{"id":42727,"date":"2025-12-15T07:05:12","date_gmt":"2025-12-15T06:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=42727"},"modified":"2025-12-11T10:06:51","modified_gmt":"2025-12-11T09:06:51","slug":"investitionen-wandern-ab-innovationsstandort-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=42727","title":{"rendered":"Investitionen wandern ab \u2013 Innovationsstandort in Gefahr"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Maschinen- und Anlagenbau warnt vor kontinuierlich schlechter werdenden Standortbedingungen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unternehmen brauchen flexibleren Arbeitsmarkt und weniger B\u00fcrokratie \u00a0<\/strong><\/li>\n<li><strong>Drittes Minusjahr in der Produktion in Folge \u2013 verhaltener Ausblick auf 2026<\/strong><\/li>\n<li><strong>VDMA-Umfrage: US-Z\u00f6lle f\u00fchren zu deutlichen Umsatzeinbu\u00dfen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wirtschaftspolitik: Freihandelsabkommen statt extremistischer Politik<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eDer Industriestandort Deutschland lebt von Innovationen. Und Innovationen finden nur dort statt, wo auch produziert wird. Der Maschinen- und Anlagenbau will seine Produktion im Heimatmarkt unbedingt erhalten \u2013 aber das geht nicht, wenn sich die Standortbedingungen kontinuierlich verschlechtern. Echte, tiefgreifende Reformen am Standort Deutschland sind unabdingbar, wenn wir verhindern wollen, dass immer mehr Forschung, Produktion und damit auch Innovation im Ausland stattfindet!\u201c<\/p>\n<p>Mit diesem Appell an die Bundesregierung bewertete VDMA-Pr\u00e4sident Bertram Kawlath die bisherige Arbeit der Koalition auf der Jahrespressekonferenz des Verbands und kritisierte dabei ausdr\u00fccklich die k\u00fcrzlich wieder aufgeflammte Klassenkampfrhetorik von Teilen der SPD. \u201eAngesichts der Herausforderungen, vor denen wir alle stehen, ist die verbale Aufr\u00fcstung von Arbeitsministerin B\u00e4rbel Bas v\u00f6llig unangemessen\u201c, sagte Kawlath. \u201eIhre Aussage verkennt, dass gerade die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau als gr\u00f6\u00dfter industrieller Arbeitgeber im Land, der gute L\u00f6hne bezahlt, eine wichtige gesellschaftliche und soziale Aufgabe meistern\u201c, betonte der VDMA-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p><strong>Industrieller Mittelstand braucht flexibleren Arbeitsmarkt<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der im internationalen Vergleich deutlich zu hohen Unternehmenssteuern von durchschnittlich 30 Prozent und eines vergleichsweise unflexiblen Arbeitsmarkts forderte Kawlath, den industriellen Mittelstand jetzt schnell und sp\u00fcrbar zu entlasten. \u201eWir stehen im globalen Wettbewerb mit L\u00e4ndern, in denen es auch viele kluge K\u00f6pfe gibt \u2013 die l\u00e4nger arbeiten und deren Unternehmen deutlich weniger Steuern zahlen m\u00fcssen. Das geht auf Dauer nicht gut\u201c, warnte er. Daher sei es dringend an der Zeit, die Unternehmenssteuern schneller als im Koalitionsvertrag genannt zu senken und den Arbeitsmarkt zu flexibilisieren. \u201eWir erwarten zum Beispiel, dass die Bundesregierung endlich ihrem Versprechen im Koalitionsvertrag nachkommt und statt einer t\u00e4glichen eine w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit einf\u00fchrt. Das w\u00fcrde die Flexibilit\u00e4t f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und Arbeitgeber erh\u00f6hen. Und wir m\u00fcssen auch die Lebensarbeitszeit erh\u00f6hen\u201c, betonte Kawlath. Es brauche zudem Strukturreformen in den Sozialversicherungen: Abschaffung der abschlagsfreien Rente, schrittweise Erh\u00f6hung des Rentenalters sowie eine einheitliche Bezugsdauer des Arbeitslosengelds I f\u00fcr maximal 12 Monate. \u201eWir steuern aktuell auf eine Staatsquote von mehr als 50 Prozent zu. Das ist ordnungspolitischer Wahnsinn, der Arbeitnehmer und Unternehmen gleicherma\u00dfen belastet und Innovationen