{"id":7029,"date":"2018-05-29T09:36:45","date_gmt":"2018-05-29T07:36:45","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=7029"},"modified":"2018-05-29T09:36:45","modified_gmt":"2018-05-29T07:36:45","slug":"computergestuetzte-simulationen-erlauben-den-blick-in-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=7029","title":{"rendered":"Computergest\u00fctzte Simulationen erlauben den Blick in die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit CAE-Services der BARLOG Gruppe schneller, sicherer und kosteneffizienter von der Idee zum fertigen Produkt<\/p>\n<p>Wer technische Kunststoffteile entwickelt und herstellt, wei\u00df: Die Kunst im Kunststoff liegt darin, das Materialverhalten im Spritzgussprozess richtig vorherzusagen und dieses beim Bauteil- und Werkzeugdesign entsprechend zu ber\u00fccksichtigen. Gelingt dies nicht, k\u00f6nnen teure und langwierige Anpassungsschleifen in einer sp\u00e4ten Projektphase die Folge sein. Die BARLOG Gruppe setzt deshalb auf computergest\u00fctzte Simulationen und kann so sp\u00e4tere Produkteigenschaften zuverl\u00e4ssig voraussagen. In ihrem Gesch\u00e4ftsbereich CAE-Services (Computer-Aided-Engineering) bietet die BARLOG Gruppe sowohl die Durchf\u00fchrung von Spritzgusssimulationen (Virtual Molding) als auch von Strukturanalysen als Dienstleistung an.<\/p>\n<p>\u201eWill man einen Kunststoffartikel mit einem neuen Material, einer komplexen Geometrie oder neuen Features entwickeln, st\u00f6\u00dft man schnell an die Grenzen der traditionellen Produktentwicklung\u201c, sagt Frank Barlog, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der BAHSYS GmbH. Die Folgen sp\u00e4terer Anpassungen sind nicht eingehaltene Termine, ungeplante Kosten, und die Ungewissheit, ob der Artikel den Belastungen standhalten wird. Die M\u00f6glichkeit einer Entwicklung mit computergest\u00fctzten Simulationen gibt es bereits seit Jahrzehnten, allerdings findet die Verkn\u00fcpfung von Simulation und Produktion laut einer aktuellen Studie des IMU Instituts zur Digitalisierung in der Kunststofftechnik auch heute \u201enoch nicht oder nur selten statt\u201c. Insbesondere den kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen ist die Investition in Hard- und Software h\u00e4ufig zu teuer und es fehlt an ausgebildetem Fachpersonal. \u201eJedoch liegt es auf der Hand, dass Artikeloptimierungen m\u00f6glichst fr\u00fch im Entwicklungsstadium anzusetzen sind, um nicht exponentiell ansteigende Kosten in sp\u00e4teren Entwicklungsphasen zu verursachen\u201c, erl\u00e4utert Tobias Haedecke, Projektmanager der BAHSYS GmbH.<\/p>\n<p>Mit Virtual Molding die Time-to-Market verk\u00fcrzen<\/p>\n<p>Die BARLOG Gruppe bietet im Gesch\u00e4ftsbereich CAE-Services die Durchf\u00fchrung von Virtual Molding an, die neben F\u00fcllsimulationen zu Beginn der Produktentwicklung beispielsweise auch die Berechnung des thermischen Haushalts in der Phase der sp\u00e4teren Produktrealisierung umfasst. Dies ist wichtig, denn beim Bau der Serienwerkzeuge steigt das Risiko, in eine Zeit- und Kostenfalle zu geraten, erheblich an. Ein Fehler bei der Gestaltung der Werkzeugtemperierung f\u00fchrt im besten Fall zu unn\u00f6tig langen Zykluszeiten, kann aber auch die Fertigung ma\u00dfgenauer Spritzgussteile unm\u00f6glich machen. Im schlimmsten Fall m\u00fcssen so mangels nachtr\u00e4glicher \u00c4nderungsm\u00f6glichkeiten ganze Spritzgusswerkzeuge neu gebaut werden oder dauerhaft teure Kompromisse erkauft werden \u2013 wie zum Beispiel hohe Ausschussraten, ma\u00dfgeschneiderte Sondermaterialien oder zu lange Zykluszeiten. \u201eBei der BARLOG Gruppe bedeutet Virtual Molding in diesem Fall das Berechnen des thermischen Haushalts des gesamten Werkzeugs \u00fcber mehrere Prozesszyklen hinweg, um das Resultat des Gesamtsystems zu beurteilen und die \u201aTime-to-Market\u2018 zu verk\u00fcrzen\u201c, erkl\u00e4rt Tobias Haedecke.<\/p>\n<p>Strukturanalysen geben wertvolle Optimierungshinweise<\/p>\n<p>Die Strukturanalyse setzt im Vergleich zum Virtual Molding nicht beim Herstellungsprozess, sondern beim eigentlichen Artikel inklusive Fertigungseinschr\u00e4nkungen an. Mit dieser Methode l\u00e4sst sich voraussagen, ob der designte Artikel den geplanten Anforderungen standhalten wird. Die CAE-Abteilung der BARLOG Gruppe analysiert die gegebenen Verh\u00e4ltnisse, f\u00fchrt Festigkeitsnachweise und Lebensdauerabsch\u00e4tzungen durch und gibt wertvolle Optimierungshinweise an die Entwickler und Konstrukteure weiter. Dar\u00fcber hinaus wird mit der integrativen Simulation ein detaillierter Einblick in die Bauteilentwicklung und Auslegung angeboten: In der Kopplung beider Simulationsans\u00e4tze kann mit den Ergebnissen der F\u00fcllsimulation die Faserrichtung \u00fcbertragen werden, sodass die Strukturanalyse nicht nur als vereinfacht isotrop, sondern auch anisotrop gerechnet werden kann.<\/p>\n<p>Fachwissen durch Spezialisten entlang der gesamten Prozesskette<\/p>\n<p>Durch die Integration in die Full-Service-Strategie der BARLOG Gruppe besteht bei jeder Aufgabenstellung des Gesch\u00e4ftsbereichs CAE-Services im eigenen Haus Zugriff auf erfahrene Experten aus Materialentwicklung, Materialpr\u00fcfung, Konstruktion, Werkzeugbau, Spritzgussfertigung und Prozessoptimierung. So flie\u00dft Fachwissen aus der gesamten Prozesskette in die Simulation. Simulationsdienstleistungen werden sowohl als einzelne Dienstleistungen in projektspezifisch optimalem Umfang als auch als Bestandteil ganzer Entwicklungsauftr\u00e4ge angeboten. Der Gesch\u00e4ftsbereich protosys\u00ae nutzt die Dienste der CAE-Services f\u00fcr die Entwicklung von Prototypen. \u201eWir wollen, dass unsere Kunden aus der Prototypenphase so viele Informationen wie m\u00f6glich mitnehmen k\u00f6nnen\u201c, so Frank Barlog. Weitere Informationen \u00fcber das gesamte Dienstleistungsangebot der BARLOG Gruppe finden Sie unter www.barlog.de.<\/p>\n<p>Quelle: Barlog<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer technische Kunststoffteile entwickelt und herstellt, wei\u00df: Die Kunst im Kunststoff liegt darin, das Materialverhalten im Spritzgussprozess richtig vorherzusagen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-7029","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7029","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7029"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7029\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7031,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7029\/revisions\/7031"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7029"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7029"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7029"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=7029"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}