{"id":42733,"date":"2025-12-15T07:13:54","date_gmt":"2025-12-15T06:13:54","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=42733"},"modified":"2025-12-11T10:14:55","modified_gmt":"2025-12-11T09:14:55","slug":"wir-sind-kunststoff-umfrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=42733","title":{"rendered":"\u201eWir sind Kunststoff\u201c-Umfrage"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Kunststoff-Standort Deutschland braucht echten Reformschub<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\"><strong><span style=\"font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die Unternehmen der Kunststoff-Wertsch\u00f6pfungskette sehen den deutschen Standort im internationalen Vergleich in Gefahr. Dennoch zeigen sie weiterhin eine hohe Bereitschaft, sich f\u00fcr die Wertsch\u00f6pfung vor Ort stark zu machen: 91 Prozent planen laut einer aktuellen Umfrage auch 2026 Investitionen am Standort Deutschland. Um diese St\u00e4rke f\u00fcr Wertsch\u00f6pfung und Produktion im Land gezielt zu nutzen, braucht es jetzt jedoch entschlossenes politisches Handeln.<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Standortfaktoren: Kaum besser als 2023<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die Unternehmen der Wertsch\u00f6pfungskette Kunststoff \u2013 Kunststofferzeugung, Kunststoffverarbeitung und Kunststoffmaschinenbau \u2013 gaben dem Standort Deutschland insgesamt die Note 4,1 (ausreichend). Damit hat sich die Standortbewertung im Vergleich zur ersten Auflage der Umfrage im Jahr 2023 nur leicht verbessert. Positive Noten erh\u00e4lt der Standort Deutschland insbesondere f\u00fcr die N\u00e4he zu Kunden und Lieferanten sowie f\u00fcr das gute Industrienetzwerk. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die Umfrage der Initiative \u201eWir sind Kunststoff\u201c verdeutlicht gleichwohl aber auch, dass drei zentrale Standortfaktoren \u00fcber die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Wertsch\u00f6pfungskette Kunststoff in Deutschland entscheiden: Energiepreise, B\u00fcrokratie und die regulatorischen Rahmenbedingungen in Bezug auf Kunststoffe und Nachhaltigkeit wurden allesamt von den Unternehmen mit \u201emangelhaft\u201c bewertet. Insbesondere der hohe Aufwand f\u00fcr Genehmigungen und Berichtspflichten belastet die Betriebe und hemmt die Innovationskraft. Ein beschleunigter Abbau von B\u00fcrokratie und eine weitere nachhaltige Entlastung der Unternehmen von den hohen Energiekosten sind entscheidend, damit Innovation, Wertsch\u00f6pfung und Arbeitspl\u00e4tze im Land gesichert bleiben. Denn die Unternehmensbefragung zeigt ganz klar: Au\u00dferhalb Deutschlands ist die Investitionsbereitschaft momentan deutlich h\u00f6her.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">\u201eJetzt ist die Politik am Zug: Sie h\u00e4lt die Stellhebel in der Hand, um der Kunststoffindustrie den n\u00f6tigen Schub zu geben\u201c, betonen die Initiatoren der Umfrage. \u201eW\u00e4hrend die Unternehmen mit Innovation, Transformation und Jetzt-erst-recht-Mentalit\u00e4t vorangehen, muss die Politik B\u00fcrokratie abbauen und mit kluger Regulierung weitere Investitionen in die Kreislaufwirtschaft attraktiv machen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Internationale Handelsabkommen und Marktaufsicht st\u00e4rken<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Vor dem Hintergrund anhaltender Handelskonflikte fordert die Branche neue, starke internationale Handelsabkommen. Sie sind Voraussetzung, um den Marktzugang zu sichern, faire Wettbewerbsbedingungen herzustellen und die hohen Qualit\u00e4tsstandards deutscher Produkte international zu sch\u00fctzen. Eine effiziente und aktive Marktaufsicht ist dabei unerl\u00e4sslich.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Unternehmen formulieren klare Priorit\u00e4ten<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die Unternehmen erwarten von der deutschen Bundesregierung entschlossene Schritte und haben in der Umfrage selbst klare Priorit\u00e4ten formuliert \u2013 vom Abbau von Berichtspflichten und einer 1:1-Umsetzung von EU-Vorschriften bis zur Fachkr\u00e4ftesicherung und F\u00f6rderung der Zuwanderung qualifizierter Fachkr\u00e4fte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;\">Die Initiatoren der Befragung machen deutlich: \u201eJetzt ist der Moment, zentrale Reformen mutig anzupacken, damit der industrielle Kern Deutschlands nicht weiter erodiert. Eine starke, widerstandsf\u00e4hige Kunststoff-Wertsch\u00f6pfungskette ist f\u00fcr Deutschland unverzichtbar. Die Unternehmen der Wertsch\u00f6pfungskette Kunststoff sind attraktive Arbeitgeber f\u00fcr fast 400.000 Besch\u00e4ftigte und bilden mit ihren Materialien, Verarbeitungs-Know-How und Ingenieursleistungen das R\u00fcckgrat f\u00fcr die gro\u00dfen Transformationen zur Klimaneutralit\u00e4t und zur Kreislaufwirtschaft.\u201c<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Unternehmen der Kunststoff-Wertsch\u00f6pfungskette sehen den deutschen Standort im internationalen Vergleich in Gefahr. 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