{"id":43231,"date":"2026-03-18T07:44:59","date_gmt":"2026-03-18T06:44:59","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=43231"},"modified":"2026-03-12T09:46:12","modified_gmt":"2026-03-12T08:46:12","slug":"wacker-rechnet-fuer-2026-mit-leichtem-wachstum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=43231","title":{"rendered":"WACKER rechnet f\u00fcr 2026 mit leichtem Wachstum"},"content":{"rendered":"<section class=\"c-stage-news-detail module-background-neutral-light\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col12 col-lg-10\">\n<div class=\"c-intro\">\n<div class=\"c-rte\">\n<ul>\n<li><span class=\"c-icon-list__text\">WACKER best\u00e4tigt vorl\u00e4ufige Ergebnisse f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025: Konzernumsatz sinkt in herausforderndem Marktumfeld um 4 Prozent auf 5,49 Mrd. \u20ac; EBITDA vor Sonderaufwendungen bei 529 Mio. \u20ac <\/span><\/li>\n<li><span class=\"c-icon-list__text\">Sonderaufwendungen f\u00fcr Restrukturierung und Wertberichtungen f\u00fchren zu negativem Jahresergebnis in H\u00f6he von -805 Mio. \u20ac, weshalb f\u00fcr 2025 keine Dividendenzahlung vorgeschlagen wird <\/span><\/li>\n<li><span class=\"c-icon-list__text\">Projekt PACE zur nachhaltigen Senkung der Kosten um \u00fcber 300 Mio. \u20ac pro Jahr schreitet plangem\u00e4\u00df voran<\/span><\/li>\n<li><span class=\"c-icon-list__text\">Ausblick 2026: Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet; EBITDA voraussichtlich in der Spanne von 550 bis 700 Mio. \u20ac <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wacker Chemie AG hat heute bei der Vorlage ihres Gesch\u00e4ftsberichts 2025 best\u00e4tigt, dass das Unternehmen im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr aufgrund des herausfordernden Marktumfelds bei Umsatz und Ergebnis unter den Werten des Jahres 2024 geblieben ist.<\/p>\n<p>So belief sich der Gesamtumsatz des Konzerns auf 5,49\u202fMrd.\u202f\u20ac. Das sind 4 Prozent weniger als im Jahr 2024 (5,72\u202fMrd. \u20ac). Das berichtete Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug 427\u202fMio.\u202f\u20ac (2024: 744\u202fMio.\u202f\u20ac). Das ist ein Minus von 43 Prozent. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr waren neben geringeren Absatzmengen und Preisen eine niedrigere Auslastung der Produktionsanlagen sowie die weiterhin hohen Energiekosten in Deutschland.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"textMedia\" data-wte-section=\"TextMedia\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"textMedia__inner left offset-sm-1 offset-lg-2 col-sm-10 col-lg-8\">\n<div class=\"content\">\n<div class=\"c-rte\">\n<p>Belastet wurde das Ergebnis zudem von Sonderaufwendungen f\u00fcr Restrukturierung in H\u00f6he von 103 Mio. \u20ac f\u00fcr das laufende Kostenprojekt PACE. Vor Sonderaufwendungen lag das EBITDA entsprechend bei 529 Mio. \u20ac; 29 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.<\/p>\n<p>Der Umsatz und das EBITDA vor Sonderaufwendungen im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 lagen damit im Rahmen der aktuellen Markterwartungen, die sich f\u00fcr den Konzernumsatz von WACKER im Schnitt auf 5,48 Mrd. \u20ac und f\u00fcr das EBITDA auf durchschnittlich 523 Mio. \u20ac beliefen (Quelle: Vara Research, 11. Februar 2026).<\/p>\n<p>Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war aufgrund der oben beschriebenen Effekte im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 mit -180 Mio. \u20ac negativ (2024: 271 Mio. \u20ac). Die Abschreibungen betrugen 606 Mio. \u20ac und lagen damit deutlich \u00fcber dem Vorjahr (473 Mio. \u20ac). Grund f\u00fcr den Anstieg war unter anderem die Sonderabschreibung eines Gesch\u00e4ftswerts, der im Rahmen der Akquisition des Unternehmens ADL Biopharma in Spanien entstanden war.