{"id":44168,"date":"2026-08-27T06:55:58","date_gmt":"2026-08-27T04:55:58","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=44168"},"modified":"2026-08-21T10:24:52","modified_gmt":"2026-08-21T08:24:52","slug":"fakuma-2026-serienreife-beginnt-bei-braunform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=44168","title":{"rendered":"Fakuma 2026: Serienreife beginnt bei Braunform"},"content":{"rendered":"<p>Wenn sich im Oktober die internationale Kunststoffbranche auf der Fakuma trifft, stellt Braunform eine zentrale Frage in den Fokus: Wie lassen sich anspruchsvolle Kunststoffteile wirtschaftlich produzieren \u2013 vom Pilotwerkzeug bis zur validierten Serie?<\/p>\n<p>Die Antwort liefert Braunform mit einem durchg\u00e4ngigen Gesamtkonzept aus pr\u00e4zisem Engineering, klaren Standards und innovativen Werkzeugtechnologien. Anstelle isolierter Technologiebausteine pr\u00e4sentiert das Unternehmen Werkzeugkonzepte, die von Beginn an Prozesssicherheit, Reproduzierbarkeit und Skalierbarkeit in den Mittelpunkt stellen.<\/p>\n<p><strong>Pilotwerkzeuge mit Serienperspektive:<\/strong> Mit einem 8-fach Lift&amp;Strip\u00b2\u00ae Pilotwerkzeug und einem 4+4-fach RotaricE\u00b2\u00ae Pilotwerkzeug demonstriert Braunform auf der Fakuma praxisnah, wie moderne Werkzeugkonzepte Entwicklungszeiten verk\u00fcrzen und Risiken auf dem Weg zur Serienproduktion reduzieren k\u00f6nnen. Alle Exponate entsprechen dem firmeneigenen MED Mold\u00ae Standard und sind damit klar auf die Anforderungen der Medizintechnik ausgelegt.<\/p>\n<p><strong>Lift&amp;Strip\u00b2\u00ae \u2013 kompakt, robust, prozesssicher<\/strong> &#8211; Im Mittelpunkt steht das Lift&amp;Strip\u00b2\u00ae System mit einem Pilot- und Serienwerkzeug zur Herstellung von Insulinpen\u2011Kappen. Die Werkzeugtechnik \u00fcberzeugt durch hohe Anwenderfreundlichkeit sowie eine effiziente und prozesssichere Produktion. Die patentierte Technologie setzt auf eine vollst\u00e4ndig mechanische, liegende Entformung: Der Artikel wird in einem synchronisierten Bewegungsablauf gleichzeitig angehoben und abgestreift. Durch diese Kombination ist eine Direktanspritzung mit Nadelverschluss m\u00f6glich. \u00a0Der entscheidende Vorteil: Auf zus\u00e4tzliche Antriebe kann verzichtet werden, ohne Kompromisse bei der Bewegungsf\u00fchrung einzugehen. Das reduziert die Komplexit\u00e4t des Werkzeugs, erh\u00f6ht die Robustheit des Prozesses und erm\u00f6glicht eine besonders schonende Entformung sensibler Bautteilgeometrien. Hervorzuheben ist, dass bei dieser L\u00f6sung die Abstreifbewegung \u00fcber die Kulissenkurve mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsprofilen gefahren werden kann. Das hilft zum Beispiel bei der Entformung d\u00fcnnwandigen Bauteilen oder Zwangsentformungen. Eine zus\u00e4tzliche synchron \/oder mechanisch gekoppelte Auswerferstufe steuert die Bewegung von zwei Minischiebern und erm\u00f6glicht dadurch eine besonders platzsparende und kompakte Bauweise. Gerade in der Medizintechnik, wo Qualit\u00e4t nicht verhandelbar ist, spielt diese Technologie ihre St\u00e4rken aus.<\/p>\n<p>Wie sich Pilot- und Serienfertigung nahtlos verbinden lassen, zeigt Braunform auf der FAKUMA 2026. Skalierbarkeit \u2013 von 8 auf 32 Kavit\u00e4ten &#8211; ohne die Prozesslogik neu zu erfinden. Prinzipien bleiben erhalten, w\u00e4hrend die Ausbringung deutlich steigt \u2013 ein zentrales Argument f\u00fcr Hersteller, die bereits in fr\u00fchen Projektphasen die sp\u00e4tere Serienproduktion mitdenken m\u00fcssen. Ein klarer Vorteil beim Thema Risikominimierung!