{"id":44375,"date":"2026-09-29T07:33:18","date_gmt":"2026-09-29T05:33:18","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=44375"},"modified":"2026-09-24T07:33:35","modified_gmt":"2026-09-24T05:33:35","slug":"fraunhofer-lbf-auf-der-fakuma-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=44375","title":{"rendered":"Fraunhofer LBF auf der FAKUMA 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"fhg-grid-item fhg-grid-3-2-1 fhg-content heading\">\n<h2>Schnellere Entwicklung, robustere Rezyklate und belastbare Kunststoffbauteile \u2013 individuelle Beratung auf der FAKUMA<\/h2>\n<p class=\"text-meta\"><b>Wie lassen sich Kunststoffprodukte nachhaltiger, verarbeitungsstabiler und langlebiger entwickeln \u2013 auch bei steigenden Rezyklatanteilen und anspruchsvollen Einsatzbedingungen? Antworten darauf zeigt das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Betriebsfestigkeit und Systemzuverl\u00e4ssigkeit LBF vom 12. bis 16. Oktober 2026 auf der FAKUMA in Friedrichshafen. Das Institut ist am Gemeinschaftsstand des TecPart \u2013 Verband Technischer Kunststoff-Produkte e. V. in Halle A5, Stand A5-5106, vertreten.<\/b><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"pressArticleParsys parsys\">\n<div class=\"fhg-content-article fhg-grid section\" data-emptytext=\"linklist_add_items\">\n<article>\n<div class=\"row\">\n<div class=\" fhg-grid-item fhg-grid-3-2-1\">\n<div class=\"fhg-content fhg-richtext\">\n<p>Unter dem Leitgedanken <b>\u201eVom Molek\u00fcl bis zum Bauteil\u201c<\/b> pr\u00e4sentiert das Fraunhofer LBF sein Leistungsangebot entlang der gesamten Entwicklungskette technischer Kunststoffprodukte. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie sie Material- und Verarbeitungsrisiken fr\u00fchzeitig erkennen, Entwicklungszeiten verk\u00fcrzen und die Zuverl\u00e4ssigkeit ihrer Bauteile absichern k\u00f6nnen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere L\u00f6sungen f\u00fcr die Optimierung von Kunststoffformulierungen, den Einsatz und die Stabilisierung von Rezyklaten, Closed-Loop-Recycling sowie die Auslegung und Bewertung langlebiger Kunststoffbauteile.<\/p>\n<p>Am Stand k\u00f6nnen Unternehmen ihre konkreten Entwicklungsfragestellungen mit den Expertinnen und Experten des Fraunhofer LBF besprechen \u2013 von schwankenden Rezyklatqualit\u00e4ten \u00fcber anspruchsvolle Flammschutzanforderungen bis zur Betriebsfestigkeit hochbelasteter Bauteile.<\/p>\n<h3>Kompetenzen entlang der gesamten Entwicklungskette<\/h3>\n<p>Kunststoffentwicklungen stellen Unternehmen heute vor mehrere parallelen Herausforderungen: Nachhaltigkeitsziele und Rezyklateinsatz m\u00fcssen mit hohen Anforderungen an Verarbeitung, mechanische Eigenschaften, Sicherheit und Lebensdauer vereinbart werden. Das Fraunhofer LBF unterst\u00fctzt Unternehmen dabei, diese Zielkonflikte systematisch zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Das Leistungsangebot reicht von der <b>Materialanalytik und Materialauswahl<\/b> \u00fcber die <b>additivgest\u00fctzte Formulierungsentwicklung<\/b> und die <b>Bewertung der Verarbeitbarkeit<\/b> bis hin zu <b>Simulationen<\/b>, <b>Alterungsuntersuchungen<\/b>, <b>Langzeitpr\u00fcfungen<\/b> und <b>Betriebsfestigkeitsanalysen am Bauteil<\/b>. Dadurch k\u00f6nnen Material, Fertigungsprozess und Bauteildesign gezielt aufeinander abgestimmt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Besucherinnen und Besucher der FAKUMA bedeutet das: Sie erhalten am Stand einen direkten Einblick, wie das Fraunhofer LBF Entwicklungsprojekte begleitet und wie sich Risiken bereits in fr\u00fchen Phasen der Produktentwicklung reduzieren lassen. Das hilft, aufwendige Iterationsschleifen, kostenintensive Nachentwicklungen und sp\u00e4tere Ausf\u00e4lle im Einsatz zu vermeiden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"fhg-content-article fhg-grid section\" data-emptytext=\"linklist_add_items\">\n<article>\n<div class=\"row\">\n<div class=\" fhg-grid-item fhg-grid-2-2-1\">\n<div class=\"fhg-content fhg-richtext\">\n<h3>Exponat \u00bbCirculus\u00ab: Recyclinggerecht entwickeln und Bauteile zuverl\u00e4ssig absichern<\/h3>\n<p>Als Exponat zeigt das Fraunhofer LBF den Batteriekasten <b>\u201eCirculus\u201c<\/b>. An diesem Beispiel werden die Kompetenzen des Instituts f\u00fcr die Entwicklung leistungsf\u00e4higer, langlebiger und recyclinggerechter Kunststoffbauteile anschaulich sichtbar.