{"id":44670,"date":"2026-11-06T07:03:35","date_gmt":"2026-11-06T06:03:35","guid":{"rendered":"https:\/\/plas.tv\/?p=44670"},"modified":"2026-10-30T11:05:45","modified_gmt":"2026-10-30T10:05:45","slug":"erfolgreich-mit-biopolymeren-create-laedt-zum-zweiten-symposium-am-19-november-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=44670","title":{"rendered":"Erfolgreich mit Biopolymeren: CREATE l\u00e4dt zum zweiten Symposium am 19. November ein"},"content":{"rendered":"<p>Am 19. November 2026 bringt das zweite CREATE-Symposium erneut Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verb\u00e4nde aus biobasierter Wertsch\u00f6pfung und Kunststoffbranche am Kunststoff-Zentrum SKZ in W\u00fcrzburg zusammen. Das mittlerweile auf 85 Mitglieder angewachsene Netzwerk r\u00fcckt dabei eine zentrale Herausforderung in den Mittelpunkt: Wie schaffen biobasierte Kunststoffe den erfolgreichen Weg in den Markt?<\/p>\n<h3>J\u00e4hrlicher H\u00f6hepunkt des CREATE-Netzwerk-Jahres am SKZ in W\u00fcrzburg<\/h3>\n<p>Beim ersten CREATE-Symposium im November 2025 kam das CREATE-Netzwerk erstmals in gro\u00dfer Runde zusammen. Mehr als 100 Teilnehmende nutzten die Veranstaltung, um sich \u00fcber aktuelle Entwicklungen zu informieren, Kontakte zu kn\u00fcpfen und sich in den Fachforen \u00fcber zentrale Themen der Branche auszutauschen.<\/p>\n<p>Seit dem Kick-off griffen die Fachforen in vielf\u00e4ltigen Online und Pr\u00e4senz-Formaten Fragestellungen aus der industriellen Praxis auf. Dabei ging es in den vergangenen Monaten unter anderem um Anwendungen von Biokunststoffen in der Medizintechnik, innovative Barrierebeschichtungen, Polyethylentfuranoat (PEF) oder Design for Degradability.<\/p>\n<p>Parallel zu den Fachforen arbeitet das Projektteam an diversen Online-Angeboten, darunter die bereits verf\u00fcgbare Technologieplattform, einem Impact-Assessment-Tool, Bildungsangeboten und der Ver\u00f6ffentlichung von Erkenntnissen aus den Fachforen.<\/p>\n<p><strong>Marktzugang und Anwendung als Schwerpunkt des zweiten Symposiums<\/strong><br \/>\nMit dem zweiten CREATE-Symposium am 19. November 2026 geht das Netzwerk nun den n\u00e4chsten Schritt und r\u00fcckt konkrete Anwendungen und Marktzugang noch st\u00e4rker in den Fokus. Fachvortr\u00e4ge von European Bioplastics, nova-institut und Fraunhofer beleuchten den globalen und europ\u00e4ischen Kontext der biobasierten Kunststoffe, inklusive Erfolgsfaktoren und H\u00fcrden bei der Kommerzialisierung von Biopolymeren sowie konkrete Entwicklungen und Potenziale des Kunststoffs PBS.<\/p>\n<p>\u201eIn den vergangenen Monaten haben wir im Netzwerk viele Themen von Unternehmen aus der Praxis aufgegriffen. Dabei zeigt sich immer wieder: Eine technisch und \u00f6kobilanziell \u00fcberzeugende L\u00f6sung allein reicht nicht aus. F\u00fcr den erfolgreichen Markteintritt m\u00fcssen auch Regulatorik, Wirtschaftlichkeit und Resilienz fr\u00fchzeitig ber\u00fccksichtigt werden. Genau diese Perspektiven wollen wir beim Symposium zusammenbringen\u201c, sagt Philipp Wohlfahrt, Scientist am SKZ und Projektleiter von CREATE.<\/p>\n<p>Wie konkrete L\u00f6sungen bereits heute aussehen k\u00f6nnen, zeigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Pitch-Session: In je nur f\u00fcnf Minuten geht es unter anderem darum, was mit Polybutylensuccinat (PBS) heute schon kommerziell m\u00f6glich ist, wie viel Laub in ein Kunststoffcompound passt, wie es um die Akzeptanz nachhaltiger Kunststoffl\u00f6sungen in der Landwirtschaft steht, wie Biokunststoffe biobasiert eingef\u00e4rbt werden, was es zum Sortieren von biobasierten Kunststoffen im Recycling braucht, und warum Baumharz f\u00fcr st\u00e4rkebasierte Compounds relevant ist.<\/p>\n<p>Am Nachmittag vertiefen drei parallele Workshops die zentralen Fragestellungen des Tages. Die Workshop-Session richtet den Blick auf die Umsetzung in der Praxis. Im Fokus stehen Strategien f\u00fcr einen erfolgreichen Marktzugang biobasierter Kunststoffe, regulatorische Rahmenbedingungen sowie die Nutzung industrieller Rest- und Nebenstr\u00f6me. Gemeinsam mit Experten von C.A.R.M.E.N. e.V., dem Chemie-Cluster Bayern und dem Innovationscluster abonocare\u00ae diskutieren die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen und neue L\u00f6sungsans\u00e4tze anhand konkreter Impulse aus der industriellen Praxis unter anderem von BASF, Rowasol und Mercer Rosenthal. Im Mittelpunkt stehen der Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Entwicklung konkreter Ans\u00e4tze f\u00fcr die Praxis.<\/p>\n<p><strong>Treffpunkt f\u00fcr erfahrene Akteure und Neueinsteiger<\/strong><br \/>\nDas Symposium bringt mit f\u00fchrenden Verb\u00e4nden, Forschungseinrichtungen sowie aktiven Unternehmen Fachleute aus allen Bereichen der biobasierten Kunststoffwirtschaft zusammen. Es bietet sowohl eine Plattform f\u00fcr den Austausch zwischen erfahrenen Bio\u00f6konomieakteuren als auch den idealen Einstieg in das Themenfeld f\u00fcr Interessierte. Neben Vortr\u00e4gen, Pitches und Workshops bietet eine begleitende Ausstellung Gelegenheit, Materialien und Anwendungen n\u00e4her kennenzulernen. Ob f\u00fcr neue Kontakte, frische Ideen oder konkrete Anliegen: Das positive Feedback des vergangenen Jahres zeigt deutlich, welchen Mehrwert der fachliche Austausch im Netzwerk bietet.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung findet am SKZ in W\u00fcrzburg-Lengfeld statt. F\u00fcr am Vortag anreisende G\u00e4ste findet abends ein Get-together mit Networking-Buffet im Restaurant Mainkuh in W\u00fcrzburg statt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.create-cluster.de\/events\/symposium2026\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weitere Informationen und Anmeldung<\/a><\/p>\n<p>CREATE ist ein Innovationscluster f\u00fcr die Bio\u00f6konomie der Kunststoffe unter Leitung des SKZ mit Unterst\u00fctzung von C.A.R.M.E.N. e.V., Chemie-Cluster Bayern und Umweltcluster Bayern und wird im Rahmen des F\u00f6rderprogramms \u201eIndustrielle Bio\u00f6konomie\u201c des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Energie im Zeitraum von 02\/2025 bis 01\/2028 (FKZ: 13BDC70020) gef\u00f6rdert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 19. 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