{"id":42467,"date":"2025-11-05T07:13:04","date_gmt":"2025-11-05T06:13:04","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=42467"},"modified":"2025-10-31T11:14:04","modified_gmt":"2025-10-31T10:14:04","slug":"wacker-schliesst-3-quartal-im-rahmen-der-erwartungen-ab-und-konkretisiert-ausblick-fuer-das-gesamtjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=42467","title":{"rendered":"WACKER schlie\u00dft 3. Quartal im Rahmen der Erwartungen ab und konkretisiert Ausblick f\u00fcr das Gesamtjahr"},"content":{"rendered":"<section class=\"cc_press module_textBig cc_section headGroup cc_noMargin bgPrimaryBlue\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"intro\">\n<div class=\"content big\">\n<ul>\n<li>Konzernumsatz des 3. Quartals 2025 liegt mit 1,34 Mrd. \u20ac um 6 Prozent unter Vorjahr<\/li>\n<li>EBITDA ist mit 112 Mio. \u20ac vor allem aufgrund niedriger Preise und einer geringeren Auslastung um 23 Prozent niedriger als im Vorjahr<\/li>\n<li>Periodenergebnis des 3. Quartals betr\u00e4gt -82 Mio. \u20ac<\/li>\n<li>Netto-Cashflow bel\u00e4uft sich auf 19 Mio. \u20ac<\/li>\n<li>CEO Christian Hartel: \u201eWir haben das 3. Quartal im Rahmen der Markterwartungen abgeschlossen. Gleichzeitig waren Umsatz und Ergebnis erneut in fast allen Gesch\u00e4ftsbereichen r\u00fcckl\u00e4ufig. Wir steuern hier gegen \u2013 mit klarem Fokus auf Cash und Kosten.\u201d<\/li>\n<li>EBITDA f\u00fcr das Gesamtjahr in der unteren H\u00e4lfte der erwarteten Bandbreite best\u00e4tigt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wacker Chemie AG verzeichnete im 3. Quartal 2025 in einem anhaltend schwachen Marktumfeld einen R\u00fcckgang bei Umsatz und Ergebnis. Der Chemiekonzern erwirtschaftete im Berichtsquartal Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von 1,34 Mrd. \u20ac (Q3 2024: 1,43 Mrd. \u20ac). Das ist ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ausschlaggebend f\u00fcr diesen R\u00fcckgang waren niedrigere Preise sowie negative W\u00e4hrungseffekte. Gegen\u00fcber dem 2. Quartal 2025 (1,41 Mrd. \u20ac) sanken die Erl\u00f6se um 5 Prozent.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"cc_press module_textBig cc_section headGroup cc_noMargin\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"clearfix module textImage\">\n<div class=\"content big\">\n<div class=\"text\">\n<p>Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 112 Mio. \u20ac (Q3 2024: 145 Mio. \u20ac) um 23 Prozent unter dem Vorjahr. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (114 Mio. \u20ac) ging das EBITDA um 2 Prozent zur\u00fcck. Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00fcckgang gegen\u00fcber Vorjahr waren der Umsatz- und Preisr\u00fcckgang, eine zum Teil geringere Anlagenauslastung sowie die ung\u00fcnstige Entwicklung der EUR \/ USD-Wechselkurse. F\u00fcr den Zeitraum Juli bis September 2025 ergibt sich im WACKER Konzern eine EBITDA-Marge von 8,3 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte sie 10,2 Prozent und im Vorquartal 8,1 Prozent betragen.<\/p>\n<p>Umsatz und Ergebnis im 3. Quartal liegen im Rahmen der aktuellen Markterwartungen, die sich f\u00fcr den Konzernumsatz von WACKER im Schnitt auf 1,37 Mrd. \u20ac und f\u00fcr das EBITDA auf 101 Mio. \u20ac belaufen (Quelle: Vara Research, 24. Oktober 2025).<\/p>\n<p>Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel aufgrund der beschriebenen Effekte deutlich niedriger als im Vorjahr aus und belief sich im 3. Quartal auf -20 Mio. \u20ac (Q3 2024: 30 Mio. \u20ac). Dies entspricht einer EBIT-Marge von -1,5 Prozent (Q3 2024: 2,1 Prozent). Das Periodenergebnis des Berichtsquartals ist mit -82 Mio. \u20ac negativ (Q3 2024: 34 Mio. \u20ac). Das Ergebnis je Aktie betr\u00e4gt -1,73 \u20ac (Q3 2024: 0,56 \u20ac).<\/p>\n<p>\u201eDie Chemieindustrie steht unter Druck \u2013 weltweit, aber vor allem in Europa. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, die Nachfrage am Markt schwach. Gleichzeitig ver\u00e4ndert sich das Marktumfeld, der Wettbewerbsdruck ist hoch, insbesondere aus China. Das sp\u00fcren wir auch bei WACKER. Wie viele andere Unternehmen mussten wir unsere Prognose f\u00fcr das Gesamtjahr Mitte des Jahres nach unten korrigieren. Auch wenn wir das 3. Quartal im Rahmen der Markterwartungen abgeschlossen haben, waren Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr erneut in fast allen Gesch\u00e4ftsbereichen r\u00fcckl\u00e4ufig\u201d, erl\u00e4uterte WACKER Vorstandschef Christian Hartel. \u201eWir steuern hier aktiv gegen \u2013 mit klarem Fokus auf Cash und Kosten. Im Oktober haben wir ein umfassendes Projekt gestartet, um signifikant Kosten im Produktionsumfeld und in der Verwaltung zu sparen. Aktuell werden hier Ma\u00dfnahmen erarbeitet. Im 1. Quartal 2026 wollen wir mit der Umsetzung starten\u201d, so Hartel. In Anbetracht der weiterhin schwachen Gesch\u00e4ftslage habe das Unternehmen zudem den Ausblick f\u00fcr das Gesamtjahr weiter konkretisiert. Gerechnet werde nun mit einem Umsatz am unteren Ende der erwarteten Bandbreite und einem EBITDA in der unteren H\u00e4lfte der erwarteten Bandbreite. Das Jahresergebnis wird voraussichtlich negativ sein.<\/p>\n<h3>Regionen<\/h3>\n<p>Die Ums\u00e4tze waren im 3. Quartal 2025 in allen Regionen r\u00fcckl\u00e4ufig. In Amerika summierten sich die Erl\u00f6se auf 252 Mio. \u20ac (Q3 2024: 273 Mio. \u20ac), ein R\u00fcckgang um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Erl\u00f6se in Asien beliefen sich auf 458 Mio. \u20ac und lagen damit um 9 Prozent niedriger als im Vorjahr (Q3 2024: 501 Mio. \u20ac). In Europa erzielte der Konzern einen Umsatz von 553 Mio. \u20ac, ein Minus von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q3 2024: 572 Mio. \u20ac).<\/p>\n<h3>Investitionen und Netto-Cashflow<\/h3>\n<p>Die Investitionen beliefen sich im 3. Quartal 2025 auf 111 Mio. \u20ac und lagen somit rund ein Viertel unter dem Vorjahreswert (Q3 2024: 149 Mio. \u20ac). Die Mittel gingen vor allem in Ersatzinvestitionen und in den Bau einer Produktionsanlage f\u00fcr Spezialsilicone im tschechischen Karlsbad.<\/p>\n<p>Der Netto-Cashflow lag im 3. Quartal 2025 bei 19 Mio. \u20ac und verbesserte sich somit gegen\u00fcber dem Vorjahr (Q3 2024: -99 Mio. \u20ac) und dem Vorquartal (-137 Mio. \u20ac) insbesondere aufgrund einer Reduzierung des Vorratsverm\u00f6gens.<\/p>\n<h3>Mitarbeitende<\/h3>\n<p>Die Zahl der weltweit Besch\u00e4ftigten entwickelte sich im Berichtsquartal leicht r\u00fcckl\u00e4ufig. Zum Stichtag 30. September 2025 waren im Konzern 16.616 Mitarbeitende t\u00e4tig (30. Juni 2025: 16.724). An den WACKER Standorten in Deutschland arbeiteten 10.770 (30. Juni 2025: 10.767) Besch\u00e4ftigte, an den internationalen Standorten waren es 5.846 (30. Juni 2025: 5.957).<\/p>\n<h3>Gesch\u00e4ftsbereiche<\/h3>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Silicones<\/strong> hat im 3. Quartal 2025 einen Gesamtumsatz von 673 Mio. \u20ac erzielt (Q3 2024: 727 Mio. \u20ac). Dieser war somit um 7 Prozent niedriger als im Vorjahr und um 6 Prozent niedriger als im Vorquartal (713 Mio. \u20ac). Das EBITDA belief sich auf 86 Mio. \u20ac und lag somit um 19 Prozent unter dem Vorjahreswert (106 Mio. \u20ac) und 17 Prozent unter dem Vorquartal (104 Mio. \u20ac). Die negative Ergebnisentwicklung im Vergleich zum Vorjahr ist in erster Linie auf einen schlechteren Produktmix, negative W\u00e4hrungseffekte und niedrigere Preise zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die EBITDA-Marge belief sich im 3. Quartal 2025 auf 12,8 Prozent nach 14,6 Prozent im 3. Quartal 2024 und ebenfalls 14,6 Prozent im Vorquartal.