In Thailand verfolgt die \u201ePlastic Waste Management Roadmap 2030\u201c das Ziel, bis 2027 100 Prozent der Kunststoffabf\u00e4lle zu recyceln oder energetisch zu verwerten. In Indonesien gibt es zwar lokale Initiativen, aber keine umfassende nationale Strategie. Ein Ziel ist es, den Kunststoffabfall, der ins Meer gelangt, bis 2040 drastisch zu reduzieren.<\/p>\n<p>Trotz der Fortschritte in diesen L\u00e4ndern stellen die regionale Fragmentierung der Abfallwirtschaft und die mangelnde Infrastruktur nach wie vor eine gro\u00dfe Herausforderung dar. Der Erfolg dieser Ma\u00dfnahmen h\u00e4ngt entscheidend von der Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung und der st\u00e4rkeren Einbeziehung der Industrie ab.<\/p>\n<p><strong>Nordamerika: Ein Flickenteppich von Strategien<\/strong><\/p>\n<p>In Nordamerika sind die Strategien zur Kreislaufwirtschaft stark fragmentiert. Die USA verfolgen einen Ansatz, der sowohl von staatlichen Initiativen als auch von privatwirtschaftlichen Ma\u00dfnahmen gepr\u00e4gt ist. So haben 33 Bundesstaaten Programme zur EPR etabliert, die Hersteller von Einwegverpackungen dazu verpflichten, sich finanziell an der Abfallwirtschaft zu beteiligen. Bis 2032 sollen 100 Prozent der Verpackungen recycelbar oder kompostierbar sein, und 65 Prozent der Einwegverpackungen recycelt werden. Doch andere Bundesstaaten hinken hinterher. Dass das Kunststoffrecycling in den USA trotz fortschrittlicher Recyclingtechnologien im weltweiten Vergleich eine geringe Marktdurchdringung aufweist, hat aber noch einen anderen Grund: \u201eEs gibt dort weder ein bundesweites noch ein Recyclingprogramm, das zumindest komplette Bundesstaaten erfassen w\u00fcrde. Stattdessen entscheiden einzelne St\u00e4dte und Gemeinden selbst, ob, wie und welche Abf\u00e4lle sie einsammeln und sortieren,\u201c erl\u00e4utert die Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft des Bundes Germany Trade &amp; Invest (GTAI).<\/p>\n<p>Kanada verfolgt einen umfassenderen Ansatz zur F\u00f6rderung der Kreislaufwirtschaft. Die Regierung hat mit dem \u201eFederal Plastics Registry\u201c ein nationales Kunststoffregister eingef\u00fchrt, um Daten \u00fcber die Herstellung, Verwendung und Entsorgung von Kunststoffen zu sammeln. Dies soll die Transparenz erh\u00f6hen und ein effektiveres Kunststoffmanagement erm\u00f6glichen. Der \u201eAction Plan on\u00a0Zero Plastic Waste\u201c zielt darauf ab, die Plastikverschmutzung zu reduzieren und eine Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoffe zu etablieren. Dazu geh\u00f6ren Ma\u00dfnahmen zur Verringerung von Einwegkunststoffen und zur F\u00f6rderung von Mehrweg und Recycling. Dar\u00fcber hinaus wird ein schrittweiser Ansatz verfolgt, der durch das Verbot von Einwegkunststoffprodukten und die Einf\u00fchrung von EPR zur Reduzierung von Kunststoffabf\u00e4llen beitragen soll.<\/p>\n<p><strong>Der lange Weg S\u00fcdamerikas<\/strong><\/p>\n<p>Die Kreislaufwirtschaft in S\u00fcdamerika steckt noch in den Anf\u00e4ngen \u2013 rund 90 Prozent der Abf\u00e4lle landen auf Deponien, Recycling spielt bisher nur eine Nebenrolle. In Chile, Kolumbien und Brasilien gibt es nationale Programme zur R\u00fccknahme und Kreislaufwirtschaft, etwa das chilenische \u201eLey REP\u201c, Kolumbiens \u201eBasura Cero\u201c-Initiative oder freiwillige Branchenl\u00f6sungen in Brasilien. Uruguay setzt mit dem Gesetz zur Integrierten Abfallwirtschaft (Ley 19.829) auf ein einheitliches Abfallmanagement und f\u00f6rdert das Recycling von Verpackungen. Doch trotz diverser Fortschritte und Initiativen bleibt die Infrastruktur in vielen Regionen S\u00fcdamerikas unzureichend und der Erfolg wird von weiteren staatlichen Investitionen, internationaler Zusammenarbeit und einer st\u00e4rkeren Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p><strong>Fazit &amp; Ausblick<\/strong><\/p>\n<p>Die Kreislaufwirtschaft ist f\u00fcr die Kunststoffindustrie Verpflichtung und Chance zugleich. Europa setzt stark auf Regulierung, Asien kombiniert staatliche Lenkung mit Technologieoffensiven. In Nord- und S\u00fcdamerika reicht das Spektrum von ambitionierten Vorgaben \u00fcber einen Flickenteppich von Einzelma\u00dfnahmen bis hin zum Vertrauen auf die unsichtbare Hand des Marktes.