<\/p>\n<p>Der Batteriekasten verdeutlicht, wie sich Anforderungen aus Werkstoffauswahl, Konstruktion, Verarbeitung, Sicherheit, Belastbarkeit und Kreislauff\u00e4higkeit fr\u00fchzeitig zusammenf\u00fchren lassen. Das Fraunhofer LBF unterst\u00fctzt dabei unter anderem bei der werkstofflichen Auslegung, der Auswahl geeigneter Additive, der Optimierung von Verarbeitungsparametern sowie bei der Bewertung der Bauteileigenschaften unter realit\u00e4tsnahen thermischen und mechanischen Belastungen.<\/p>\n<p>Besucher k\u00f6nnen am Exponat diskutieren, welche Strategien f\u00fcr ihre eigenen Anwendungen geeignet sind \u2013 etwa f\u00fcr Strukturbauteile, Geh\u00e4use, Elektronikkomponenten, Fahrzeuganwendungen oder Produkte mit hohen Anforderungen an Lebensdauer und Wiederverwertbarkeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"fhg-content-article fhg-grid section\" data-emptytext=\"linklist_add_items\">\n<article>\n<div class=\"row\">\n<div class=\" fhg-grid-item fhg-grid-3-2-1\">\n<div class=\"fhg-content fhg-richtext\">\n<h3>Schnellere Formulierungsentwicklung \u2013 besonders f\u00fcr Rezyklate<\/h3>\n<p>Ein Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf der effizienten Entwicklung und Optimierung von Kunststoffformulierungen. Gerade bei Rezyklaten sind Materialeigenschaften h\u00e4ufig chargenabh\u00e4ngig und unterliegen Schwankungen. Das kann die Verarbeitung erschweren, die Bauteilqualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen und zu erh\u00f6htem Pr\u00fcf- und Entwicklungsaufwand f\u00fchren.<\/p>\n<p>Mit <b>Mikro- und Miniextrudern<\/b> kann das Fraunhofer LBF zahlreiche Rezepturen bereits im Grammma\u00dfstab schnell untersuchen und bewerten. Unternehmen profitieren davon, dass vielversprechende Material- und Additivkombinationen fr\u00fch identifiziert werden k\u00f6nnen, bevor umfangreiche Versuche auf produktionsnahen Anlagen notwendig werden. Das spart Material, Zeit und Kosten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die gezielte Optimierung nutzt das Institut zudem <b>Online-Rheometrie<\/b>. Dabei werden Scher- und Dehnviskosit\u00e4t parallel erfasst. Dadurch l\u00e4sst sich pr\u00e4zise bewerten, wie Additive, Materialzustand und Verarbeitungsbedingungen zusammenwirken. Unternehmen erhalten belastbare Daten, um geeignete Rezepturen und Prozessfenster f\u00fcr ihre Anwendungen festzulegen.<\/p>\n<p>In Verbindung mit KI-gest\u00fctzten Systemen er\u00f6ffnet dieser Ansatz Perspektiven f\u00fcr eine <b>chargenangepasste Formulierungsentwicklung in Echtzeit<\/b>. Insbesondere Verarbeiter und Hersteller, die Rezyklate mit schwankender Qualit\u00e4t einsetzen, k\u00f6nnen so gezielter auf Materialschwankungen reagieren und eine gleichbleibende Bauteilqualit\u00e4t absichern.<\/p>\n<h3>Das Fraunhofer LBF entwickelt unter anderem L\u00f6sungen f\u00fcr:<\/h3>\n<ul>\n<li>die Nachstabilisierung von Rezyklaten,<\/li>\n<li>Formulierungen mit Antioxidantien,<\/li>\n<li>PFAS-freie Verarbeitungshilfsmittel,<\/li>\n<li>Kettenverl\u00e4ngerer zur Kompensation von Molekulargewichtsverlusten,<\/li>\n<li>Abbauadditive sowie<\/li>\n<li>die gezielte Anpassung von Verarbeitung und Bauteileigenschaften.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Closed-Loop-Recycling f\u00fcr flammgesch\u00fctzte Kunststoffe<\/h3>\n<p>Ein weiteres zentrales Thema am Stand ist das Recycling flammgesch\u00fctzter Kunststoffe. Diese Materialien werden beispielsweise in Elektronik- und Elektroanwendungen, Fahrzeugen, Kabeln und Bauprodukten eingesetzt. Mit zunehmendem Rezyklateinsatz w\u00e4chst jedoch die Herausforderung, Flammschutzwirkung, mechanische Eigenschaften und Verarbeitbarkeit auch nach mehrfacher Verarbeitung zuverl\u00e4ssig zu erhalten.