{"id":43547,"date":"2026-05-12T07:39:28","date_gmt":"2026-05-12T05:39:28","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=43547"},"modified":"2026-05-08T09:40:29","modified_gmt":"2026-05-08T07:40:29","slug":"lanxess-bestaetigt-prognose-trotz-verhaltenem-jahresstart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=43547","title":{"rendered":"LANXESS best\u00e4tigt Prognose trotz verhaltenem Jahresstart\u00a0"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Umsatz mit 1,378 Milliarden Euro um 13,9 Prozent unter dem Vorjahresquartal\u00a0<\/strong><\/li>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen mit 94 Millionen Euro um 29,3 Prozent unter Vorjahr<\/strong><\/li>\n<li><strong>Konflikt im Nahen Osten ver\u00e4ndert Marktbedingungen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Positives Momentum seit M\u00e4rz<\/strong><\/li>\n<li><strong>Prognose f\u00fcr das Gesamtjahr 2026 best\u00e4tigt: EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 450 und 550 Millionen Euro<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein weiterhin schwaches Konjunkturumfeld, andauernde geopolitische Unsicherheiten und Portfolioabg\u00e4nge des Vorjahres haben das erste Quartal des Gesch\u00e4ftsjahres 2026 beim Spezialchemie-Konzern LANXESS gepr\u00e4gt. Der Umsatz erreichte 1,378 Milliarden Euro und lag damit 13,9 Prozent unter dem Umsatz des ersten Quartals 2025 von 1,601 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 94 Millionen Euro und damit 29,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals von 133 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen f\u00fcr das erste Quartal betrug 6,8 Prozent nach 8,3 Prozent im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p>In einem nach wie vor schwachen Marktumfeld f\u00fchrten niedrigere Einstandspreise f\u00fcr Rohstoffe und der in einigen Gesch\u00e4ften anhaltende Preisdruck aus dem asiatischen Raum zu geringeren Verkaufspreisen. Dar\u00fcber hinaus belasteten die Entwicklung der Wechselkurse und der Portfolioeffekt durch den Verkauf des Urethane Systems Gesch\u00e4fts zum 1. April 2025 die Gesch\u00e4ftsergebnisse.<\/p>\n<p>\u201eDer Jahresstart war schwach, aber seit M\u00e4rz sehen wir ein leicht positives Momentum. Durch den Konflikt im Nahen Osten sind die Lieferketten vieler asiatischer Wettbewerber gest\u00f6rt und Kunden wenden sich wieder st\u00e4rker europ\u00e4ischen Anbietern wie LANXESS zu. Lieferf\u00e4higkeit ist derzeit ein bedeutender Wettbewerbsvorteil. Gleichzeitig haben wir f\u00fcr viele unserer Produkte die Preise erh\u00f6ht, um die gestiegenen Kosten f\u00fcr Rohstoffe, Energie und Logistik weiterzugeben\u201c, sagte Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender von LANXESS.<\/p>\n<p><strong>Prognose f\u00fcr 2026 best\u00e4tigt<\/strong><\/p>\n<p>LANXESS geht davon aus, dass diese Marktbedingungen zumindest in den kommenden Monaten fortbestehen. Der Konzern rechnet im zweiten Quartal 2026 gegen\u00fcber dem ersten Quartal mit einem deutlichen Anstieg des EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen auf 130 bis 150 Millionen Euro.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesamtjahr 2026 best\u00e4tigt der Konzern seine Prognose vom M\u00e4rz und rechnet weiterhin mit einem EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 450 und 550 Millionen Euro.<\/p>\n<p><strong>Gesch\u00e4ftsentwicklung in den Segmenten<\/strong><\/p>\n<p>Im Segment <strong>Consumer Protection<\/strong> erzielte LANXESS im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 458 Millionen Euro, das entspricht einem R\u00fcckgang von 10,7 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal mit einem Umsatz von 513 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 62 Millionen Euro um 15,1 Prozent unter dem Wert des letztj\u00e4hrigen Quartals von 73 Millionen Euro. Insbesondere die schw\u00e4chere Nachfrage und die damit einhergehenden geringeren Absatzmengen sowie nachteilige Wechselkurseffekte f\u00fchrten zum R\u00fcckgang des Ergebnisses, das im Vorjahr noch einen hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag aus einer Versicherungsleistung enthielt. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 13,5 \u00a0Prozent nach 14,2 Prozent im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>Das Segment <strong>Specialty Additives<\/strong> verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatz von 521 Millionen Euro und lag damit 4,4 Prozent unter dem Wert des ersten Quartals 2025 von 545 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen erreichte 44 Millionen Euro, das sind 15,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals von 52 Millionen Euro. Nachteilige Wechselkurseinfl\u00fcsse sowie niedrigere Einstandspreise f\u00fcr Rohstoffe, die sich in niedrigeren Verkaufspreisen widerspiegelten, sorgten f\u00fcr den Ergebnisr\u00fcckgang. Die gestiegene Nachfrage nach Schmierstoffen und brombasierten Flammschutzmitteln konnte den R\u00fcckgang nicht kompensieren. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen betrug 8,4 Prozent nach 9,5 Prozent im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p>Im Segment <strong>Advanced Intermediates<\/strong> sank der Umsatz im ersten Quartal 2026 auf 396 Millionen Euro, ein R\u00fcckgang von 16,8 Prozent gegen\u00fcber dem Wert des Vorjahresquartals von 476 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen erreichte 27 Millionen Euro und sank damit um 32,5 Prozent gegen\u00fcber 40 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Eine insgesamt schwache Nachfrage und die daraus resultierende niedrigere Auslastung sowie gesunkene Absatzmengen wirkten sich negativ auf das Ergebnis und die Marge aus. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen sank auf 6,8 Prozent nach 8,4 Prozent im Vorjahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein weiterhin schwaches Konjunkturumfeld, andauernde geopolitische Unsicherheiten und Portfolioabg\u00e4nge des Vorjahres haben das erste Quartal des&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15952,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-43547","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43547"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43547\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43548,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43547\/revisions\/43548"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15952"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43547"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=43547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}