{"id":44364,"date":"2026-09-28T07:20:11","date_gmt":"2026-09-28T05:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=44364"},"modified":"2026-09-24T07:21:45","modified_gmt":"2026-09-24T05:21:45","slug":"startschuss-fuer-das-projekt-klimra-von-skz-und-trilitec","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=44364","title":{"rendered":"Startschuss f\u00fcr das Projekt \u201eKlimRa\u201c von SKZ und TRILITEC"},"content":{"rendered":"<p>Wie l\u00e4sst sich die Aush\u00e4rtung von Kleb- und Dichtstoffen schnell, zuverl\u00e4ssig und zerst\u00f6rungsfrei \u00fcberwachen? Dieser Frage widmet sich das neue Forschungsprojekt \u201eKlimRa\u201c. Gemeinsam entwickeln die TRILITEC GmbH und das Kunststoff-Zentrum SKZ einen mobilen Mikrowellenradarsensor, der Produktionsprozesse effizienter, nachhaltiger und sicherer machen soll. Unternehmen k\u00f6nnen sich bereits jetzt aktiv mit eigenen Anwendungsf\u00e4llen in das Projekt einbringen.<\/p>\n<h3>Forschungsprojekt entwickelt mobilen Mikrowellenradarsensor zur \u00dcberwachung von Kleb- und Dichtstoffprozessen<\/h3>\n<p>Mit dem Start des Forschungsprojekts \u201eKlimRa\u201c (Entwicklung eines Mikrowellenradarsensors zur Inline-\u00dcberwachung der Aush\u00e4rtung von applizierten Verbundmaterialien in der industriellen Anwendung) b\u00fcndeln die TRILITEC GmbH aus Bremen und das Kunststoff-Zentrum SKZ aus W\u00fcrzburg ihre Kompetenzen in der Radar- und Kunststofftechnologie. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines mobilen, handgef\u00fchrten Mikrowellenradarsensors, der den Aush\u00e4rtezustand von Kleb-, Dicht- und Verbundmaterialien direkt am Bauteil zerst\u00f6rungsfrei bestimmen kann.<\/p>\n<p><strong>\u00dcberwachung in Echtzeit<\/strong><br \/>\nDer Sensor soll Anwendern k\u00fcnftig erm\u00f6glichen, den Fortschritt von Aush\u00e4rtungsprozessen in Echtzeit zu \u00fcberwachen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen weitere wichtige Qualit\u00e4tsmerkmale wie Schichtdicken oder potenzielle Klebefehler erkannt werden. Dadurch lassen sich Produktionsprozesse gezielter steuern, Materialeinsatz reduzieren und Ausschuss fr\u00fchzeitig vermeiden. Gleichzeitig k\u00f6nnen Wartezeiten zwischen einzelnen Prozessschritten verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p>\u201eMit dem Forschungsprojekt wollen wir eine Messtechnik entwickeln, die den Anwendern erstmals eine mobile und einfache Qualit\u00e4tskontrolle bei Kleb- und Verbundprozessen erm\u00f6glicht\u201c, sagt Benjamin Littau, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der TRILITEC GmbH. \u201eDadurch k\u00f6nnen perspektivisch Ressourcen geschont, Produktionskosten gesenkt und gleichzeitig die Prozesssicherheit erh\u00f6ht werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Entstehung eines robusten und praxistauglichen Sensorsystems<\/strong><br \/>\nDie Grundlage f\u00fcr das Projekt bilden bereits erfolgreich durchgef\u00fchrte Forschungsarbeiten des SKZ zur \u00dcberwachung von Klebstoffaush\u00e4rtungen mittels Mikrowellen- und Terahertz-Technologien. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen soll nun ein robustes und praxistaugliches Sensorsystem entstehen, das direkt in industriellen Umgebungen eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p>Die m\u00f6glichen Anwendungsfelder reichen von der Qualit\u00e4tskontrolle in Fertigungsprozessen \u00fcber die \u00dcberwachung von Brandschutz-Fugenmassen bis hin zur Integration in automatisierte Produktionsanlagen. Bereits heute zeigen mehrere Industrieunternehmen gro\u00dfes Interesse an der Technologie und unterst\u00fctzen das Vorhaben mit konkreten Anwendungsszenarien.<\/p>\n<p>\u201eDurch unser breites Netzwerk in die Kunststoff- und Fertigungsindustrie wollen wir die Entwicklung eng an den tats\u00e4chlichen Anforderungen der Unternehmen ausrichten\u201c, erl\u00e4utert Projektleiter Pierre Pfeffer vom SKZ. \u201eBesonders wichtig ist uns der direkte Austausch mit Anwendern, um praxisnahe L\u00f6sungen zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Unternehmen k\u00f6nnen Projekt aktiv mitgestalten<\/strong><br \/>\nDie Projektpartner planen, ausgew\u00e4hlte Einsatzszenarien gemeinsam mit interessierten Unternehmen zu evaluieren und die Entwicklung des Messsystems gezielt auf deren Bed\u00fcrfnisse auszurichten. Damit k\u00f6nnen potenzielle Anwender fr\u00fchzeitig von den Projektergebnissen profitieren und die zuk\u00fcnftige Technologie aktiv mitgestalten. Gesucht werden insbesondere Firmen, die Kleb-, Dicht- oder Verbundmaterialien einsetzen und Interesse an einer effizienteren, ressourcenschonenden und zerst\u00f6rungsfreien Qualit\u00e4ts\u00fcberwachung haben.<\/p>\n<p>Interessierte Unternehmen sind eingeladen, Kontakt mit dem Projektteam aufzunehmen.<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderung<\/strong><br \/>\nDas Projekt \u201eKlimRa\u201c mit der F\u00f6rdernummer 40525\/01 wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur SKZ-Forschungsgruppe <a href=\"https:\/\/www.skz.de\/forschung\/messtechnik\/zerstoerungsfreie-pruefung\">Zerst\u00f6rungsfreie Pr\u00fcfung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie l\u00e4sst sich die Aush\u00e4rtung von Kleb- und Dichtstoffen schnell, zuverl\u00e4ssig und zerst\u00f6rungsfrei \u00fcberwachen? 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