{"id":6763,"date":"2018-05-16T10:51:22","date_gmt":"2018-05-16T08:51:22","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=6763"},"modified":"2018-05-16T10:51:22","modified_gmt":"2018-05-16T08:51:22","slug":"duerr-erzielt-hohen-auftragseingang-im-ersten-quartal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=6763","title":{"rendered":"D\u00fcrr erzielt hohen Auftragseingang im ersten Quartal"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vergleichbarer Auftragseingang um 5 % gestiegen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vergleichbarer Umsatz um 4 % gestiegen <\/strong><\/p>\n<p><strong>Jahresprognose best\u00e4tigt<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zunehmende Umsatz- und Ergebnisdynamik im Jahresverlauf erwartet<\/strong><\/p>\n<p><strong>Projekt-Pipeline gut gef\u00fcllt<\/strong><\/p>\n<p>D\u00fcrr hat seinen positiven Trend beim Auftragseingang im ersten Quartal 2018 fortgesetzt. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um den Verkauf von D\u00fcrr Ecoclean (industrielle Reinigungstechnik) und negative Wechselkurseffekte, lagen die Bestellungen 4,6 % \u00fcber dem Rekordwert des ersten Quartals 2017. Absolut ergab sich ein leichter R\u00fcckgang um 2,4 % auf 1.019,1 Mio. \u20ac. Der Umsatz wuchs auf vergleichbarer Basis um 4,2 %, absolut erreichte er 840,1 Mio. \u20ac (-5,6 %). Das operative EBIT (bereinigt um Verkaufsertrag D\u00fcrr Ecoclean, Sonder- und Wechselkurseffekte) erreichte 55,6 Mio. \u20ac nach 65,7 Mio. \u20ac im Vorjahr (-15,4 %). Zus\u00e4tzlich bereinigt um den im Vorjahr noch enthaltenen EBIT-Beitrag aus dem Ecoclean-Gesch\u00e4ft (3,5 Mio. \u20ac), sank das operative EBIT um 8,3 %. Der R\u00fcckgang entfiel vor allem auf den Lackieranlagenbau der Division Paint and Final Assembly Systems. Dort hat D\u00fcrr nun das Optimierungsprogramm FOCUS 2.0 gestartet, damit die Division wieder die alte Ertragsst\u00e4rke erreicht. Zudem konnte HOMAG Umsatz und EBIT vor\u00fcbergehend nicht steigern, da eine Software-Einf\u00fchrung am Hauptstandort Schopfloch eine l\u00e4ngere Betriebspause erforderte. F\u00fcr das Gesamtjahr 2018 ist D\u00fcrr zuversichtlich und best\u00e4tigt seine Prognose. Vorstandschef Ralf W. Dieter: \u201eWir werden im weiteren Jahresverlauf bei Umsatz und Ergebnis zulegen. Das gilt besonders f\u00fcr die HOMAG Group, die<br \/>\neinen Rekordauftragsbestand verf\u00fcgt. Daher sind wir zuversichtlich, unsere Ziele f\u00fcr 2018 zu erreichen.\u201c<\/p>\n<p>Den h\u00f6chsten Auftragseingang im Konzern erzielte die HOMAG Group. Sie stellte mit Orders im Wert von 415 Mio. \u20ac einen neuen Quartalsrekord auf. Im M\u00e4rz erhielt HOMAG den gr\u00f6\u00dften Auftrag der Firmengeschichte im Wert von \u00fcber 60 Mio. \u20ac. F\u00fcr den M\u00f6belhersteller Forte realisiert HOMAG in Polen eine Smart Factory mit mehreren Produktionslinien und \u00fcber 80 Einzelmaschinen. Ralf W. Dieter: \u201eDieses wegweisende Projekt zeigt, wie M\u00f6bel zuk\u00fcnftig industriell gefertigt werden: digital vernetzt, hochautomatisiert und in Losgr\u00f6\u00dfe 1. Daf\u00fcr hat HOMAG genau die richtigen L\u00f6sungen.\u201c<\/p>\n<p>Auch das Gesch\u00e4ft mit Lackierrobotern verlief im ersten Quartal gut. Die zust\u00e4ndige Division Application Technology konnte Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis abermals steigern. In China verzeichnete der D\u00fcrr-Konzern weitere Nachfragezuw\u00e4chse. Nachdem der Auftragseingang dort im Jahr 2017 um 27,7 % zugelegt hatte, ergab sich im ersten Quartal ein Plus von 19,2 %. In Europa war die Nachfrage auf hohem Niveau konstant. R\u00fcckg\u00e4ngen in Nordamerika standen Bestellzuw\u00e4chse in Emerging Markets wie zum Beispiel Vietnam gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Das