verhindert\u201c, warnte der VDMA-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p><strong>Tariftreuegesetze belasten insbesondere kleine Unternehmen<\/strong><\/p>\n<p>Ebenso deutlich wies Kawlath die aktuellen Pl\u00e4ne zum sogenannten Tariftreuegesetz zur\u00fcck. \u201eStatt Ma\u00dfnahmen umzusetzen, die Kosten und B\u00fcrokratie reduzieren, bringt die Bundesarbeitsministerin ein Gesetz auf den Weg, das weitere B\u00fcrokratie aufbaut! Das bekommen vor allem kleine und mittlere Unternehmen zu sp\u00fcren\u201c, kritisierte Kawlath. Dies stehe nicht nur dem Ziel des Sonderverm\u00f6gen Infrastruktur entgegen, die Mittel schnell auf die Stra\u00dfe zu bringen. Mittelst\u00e4ndische Unternehmen werden stark belastet, weil sie trotz guter Arbeitsbedingungen und guter L\u00f6hne h\u00e4ufig nicht tarifgebunden sind und nun Nachweise erbringen m\u00fcssen, dass sie tarifvertragliche Kriterien erf\u00fcllen. \u201eGro\u00dfe Sorge bereitet uns zudem, dass die Tariftreue an der Bundesgrenze endet. Wer Leistungen im Ausland f\u00fcr einen \u00f6ffentlichen Auftrag des Bundes erbringt, ist von der Tariftreueverpflichtung ausgenommen. Das mag zwar europarechtlich geboten sein, f\u00fchrt das Gesetz jedoch ad absurdum\u201c, betonte Kawlath. Anders als im Koalitionsvertrag vereinbart, findet sich auch keine Ausnahme f\u00fcr Startups im Gesetz wieder.<\/p>\n<p><strong>Druck auf den Innovationsstandort w\u00e4chst<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland sei f\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau immer noch der wichtigste Standort f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit der Industrie, f\u00fcgte der VDMA-Pr\u00e4sident hinzu. Laut einer Untersuchung des Verbands t\u00e4tigen die zumeist mittelst\u00e4ndischen Betriebe rund 84 Prozent ihrer Forschungs- und Entwicklungsaktivit\u00e4ten im Inland. \u201eAber die Tendenz hei\u00dft leider: Die Unternehmen rechnen mit einer st\u00e4rkeren Ausweitung ihrer Forschungs-Aufwendungen im Ausland als im Inland\u201c, erg\u00e4nzte Kawlath. Das treffe vor allem auf gro\u00dfe Unternehmen zu. \u201eDeshalb w\u00e4chst der Druck auf den Innovationsstandort Deutschland und auch Europa. B\u00fcrokratie h\u00e4ngt wie ein M\u00fchlstein um den Hals der Firmen und bindet Geld und Zeit, die besser in Forschung investiert werden k\u00f6nnten.\u201c Mit der Ausweitung der Forschungszulage sowie der Hightech-Agenda habe die Bundesregierung j\u00fcngst zwar einen guten Weg gewiesen, zumal sie hier mit der Industrie und nicht gegen sie fortschreiten wolle. \u201eAber jetzt muss diese Agenda ebenso z\u00fcgig umgesetzt werden wie die Pl\u00e4ne zur Digitalisierung des Standorts\u201c, forderte Kawlath.<\/p>\n<p><strong>Wirtschaftliche Lage vergleichbar mit schwerer Rezession Anfang der Neunziger<\/strong><\/p>\n<p>Der Reformstau im Inneren und die vielen b\u00fcrokratischen Hemmnisse, gepaart mit geopolitischen Krisen, wachsenden Handelsbeschr\u00e4nkungen und einer globalen Verunsicherung der Kunden f\u00fchren in Summe dazu, dass der Maschinen- und Anlagenbau nicht aus dem Konjunkturtal kommt. Die VDMA-Volkswirte rechnen f\u00fcr 2025 unver\u00e4ndert mit einem realen Produktionsminus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei die j\u00fcngsten Daten ein wenig Hoffnung auf einen besseren Wert machen.\u00a0\u201eDamit schrumpft die Produktion in unserer Industrie seit Anfang 2023, und das vierte Quartal 2025 d\u00fcrfte das zw\u00f6lfte Minusquartal in Folge sein\u201c, bilanzierte Kawlath. \u201eDamit ist die Situation jetzt vergleichbar mit der schweren Rezession Anfang der Neunziger Jahre, als es 13 Minusquartale in Folge gab.\u201c Aktuell liegt die Kapazit\u00e4tsauslastung im Maschinenbau mit 78,3 Prozent unver\u00e4ndert deutlich unter dem mittleren Wert von gut 85 Prozent. Zwar hoffen die Unternehmen auf eine leichte Besserung der Gesch\u00e4ftslage im kommenden Jahr; f\u00fcr 2026 best\u00e4tigten die VDMA-Volkswirte daher ihre Produktionsprognose von real plus 1 Prozent. \u201eAber auf diesem Niveau m\u00fcsste der Zuwachs deutlich gr\u00f6\u00dfer ausfallen, um von einer echten Wachstumsdynamik zu sprechen\u201c, sagte Kawlath.