{"id":41690,"date":"2025-07-16T07:34:53","date_gmt":"2025-07-16T05:34:53","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=41690"},"modified":"2025-07-12T10:35:44","modified_gmt":"2025-07-12T08:35:44","slug":"basf-gruppe-legt-vorlaeufige-zahlen-fuer-das-2-quartal-2025-vor-und-passt-ausblick-fuer-das-gesamtjahr-2025-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=41690","title":{"rendered":"BASF-Gruppe legt vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das 2. Quartal 2025 vor und passt Ausblick f\u00fcr das Gesamtjahr 2025 an"},"content":{"rendered":"<div class=\"ng-star-inserted\">\n<div class=\"wxp-grid-row ng-star-inserted\">\n<div id=\"textComponent-1688877531\" class=\"wxp-text wxp-rt\">\n<div>\n<p><strong>Quartal 2025:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen erreicht 1,77 Milliarden \u20ac und liegt damit auf Analystenkonsens <\/strong><\/li>\n<li><strong>Free Cashflow erreicht 0,53 Milliarden \u20ac (2. Quartal 2024: 0,47 Milliarden \u20ac)<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Ausblick 2025:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 7,3 Milliarden \u20ac und 7,7\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac erwartet (bisher: 8,0 Milliarden \u20ac bis 8,4 Milliarden \u20ac)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Free Cashflow weiterhin zwischen 0,4 Milliarden \u20ac und 0,8\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac erwartet <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>BASF legt vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das 2. Quartal 2025 vor. Der <strong>Umsatz<\/strong> ging im 2.\u00a0Quartal 2025 um 2,1 % auf 15,77\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac zur\u00fcck (2.\u00a0Quartal 2024: 16,11\u00a0Milliarden \u20ac). Dies resultierte aus negativen W\u00e4hrungseffekten in allen Segmenten und niedrigeren Preisen, insbesondere im Segment Chemicals. Die Mengen stiegen gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal leicht an, vor allem dank eines deutlichen Mengenwachstums in den Segmenten Agricultural Solutions und Surface Technologies. Analysten hatten laut Vara f\u00fcr das 2. Quartal 2025 im Durchschnitt einen Umsatz von 15,80\u00a0Milliarden \u20ac erwartet.<\/p>\n<p>Das <strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen<\/strong> der BASF-Gruppe lag im 2.\u00a0Quartal 2025 bei voraussichtlich 1,77\u00a0Milliarden \u20ac und somit auf dem Niveau der durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr das 2. Quartal 2025 (Vara: 1,77\u00a0Milliarden \u20ac), aber unter dem Wert des Vorjahresquartals (2.\u00a0Quartal 2024: 1,96 Milliarden \u20ac). Agricultural Solutions steigerte das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen gegen\u00fcber dem Wert des Vorjahresquartals deutlich und \u00fcbertraf selbst die h\u00f6chste Analystensch\u00e4tzung f\u00fcr das Segment. Die Segmente Surface Technologies und Nutrition &amp; Care erzielten leichte Steigerungen des EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Im Segment Materials ging das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen gegen\u00fcber dem 2.\u00a0Quartal 2024 leicht zur\u00fcck. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen der Segmente Chemicals und Industrial Solutions verfehlte die jeweiligen Werte des Vorjahresquartals deutlich. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von Sonstige fiel ebenfalls deutlich schw\u00e4cher aus als im 2.\u00a0Quartal 2024. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr den R\u00fcckgang des EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen der BASF-Gruppe im 2.\u00a0Quartal 2025 gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum war der deutliche Ergebnisr\u00fcckgang des Segments Chemicals sowie von Sonstige.<\/p>\n<p>Das <strong>EBIT<\/strong> <strong>vor Sondereinfl\u00fcssen<\/strong> der BASF-Gruppe lag im 2. Quartal 2025 mit voraussichtlich 0,81 Milliarden \u20ac leicht \u00fcber dem Analystenkonsens (Vara: 0,78\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac) und deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (2.\u00a0Quartal 2024: 0,97\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac). Sondereinfl\u00fcsse im EBIT resultierten im Wesentlichen aus Restrukturierungskosten, die im Rahmen der laufenden Kosteneinsparprogramme anfielen. Das <strong>EBIT<\/strong> der BASF-Gruppe lag im 2.