<\/p>\n<p>Aufgrund negativen Jahresergebnisses keine Dividende f\u00fcr 2025 vorgeschlagenDas Jahresergebnis 2025 lag mit -805 Mio.\u202f\u20ac (2024: 261\u202fMio.\u202f\u20ac) aufgrund von Sonderaufwendungen und Wertberichtigungen im negativen Bereich. In Summe belaufen sich die Wertberichtigungen, die zum Jahresende 2025 wirksam wurden, auf rund 600 Mio. \u20ac. Davon entfallen 308 Mio. \u20ac auf eine Wertminderung der Anteile an der Siltronic AG, deren B\u00f6rsenkurs dauerhaft unter dem gef\u00fchrten Buchwert lag. 194 Mio. \u20ac betreffen aktive latente Steuern in Deutschland, deren Werthaltigkeit nicht mehr gegeben ist. 89 Mio. \u20ac ergeben sich aus der oben beschriebenen Sonderabschreibung des Gesch\u00e4ftswerts in Spanien.<\/p>\n<p>Aufgrund des negativen Jahresergebnisses schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 6. Mai 2026 vor, f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025 keine Dividende auszusch\u00fctten.<\/p>\n<p>Chemieindustrie 2025 weiter unter Druck geraten\u201eDie chemische Industrie ist 2025 unter enormen Druck geraten. Die Nachfrage war in vielen Abnehmerbranchen weiterhin schwach. Handelskonflikte und geopolitische Krisen haben die Unsicherheiten am Markt befeuert. Das hat dazu gef\u00fchrt, dass Bestellungen zur\u00fcckgehalten wurden. Viele Unternehmen haben Investitionen verschoben\u201c, erl\u00e4uterte WACKER Vorstandschef Christian Hartel bei der Vorlage der Bilanz am Mittwoch in M\u00fcnchen. \u201eDazu kommen neue Wettbewerber, die auf den Markt dr\u00e4ngen\u201c, so Hartel weiter. In vielen Bereichen gebe es mittlerweile hohe \u00dcberkapazit\u00e4ten. Der Markt verschiebe sich grundlegend.<\/p>\n<p>WACKER musste in diesem herausfordernden Umfeld \u2013 wie viele andere Chemieunternehmen auch \u2013 seine urspr\u00fcnglichen Ziele f\u00fcr 2025 unterj\u00e4hrig nach unten anpassen. \u201eMit dem Jahresumsatz von 5,49 Mrd. \u20ac und einem EBITDA von rund 529 Mio. \u20ac vor Sonderaufwendungen liegen wir im Rahmen der Markterwartungen. Doch wir k\u00f6nnen uns damit nicht zufriedengeben\u201c, so Hartel weiter.<\/p>\n<p>Kostenprojekt PACE auf KursUm die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von WACKER zu st\u00e4rken, hat das Unternehmen im Oktober 2025 unter dem Namen \u201ePACE\u201c das gr\u00f6\u00dfte Kostensenkungsprojekt in seiner Geschichte gestartet. Ziel ist es, mit PACE die Kosten in Produktion und Verwaltung um \u00fcber 300 Millionen Euro j\u00e4hrlich zu reduzieren. \u201eSo bringen wir unsere Kosten auf ein wettbewerbsf\u00e4higes Niveau und f\u00fchren WACKER zur\u00fcck auf die Erfolgsspur\u201c, betonte Hartel. Um dieses Ziel zu erreichen, werden \u00fcber 1.500 Stellen weltweit wegfallen, der Gro\u00dfteil davon in Deutschland. Das hatte WACKER bereits 2025 angek\u00fcndigt. Wann das Unternehmen Details zum Stellenabbau in Deutschland bekannt geben kann, h\u00e4ngt vom Fortgang der Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern ab, die derzeit laufen.