{"id":43856,"date":"2026-07-06T07:07:05","date_gmt":"2026-07-06T05:07:05","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=43856"},"modified":"2026-07-02T14:52:14","modified_gmt":"2026-07-02T12:52:14","slug":"zukunft-gemeinsam-gestalten-kiefel-vernetzt-die-verpackungsindustrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=43856","title":{"rendered":"Zukunft gemeinsam gestalten: Kiefel vernetzt die Verpackungsindustrie"},"content":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnen Verpackungen nachhaltiger, regulatorisch zukunftssicher und zugleich industriell wirtschaftlich produziert werden? Diese Frage stand im Zentrum der Packaging Dialogue Days Europe am 24. Juni 2026 in Salzburg und am 25. Juni 2026 bei Kiefel in Freilassing. Mit der Veranstaltung brachte Kiefel Entscheider*innen aus der Verpackungsindustrie, Markenunternehmen, Handel sowie Technologie- und Materialpartner entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zusammen. Die Er\u00f6ffnung des neuen Customer Innovation Center Polymer am Standort in Freilassing machte dabei nachhaltige, wirtschaftliche und zukunftssichere Verpackungsl\u00f6sungen praxisnah erlebbar.<\/p>\n<p>Unter der Leitidee \u201eKiefel gestaltet die Zukunft der Verpackungstechnologie \u2013 gemeinsam mit Partnern, Kunden und Talenten\u201c schuf das Unternehmen eine Plattform f\u00fcr den fachlichen Austausch zu aktuellen Herausforderungen der Branche: von PPWR, EFSA und Recyclingf\u00e4higkeit \u00fcber Food-Contact-Anwendungen bis hin zu Automatisierung, Materialeffizienz und neuen Fiber- sowie Polymerl\u00f6sungen.<\/p>\n<p>\u201eDie Herausforderungen der Verpackungsindustrie lassen sich nur gemeinsam l\u00f6sen. Deshalb sind wir bei Kiefel mehr als Technologiepartner: Wir bieten eine Plattform f\u00fcr den offenen Austausch entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette, um zusammen mit Kunden und Partnern L\u00f6sungen zu entwickeln, die wirklich nachhaltig, wirtschaftlich und in der Praxis erfolgreich umsetzbar sind.\u201c<br \/>\nMATT SIEVERDING, CEO VON KIEFEL.<\/p>\n<p>Der erste Konferenztag im Salzburg Congress zeigte die thematische Breite der Transformation in der Verpackungsindustrie. Giuseppe Liuzzo Scorpo von Borouge International beleuchtete die<br \/>\nZukunft von PP-Verpackungen, Paul Earnshaw von Tesco gab Einblicke in die Verpackungsstrategie eines Handelsunternehmens im Kontext von Nachhaltigkeit und Regulatorik.<\/p>\n<p>\u201eWir bei Tesco sind stolz auf unseren Planet Plan, der sich darauf konzentriert, Verpackungen recycelbar zu machen, Materialien verantwortungsvoll zu beschaffen und unn\u00f6tige Verpackungen und Plastik zu reduzieren. Verpackungsdaten sind unerl\u00e4sslich, um fundierte Entscheidungen hinsichtlich Kosten, CO2-Fu\u00dfabdruck und Recyclingf\u00e4higkeit treffen zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrend Einzelh\u00e4ndler diesen Wandel schon seit Jahren vorantreiben, beschleunigen nun Gesetze wie EPR und PPWR den \u00dcbergang.\u00a0Die n\u00e4chste Herausforderung besteht darin, den Verbrauchern ein besseres Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr zu vermitteln, was wirklich nachhaltige Verpackungen ausmacht.\u201c<br \/>\nPAUL EARNSHAW, LEITER VERPACKUNGSSTRATEGIE TESCO<\/p>\n<p>Franz Rittmannsberger von PreZero, Teil der Schwarz Gruppe, zu der Unternehmen wie Kaufland und Lidl geh\u00f6ren, sprach \u00fcber den Status und die Herausforderungen des mechanischen Recyc-<br \/>\nlings von Haushaltsabf\u00e4llen in der EU.