{"id":7801,"date":"2018-07-03T15:13:24","date_gmt":"2018-07-03T13:13:24","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=7801"},"modified":"2018-07-10T16:35:20","modified_gmt":"2018-07-10T14:35:20","slug":"inject-4-0-forum-die-naechste-dimension","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=7801","title":{"rendered":"inject 4.0 Forum: Die n\u00e4chste Dimension"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor drei Jahren hat ENGEL mit inject 4.0 seine Antwort auf die Herausforderungen von Industrie 4.0 vorgestellt. Die Begriffe smart machine, smart production und smart service haben sich inzwischen in der gesamten Kunststoffindustrie etabliert, und in weiten Bereichen ist die smart factory in der Praxis angekommen. \u201eJetzt ist es an der Zeit f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt\u201c, k\u00fcndigt Dr. Stefan Engleder, CEO der ENGEL Gruppe, beim ENGEL inject 4.0 Forum Ende Juni in Linz, \u00d6sterreich, an. Marktpl\u00e4tze werden die Unternehmen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette vernetzen und neue Produkte und Dienstleistungen f\u00fcr die spritzgie\u00dfverarbeitende Industrie generieren. \u201eDie digitale Transformation f\u00fchrt inject 4.0 in eine neue Dimension\u201c, so Engleder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, das wird bei der Veranstaltung, zu der ENGEL einen ausgew\u00e4hlten Kreis innovationsgetriebener inject 4.0 Anwender eingeladen hat, einmal mehr deutlich. Industrie 4.0 verfolgt das Ziel, das volle Potenzial von Maschinen, Anlagen und Technologien auszusch\u00f6pfen, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken, flexibler zu agieren und die zunehmende Komplexit\u00e4t sicher zu beherrschen. Transparenz und darauf aufbauende Assistenz sind die Schl\u00fcssel f\u00fcr eine h\u00f6here Effizienz. \u201eWir sind auf diesem Weg schon gut vorangekommen\u201c, sagt Stefan Engleder. \u201eVon Beginn an war uns jedoch klar, dass wir uns mit Industrie 4.0 auf eine l\u00e4ngere Reise begeben. Das Ziel ist bekannt, den Weg dorthin gilt es von Etappe zu Etappe gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern kontinuierlich zu entwickeln. Aktuell befinden wir uns vor dem n\u00e4chsten gro\u00dfen Schritt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Horizontale Vernetzung als Ziel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf dem Weg zur smart factory geht es bislang vor allem um die funktionsbezogene Optimierung einzelner Wertsch\u00f6pfungsstufen, wie der Produktion oder des Vertriebs, sowie nicht direkt wertsch\u00f6pfender Bereiche wie Instandhaltungsmanagement und Qualit\u00e4tswesen innerhalb eines Unternehmens. Daf\u00fcr werden Maschinen- und Prozessdaten gesammelt und ausgewertet und der Shop Floor auf Basis digitaler Abbildungen der Maschinen und Anlagen mit der Betriebsleitebene in vertikaler Richtung verkn\u00fcpft. Diese klassischen IIoT (Industrial Internet of Things)-Plattformen daf\u00fcr sind in der Regel propriet\u00e4re L\u00f6sungen. Jedoch werden vertikale Plattformstrukturen den Anforderungen, Daten von Systemen unterschiedlicher Anbieter zu verarbeiten und mit den Daten anderer Unternehmen zu korrelieren, in der Praxis nicht gerecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die digitale Transformation hat deshalb den \u00dcbergang auf horizontale Plattformen zum Ziel, die das Know-how und Angebot verschiedener Firmen b\u00fcndeln. Eine offene horizontale Vernetzung erm\u00f6glicht es, Prozesse funktions\u00fcbergreifend entlang der vollst\u00e4ndigen Wertsch\u00f6pfungskette zu optimieren. \u201eDie digitale Transformation befindet sich am Anfang. Hier sehen wir eine gro\u00dfe Chance. Wir laden unsere Kunden und Partner ein, die Zukunft des smarten Produzierens mit uns gemeinsam aktiv weiter zu gestalten und die neuen L\u00f6sungen gezielt auf die Anforderungen der Kunststoffindustrie zuzuschneiden\u201c, betont Engleder. \u201eSo werden wir alle bestm\u00f6glich von den sich neu er\u00f6ffnenden Chancen profitieren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Marktplatz f\u00fcr die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Vorbild sind B2C-Marktpl\u00e4tze wie Amazon oder Google. Anstelle