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2026 leichtes Wachstum erwartetF\u00fcr das erste Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von rund 1,35 Mrd. \u20ac. Der Umsatz liegt damit unter dem Niveau des Vorjahres. Der R\u00fcckgang erkl\u00e4rt sich vor allem aus negativen W\u00e4hrungseffekten. Das EBITDA wird dagegen voraussichtlich bei 140 bis 160 Mio. \u20ac und damit \u00fcber dem Niveau des Vorjahres liegen. Hier wirken sich Kosteneinsparungen positiv aus. F\u00fcr das Gesamtjahr geht WACKER von einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich und einem EBITDA in der Spanne von 550 bis 700 Mio. \u20ac aus. Dabei sind m\u00f6gliche Auswirkungen aus den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten in der Prognose nicht enthalten.<\/p>\n<p>\u201eWir sehen weiterhin keine Trendwende im Markt. Umso wichtiger sind die Hebel, die wir selbst beeinflussen k\u00f6nnen. An ihnen werden wir auch 2026 mit Hochdruck arbeiten\u201c, so Hartel. Mittel- und langfristig werde WACKER wieder profitabel wachsen. \u201eMit PACE stellen wir uns wieder wettbewerbsf\u00e4hig auf. Gleichzeitig sch\u00e4rfen wir unser Gesch\u00e4ftsmodell. In unseren Chemiebereichen fokussieren wir uns auf Spezialit\u00e4ten, im Polysilicium-Gesch\u00e4ft auf den Halbleitermarkt und in unserer Life-Science-Sparte Biosolutions auf innovative Biotech-Anwendungen. Damit sind wir f\u00fcr die Zukunft gut aufgestellt, um unsere Kunden bestm\u00f6glich zu bedienen\u201c, so Hartel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsentwicklung 2025 RegionenIm Gesch\u00e4ftsjahr 2025 erwirtschaftete WACKER rund 83 Prozent seines Umsatzes im Ausland und 17 Prozent in Deutschland. Dabei war die Entwicklung in den Regionen Asien und Amerika r\u00fcckl\u00e4ufig; Europa zeigte sich stabil. In Asien beliefen sich die Erl\u00f6se auf 1,92 Mrd. \u20ac (2024: 2,11 Mrd. \u20ac), dies ist ein R\u00fcckgang um 9 Prozent. In Europa erzielte WACKER einen Umsatz von 2,22 Mrd. \u20ac (2024: 2,21 Mrd. \u20ac). In der Region Amerika verringerte sich der Umsatz um 5 Prozent auf 1,02 Mrd. \u20ac (2024: 1,07 Mrd. \u20ac).<\/p>\n<p>InvestitionenDie Investitionen lagen 2025 mit 466 Mio. \u20ac um 34 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (2024: 709 Mio. \u20ac). Die Investitionst\u00e4tigkeit umfasste weltweit alle vier Gesch\u00e4ftsbereiche. In den Chemiebereichen flossen unter anderem Mittel in einen neuen Produktionsstandort im tschechischen Karlsbad, an welchem ab 2026 raumtemperaturvernetzende Hochleistungssilicone produziert werden. Auch am chinesischen Standort Zhangjiagang sowie im japanischen Tsukuba und im s\u00fcdkoreanischen Jincheon wurden Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Produktion von Spezialsiliconen erweitert. Investiert wurde auch in zus\u00e4tzliche Kapazit\u00e4ten f\u00fcr VAE-Dispersionen am US-amerikanischen Standort Calvert City. Am Standort Burghausen wurden die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Produktion von Polysilicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen erweitert. Mit der neuen Reinigungslinie hat WACKER seine Kapazit\u00e4ten f\u00fcr h\u00f6chstreines Halbleiter-Polysilicium um mehr als 50 Prozent erh\u00f6ht und die Reinheit des Materials weiter gesteigert. Im Bereich Biosolutions wurde in ein neues Forschungszentrum f\u00fcr innovative Biotech-L\u00f6sungen investiert. Das WACKER Biotechnology Center wurde Mitte des Jahres in M\u00fcnchen er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>MitarbeitendeDie Zahl der Mitarbeitenden ist im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 um 170 Besch\u00e4ftigte zur\u00fcckgegangen. Zum 31. Dezember 2025 waren weltweit 16.467 Mitarbeitende (31.12.2024: 16.637 Mitarbeitende) f\u00fcr WACKER t\u00e4tig. An den deutschen Standorten arbeiteten zum Stichtag 10.749 Mitarbeitende (2024: 10.657), im Ausland waren es 5.718 (2024: 5.980).