<\/p>\n<p>\u201eDas mechanische Recycling von Lebensmittelkontaktmaterialien ist machbar, jetzt kommt es darauf an, dass die Europ\u00e4ische Kommis-<br \/>\nsion das auch umsetzt.\u201c<br \/>\nFRANZ RITTMANNSBERGER, LEITER DER PRODUKTENTWICKLUNG UND DES LABORS PREZERO<\/p>\n<p>Besonders anschaulich war der Vortrag von Jaroslaw Holz, der den Weg des polnischen Verpackungsherstellers Poli sp. z.o.o. pr\u00e4sentierte: vom Polymer- zum Faser-Thermoforming auf Kiefel-Maschinen, von ersten Prototypen bis zu hunderten Millionen produzierten Faserteilen \u2013 eine echte Success-Story.<br \/>\nIrena Vitkauskien\u00e9 von RETAL Baltic Films, erkl\u00e4rte PET Tray-to-Tray Recycling im Kontext von PPWR, Design for Recycling und industrieller Umsetzung.<\/p>\n<p>\u201eDas Recycling von PET-Schalen im \u201aTray-to-Tray\u2018-Verfahren ist nicht mehr nur ein technisches Ziel. Es entwickelt sich zu einer industriellen Notwendigkeit. Um Vertrauen in PET-Schalen als Kreislaufverpackungsl\u00f6sung aufzubauen, sind ein offener Dialog, praktische Leitlinien und ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette erforderlich. Kein einzelnes Unternehmen kann diesen Kreislauf allein schlie\u00dfen. Die Kiefel Packaging Dialogue Days tragen dazu bei, dies zu erm\u00f6glichen.\u201c<br \/>\nIRENA VITKAUSKIEN\u0116, PHD, HEAD OF MARKETING AND INNOVATION RETAL BALTIC FILMS<\/p>\n<p>Fiber Packaging war ein ebenso zentraler Bestandteil des Programms. Beitr\u00e4ge von Kiefels Technologie- und Materialpartnern wie Kadant, Solenis und Mondi zeigten, wie Biofasern, Barrie-<br \/>\nrekonzepte und Spezialzellstoffe zur Weiterentwicklung faserbasierter Verpackungen beitragen konnten. Damit adressierten sie sowohl Materialfragen als auch industrielle Umsetzbarkeit, was<br \/>\nsie als entscheidenden Schritt sehen, um nachhaltige Verpackungskonzepte von der Idee in skalierbare Produktion zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>\u201eDie Technologie zur Erreichung der Recyclingziele f\u00fcr PPWR durch PCR-L\u00f6sungen in Lebensmittelqualit\u00e4t ist bereits verf\u00fcgbar. Die entscheidende Frage ist, ob wir gen\u00fcgend geeignetes Ausgangsmaterial beschaffen k\u00f6nnen. Hochwertiges Recycling beginnt mit effizienter Sammlung und Sortierung, um die f\u00fcr eine erfolgreiche Dekontamination und Wiederverwendung erforderliche Reinheit zu gew\u00e4hrleisten.\u201c<br \/>\nANDREAS STOIBER, GLOBAL KEY-ACCOUNT-MANAGER STARLINGER-VISCOTEC<\/p>\n<p>Am zweiten Veranstaltungstag wurde der Austausch bei Kiefel in Freilassing fortgesetzt: Bei der Er\u00f6ffnung des neuen Customer Innovation Center (CIC) erlebten die Teilnehmenden Live-Ma-<br \/>\nschinenvorf\u00fchrungen, Service-Infopoints und konkrete Anwendungen. Damit bildet das CIC die operative Grundlage, um Diskussionen aus dem Branchendialog direkt in Versuche, Anwendun-<br \/>\ngen und technologische Weiterentwicklungen zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>Mit den Packaging Dialogue Days unterstreicht Kiefel seinen Anspruch, mehr zu tun als Maschinen und Systeme zu entwickeln, sondern gemeinsam mit Kunden, Marken und Technologiepart-<br \/>\nnern an den Verpackungsl\u00f6sungen von morgen zu arbeiten. Das Zusammenspiel aus Branchendialog, technischer Expertise und anwendungsnaher Entwicklung verdeutlich, wo die Zukunft<br \/>\nder Verpackungstechnologie entsteht: Bei Kiefel, wo Wissen, Praxis und Partnerschaft zusammenkommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnen Verpackungen nachhaltiger, regulatorisch zukunftssicher und zugleich industriell wirtschaftlich produziert werden? 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