{"id":7465,"date":"2018-06-20T10:18:29","date_gmt":"2018-06-20T08:18:29","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=7465"},"modified":"2018-06-20T10:18:29","modified_gmt":"2018-06-20T08:18:29","slug":"kuenstliche-intelligenz-continental-und-dfki-vereinbaren-enge-kooperation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=7465","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz: Continental und DFKI vereinbaren enge Kooperation"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><b> Continental erg\u00e4nzt sein KI-Netzwerk durch Kooperation mit dem Deutschen Forschungsinstitut f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (DFKI)<\/b><\/span><\/p>\n<p>Technologieunternehmen profitiert auf allen Unternehmensebenen, etwa im Wissensmanagement, beim Materialfluss sowie in der Software- und Produktentwicklung<\/p>\n<p>KI-basierte Software und maschinelles Lernen erm\u00f6glichen die Zukunft des automatisierten und autonomen Fahrens<\/p>\n<p><b><\/b> Das Technologieunternehmen Continental und das Deutsche Forschungsinstitut f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (DFKI) haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Das auf mehrere Standorte verteilte DFKI ist die weltweit gr\u00f6\u00dfte gemeinn\u00fctzige Einrichtung zur Erforschung der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI, engl. AI: Artificial Intelligence). Die Zusammenarbeit zielt sowohl auf verbesserte unternehmensinterne Prozesse als auch auf die Mobilit\u00e4t der Zukunft. \u201eDie Kooperation mit dem DFKI ist Teil unserer Strategie, Continental als Technologieunternehmen zu st\u00e4rken, in dem es auf allen Ebenen k\u00fcnstliche Intelligenz nutzt. Continental wird eine \u201aAI empowered company\u2018\u201c, erkl\u00e4rte Kurt Lehmann, Corporate Technology Officer bei Continental, anl\u00e4sslich der Vertragsunterzeichnung. \u201eKI soll unsere Mitarbeiter in ihrer Arbeit unterst\u00fctzen und ihnen neue Werkzeuge an die Hand geben.\u201c Dar\u00fcber hinaus ist KI eine zentrale S\u00e4ule f\u00fcr die Mobilit\u00e4t der Zukunft. \u201eWir gehen heute davon aus, dass autonomes Fahren nicht ohne Technologien der k\u00fcnstlichen Intelligenz realisierbar sein wird\u201c, unterstreicht Lehmann.<\/p>\n<p><b> Gemeinsame Forschung im DFKI-\u00d6kosystem<\/b><\/p>\n<p>Im Rahmen der Kooperation wird am DFKI-Standort Kaiserslautern das gemeinsame Forschungslabor Intelligente Technologien (FIT) eingerichtet. Hier sollen Continental-Mitarbeiter im \u00d6kosystem der DFKI-Labore Grundlagen erforschen und konkrete Problemstellungen adressieren. Unter anderem werden KI-unterst\u00fctzte Methoden der Datenauswertung und Softwareentwicklung erforscht. So arbeitet Continental unter anderem an der Entwicklung von KI-basierten Werkzeugen, die den mehr als 16.000 weltweiten Mitarbeitern im Bereich Software und IT bei der Qualit\u00e4tssicherung und Funktionserweiterung helfen werden.<\/p>\n<p><b> Selbstlernende Systeme f\u00fcr bessere Prozesse und schnelleres Finden<\/b><\/p>\n<p>Continental-Ingenieure haben bereits zahlreiche Anwendungsf\u00e4lle f\u00fcr KI identifiziert. So lassen sich beispielsweise im Bereich des Materialflusses mithilfe des maschinellen Lernens pr\u00e4zisere Prognosen des Rohmaterialbedarfs erstellen. In diesem Technologiefeld weist das DFKI ausgepr\u00e4gte Kompetenzen auf.<\/p>\n<p>Professor Andreas Dengel leitet den DFKI-Forschungsbereich \u201eSmarte Daten &amp; Wissensdienste\u201c. F\u00fcr ihn erfordert nachhaltige Unternehmensf\u00fchrung heute ein aktives und umfassendes Wissensmanagement: \u201eDie Hauptaufgabe besteht darin, schlanke, dezentrale und kontinuierlich lernende Organisationen in die Lage zu versetzen, gleichzeitig flexibel und koh\u00e4rent zu agieren.\u201c Daf\u00fcr entwickeln die DFKI-Experten automatisierte, pers\u00f6nliche Wissensassistenten: Systeme, die Dokumente identifizieren und zum Beispiel Personen, Projekte, Ereignisse oder Orte automatisch erkennen. Wissensassistenten helfen, Workflows individuell zu konfigurieren und in jedem Umfeld relevante Informationen bereitzustellen.<\/p>\n<p><b> Beschleunigte Objekterkennung dank k\u00fcnstlicher neuronaler Netze<\/b><\/p>\n<p>In seiner Produktentwicklung setzt Continental ebenfalls auf KI. Im Jahr 2020 will das Technologieunternehmen mit seiner 5. Kamerageneration zur beschleunigten Objekterkennung erstmals neuronale Netze in gr\u00f6\u00dferem Umfang in Serie bringen. K\u00fcnstliche neuronale Netze bestehen aus lernf\u00e4higen mathematischen Einheiten, die komplexe Funktionen verarbeiten und ausf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b> Das Forschungsfeld k\u00fcnstliche Intelligenz bei Continental<\/b><\/p>\n<p>Um die verschiedenen Aktivit\u00e4ten der Forschung rund um K\u00fcnstliche Intelligenz zu koordinieren, hat Continental seit 2015 eine zentrale Vorentwicklung f\u00fcr KI-Themen. Das Technologieunternehmen kooperiert mit NVIDIA, Baidu und zahlreichen Forschungsinstituten auf diesem Gebiet wie der Universit\u00e4t Oxford, der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt und dem Indian Institute of Technology Madras (Indien). In Budapest (Ungarn) er\u00f6ffnete der Continental Gesch\u00e4ftsbereich Fahrerassistenzsysteme im Mai 2018 ein Kompetenzzentrum f\u00fcr Deep Machine Learning. Weltweit wird das Technologieunternehmen bis Ende 2018 rund 400 Ingenieure mit speziellem KI-Know-how besch\u00e4ftigen und sucht nach weiteren Talenten f\u00fcr die Produkt- und Prozessentwicklung im Umfeld der K\u00fcnstlichen Intelligenz.<\/p>\n<p>Quelle: Contiental<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Technologieunternehmen Continental und das Deutsche Forschungsinstitut f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (DFKI) haben eine Zusammenarbeit vereinbart&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7466,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-7465","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7465","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7465"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7465\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7467,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7465\/revisions\/7467"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7466"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7465"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7465"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7465"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=7465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}