{"id":43950,"date":"2026-07-20T07:17:11","date_gmt":"2026-07-20T05:17:11","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=43950"},"modified":"2026-07-16T09:18:32","modified_gmt":"2026-07-16T07:18:32","slug":"basf-gruppe-legt-vorlaeufige-zahlen-fuer-das-2-quartal-2026-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=43950","title":{"rendered":"BASF-Gruppe legt vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das 2. Quartal 2026 vor"},"content":{"rendered":"<p><strong>2. Quartal 2026:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen erreicht 2,4 Milliarden \u20ac und liegt damit deutlich \u00fcber Analystenkonsens und dem Wert des Vorjahresquartals<\/strong><\/li>\n<li><strong>Free Cashflow von minus 0,2 Milliarden \u20ac (2. Quartal 2025: plus 0,5\u00a0Milliarden \u20ac)<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Ausblick 2026:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 6,9 Milliarden \u20ac und 7,7\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac erwartet (bisher: 6,2 Milliarden \u20ac bis 7,0 Milliarden \u20ac)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Free Cashflow weiterhin zwischen 1,5 Milliarden \u20ac und 2,3\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac erwartet <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>BASF legt vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das 2. Quartal 2026 vor. Der <strong>Umsatz<\/strong> stieg im 2.\u00a0Quartal 2026 um 16\u00a0% auf 17,2\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac (2.\u00a0Quartal 2025: 14,8 Milliarden \u20ac). Der Anstieg gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal resultierte vor allem aus h\u00f6heren Preisen (+11\u00a0%) sowie h\u00f6heren Mengen (+7\u00a0%); W\u00e4hrungseffekte (-1\u00a0%) und Portfolioeffekte (-1\u00a0%) wirkten gegenl\u00e4ufig. Analysten hatten laut Vara f\u00fcr das 2.\u00a0Quartal 2026 im Durchschnitt einen Umsatz von 16,5\u00a0Milliarden \u20ac erwartet.<\/p>\n<p>Das <strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen<\/strong> der BASF-Gruppe lag im 2.\u00a0Quartal 2026 bei voraussichtlich 2,4\u00a0Milliarden \u20ac und somit deutlich \u00fcber den durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr das 2. Quartal 2026 (Vara: 2,1\u00a0Milliarden \u20ac) sowie deutlich \u00fcber dem Wert des Vorjahreszeitraums (2.\u00a0Quartal 2025: 1,6 Milliarden \u20ac). Ma\u00dfgeblich f\u00fcr den signifikanten Anstieg des EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen der BASF-Gruppe gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum war die Ergebnissteigerung aller Segmente au\u00dfer Surface Technologies. Die durchschnittlichen von Vara erhobenen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen der jeweiligen Segmente wurden deutlich \u00fcbertroffen von Materials, Industrial Solutions und Agricultural Solutions sowie leicht \u00fcbertroffen von Nutrition &amp; Care. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von Chemicals und Surface Technologies lag deutlich unter den durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr die jeweiligen Segmente.<\/p>\n<p>Das <strong>EBITDA<\/strong> der BASF-Gruppe lag im 2.\u00a0Quartal 2026 mit voraussichtlich 2,0\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac auf dem Niveau der durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr das 2.\u00a0Quartal 2026 (Vara: 2,0\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac) und deutlich \u00fcber dem Wert des Vorjahreszeitraums (2.\u00a0Quartal 2025: 1,3\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac). Sondereinfl\u00fcsse im EBITDA resultierten im Wesentlichen aus Transformationskosten, die vor allem im Rahmen der vorangetriebenen Kosteneinsparprogramme sowie der Einf\u00fchrung neuer ERP-Systeme anfielen.<\/p>\n<p>Das <strong>EBIT<\/strong> <strong>vor Sondereinfl\u00fcssen<\/strong> der BASF-Gruppe lag im 2. Quartal 2026 mit voraussichtlich 1,5 Milliarden \u20ac deutlich \u00fcber dem Analystenkonsens (Vara: 1,1\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac) und deutlich \u00fcber dem Wert des Vorjahresquartals (2.\u00a0Quartal 2025: 0,7\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac).<\/p>\n<p>Das <strong>Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen<\/strong> erreichte voraussichtlich 4,1\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac und lag damit signifikant \u00fcber den durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr das 2. Quartal 2026 (Vara: 2,4\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac) und \u00fcbertraf den Wert des Vorjahresquartals (2.\u00a0Quartal 2025: 79\u00a0Millionen\u00a0\u20ac) um ein Vielfaches. Hierzu trug vor allem der Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn in H\u00f6he von 3,9 Milliarden \u20ac vor Steuern aus der Coatings-Transaktion mit Carlyle bei, die zum 30. Juni 2026 abgeschlossen wurde. Die erwartete Steuerbelastung aus der Transaktion bel\u00e4uft sich auf einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag.<\/p>\n<p>Der <strong>Free Cashflow<\/strong> f\u00fcr die BASF-Gruppe wird im 2. Quartal 2026 vor allem aufgrund der h\u00f6heren Kapitalbindung infolge h\u00f6herer Rohstoffpreise voraussichtlich bei minus 0,2 Milliarden\u00a0\u20ac liegen (2. Quartal 2025: plus 0,5 Milliarden \u20ac). Dieser ergibt sich aus einem voraussichtlichen Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit von 0,5\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac (2. Quartal 2025: 1,6 Milliarden \u20ac) abz\u00fcglich der Auszahlungen f\u00fcr immaterielle Verm\u00f6genswerte und Sachanlagen in H\u00f6he von voraussichtlich 0,7\u00a0Milliarden \u20ac (2.\u00a0Quartal 2025: 1,1 Milliarden \u20ac).<\/p>\n<p><strong>Ausblick f\u00fcr das Gesamtjahr 2026<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der besser als erwarteten Gesch\u00e4ftsentwicklung hebt BASF ihren Ausblick f\u00fcr das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen im Gesamtjahr 2026 an. Das Unternehmen geht nunmehr von einem <strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen<\/strong> zwischen 6,9\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac und 7,7\u00a0Milliarden \u20ac im Jahr 2026 aus (bisher: 6,2\u00a0Milliarden \u20ac bis 7,0\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac; durchschnittliche Analystensch\u00e4tzungen 2026: 7,3 Milliarden \u20ac; Gesamtjahr 2025: 6,6\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac). Aufgrund der fortbestehenden geopolitischen Unsicherheiten bleibt die prognostizierte Ergebnisspanne unver\u00e4ndert. F\u00fcr den <strong>Free Cashflow<\/strong> rechnet BASF weiterhin, unter anderem aufgrund der h\u00f6heren Kapitalbindung infolge h\u00f6herer Rohstoffpreise, mit einem Wert zwischen 1,5 Milliarden \u20ac und 2,3\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac im Jahr 2026 (durchschnittliche Analystensch\u00e4tzungen 2026: 2,3\u00a0Milliarden \u20ac; Gesamtjahr 2025: 1,3 Milliarden \u20ac).<\/p>\n<p>Diesem Ausblick liegen folgende angepasste Annahmen zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr das Jahr 2026 zugrunde (bisherige Annahmen aus dem BASF-Bericht 2025 in Klammern):<\/p>\n<ul>\n<li>Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 2,5 % (2,7 %)<\/li>\n<li>Wachstum der Industrieproduktion: 2,0 % (2,3 %)<\/li>\n<li>Wachstum der Chemieproduktion: 1,8 % (2,4 %)<\/li>\n<li>US-Dollar-Wechselkurs von 1,17 US$\/\u20ac im Jahresdurchschnitt (1,20 US$\/\u20ac)<\/li>\n<li>\u00d6lpreis der Sorte Brent von 80 US$\/Barrel im Jahresdurchschnitt (65\u00a0US$\/Barrel)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Entwicklung der Weltkonjunktur und der regionalen Chemiem\u00e4rkte im zweiten Halbjahr 2026 ist mit hoher Unsicherheit behaftet. Sie h\u00e4ngt in erheblichem Ma\u00dfe von den Ergebnissen der Verhandlungen zwischen den USA und Iran ab, insbesondere zur Nutzbarkeit der Stra\u00dfe von Hormus f\u00fcr den Handel von energetischen und petrochemischen Rohstoffen aus dem Nahen Osten. Eine anhaltende Schlie\u00dfung dieser Handelsroute w\u00fcrde die wirtschaftliche Entwicklung deutlich beeintr\u00e4chtigen. Eine schnelle Einigung auf eine verl\u00e4ssliche Rahmenvereinbarung w\u00fcrde der Konjunktur hingegen R\u00fcckenwind verleihen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF legt vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das 2. Quartal 2026 vor. Der Umsatz stieg im 2.\u00a0Quartal 2026 um 16\u00a0% auf 17,2\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac. 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