<\/p>\n<p>Das Fraunhofer LBF untersucht hierf\u00fcr unter anderem sogenannte <b>Repair-Additive<\/b>. Sie k\u00f6nnen dazu beitragen, Molekulargewichtsverluste und damit verbundene Eigenschaftseinbu\u00dfen auszugleichen. Ziel ist es, Kunststoffkreisl\u00e4ufe zu schlie\u00dfen und gleichzeitig die hohen Anforderungen an Sicherheit, Qualit\u00e4t und Funktion zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Die Erkenntnisse flie\u00dfen unter anderem in das Projekt \u00bb<b>HFFR-Up2Cycle \u2013 Geschlossene Kreislaufl\u00f6sungen f\u00fcr flammgesch\u00fctzte Kunststoffe\u00ab<\/b>\u00a0ein. Gemeinsam mit der Pinfa entwickelt das Fraunhofer LBF Strategien f\u00fcr Closed-Loop-Recycling in E\/E-, Automobil- und Kabelanwendungen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen lohnt sich der Besuch am Stand insbesondere dann, wenn sie:<\/p>\n<ul>\n<li>den Rezyklatanteil in flammgesch\u00fctzten Produkten erh\u00f6hen m\u00f6chten,<\/li>\n<li>die Stabilit\u00e4t und Leistungsf\u00e4higkeit wiederverarbeiteter Kunststoffe absichern m\u00fcssen,<\/li>\n<li>geeignete Additivierungsstrategien suchen oder<\/li>\n<li>belastbare Pr\u00fcf- und Bewertungsmethoden f\u00fcr ihre Recyclingmaterialien ben\u00f6tigen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Fundierte Bauteilbewertung und Design for Recycling<\/h3>\n<p>Nachhaltige Kunststoffentwicklung endet nicht bei der Materialformulierung. Entscheidend ist, wie sich ein Werkstoff im fertigen Bauteil unter realen Einsatzbedingungen verh\u00e4lt. Das Fraunhofer LBF begleitet Unternehmen deshalb von der Werkstoffebene bis zur Bauteilvalidierung.<\/p>\n<p>Eine umfangreiche <b>Schwingfestigkeitsdatenbank f\u00fcr thermoplastische Kunststoffe<\/b> unterst\u00fctzt die fr\u00fchzeitige und fundierte Bewertung von Bauteilen. Sie ber\u00fccksichtigt unter anderem den Einfluss von Material, Herstellverfahren, Geometrie, Temperatur und Belastung auf das Erm\u00fcdungsverhalten. Damit lassen sich Auslegungen bereits in fr\u00fchen Entwicklungsphasen absichern und kritische Belastungsszenarien gezielt untersuchen.<\/p>\n<p>Durch die Kombination aus Werkstoffkompetenz, Simulation, experimenteller Pr\u00fcfung und Betriebsfestigkeitsbewertung k\u00f6nnen Unternehmen Entwicklungsrisiken reduzieren, Bauteile materialeffizienter auslegen und die Lebensdauer ihrer Produkte verbessern. Gleichzeitig unterst\u00fctzt das Fraunhofer LBF bei Fragestellungen rund um <b>Design for Recycling<\/b> \u2013 also der Entwicklung von Bauteilen, die bereits konstruktiv auf eine m\u00f6glichst hochwertige Wiederverwertung ausgerichtet sind.<\/p>\n<h3>Austausch zu individuellen Entwicklungsfragen am Messestand<\/h3>\n<p>Das Fraunhofer LBF l\u00e4dt Fachbesucherinnen und Fachbesucher ein, am Stand konkrete Fragestellungen aus der Produktentwicklung zu diskutieren. Im Fokus stehen unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>nachhaltige und verarbeitungsstabile Kunststoffformulierungen,<\/li>\n<li>Rezyklatqualit\u00e4t und Chargenschwankungen,<\/li>\n<li>Additivierung und Nachstabilisierung,<\/li>\n<li>PFAS-freie Verarbeitungsl\u00f6sungen,<\/li>\n<li>Recycling flammgesch\u00fctzter Kunststoffe,<\/li>\n<li>Betriebsfestigkeit und Langzeitverhalten von Kunststoffbauteilen sowie<\/li>\n<li>Designstrategien f\u00fcr langlebige und recyclinggerechte Produkte.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie lassen sich Kunststoffprodukte nachhaltiger, verarbeitungsstabiler und langlebiger entwickeln \u2013 auch bei steigenden Rezyklatanteilen und&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":44376,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-44375","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44375"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44375\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44378,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44375\/revisions\/44378"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/44376"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44375"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=44375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}