<\/p>\n<p>Netto-Cashflow, Nettofinanzschulden und EigenkapitalquoteDer Netto-Cashflow war im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 mit -4 Mio. \u20ac ann\u00e4hernd ausgeglichen (2024: -326 Mio. \u20ac). Grund f\u00fcr die Verbesserung gegen\u00fcber dem Vorjahr war vor allem eine deutliche Reduzierung des Vorratsverm\u00f6gens und geringere Auszahlungen f\u00fcr Investitionen.<\/p>\n<p>Zum Stichtag 31. Dezember 2025 wies WACKER Nettofinanzschulden in H\u00f6he von 886 Mio. \u20ac aus (31.12.2024: 691 Mio. \u20ac).<\/p>\n<p>Die Bilanzsumme des Konzerns lag zum 31. Dezember 2025 bei 8,37 Mrd. \u20ac (31.12.2024: 9,41 Mrd. \u20ac) und ist somit um 11 Prozent gesunken. Das Anlageverm\u00f6gen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von geringeren Investitionen sowie Wertminderungen. Die Vorr\u00e4te gingen ebenfalls deutlich zur\u00fcck; ma\u00dfgeblich daf\u00fcr war vor allem ein gezieltes Programm zum Abbau von Lagerbest\u00e4nden. Im vierten Quartal 2025 hat WACKER erfolgreich ein Schuldscheindarlehen in H\u00f6he von 435 Mio. \u20ac begeben, mit Laufzeiten bis 2028, 2030 und 2032. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 hat WACKER liquide Mittel in H\u00f6he von 1,48 Mrd. \u20ac ausgewiesen (31.12.2024: 1,21 Mrd. \u20ac).<\/p>\n<p>Das Eigenkapital verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent. Es belief sich zum Bilanzstichtag auf 3,76 Mrd. \u20ac (31.12.2024: 4,84 Mrd. \u20ac). Die Eigenkapitalquote lag mit 44,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres (2024: 51,4 Prozent).<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsbereicheDer Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Silicones<\/strong> verzeichnete im Jahr 2025 einen leichten R\u00fcckgang bei Umsatz und EBITDA. Der Umsatz belief sich auf 2,73 Mrd. \u20ac und sank somit um rund 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2024: 2,81 Mrd. \u20ac). Das EBITDA lag mit 336 Mio. \u20ac (2024: 341 Mio. \u20ac) ann\u00e4hrend auf dem Niveau des Vorjahres. Belastet wurde das EBITDA durch negative Mengen-\/Mix- und W\u00e4hrungseffekte sowie durch eine geringe Auslastung der Produktionsanlagen.<\/p>\n<p>Im Bereich <strong>Polymers<\/strong> waren Umsatz und EBITDA im Jahr 2025 r\u00fcckl\u00e4ufig. Der Umsatz sank um 6 Prozent auf 1,38 Mrd. \u20ac (2024: 1,46 Mrd. \u20ac). Insbesondere die schwache Baukonjunktur, vor allem in China und Westeuropa, belastete das Gesch\u00e4ft. Das EBITDA lag mit 158 Mio. \u20ac (2024: 194 Mio. \u20ac) um 19 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Ausschlaggebend f\u00fcr dieses Minus waren neben dem gesunkenen Umsatz durch geringere Volumina, negative W\u00e4hrungseffekte und niedrigere Absatzpreise bei gestiegenen Kosten.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Biosolutions<\/strong> blieb 2025 sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA hinter den Vorjahreswerten zur\u00fcck. Der Umsatz verringerte sich im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr um 4 Prozent auf 360 Mio. \u20ac (2024: 375 Mio. \u20ac). Das EBITDA lag mit 21 Mio. \u20ac (2024: 35 Mio. \u20ac) deutlich unter dem Vorjahresniveau. Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00fcckgang waren ein geringerer Absatz bei etablierten Produkten, ein R\u00fcckgang im Projektgesch\u00e4ft und Wechselkurseffekte.<\/p>\n<p>Im Bereich <strong>Polysilicon<\/strong> waren sowohl Umsatz als auch EBITDA r\u00fcckl\u00e4ufig. Der Umsatz sank um 7 Prozent und belief sich auf 883 Mio. \u20ac (2024: 949 Mio. \u20ac). Das EBITDA ging um 50 Prozent auf 96 Mio. \u20ac zur\u00fcck (2024: 193 Mio. \u20ac). Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00fcckgang waren vor allem niedrigere Absatzmengen im Gesch\u00e4ft mit Solarpolysilicium. Negativ ausgewirkt hat sich die niedrige Auslastung der Anlagen. Das Gesch\u00e4ft mit h\u00f6chstreinem Polysilicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen hat sich dagegen sehr positiv entwickelt.<\/p>\n<p>Ausblick 2026WACKER erwartet im Gesch\u00e4ftsjahr 2026 in Summe flache Absatzpreise und steigende Absatzmengen. Der Konzern geht davon aus, dass sich W\u00e4hrungseffekte negativ auf den Umsatz auswirken werden. WACKER rechnet insgesamt mit einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich (Umsatz 2025: 5,49 Mrd. \u20ac). Das EBITDA wird 2026 in einer Spanne von 550 bis 700 Mio. \u20ac erwartet; bei der EBITDA-Marge geht das Unternehmen von einem niedrigen zweistelligen Bereich aus. Die Investitionen werden sich 2026 voraussichtlich auf etwa 300 Mio. \u20ac belaufen.<\/p>\n<p>Die Nettofinanzschulden werden nach Einsch\u00e4tzung des Unternehmens um einen niedrigen zweistelligen Prozentwert unter dem Niveau des Vorjahres liegen. WACKER rechnet f\u00fcr 2026 mit einem positiven Netto-Cashflow, der deutlich \u00fcber dem Niveau von 2025 liegt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Silicones<\/strong> erwartet WACKER, dass sich der Umsatz 2026 auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Voraussichtlich werden h\u00f6here Absatzmengen und -preise negative W\u00e4hrungseffekte ausgleichen. Die EBITDA-Marge wird leicht \u00fcber dem Vorjahresniveau erwartet.<\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Polymers<\/strong> wird der Umsatz voraussichtlich ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Auch hier werden h\u00f6here Absatzmengen und zum Teil h\u00f6here Preise von negativen W\u00e4hrungseffekten aufgezehrt. Die EBITDA-Marge liegt voraussichtlich leicht \u00fcber dem Vorjahresniveau.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Biosolutions<\/strong> rechnet das Unternehmen \u2013 in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld \u2013 mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA wird bei rund 30 Mio. \u20ac erwartet.<\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsbereich <strong>Polysilicon<\/strong> wird der Umsatz voraussichtlich steigen. Erwartet wird ein Plus im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Dabei rechnet das Unternehmen damit, dass die Absatzmengen im Bereich Halbleiterpolysilicium deutlich steigen werden. Das Gesch\u00e4ft mit Solarpolysilicium bleibt dagegen weiterhin herausfordernd. Das EBITDA d\u00fcrfte auf dem Niveau des Jahres 2025 liegen. Dabei werden der h\u00f6here Umsatz sowie Effekte aus Effizienzma\u00dfnahmen voraussichtlich von h\u00f6heren Energiekosten aufgezehrt. Diese Prognose enth\u00e4lt keine wesentlichen Effekte aus m\u00f6glichen handelspolitischen Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG hat heute bei der Vorlage ihres Gesch\u00e4ftsberichts 2025 best\u00e4tigt, dass das Unternehmen im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":39351,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-43231","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43231"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43232,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43231\/revisions\/43232"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/39351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43231"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=43231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}