{"id":41860,"date":"2025-08-06T07:15:33","date_gmt":"2025-08-06T05:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=41860"},"modified":"2025-07-31T19:16:42","modified_gmt":"2025-07-31T17:16:42","slug":"basf-gruppe-im-zweiten-quartal-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=41860","title":{"rendered":"BASF-Gruppe im zweiten Quartal 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"ng-star-inserted\">\n<h1 id=\"titleComponent-797689333\" class=\"wxp-title\">Umsatz bei leichtem Mengen\u00adwachstum nahezu auf Niveau des Vor\u00adjahres\u00adquartals; EBITDA vor Sonder\u00adein\u00adfl\u00fcssen leicht darunter<\/h1>\n<\/div>\n<div class=\"ng-star-inserted\">\n<div class=\"service-icons hidden-on-scroll\">\n<ul class=\"service-icons-list\">\n<li class=\"service-icons-list__item item-contact\"><strong>Ergebnissteigerung bei Agricultural Solutions, Surface Technologies<\/strong>\u00a0<strong>und Nutrition &amp; Care; Margen bei Basischemikalien weiterhin unter Druck<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ng-star-inserted\">\n<div class=\"wxp-grid-row ng-star-inserted\">\n<div id=\"\" class=\"wxp-section wxp-section--containerSection\">\n<div>\n<div class=\"wxp-grid-subgrid ng-star-inserted\">\n<div id=\"0-701667076\" class=\"wxp-text wxp-rt\">\n<div>\n<ul>\n<li><strong>Prognose angepasst: EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen nun zwischen<\/strong>\u00a0<strong>7,3 und 7,7\u00a0Milliarden Euro erwartet<\/strong><\/li>\n<li><strong>Hauptversammlung im Zweijahresturnus in Pr\u00e4senz <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>BASF erzielte im zweiten Quartal 2025 ein EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von rund 1,8 Milliarden Euro. \u201eDas Segment Agricultural Solutions steigerte das Ergebnis deutlich und verzeichnete ein bemerkenswertes Mengenwachstum von 21\u00a0Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal\u201c, so BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Kamieth bei der Vorstellung der Quartalszahlen gemeinsam mit Finanzvorstand Dr.\u00a0Dirk Elvermann. Die Segmente Surface Technologies und Nutrition &amp; Care erzielten leicht h\u00f6here Ergebnisse. In den Gesch\u00e4ften mit Basischemikalien blieben die Margen aufgrund einer hohen Produktverf\u00fcgbarkeit am Markt weiterhin unter Druck.<\/p>\n<p>Der <strong>Umsatz <\/strong>der BASF-Gruppe lag im zweiten Quartal 2025 mit 15,8 Milliarden Euro um 342 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Negative W\u00e4hrungseffekte sowie gesunkene Preise waren hierf\u00fcr ausschlaggebend. Der Preisr\u00fcckgang wurde vor allem von dem Segment Chemicals getrieben, w\u00e4hrend Surface Technologies und Nutrition &amp; Care ihre Preise verbesserten. Eine positive Mengenentwicklung bei Agricultural Solutions, Surface Technologies und Materials konnte den Umsatzr\u00fcckgang teilweise ausgleichen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit vor Abschreibungen und Sondereinfl\u00fcssen<strong> (EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen) <\/strong>sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 185\u00a0Millionen Euro auf 1,8 Milliarden Euro. Ma\u00dfgeblich hierf\u00fcr war der deutliche Ergebnisr\u00fcckgang von Chemicals, haupts\u00e4chlich infolge gesunkener Margen. Industrial Solutions und Materials verzeichneten ebenfalls einen Ergebnisr\u00fcckgang. Dagegen konnten vor allem Agricultural Solutions, aber auch Surface Technologies das Ergebnis steigern. Auch das Segment Nutrition &amp; Care verbesserte das Ergebnis. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von Sonstige sank deutlich gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen belief sich auf 11,2\u00a0Prozent nach 12,1\u00a0Prozent im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p>Das <strong>EBITDA <\/strong>betrug 1,5 Milliarden Euro nach 1,6\u00a0Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Im EBITDA fielen im zweiten Quartal 2025 Sondereinfl\u00fcsse in H\u00f6he von minus 297 Millionen Euro an. Sonderaufwendungen ergaben sich vor allem aus Strukturma\u00dfnahmen im Zusammenhang mit Kosteneinsparprogrammen. Das <strong>EBIT <\/strong>lag mit 494 Millionen Euro um 22 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahresquartals. Der R\u00fcckgang des Beteiligungsergebnisses um 112 Millionen Euro war ma\u00dfgeblich bedingt durch negative Ergebnisbeitr\u00e4ge von Wintershall Dea GmbH sowie von Harbour Energy plc. Das Finanzergebnis verbesserte sich gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal um 52\u00a0Millionen Euro auf minus 106 Millionen Euro. Somit belief sich das <strong>Ergebnis vor Ertragsteuern<\/strong> auf 316 Millionen Euro, 82\u00a0Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahresquartals. Das <strong>Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen<\/strong> lag bei 79 Millionen Euro, nach 430\u00a0Millionen Euro im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p><strong>Cashflow-Entwicklung im zweiten Quartal 2025<\/strong><\/p>\n<p>Der <strong>Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit<\/strong> betrug im zweiten Quartal 1,6 Milliarden Euro und lag damit um 365 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahresquartals. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr den R\u00fcckgang war die Ver\u00e4nderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der <strong>Cashflow aus Investitionst\u00e4tigkeit <\/strong>verbesserte sich mit minus 1,1 Milliarden Euro um 1,0 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal, insbesondere aufgrund geringerer Auszahlungen f\u00fcr immaterielle Verm\u00f6genswerte und Sachanlagen, die mit 1,1 Milliarden Euro um 428 Millionen Euro niedriger ausfielen als im Vorjahresquartal. \u201eDen Investitionsh\u00f6hepunkt f\u00fcr unseren Verbundstandort in S\u00fcdchina haben wir nun \u00fcberschritten; entsprechend wird sich unsere Cash-Performance verbessern\u201c, so Elvermann. Der <strong>Free Cashflow<\/strong>, der sich aus dem Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit abz\u00fcglich der Auszahlungen f\u00fcr immaterielle Verm\u00f6genswerte und Sachanlagen ergibt, lag im zweiten Quartal 2025 bei 533 Millionen Euro und steigerte sich damit um 62\u00a0Millionen Euro gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p><strong>Gesch\u00e4ftsentwicklung der BASF-Gruppe im ersten Halbjahr 2025<\/strong><\/p>\n<p>Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 sank der <strong>Umsatz <\/strong>der BASF-Gruppe im ersten Halbjahr 2025 um 493\u00a0Millionen Euro auf 33,2 Milliarden Euro. Der Umsatzr\u00fcckgang wurde durch eine negative Preisentwicklung in vier von sechs Segmenten verursacht, insbesondere bei Chemicals. Nutrition &amp; Care und Surface Technologies verzeichneten einen Anstieg der Preise. Die W\u00e4hrungen entwickelten sich in allen Segmenten negativ. Die Mengen stiegen vor allem in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions.<\/p>\n<p>Das <strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen<\/strong> der BASF-Gruppe nahm im ersten Halbjahr 2025 um 272 Millionen Euro ab und betrug 4,4 Milliarden Euro. Ausschlaggebend hierf\u00fcr war vor allem das Ergebnis von Chemicals. Das <strong>EBITDA<\/strong> erreichte 3,7\u00a0Milliarden Euro, nach 4,2\u00a0Milliarden Euro in der Vorjahresperiode. Das <strong>EBIT<\/strong> lag mit 1,7\u00a0Milliarden Euro um 515\u00a0Millionen Euro unter dem Wert der Vorjahresperiode. Das <strong>Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen<\/strong> belief sich auf 887 Millionen Euro, nach 1,8 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p><strong>Cashflow-Entwicklung im ersten Halbjahr 2025<\/strong><\/p>\n<p>Der <strong>Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit <\/strong>betrug im ersten Halbjahr 603 Millionen Euro und lag damit um 834 Millionen Euro unter dem Wert der Vorjahresperiode. Die Nettoauszahlungen im <strong>Cashflow aus Investitionst\u00e4tigkeit <\/strong>reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich um 1,2 Milliarden Euro auf minus 1,8\u00a0Milliarden Euro. Hierzu trugen insbesondere um 554 Millionen Euro geringere Auszahlungen f\u00fcr immaterielle Verm\u00f6genswerte und Sachanlagen vor allem im Zusammenhang mit dem Aufbau des Verbundstandorts in Zhanjiang\/China bei. Der <strong>Free Cashflow<\/strong> lag im ersten Halbjahr 2025 bei minus 1,3 Milliarden Euro, nach minus 986 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p><strong>Format der Hauptversammlung wechselt j\u00e4hrlich<\/strong><\/p>\n<p>Der BASF-Vorstand hat \u2013 nach den positiven Erfahrungen mit der ersten virtuell durchgef\u00fchrten Hauptversammlung \u2013 f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Jahre beschlossen, das Format der Hauptversammlung der BASF SE j\u00e4hrlich zu wechseln. 