{"id":43984,"date":"2026-07-27T07:08:55","date_gmt":"2026-07-27T05:08:55","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=43984"},"modified":"2026-07-24T09:10:37","modified_gmt":"2026-07-24T07:10:37","slug":"kompetenzzentrum-kare-entwickelt-transformationsmodule-fuer-die-kreislaufwirtschaft-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=43984","title":{"rendered":"Kompetenzzentrum KARE entwickelt Transformationsmodule f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft weiter"},"content":{"rendered":"<p>Die Partner des Kompetenzzentrums KARE haben sich am 30. Juni in Goslar zum halbj\u00e4hrlichen Plenum getroffen. Im Mittelpunkt standen die aktuell gemeinsam mit den Unternehmen entwickelten Transformationsmodule, an deren Konzeption und Weiterentwicklung das SKZ ma\u00dfgeblich beteiligt ist. Diese sollen in den kommenden Monaten erprobt werden. Am zweiten Tag erfolgte ein intensiver Austausch mit dem Kompetenzzentrum KREIS, der durch praxisnahe Einblicke beim Unternehmen Electrocycling GmbH erg\u00e4nzt wurde.<\/p>\n<h3>Projekttreffen in Goslar: Transformationsmodule im Fokus<\/h3>\n<p>Im Mittelpunkt des Plenums standen die aktuell in Entwicklung befindlichen Transformationsmodule von KARE. Sie sollen Unternehmen der Kunststoffbranche mit praxisnahen Werkzeugen auf ihrem Weg zur Kreislaufwirtschaft unterst\u00fctzen. Die Konzepte werden gemeinsam mit den Partnerunternehmen entwickelt und in mehreren Erprobungsrunden getestet. Die Erkenntnisse aus diesen Pilotanwendungen flie\u00dfen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Module ein.<\/p>\n<p><strong>Praxisnahe Module f\u00fcr die Transformation der Kunststoffindustrie<\/strong><br \/>\nDie entwickelten Konzepte adressieren unterschiedliche Herausforderungen der Transformation. Das Modul \u201eMindset-Entwicklung\u201c unterst\u00fctzt Unternehmen dabei, Besch\u00e4ftigte fr\u00fchzeitig einzubinden und gemeinsame \u00dcberzeugungen f\u00fcr nachhaltiges Handeln zu f\u00f6rdern. \u201eMaterial Match\u201c bringt Verarbeiter und Recycler zusammen, um Produktionsabf\u00e4lle effizienter zu verwerten und neue Materialkreisl\u00e4ufe zu erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Mit dem Modul \u201eVertiefte Regulatorik\u201c erhalten Unternehmen Unterst\u00fctzung bei der Analyse regulatorischer Anforderungen, der Identifikation von Handlungsbedarfen und der Etablierung relevanter Strukturen. Die \u201eVertriebsschulung\u201c vermittelt Ans\u00e4tze, um Nachhaltigkeitsaspekte und Kreislaufwirtschaftskompetenzen erfolgreich in die Kundenkommunikation einzubringen sowie Vorbehalte und Missverst\u00e4ndnisse gegen\u00fcber Rezyklaten abzubauen.<\/p>\n<p>\u201eDie enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerunternehmen zeigt, dass die Transformation zur Kreislaufwirtschaft nur dann erfolgreich gelingt, wenn technische, organisatorische und kulturelle Aspekte gemeinsam betrachtet werden. Mit den Transformationsmodulen schaffen wir konkrete und praxisnahe Unterst\u00fctzungsangebote f\u00fcr Unternehmen der Kunststoffindustrie\u201c, sagt Jonathan Lambers, Gruppenleiter Transformation der Kunststoffindustrie am SKZ.<\/p>\n<p><strong>Austausch, Vernetzung und neue Impulse f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft<\/strong><br \/>\nEin weiterer Programmpunkt war die Besichtigung des Elektrorecyclingunternehmens Electrocycling. Die Werksf\u00fchrung vermittelte anschauliche Einblicke in die R\u00fcckgewinnung wertvoller Rohstoffe und die damit verbundene aufwendige h\u00e4ndische Sortier- und Demontagearbeit. Au\u00dferdem bot der zweite Tag die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit dem Kompetenzzentrum KREIS, das ebenfalls wie KARE innerhalb des Programms \u201eZukunft der Wertsch\u00f6pfung \u2013 Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit\u201c gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p>Dabei wurden branchen\u00fcbergreifende Gemeinsamkeiten und m\u00f6gliche Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr k\u00fcnftige Kooperationen identifiziert. Abgerundet wurde das Plenumstreffen durch einen Fachvortrag zu \u201eDesign 4 Sustainability\u201c, der Einblicke in die Bedeutung einer nachhaltigkeitsorientierten Produktentwicklung f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft vermittelte.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber KARE<\/strong><br \/>\nDas Forschungsprojekt KARE \u2013 Kompetenzzentrum der Arbeitsforschung KARE: Kompetenzen aufbauen f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen unterst\u00fctzt Unternehmen der Kunststoffbranche bei der erfolgreichen Gestaltung der Transformation hin zu einer zirkul\u00e4ren Wertsch\u00f6pfung. Gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren entwickelt das Konsortium praxisnahe L\u00f6sungen, Qualifizierungsangebote und Transformationsmodule, die Besch\u00e4ftigte und Organisationen bei den technischen, organisatorischen und kulturellen Ver\u00e4nderungen der Kreislaufwirtschaft begleiten. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist die kostenfreie Livestream-Reihe \u201eKARE Talks \u2013 Wissen f\u00fcr die Transformation\u201c, in der monatlich regulatorische und technologische Neuerungen pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<p>KARE wird durch das Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Programms \u201eZukunft der Wertsch\u00f6pfung \u2013 Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit\u201c gef\u00f6rdert (F\u00f6rderkennzeichen: 02L22C200) und vom Projekttr\u00e4ger Karlsruhe (PTKA) betreut.<\/p>\n<p>Mehr <a href=\"https:\/\/www.kare-kompetenzzentrum.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Informationen und die Anmeldung zu KARE-Talks<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Partner des Kompetenzzentrums KARE haben sich am 30. Juni in Goslar zum halbj\u00e4hrlichen Plenum getroffen. 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