{"id":7815,"date":"2018-07-04T15:40:59","date_gmt":"2018-07-04T13:40:59","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=7815"},"modified":"2018-07-04T15:40:59","modified_gmt":"2018-07-04T13:40:59","slug":"eu-und-industrie-setzen-auf-nachhaltige-chemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=7815","title":{"rendered":"EU und Industrie setzen auf nachhaltige Chemie"},"content":{"rendered":"<p>Rat der EU besucht Aachener Katalysezentrum von RWTH und Covestro<\/p>\n<p>Spitzenforschung ben\u00f6tigt verbessertes Innovationsklima \/ Nutzung von CO2 als Rohstoff muss weiter erforscht werden<\/p>\n<p>Alternativen zu fossilen Rohstoffen f\u00fcr die Erzeugung von Energie und chemischen Produkten werden immer greifbarer. Mithilfe intensiver Forschung von Wissenschaft und Industrie kann das wichtige Element Kohlenstoff zunehmend aus CO2 anstatt aus Erd\u00f6l gewonnen werden und so die Chemieindustrie nachhaltiger machen. Davon \u00fcberzeugte sich am Mittwoch eine Delegation des Rates der EU unter F\u00fchrung Bulgariens bei ihrem Besuch im Katalyse-Forschungszentrum CAT in Aachen auf Einladung des European Chemical Industry Council. Die Einrichtung wird von der RWTH Aachen University und dem Werkstoffhersteller Covestro betrieben. Verschiedene von der EU gef\u00f6rderte Forschungsprojekte dort tragen zur St\u00e4rkung der Standortes Europa im globalen Wettbewerb um Innovationsf\u00fchrerschaft in der CO2-Nutzung bei.<\/p>\n<p>Innovative Rahmenbedingungen m\u00fcssen stimmen<br \/>\n&#8220;Es gilt, die innovative Kraft europ\u00e4ischer Forschungseinrichtungen und Unternehmen dauerhaft zu unterst\u00fctzen und auszubauen, damit wir auch in Zukunft eine Spitzenposition im globalen Wettbewerb einnehmen&#8221;, betonte Kalin Tomov, Vorsitzender der Sektion Wettbewerb in der St\u00e4ndigen Vertretung Bulgariens bei der EU. Derzeit wird innerhalb der EU das neue Forschungs- und Innovationsprogramm &#8220;Horizon Europe&#8221; ausgearbeitet. Die St\u00e4rkung des europ\u00e4ischen Forschungsraumes sowie eine offene Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie stehen im Mittelpunkt. W\u00e4hrend Bulgariens Pr\u00e4sidentschaft im Rat der Europ\u00e4ischen Union lag der Schwerpunkt f\u00fcr die Mitgliedsstaaten darauf, Forschungsergebnisse zum Wohle der Gesellschaft und der Wirtschaft leichter zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p>&#8220;Die Rahmenbedingungen innerhalb Europas sind entscheidend f\u00fcr die Forschungsergebnisse, die wir zur Erschlie\u00dfung neuer Rohstoffquellen liefern k\u00f6nnen. Ich bin \u00fcberzeugt, dass Wissenschaft, Industrie und Europ\u00e4ische Union hierzu k\u00fcnftig noch intensiver zusammenarbeiten sollten&#8221;, sagte Professor Walter Leitner, Lehrstuhlinhaber f\u00fcr Technische Chemie an der RWTH und Direktor am Max-Planck-Institut f\u00fcr Chemische Energiekonversion.<\/p>\n<p>Forschungsf\u00f6rderung f\u00fchrt zu nachhaltigen Produkten<br \/>\nDie besondere Aufmerksamkeit der EU-Delegation galt der Leistung, wie Kohlenstoff aus CO2 schon heute zur nachhaltigen Herstellung von Produkten eingesetzt wird. Beispielsweise haben die Forschungserfolge von RWTH und Covestro zur Markteinf\u00fchrung von Matratzen gef\u00fchrt, die mit einem CO2-basierten Grundstoff hergestellt werden. &#8220;Wir haben bewiesen, dass wir gemeinsam mit der Wissenschaft regenerative Rohstoffquellen erschlie\u00dfen und nutzen k\u00f6nnen&#8221;, erl\u00e4utert Dr. Hermann Bach, Leiter des Innovationsmanagements bei Covestro. &#8220;Doch es ist noch viel zu tun. Um die Rohstoffbasis in der Wirtschaft insgesamt nachhaltig umzubauen, ben\u00f6tigen wir weiterhin die richtigen europ\u00e4ischen Impulse. Nur so k\u00f6nnen wir \u00fcbergreifend zwischen Branchen und Universit\u00e4ten zusammenarbeiten.&#8221;<\/p>\n<p>Ein Beispiel ist das europaweite Forschungsprojekt Carbon4PUR: Untersucht wird, wie Industrieabgase \u00fcber verschiedene Schritte hinweg zur Produktion von nachhaltigen Kunststoffen genutzt werden k\u00f6nnen. Die RWTH und Covestro sind zwei von 14 Partnern des von der EU gef\u00f6rderten Projekts.<br \/>\nQuelle: Covestro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alternativen zu fossilen Rohstoffen f\u00fcr die Erzeugung von Energie und chemischen Produkten werden immer greifbarer. 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