\u00a0Quartal 2025 mit voraussichtlich 0,49\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac deutlich unter den durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr das 2. Quartal 2025 (Vara: 0,70\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac) und leicht unter dem Wert des Vorjahresquartals (2.\u00a0Quartal 2024: 0,52\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac).<\/p>\n<p>Das <strong>Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen<\/strong> erreichte voraussichtlich 0,08\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac und lag damit deutlich unter den durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr das 2. Quartal 2025 (Vara: 0,41\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac) und deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (2.\u00a0Quartal 2024: 0,43\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac). Hierzu trugen vor allem deutlich h\u00f6here Ertragsteuern sowie geringere Beitr\u00e4ge von Equity-Beteiligungen bei.<\/p>\n<p>Der <strong>Free Cashflow<\/strong> f\u00fcr die BASF-Gruppe wird im 2. Quartal 2025 voraussichtlich bei 0,53 Milliarden\u00a0\u20ac liegen (2. Quartal 2024: 0,47 Milliarden \u20ac). Dieser ergibt sich aus einem voraussichtlichen Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit von 1,59\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac (2. Quartal 2024: 1,95 Milliarden \u20ac) abz\u00fcglich der Auszahlungen f\u00fcr immaterielle Verm\u00f6genswerte und Sachanlagen in H\u00f6he von voraussichtlich 1,05 Milliarden \u20ac (2. Quartal 2024: 1,48 Milliarden \u20ac).<\/p>\n<p><strong>Ausblick f\u00fcr das Gesamtjahr 2025<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der anhaltenden makro\u00f6konomischen und geopolitischen Unsicherheiten passt BASF ihre Annahmen f\u00fcr das Gesamtjahr 2025 an. Das globale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2025 nach aktuellen Sch\u00e4tzungen weniger wachsen als bisher angenommen. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen zur\u00fcckzuf\u00fchren auf die Anfang April angek\u00fcndigten US-Z\u00f6lle und die daraus resultierenden Unsicherheiten am Markt. Vor diesem Hintergrund wertete der US-Dollar deutlich gegen\u00fcber dem Euro ab. Das Wachstum der globalen Industrieproduktion wird sich ebenfalls verlangsamen. Dadurch wird im Jahr 2025 die Marktnachfrage f\u00fcr Chemieprodukte weniger stark ansteigen als bisher erwartet. Die Margen insbesondere im Upstream-Bereich bleiben aufgrund anhaltend hoher Produktverf\u00fcgbarkeit am Markt weiterhin unter Druck.<\/p>\n<p>Dementsprechend passt BASF ihre Annahmen zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr das Jahr 2025 wie folgt an (bisherige Annahmen aus dem BASF-Bericht 2024 in Klammern; aktuelle Annahmen gerundet):<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 2,0 % \u2013 2,5 % (2,6 %)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wachstum der Industrieproduktion: 1,8 % \u2013 2,3 % (2,4 %)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wachstum der Chemieproduktion: 2,5 % \u2013 3,0 % (3,0 %)<\/strong><\/li>\n<li><strong>US-Dollar-Wechselkurs von 1,15 US$\/\u20ac im Jahresdurchschnitt (1,05 US$\/\u20ac) <\/strong><\/li>\n<li><strong>\u00d6lpreis der Sorte Brent von 70 US$\/Barrel im Jahresdurchschnitt (75\u00a0US$\/Barrel)<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Folglich erwartet BASF eine schw\u00e4chere Ergebnisentwicklung als bisher prognostiziert und passt ihren Ausblick f\u00fcr das Gesamtjahr 2025 an. Das Unternehmen geht nunmehr von einem <strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen<\/strong> zwischen 7,3\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac und 7,7\u00a0Milliarden \u20ac im Jahr 2025 aus (bisheriger Ausblick 2025: 8,0\u00a0Milliarden \u20ac bis 8,4\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac; durchschnittliche Analystensch\u00e4tzungen 2025: 7,6 Milliarden \u20ac; Gesamtjahr 2024: 7,9\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac). F\u00fcr den <strong>Free Cashflow<\/strong> rechnet BASF unter anderem aufgrund niedrigerer erwarteter Auszahlungen f\u00fcr immaterielle Verm\u00f6genswerte und Sachanlagen weiterhin mit einem Wert zwischen 0,4\u00a0Milliarden \u20ac und 0,8 Milliarden \u20ac im Jahr 2025 (durchschnittliche Analystensch\u00e4tzungen 2025: 0,5\u00a0Milliarden \u20ac; Gesamtjahr 2024: 0,7 Milliarden \u20ac).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF legt vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das 2. Quartal 2025 vor. 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