<\/p>\n<p><strong>Immer deutlichere Spuren auf dem Arbeitsmarkt<\/strong><\/p>\n<p>Die schwierige Wirtschaftslage hinterl\u00e4sst inzwischen auch immer deutlichere Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Mit etwas mehr als 1 Million Besch\u00e4ftigten im Inland in Betrieben mit mehr als 50 Menschen (September 2025) ist der Maschinen- und Anlagenbau zwar weiterhin der gr\u00f6\u00dfte industrielle Arbeitgeber im Land. Und mit 190.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ist die Branche auch auf diesem Feld f\u00fchrend. Aber im Vergleich zum Vorjahr ist die Besch\u00e4ftigung um 2,4 Prozent gesunken, w\u00e4hrend zugleich die Zahl der Kurzarbeitenden im August 2025 (neuere Zahlen liegen noch nicht vor) um 27 Prozent auf 41.000 Menschen gestiegen war. \u201eUnsere Betriebe wollen ihre Stammbelegschaften weiter halten und wir suchen auch weiterhin Fachkr\u00e4fte, um dem demografischen Wandel zu begegnen\u201c, betonte Kawlath. \u201eAber die Politik muss daf\u00fcr endlich fr\u00fchere Fehler korrigieren und zum Beispiel die Rente mit 63 wieder abschaffen. Zudem muss sie es Fachkr\u00e4ften aus dem Ausland erleichtern, in unserer Branche Fu\u00df zu fassen\u201c, forderte der VDMA-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p><strong>Unternehmen k\u00f6nnen B\u00fcrokratie f\u00fcr US-Z\u00f6lle nicht erf\u00fcllen<\/strong><\/p>\n<p>Zu den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen einer stark vom Export lebenden Industrie z\u00e4hlen auch die Handelspraktiken der beiden wichtigsten Absatzl\u00e4nder au\u00dferhalb der EU, den USA sowie China. \u201eDie Strafz\u00f6lle der Amerikaner auf Stahl und Aluminium, die demn\u00e4chst h\u00f6chstwahrscheinlich rund 56 Prozent unserer Maschinenexporte in die USA betreffen, sind Gift f\u00fcr beide Handelspartner. Sie m\u00fcssen schnell wieder wegverhandelt werden\u201c, forderte Kawlath.<\/p>\n<p>Laut einer neuen VDMA-Umfrage unter knapp 400 Mitgliedsfirmen melden fast die H\u00e4lfte (47 Prozent) der Unternehmen einen r\u00fcckl\u00e4ufigen Auftragseingang aus den USA seit April dieses Jahres. Zwei Drittel der befragten Firmen rechnen mit Umsatzeinbu\u00dfen aufgrund der Z\u00f6lle, fast die H\u00e4lfte beziffert diese auf mehr als 10 Prozent. \u201eHinzu kommt: Es geht nicht allein um die absolute H\u00f6he der Z\u00f6lle, sondern auch um die damit verbundene b\u00fcrokratische Belastung etwa in der richtigen Angabe des Stahl- und Aluminiumwerts, erl\u00e4uterte Kawlath. \u201eNur rund ein Viertel unserer Unternehmen glaubt, die Anforderungen der Amerikaner erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen\u201c, sagte er. \u201eBundesregierung und EU m\u00fcssen den USA daher klarmachen, dass deutsche und europ\u00e4ische Maschinen auch die amerikanische Industrie sichern. Die Z\u00f6lle sind f\u00fcr beide Seiten absolut kontraproduktiv!\u201c<\/p>\n<p><strong>Markt\u00fcberwachung f\u00fcr chinesische Produkte st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n<p>Die noch deutlich gr\u00f6\u00dfere Herausforderung f\u00fcr die Betriebe im Maschinen- und Anlagenbau ist der immer st\u00e4rkere Wettbewerb aus China. Chinesische Maschinenbaufirmen werden in immer mehr Sektoren zu echten Konkurrenten auch auf Drittm\u00e4rkten \u2013 und profitieren dabei teilweise kr\u00e4ftig von unfairen staatlichen Subventionen. \u201eUnsere Unternehmen k\u00e4mpfen mit allen Mitteln um ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit, aber das reicht vielfach nicht mehr. Das beste Mittel gegen diese Konkurrenz w\u00e4ren bessere Standortbedingungen in Deutschland und Europa, denn unsere mittelst\u00e4ndische Branche lebt vom Export und kann nicht einfach Produktionsst\u00e4tten ins Ausland verlagern\u201c, betonte Kawlath. \u201eAber die Politik muss sich auch mit international anerkannten Mitteln st\u00e4rker zur Wehr setzen\u201c, forderte der VDMA-Pr\u00e4sident und verwies auf die unzureichende Markt\u00fcberwachung der EU. \u201eWir d\u00fcrfen nicht weiter zulassen, dass chinesische Produkte, die nicht EU-Standards gen\u00fcgen, so einfach in unseren Wirtschaftsraum kommen\u201c, sagte er.