<\/p>\n<p><strong>Flexible Molds Concept \u2013 modulare L\u00f6sungen f\u00fcr variable Anforderungen: <\/strong>Erg\u00e4nzt werden die auf der Messe gezeigten Werkzeuge durch das von Braunform patentierte Flexible\u2011Molds\u2011Concept. Basis ist eine modulare 1\u2011Kavit\u00e4ten\u2011Architektur, die eine flexible Skalierung und effiziente Variantenabbildung erm\u00f6glicht. \u00a0Standardisierte Module reduzieren den Ersatzteilbestand, w\u00e4hrend das Plug\u2011and\u2011Produce\u2011Prinzip eine einfache Installation ohne Anpassungen erlaubt. Der Kavit\u00e4tenwechsel erfolgt direkt an der Maschine: Leicht handhabbare Einheiten erm\u00f6glichen schnelle Wechsel bei minimalen Stillstandszeiten. Auch Versionswechsel innerhalb einer Produktfamilie sind effizient gel\u00f6st \u2013 es werden nur die ben\u00f6tigten Kerne getauscht; die Versionskontrolle erfolgt mechanisch oder per QR\u2011Code, unterst\u00fctzt durch einen externen Entriegelungsmechanismus f\u00fcr sicheren Zugriff und eindeutige Kennzeichnung.<\/p>\n<p>Eine weitere zentrale Technologie zeigt Braunform auf seinem Messestand mit dem <strong>RotaricE\u00b2\u00ae Pilotwerkzeug<\/strong>. Die patentierte L\u00f6sung wurde f\u00fcr maximale Funktionsintegration auf geringstem Bauraum entwickelt und vereint Mehrkomponententechnik, servoelektrische Bewegungen und die abschlie\u00dfende Verdeckelung des Artikels direkt im Werkzeug. Ziel ist die konsequente Senkung der Total Cost of Ownership bei gleichzeitiger Steigerung der Produktionseffizienz und Produktqualit\u00e4t. Durch die Verdeckelung von Verschlusskappen im Werkzeug werden mehrere Prozessschritte zusammengef\u00fchrt und Produktionsfaktoren nachhaltig optimiert. Auf der Fakuma wird die Technologie als transparenter Demonstrator pr\u00e4sentiert, um die komplexen Bewegungsabl\u00e4ufe sichtbar zu machen und das Funktionsprinzip nachvollziehbar darzustellen.<\/p>\n<p>Die gezeigten Technologien basieren auf einem Engineering\u2011Ansatz, der fr\u00fch in der Produktentstehung ansetzt. Bauteile werden kunststoff\u2011 und werkzeuggerecht bewertet; Simulationen und DFM minimieren Risiken bereits vor Produktion des Werkzeuges. So entstehen belastbare Produktionskonzepte mit hoher Prozesssicherheit und langfristiger Wirtschaftlichkeit.<\/p>\n<p>Auf der Fakuma in Friedrichshafen k\u00f6nnen Fachbesucher live erleben, wie Braunform Pilotwerkzeuge konsequent bis zur Serienreife denkt. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus robuster Mechanik, modularen Konzepten, Servo Integration und tiefem Prozessverst\u00e4ndnis. F\u00fcr Besucher wird schnell erkennbar: Braunform betrachtet Spritzgie\u00dfwerkzeuge nicht als Einzelkomponenten, sondern als zentrale Systembausteine stabiler und effizienter Produktionsprozesse \u2013 vom ersten Entwicklungsschritt bis zur Serienreife.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Braunform im Detail<\/strong><\/p>\n<p>Braunform ist spezialisiert auf die Fertigung von Mehrkomponentenformen, Multikavit\u00e4tenwerkzeugen, Etagenspritzgie\u00dfwerkzeugen, Formen f\u00fcr die Medizintechnik (MED Mold\u00ae) sowie das bew\u00e4hrte Lift&amp;Strip\u00b2\u00ae-System. Der vollklimatisierte Pr\u00e4zisions-Formenbau mit modernster Fertigungstechnologie bedient u. a. die Branchen Pharma, Bew\u00e4sserungstechnik sowie Personal Care.