<\/p>\n<p>Auch im Bereich <strong>Polymers<\/strong> lag der Umsatz im 3. Quartal 2025 unter den Vorjahreswerten. Er belief sich auf 344 Mio. \u20ac und war somit 6 Prozent niedriger als im Vorjahr (365 Mio. \u20ac). Ursache f\u00fcr den R\u00fcckgang waren auch hier niedrigere Absatzpreise, W\u00e4hrungseffekte und Volumina. Im Vergleich zum Vorquartal (363 Mio. \u20ac) ging der Umsatz um 5 Prozent zur\u00fcck. Der Gesch\u00e4ftsbereich hat ein EBITDA von 47 Mio. \u20ac erzielt. Gegen\u00fcber dem Vorjahr (46 Mio. \u20ac) ist das ein Anstieg um 2 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal (40 Mio. \u20ac) ist das EBITDA um 18 Prozent gestiegen. Die EBITDA-Marge lag im Berichtsquartal bei 13,7 Prozent nach 12,6 Prozent im Vorjahr und 10,9 Prozent im Vorquartal.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Biosolutions<\/strong> erzielte im 3. Quartal 2025 einen Umsatz von 93 Mio. \u20ac. Der Wert lag 7 Prozent unter dem Vorjahreswert (100 Mio. \u20ac) und 6 Prozent \u00fcber dem Wert des Vorquartals (87 Mio. \u20ac). Der R\u00fcckgang im Jahresvergleich ist auf die periodisch unterschiedliche Projektrealisierung im Bereich der Biopharma-Auftragsfertigung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Das EBITDA belief sich im Berichtsquartal auf 8 Mio. \u20ac und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (14 Mio. \u20ac) um knapp 6 Mio. \u20ac gesunken. Im Vergleich zum Vorquartal (5 Mio. \u20ac) stieg das EBITDA um gut 3 Mio. \u20ac. Die EBITDA-Marge belief sich auf 8,8 Prozent nach 13,7 Prozent im Vorjahr und 5,5 Prozent im Vorquartal.<\/p>\n<p>Im Bereich <strong>Polysilicon<\/strong> waren sowohl Umsatz als auch EBITDA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum r\u00fcckl\u00e4ufig. Mit 197 Mio. \u20ac lag der Umsatz um 6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (209 Mio. \u20ac) und 10 Prozent unter dem Wert des 2. Quartals 2025 (218 Mio. \u20ac). Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00fcckgang waren im Jahresvergleich vor allem niedrige Preise, W\u00e4hrungseffekte und Absatzmengen im Bereich Solarsilicium sowie eine anhaltend reduzierte Auslastung der Anlagen. Das Gesch\u00e4ft mit h\u00f6chstreinem Polysilicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen hat sich dagegen positiv entwickelt. Das EBITDA des Gesch\u00e4ftsbereichs belief sich im Berichtsquartal auf 18 Mio. \u20ac, ein R\u00fcckgang um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert (29 Mio. \u20ac). Im Vergleich zum Vorquartal sank der Wert um 48 Prozent (34 Mio. \u20ac). Von Juli bis September 2025 errechnet sich f\u00fcr den Gesch\u00e4ftsbereich eine EBITDA-Marge von 8,9 Prozent nach 14,0 Prozent im Vorjahreszeitraum und 15,4 Prozent im 2. Quartal 2025.<\/p>\n<h3>Ausblick f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025<\/h3>\n<p>Wie viele andere Chemieunternehmen hat WACKER seine Prognose f\u00fcr das Gesamtjahr 2025 Mitte des Jahres nach unten korrigiert. Ausschlaggebend f\u00fcr die Anpassung, die das Unternehmen am 18. Juli 2025 vorgenommen hat, waren die anhaltenden makro\u00f6konomischen und geopolitischen Unsicherheiten, die auch weiterhin eine schwache Nachfrage der Kunden in zahlreichen Anwenderbranchen nach sich ziehen. Mit der Vorlage der Zahlen zum 3. Quartal hat WACKER seine Erwartungen f\u00fcr das Gesamtjahr konkretisiert.<\/p>\n<p>Der Konzernumsatz des Gesch\u00e4ftsjahres 2025 wird nun voraussichtlich am unteren Ende der erwarteten Bandbreite von 5,5 Mrd. \u20ac bis 5,9 Mrd. \u20ac liegen. Beim EBITDA rechnet das Unternehmen f\u00fcr das Gesamtjahr nun mit einem Wert in der unteren H\u00e4lfte der erwarteten Bandbreite von 500 Mio. \u20ac bis 700 Mio. \u20ac. Das Unternehmen rechnet zudem nun mit einem negativen Netto-Cashflow, der aber deutlich \u00fcber Vorjahr liegen soll (bisher: in etwa ausgeglichen). Au\u00dferdem erwartet WACKER ein negatives Jahresergebnis, das deutlich unter Vorjahr liegt. F\u00fcr die \u00fcbrigen Finanzkennzahlen hat das Unternehmen keine weitere Konkretisierung vorgenommen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG verzeichnete im 3. 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