<\/p>\n<p>Doch jedes Kreislaufwirtschaftsmodell hat seine T\u00fccken: Regulierung schafft zwar klare Regeln, kann aber zu \u00dcberb\u00fcrokratisierung und ausbleibenden Investitionen f\u00fchren \u2013 ein Risiko, das in Europa zunehmend sp\u00fcrbar wird. \u201eUm eine Verlangsamung der Transformation zu vermeiden, ben\u00f6tigen wir dringend Ma\u00dfnahmen, um Investitionen in die Produktion kreislauff\u00e4higer Kunststoffe attraktiver zu machen, B\u00fcrokratie abzubauen, etwa aufgrund \u00fcberm\u00e4\u00dfig andauernder Genehmigungsverfahren, und um mit unseren internationalen Wettbewerbern wieder auf ein \u201aLevel-Playing-Field\u2018 zu gelangen\u201c, mahnt Virginia Janssens, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Plastics Europe.<\/p>\n<p>Marktbasierte Ans\u00e4tze f\u00f6rdern Innovationen, garantieren jedoch keine fl\u00e4chendeckende Umsetzung. Zentral gesteuerte Strategien bringen schnelle Fortschritte, drohen aber ineffizient zu werden. Klar ist: Ohne h\u00f6here Recyclingquoten und mehr Rezyklate bleibt die Kreislaufwirtschaft St\u00fcckwerk. Wer voneinander lernt, kann St\u00e4rken kombinieren und Schw\u00e4chen ausgleichen.<\/p>\n<p><strong>Shaping the Circular Economy auf der K 2025<\/strong><\/p>\n<p>Auf der K 2025 werden die Unternehmen der verschiedenen Branchenzweige \u2013 Werkstoff-Erzeugung, Maschinenbau und Verarbeitung \u2013 unter dem Leitthema \u201eShaping the circular economy\u201c die gro\u00dfen Fortschritte und zuk\u00fcnftige, konsequente L\u00f6sungen der Kreislaufwirtschaft aufzeigen. Auch die zahlreichen Specials der K greifen das Thema auf, allen voran das <a href=\"https:\/\/www.k-online.de\/de\/Programm\/Specials\/Circular_Economy_Forum\">VDMA Forum<\/a>. Der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) wird in 2025 wieder ein umfangreiches Forum im Freigel\u00e4nde pr\u00e4sentieren, dieses Mal unter dem Titel \u201eThe Power of Plastics\u201c. Mit 12 seiner Mitgliedsunternehmen demonstriert er im Freigel\u00e4nde zwischen den Hallen 10 und 16 live, welch wichtigen Stellenwert Technologie bei der Umsetzung von Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie hat. In der offiziellen <a href=\"https:\/\/www.k-online.de\/de\/Programm\/Specials\/Plastics_shape_the_future\">Sonderschau Plastics Shape the Future<\/a> in Halle 6, organisiert von Plastrics Europe Deutschland, steht das Diskussionsforum am Donnerstag, 9. Oktober, unter dem Motto: Circular Thursday: Transition &#8211; Resilience of the industry &#8211; which technologies will make the circular economy work?<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Thema Circular Economy unter: <a href=\"https:\/\/www.k-online.de\/de\/Besuchen\/Hot_Topics_K_2025\/Kreislaufwirtschaft\">Kreislaufwirtschaft: Zukunft der Kunststoffindustrie | K Messe<\/a><\/p>\n<p>Die K 2025 ist von Mittwoch, 08. Oktober, bis Mittwoch, 15. Oktober, t\u00e4glich von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr ge\u00f6ffnet. <a href=\"http:\/\/www.k-online.com\/1130\">Tickets gibt es ab 15. April online.<\/a> Die Tageskarte kostet 60 Euro, die Dreitageskarte 125 EUR. Sch\u00fcler und Studenten zahlen 20 Euro f\u00fcr die Tageskarte.<\/p>\n<p><strong><em>\u00dcber die K in D\u00fcsseldorf:<br \/>\n<\/em><\/strong><em>Im Jahr 1952 wurde die K erstmals von der Messe D\u00fcsseldorf veranstaltet und findet im Drei-Jahres-Turnus statt. Die letzte K im Jahr 2022 verzeichnete 3.020 Aussteller aus 59 L\u00e4ndern auf \u00fcber 177.000 m\u00b2 netto Ausstellungsfl\u00e4che und 177.486 Fachbesuche<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die K 2025, vom 8. bis 15. 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