<\/p>\n<p>Mit seinem Technologie Zentrum bietet Braunform eine leistungsstarke Plattform zur praxisnahen Erprobung und Optimierung kompletter Produktionssysteme. Hier werden nicht nur Spritzgie\u00dfwerkzeuge im Rahmen von Erstbemusterungen getestet, sondern auch Fertigungsprozesse qualifiziert \u2013 bis hin zur \u00dcbergabe in die Serienproduktion. Kleinserien k\u00f6nnen flexibel nach Kundenwunsch realisiert werden. Stellpl\u00e4tze f\u00fcr Kundensysteme erm\u00f6glichen es, komplette Produktionsumgebungen inklusive Peripherie direkt vor Ort zu simulieren. Als integraler Bestandteil der Prozesstechnik tr\u00e4gt das Technologie Zentrum ma\u00dfgeblich zur Sicherung der Produktqualit\u00e4t bei. F\u00fcr die Pharmaindustrie realisiert Braunform komplexe Herstellungsprozesse in modernen Reinr\u00e4umen gem\u00e4\u00df GMP-Klassen C und D \u2013 inklusive automatisierter Montage- und Stanzprozesse.<\/p>\n<p>Durch ganzheitliche Projektabwicklung und Full-Service-Engineering verk\u00fcrzt Braunform die Time-to-Market und reduziert gleichzeitig die Produktionskosten des Kunden. Im Fokus stehen dabei Prozesssicherheit, verk\u00fcrzte Zykluszeiten, maximale Ausbringung und h\u00f6chste Produktqualit\u00e4t \u2013 stets verbunden mit Beratung zu nachhaltigen Produktionsprozessen. Das Unternehmen ist zertifiziert nach DIN EN 13485 \/ 15378 \/ 9001 \/ 14001 \/ 50001.<\/p>\n<p>Braunform steht f\u00fcr \u201eEngineering Made in Germany\u201c \u2013 getragen von einem hochqualifizierten, engagierten Team und einem \u00fcberdurchschnittlich hohen Ausbildungsanteil von 9\u202f%. Das Unternehmen verbindet technologische F\u00fchrungsst\u00e4rke mit kompromissloser Qualit\u00e4tsorientierung. Ein besonderer Meilenstein wurde 2024 erreicht: Beim renommierten Branchenwettbewerb\u00a0Excellence in Production\u00a0wurde Braunform in der Kategorie \u201eExterner Werkzeugbau ab 50 Mitarbeitende\u201c als\u00a0Werkzeugbau des Jahres\u00a0ausgezeichnet \u2013 ein eindrucksvoller Beleg f\u00fcr die Spitzenposition des Unternehmens in der Branche.<\/p>\n<p>Die in der Unternehmenspolitik fest verankerte Nachhaltigkeitserkl\u00e4rung verpflichtet Braunform zur stetigen Verbesserung des eigenen CO\u2082-Fu\u00dfabdrucks. Im Bereich Umwelt betreibt Braunform die gr\u00f6\u00dfte Geothermieanlage im Landkreis Emmendingen und deckt seinen Energiebedarf von 10 Mio. kWh zu 29\u202f% aus eigener Photovoltaik und zu 71\u202f% aus gr\u00fcnem Strom. Dadurch werden j\u00e4hrlich 3.660 Tonnen CO\u2082 eingespart \u2013 das entspricht dem Verbrauch von rund 2.860 Haushalten. Dar\u00fcber hinaus sind betriebliches Gesundheitswesen und soziales Engagement zentrale Werte des Unternehmens. Braunform erf\u00fcllt die ILO-Richtlinien und setzt sich f\u00fcr Gleichberechtigung ein \u2013 mit einem Gender Pay Gap von nur 0,4\u202f% seit 2022, deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. F\u00fcr diese Verantwortung erhielt das Unternehmen 2025 die Silbermedaille der Nachhaltigkeitsplattform Ecovadis und 2026 das Siegel \u201eTop Arbeitgeber im Mittelstand\u201c des Magazins Focus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn sich im Oktober die internationale Kunststoffbranche auf der Fakuma trifft, stellt Braunform eine zentrale Frage in den Fokus: Wie lassen sich&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":44169,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-44168","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44168","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44168"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44168\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44170,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44168\/revisions\/44170"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/44169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44168"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=44168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}