<\/p>\n<p><strong>Freihandelsabkommen sind Top-Priorit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Gefordert sei die EU auch mit Blick auf den Abschluss neuer Freihandelsabkommen. Angesichts der Probleme im Handel mit den USA und China \u201emuss die \u00d6ffnung neuer M\u00e4rkte eine Top-Priorit\u00e4t f\u00fcr die EU-Kommission sein\u201c, betonte Kawlath. \u201eDas Abkommen mit den Mercosur-Staaten hat hier absoluten Vorrang und muss jetzt endlich ratifiziert werden. Und direkt danach sollte das Abkommen mit Indien abgeschlossen werden.\u201c Der VDMA-Pr\u00e4sident betonte in diesem Zusammenhang auch, dass gerade extremistische Parteien eine Gefahr f\u00fcr Wirtschaft und Wohlstand in Europa seien. \u201eWer wie die AfD aus dem Euro, der EU oder auch der Nato austreten und sich Russland anbiedern will, zimmert einen Sarg mit Deckel f\u00fcr unsere mittelst\u00e4ndische Industrie\u201c, betonte er. \u201eWir m\u00fcssen unsere demokratische und wirtschaftliche Freiheit und unser marktwirtschaftliches System mit aller Kraft verteidigen\u201c, betonte er.<\/p>\n<p><strong>EU-Omnibusse entlasten die Industrie<\/strong><\/p>\n<p>Immerhin habe die EU in j\u00fcngster Zeit bewiesen, dass sie in die richtige Richtung umsteuern wolle, f\u00fcgte der VDMA-Pr\u00e4sident hinzu. Mit den sogenannten Omnibussen, also einer vereinfachten Regulierung von Nachhaltigkeitsberichten oder Lieferketten w\u00fcrden die Unternehmen ein St\u00fcck weit entlastet. Auch die Verschiebung der Entwaldungsverordnung sei der richtige Schritt gewesen. \u201eBei den anderen Omnibus-Pl\u00e4nen zum Digitalen und zur Umwelt verliert sich die EU-Kommission aber zu sehr im Detail. Kleine Erleichterungen sollen kommen, aber die gesamte Regulierungsstruktur bleibt viel zu komplex\u201c, bem\u00e4ngelte er. Die aktuell diskutierten Verpflichtungen f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand, europ\u00e4ische Produkte zu kaufen (\u201eLocal Content\u201c), sieht der VDMA daher mit Skepsis. \u201eLocal-Content-Vorschriften k\u00f6nnen nur die Ausnahme f\u00fcr den Aufbau strategisch wichtiger Technologien sein, wenn mit anderen Instrumenten eine strategische Abh\u00e4ngigkeit nicht verhindert werden kann. Aber der Fokus muss auf der \u00d6ffnung von M\u00e4rkten \u00fcberall auf der Welt gerichtet bleiben, nicht auf Abschottung\u201c, mahnte Kawlath.<\/p>\n<p><strong>EU-Klimaziel 2040 braucht starke europ\u00e4ische Technologien<\/strong><\/p>\n<p>Dies gelte auch f\u00fcr die unver\u00e4ndert wichtige Aufgabe des globalen Klimaschutzes, der nur mit Hilfe der Technologien aus dem Maschinen- und Anlagenbau gel\u00f6st kann. \u201eDie EU hat sich f\u00fcr 2040 erneut ein ambitioniertes Klimaziel gesetzt, das ist richtig. Nun muss der Weg dazu geebnet werden\u201c, sagte er. Weltweit werde heute mehr in erneuerbare Energien als in fossile Energiequellen investiert. China habe viele der ben\u00f6tigten Transformationstechnologien strategisch gef\u00f6rdert und sei aggressiv im Weltmarkt unterwegs. \u201eBei Wasserstoff, Windenergie und Speichertechnologien muss Europa deshalb weiter ein starker Heimatmarkt bleiben \u2013 der sich auch gegen unfairen Wettbewerb wehrt. Wir m\u00fcssen die Wertsch\u00f6pfungsketten hier beherrschen und lebendig halten, damit wir hier nicht in neue Abh\u00e4ngigkeiten rutschen\u201c, betonte der VDMA-Pr\u00e4sident.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Industriestandort Deutschland lebt von Innovationen. Und Innovationen finden nur dort statt, wo auch produziert wird. 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