EBIT nach Sondereffekten blieb mit 51,1 Mio. \u20ac erwartungsgem\u00e4\u00df hinter dem Vorjahreswert zur\u00fcck (86,2 Mio. \u20ac). Allerdings war im ersten Quartal 2017 ein hoher Sonderertrag von 20,5 Mio. \u20ac angefallen, der unter anderem den Buchgewinn aus dem Verkauf von D\u00fcrr Ecoclean enthalten hatte. Im ersten Quartal 2018 wurde das Ergebnis dagegen von Sonderaufwendungen in H\u00f6he von 4,5 Mio. \u20ac belastet. Das Ergebnis nach Steuern sank vor allem infolge des Ecoclean-Effekts auf 34,5 Mio. \u20ac (Q1 2017: 61,4 Mio. \u20ac).<\/p>\n<p>Das Optimierungsprogramm FOCUS 2.0 f\u00fcr den Lackieranlagenbau ist planm\u00e4\u00dfig angelaufen. Durch schlankere Prozesse, niedrigere Produktkosten, Service-Wachstum und eine effizientere Organisation soll die Division Paint and Final Assembly Systems im Jahr 2020 wieder das EBIT-Margenziel von 6 bis 7 % erreichen.<\/p>\n<p>Die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung steigerte D\u00fcrr im ersten Quartal 2018 um 8,5 % auf 30,9 Mio. \u20ac. Den Innovationsschwerpunkt bildete die Digitalisierung. Unter anderem startete D\u00fcrr den neuen Online-Marktplatz LOXEO, auf dem sich Kunden Apps f\u00fcr die Produktionsoptimierung herunterladen k\u00f6nnen.<br \/>\nDer operative Cashflow unterschritt mit -76,3 Mio. \u20ac den Vorjahreswert (-4,1 Mio. \u20ac). Ein Grund waren h\u00f6here Vorr\u00e4te, um das Risiko kurzfristiger Lieferengp\u00e4sse bei stark ausgelasteten Lieferanten zu umgehen. Finanzvorstand Carlo Crosetto gab f\u00fcr das Gesamtjahr aber einen positiven Ausblick: \u201eWir erwarten in den kommenden Quartalen hohe Zahlungseing\u00e4nge aus Projekten mit der Automobilindustrie. Daher rechnen wir f\u00fcr 2018 mit einem deutlich h\u00f6heren Cashflow als im Vorjahr.\u201c Der Nettofinanzstatus war Ende M\u00e4rz 2018 mit 94,1 Mio. \u20ac positiv. Das Eigenkapital wuchs gegen\u00fcber dem 31. M\u00e4rz 2017 um 4,8 % auf 926,8 Mio. \u20ac, die Eigenkapitalquote stieg von 25,0 auf 26,7 %.<br \/>\nDie Mitarbeiterzahl erh\u00f6hte sich seit dem 31. M\u00e4rz 2017 um 5,3 % auf 15.153. In den Emerging Markets, wo 4.824 Mitarbeiter t\u00e4tig sind, stieg sie um 9,6 %. In Deutschland hat D\u00fcrr 7.925 Mitarbeiter, das sind 52,3 % der Konzernbelegschaft.<\/p>\n<p><strong>Ausblick<\/strong><\/p>\n<p>Die Projekt-Pipeline mit bevorstehenden Investitionsprojekten der Automobilindustrie hat gegen\u00fcber dem Vorjahr zugenommen. Auch die Nachfrage der M\u00f6belindustrie ist hoch. Aus heutiger Sicht erwartet D\u00fcrr f\u00fcr 2018 einen Umsatz von 3,7 bis 3,9 Mrd. \u20ac. Damit wird der Umsatz voraussichtlich h\u00f6her ausfallen als 2017, obwohl die ver\u00e4u\u00dferte Ecoclean-Gruppe im ersten Quartal 2017 noch 45,8 Mio. \u20ac beisteuerte. Der Auftragseingang soll 3,6 bis 3,9 Mrd. \u20ac erreichen. Bei Paint and Final Assembly Systems (Lackier- und Endmontagelinien) k\u00f6nnte das Bestellvolumen infolge der Fokussierung auf Auftr\u00e4ge mit h\u00f6herem Wertbeitrag etwas sinken. Die um Sondereffekte bereinigte EBIT-Marge des Konzerns d\u00fcrfte im Jahr 2018 7,4 bis 7,8 % erreichen und damit auf dem Vorjahresniveau liegen. Nach Sondereffekten soll die EBIT-Marge eine Bandbreite von 7,0 bis 7,5 % erreichen. Zu ber\u00fccksichtigen ist, dass das EBIT im Jahr 2017 positive Sondereffekte enthielt (7,8 Mio. \u20ac). F\u00fcr 2018 erwartet D\u00fcrr aus heutiger Sicht Sonderaufwendungen von voraussichtlich 15 bis 20 Mio. \u20ac, davon d\u00fcrften 5 bis 10 Mio. \u20ac auf FOCUS 2.0 entfallen.<\/p>\n<p>Quelle: D\u00fcrr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcrr hat seinen positiven Trend beim Auftragseingang im ersten Quartal 2018 fortgesetzt. 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