2026 und 2028 wird die Hauptversammlung wieder in Pr\u00e4senz stattfinden. 2027 und 2029 wird das erprobte virtuelle Format genutzt. \u201eDamit wollen wir den unterschiedlichen Erwartungen unserer vielf\u00e4ltigen Investorenbasis gerecht werden\u201c, so Kamieth.<\/p>\n<p><strong>Ausblick 2025 f\u00fcr die BASF-Gruppe<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der anhaltenden makro\u00f6konomischen und geopolitischen Unsicherheiten passt BASF ihre Annahmen f\u00fcr das Gesamtjahr 2025 an. Das globale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2025 nach aktuellen Sch\u00e4tzungen weniger wachsen als bisher angenommen. In der zweiten Jahresh\u00e4lfte wird sich das Wachstum voraussichtlich in allen gro\u00dfen Wirtschaftsregionen abschw\u00e4chen. Der US-Dollar wird nach der deutlichen Abwertung zum Euro voraussichtlich auf dem zum Ende des ersten Halbjahres erreichten Niveau bleiben. Das Wachstum der globalen Industrieproduktion wird sich laut aktuellen Sch\u00e4tzungen ebenfalls verlangsamen. Dadurch wird im Jahr 2025 die Marktnachfrage f\u00fcr Chemieprodukte weniger stark ansteigen als bisher erwartet. Die Margen, insbesondere im Upstream-Bereich, bleiben aufgrund anhaltend hoher Produktverf\u00fcgbarkeit am Markt weiterhin unter Druck.<\/p>\n<p>Dementsprechend passt BASF ihre Annahmen zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr das Jahr 2025 wie folgt an (bisherige Annahmen aus dem BASF-Bericht 2024 in Klammern; aktuelle Annahmen gerundet):<\/p>\n<ul>\n<li>Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 2,0 Prozent bis 2,5 Prozent (2,6 Prozent)<\/li>\n<li>Wachstum der Industrieproduktion: 1,8 Prozent bis 2,3 Prozent (2,4 Prozent)<\/li>\n<li>Wachstum der Chemieproduktion: 2,5 Prozent bis 3,0 Prozent (3,0 Prozent)<\/li>\n<li>US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,15 US-Dollar\/Euro (1,05 US-Dollar\/Euro)<\/li>\n<li>\u00d6lpreis der Sorte Brent von 70 US-Dollar\/Barrel im Jahresdurchschnitt (75 US-Dollar\/Barrel)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch die im BASF-Bericht 2024 ver\u00f6ffentlichte Prognose der BASF-Gruppe f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025 wurde teilweise angepasst (bisherige Prognose aus dem BASF-Bericht 2024 in Klammern, falls abweichend):<\/p>\n<ul>\n<li>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 7,3 Milliarden Euro und 7,7\u00a0Milliarden\u00a0Euro (8,0\u00a0Milliarden Euro bis 8,4 Milliarden Euro)<\/li>\n<li>Free Cashflow zwischen 0,4 Milliarden Euro und 0,8 Milliarden Euro<\/li>\n<li>CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zwischen 16,7 Millionen Tonnen und 17,7 Millionen Tonnen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Volatilit\u00e4t in den Zollank\u00fcndigungen und die Unvorhersehbarkeit weiterer Entscheidungen der USA sowie m\u00f6glicher Gegenreaktionen von Handelspartnern sorgen f\u00fcr hohe Unsicherheit. Aufgrund der globalen BASF-Strategie, Kunden aus Produktion in ihren jeweiligen regionalen M\u00e4rkten zu bedienen, sind die direkten Auswirkungen durch die Z\u00f6lle nach wie vor begrenzt. Allerdings ergeben sich indirekte Auswirkungen, insbesondere auf die Nachfrage nach BASF-Produkten und auf deren Preise, vor allem aufgrund von erh\u00f6htem Wettbewerbsdruck und steigender Inflation. Die daraus resultierenden Effekte k\u00f6nnen weiterhin noch nicht umfassend bewertet werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF erzielte im zweiten Quartal 2025 ein EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von rund 1,8 Milliarden Euro. 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