von physischen Assets und den damit verbundenen Wertsch\u00f6pfungsaktivit\u00e4ten setzen diese Unternehmen auf die Vermittlung zwischen Angebot und Nachfrage und vernetzen die Marktteilnehmer mithilfe digitaler Technologien. Um neue Dienstleistungen zu generieren, f\u00fchren die Plattformen eine Vielzahl an Daten zusammen. Die Kapazit\u00e4t zur Datenverarbeitung und -analyse bildet die Grundlage, die Kundenbed\u00fcrfnisse noch besser und gezielter zu bedienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser Trend dringt ins B2B-Segment durch, und auch dort etabliert sich der Begriff Marktplatz. In Zukunft werden sich Marktteilnehmer mit gleichen, \u00e4hnlichen und sich erg\u00e4nzenden Wertstr\u00f6men auf Marktpl\u00e4tzen austauschen, dort ihre Produkte und Technologien anbieten und in dieses Netzwerk sowohl ihre Lieferanten als auch Kunden einbeziehen. Der Kunststoffverarbeiter, der eine Vielzahl an Systemen von ganz unterschiedlichen Anbietern einsetzt, findet dort zentral alle relevanten Informationen und kann die angebotenen Anwendungen \u2013 so genannte Apps \u2013 besonders effizient nutzen. \u201eDurch die horizontale Vernetzung wird die Basis f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle gelegt, die unsere bestehenden erg\u00e4nzen und unseren Kunden einen Mehrwert bieten k\u00f6nnen\u201c, sagt Engleder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einen derartigen branchespezifischen Marktplatz f\u00fcr die Industrie bietet zum Beispiel ADAMOS an. Es handelt sich um eine herstellerneutrale, offene Plattform, die gezielt f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse des Maschinenbaus und seiner Kunden entwickelt wurde, und an der sich auch ENGEL beteiligt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pilotfabrik geht an den Start<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Kunststoffindustrie in \u00d6sterreich ist traditionell innovationsstark und sie z\u00e4hlt auch beim Thema digitale Transformation zu den Vorreitern. So ist es kein Zufall, dass an der Johannes Kepler Universit\u00e4t in Linz eine Pilotfabrik f\u00fcr die interdisziplin\u00e4re, plattformbasierte Zusammenarbeit entsteht. Im n\u00e4chsten Jahr wird die LIT Factory, an der sich neben ENGEL unter anderem die Unternehmen Borealis, Covestro, Erema, FACC, Greiner, Leistriz, Motan und Siemens beteiligen, ihren Betrieb aufnehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie LIT Factory erlaubt es, die neuen M\u00f6glichkeiten praxisnah zu testen, gemeinsam mit unseren Partnern Erfahrungen zu sammeln, die Herausforderungen der horizontalen Vernetzung weiter zu erforschen und neue L\u00f6sungen zu entwickeln\u201c, so Engleder. Eine bereits bekannte Herausforderung ist die durchgehende Konnektivit\u00e4t, denn nicht alle Teilnehmer der Wertsch\u00f6pfungskette sind zueinander kompatibel. \u201eEin gemeinsamer Marktplatz wird die Entwicklung von Standards beschleunigen\u201c, sagt Engleder. \u201eLangfristig erwarten wird, dass sich auch verschiedene Marktpl\u00e4tze miteinander vernetzen und den Teilnehmern den Austausch von Daten erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von der Rohstofferzeugung bis zum Recycling nicht mehr ben\u00f6tigter Kunststoffprodukte umfasst die Plattform der LIT Factory die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette. Damit tr\u00e4gt die horizontale Vernetzung dazu bei, weitere brennende Zukunftsthemen voranzutreiben. Ein Beispiel ist das Schlie\u00dfen von Wertstoffstr\u00f6men. Die Circular Economy setzt eine noch engere Zusammenarbeit der Unternehmen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette voraus, die sich auf einem Marktplatz besonders einfach und effizient gestalten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, das wird beim inject 4.0 Forum Ende Juni in Linz, zu dem ENGEL einen ausgew\u00e4hlten Kreis innovationsgetriebener inject 4.0 Anwender eingeladen hat, einmal mehr deutlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: ENGEL<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor drei Jahren hat ENGEL mit inject 4.0 seine Antwort auf die Herausforderungen von Industrie 4.0 vorgestellt. 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