{"id":7794,"date":"2018-07-03T14:52:11","date_gmt":"2018-07-03T12:52:11","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=7794"},"modified":"2018-07-03T14:52:32","modified_gmt":"2018-07-03T12:52:32","slug":"7794","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=7794","title":{"rendered":"Studie: Wandlungsf\u00e4higkeit ist zentraler Erfolgsfaktor deutscher Weltmarktf\u00fchrer"},"content":{"rendered":"<p>In Zeiten des technologischen Umbruchs ist die Bereitschaft zur Ver\u00e4nderung f\u00fcr Unternehmen \u00fcberlebenswichtig. Das beweisen deutsche Weltmarktf\u00fchrer, die ihre Stellung nicht zuletzt ihrer Wandlungsf\u00e4higkeit verdanken: 84 Prozent dieser Unternehmen haben sich allein in den vergangenen drei Jahren einem gr\u00f6\u00dferen Ver\u00e4nderungsprozess unterzogen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Staufen, f\u00fcr die insgesamt 210 deutsche Unternehmen befragt wurden, die entweder in ihrer Branche oder ihrem Segment zu den Weltmarktf\u00fchrern z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Treiber dieser Ver\u00e4nderungen ist nicht zuletzt die digitale Transformation, auch das zeigt die Studie \u201eBest Strategy 2018: Was deutsche Weltmarktf\u00fchrer besser machen\u201c, die heute vor 400 Entscheidungstr\u00e4gern aus Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen des \u201eBestPractice Day 2018\u201c in Darmstadt vorgestellt wird. Neu ausgerichtet haben die Weltmarktf\u00fchrer demnach vor allem ihre Innovationsstrategie, acht von zehn Unternehmen beschreiten hier andere Pfade als in der Vergangenheit. \u201eDie Unternehmen m\u00fcssen auf die rasanten Ver\u00e4nderungen der M\u00e4rkte reagieren. G\u00fcter werden digitaler, die Innovationszyklen immer k\u00fcrzer. Wer seinen Spitzenplatz halten will, muss sein Unternehmen k\u00fcnftig anders f\u00fchren, um es kreativer und agiler aufzustellen\u201c, erkl\u00e4rt Wilhelm Goschy, Vorstand der Staufen AG.<\/p>\n<p>Wenn sich die Innovationsstrategie wandelt, hat dies entsprechende Auswirkungen auf die Produktpalette. 70 Prozent der Weltmarktf\u00fchrer haben ihre Angebote in j\u00fcngster Zeit deutlich ver\u00e4ndert. Allerdings agieren sie dabei weitgehend im Vertrauten. \u201eNeue Gesch\u00e4ftsmodelle erschlie\u00dfen noch vergleichsweise wenige Unternehmen. Selbst bei den Weltmarktf\u00fchrern sind es nicht einmal die H\u00e4lfte\u201c, so Goschy. Auch die naheliegende Erweiterung des bestehenden Portfolios um neue digitale Serviceleistungen wurde bisher nur bei 47 Prozent der Betriebe angegangen.<\/p>\n<p>Den ganz gro\u00dfen Schritt in die Zukunft haben die befragten Unternehmen also noch vor sich. Das ist ihnen selbst durchaus bewusst. Um weiterhin erfolgreich zu sein, nehmen aus Sicht der Studienteilnehmer Industrie-4.0-L\u00f6sungen einen zentralen Stellenwert ein. Im eigenen Haus betrifft das zum Beispiel die weitere Digitalisierung und Autonomisierung von Prozessen und Produktionsabl\u00e4ufen. Von der Bedeutung dieser Ans\u00e4tze sind 82 Prozent der Branchenf\u00fchrer \u00fcberzeugt. Darin unterscheiden sie sich nur geringf\u00fcgig von den Unternehmen, die in einzelnen Branchensegmenten globale Spitzenpositionen besetzen.<\/p>\n<p>Deutlich differenzierter stellt sich das Bild dar, wenn nach Industrie 4.0 im Produkt- und Dienstleistungsbereich gefragt wird. Hier glauben 87 Prozent der Branchenbesten an eine herausragende Bedeutung f\u00fcr ihre k\u00fcnftigen Erfolge \u2013 aber nur zwei Drittel der Weltmarktf\u00fchrer in den Segmenten. \u201eUnter den Spitzenunternehmen f\u00fcr einzelne Branchensegmente finden sich vielfach Zulieferer vergleichsweise einfacher Teile\u201c, erkl\u00e4rt Staufen-Vorstand Goschy diese Diskrepanz. \u201eSieht man von einfachsten mechanischen Produkten ab, kann sich auf Dauer kaum ein Anbieter dem Sog von Industrie 4.0 entziehen. Selbst vermeintlich simple Systeme k\u00f6nnen h\u00e4ufig um digitale Serviceleistungen erweitert werden. Und die Erwartungen an solche L\u00f6sungen werden steigen.\u201c<br \/>\nQuelle: Staufen AG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Zeiten des technologischen Umbruchs ist die Bereitschaft zur Ver\u00e4nderung f\u00fcr Unternehmen \u00fcberlebenswichtig. 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