{"id":8182,"date":"2018-07-20T14:23:27","date_gmt":"2018-07-20T12:23:27","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=8182"},"modified":"2018-07-20T14:24:24","modified_gmt":"2018-07-20T12:24:24","slug":"fakuma-2018-mit-arburg-auf-der-road-to-digitalisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=8182","title":{"rendered":"Fakuma 2018: Mit Arburg auf der \u201eRoad to Digitalisation\u201c"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Wegweisend: Arburg f\u00fchrt seine Kunden in die digitale Zukunft der Kunststoffteilefertigung<\/strong><\/li>\n<li><strong>Effizient: Assistenzpakete, neues Kundenportal und \u201eSmart Services\u201c erleichtern den Spritzgie\u00dfalltag<\/strong><\/li>\n<li><strong>Neu: Premiere f\u00fcr ATCM und Allrounder 820\u00a0H im neuen Design und Packaging-Ausf\u00fchrung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zur Fakuma vom 16. bis 20. Oktober 2018 in Friedrichshafen bietet Arburg der Fachwelt den Ausblick in die Zukunft des Spritzgie\u00dfens \u2013 digital und real zu erleben auf der \u201eRoad to Digitalisation\u201c (Stand 3101, Halle A3). An zahlreichen Stationen geben die Arburg-Experten den Fachbesuchern Ideen an die Hand f\u00fcr ihren Weg in die zukunftsf\u00e4hige und effiziente Kunststoffteile\u00adfertigung. Dazu z\u00e4hlen neue Assistenzpakete, der Einstieg in ein neues Kundenportal sowie Beispiele f\u00fcr \u201eSmart Services\u201c. Alle Exponate sind im neuen Farbkonzept zu sehen. Premiere feiern der Allrounder 820 H in neuem Design und erstmals in Packaging-Ausf\u00fchrung sowie das Arburg Turnkey Control Module (ATCM), ein Datensammler f\u00fcr komplexe Turnkey-Anlagen. Weitere Highlights sind ein Industrie-4.0-Praxisbeispiel und die LSR-Verarbeitung zu Mikro-Bauteilen. Ein eigener Recruiting-Stand rundet den Messeauftritt von Arburg ab.<\/p>\n<p>\u201cMit der \u2018Road to Digitalisation\u2019 pr\u00e4sentieren wir auf der Fakuma 2018 ganz plakativ und praxisnah den Weg, den wir mit unseren Kunden gehen wollen, um in der digitalen Zukunft auf der Erfolgsspur zu bleiben\u201d, betont Michael Hehl, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter und Sprecher der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. \u201eAuf dieser Stra\u00dfe k\u00f6nnen die Besucher zahlreiche neue Ideen auftanken und sich an den einzelnen Stationen detailliert bei unseren Experten etwa \u00fcber die sechs neuen Arburg-Assistenzpakete, den Nutzen von Augmented Reality im Service und unser Einstieg in ein neues Kundenportal informieren. F\u00fcr ein neues Erscheinungsbild unseres Messestands sorgen auch die sechs Spritzgie\u00dfexponate in Mintgr\u00fcn-Hellgrau-Dunkelgrau. Dieses neue Farbkonzept werden wir ab Anfang 2019 f\u00fcr alle unsere Allrounder umsetzen.\u201d<\/p>\n<p><strong>\u201eRoad to Digitalisation\u201c: Mit Arburg auf der Erfolgsspur<\/strong><\/p>\n<p>Der Fokus des Messeauftritts liegt auf dem Thema digitale Transformation, das Arburg f\u00fcr die Branche f\u00fchrend pr\u00e4gt. Ein Ziel ist die \u201esmarte\u201c Maschine, die ihre Prozesse \u00fcberwacht, adaptiv regelt und den Bediener in jeder Situation aktiv unterst\u00fctzt. F\u00fcr diese Aufgabe hat Arburg neue Assistenzpakete \u201egeschn\u00fcrt\u201c, die an sechs Stationen pr\u00e4sentiert werden:<\/p>\n<ul>\n<li>\u201e4.set-up\u201c unterst\u00fctzt den Maschinenbediener aktiv beim R\u00fcsten und der Eingabe von Parametern.<\/li>\n<li>\u201e4.start-stop\u201c erleichtert den Prozessanlauf, reduziert Anfahrteile und erh\u00f6ht die Produktionskapazit\u00e4t.<\/li>\n<li>\u201e4.optimisation\u201c ist f\u00fcr Prozessoptimierungen ausgelegt, um die Teilequalit\u00e4t zu steigern und St\u00fcckkosten zu reduzieren.<\/li>\n<li>\u201e4.production\u201c gibt erfahrenen Bedienern mehr Flexibilit\u00e4t und Freiheit beim Programmieren von Funktionen.<\/li>\n<li>\u201e4.monitoring\u201c bietet eine detaillierte Prozess- und Qualit\u00e4ts\u00fcberwachung und l\u00fcckenlose Dokumentation.<\/li>\n<li>\u201e4.service\u201c erm\u00f6glicht es, Kunden per Direktzugriff auf die Maschinensteuerung und per Online-Support schnell zu helfen und damit die Maschinenverf\u00fcgbarkeit zu steigern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>An weiteren Stationen werden die neue Gestica-Steuerung und die Selogica ND (neues Design) vorgestellt sowie das Potenzial von Augmented Reality (AR) f\u00fcr den \u201esmarten\u201c Service veranschaulicht. Eine wichtige Rolle spielt auch das Arburg-Leitrechnersystem ALS, das als zentraler Baustein von Industrie 4.0 f\u00fcr eine informationstechnische Vernetzung der Produktion sorgt. Relevante Produktions- und Qualit\u00e4tsdaten werden dar\u00fcber erfasst, archiviert und \u00fcbergreifend bereitgestellt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Kundenportal: Neue Services in der Cloud<\/strong><\/p>\n<p>Um noch n\u00e4her am Kunden zu sein, verst\u00e4rkt Arburg sein Angebot an Dienstleistungen und pr\u00e4sentiert auf der Fakuma 2018 den Einstieg in ein neues Kundenportal. \u00dcber eine Cloud-L\u00f6sung stellt es verschiedene Dienstleistungen \u00fcbersichtlich und geb\u00fcndelt bereit. Zentrale Applikationen (Apps) sind z. B. die \u201eMaschinen-\u00dcbersicht\u201c, die zu jeder Maschine wichtige Informationen und Dokumente \u00fcbersichtlich darstellt, und der \u201eErsatzteil-Katalog\u201c. Welche Mehrwerte und M\u00f6glichkeiten der Einstieg in ein neues Kundenportal in Zukunft bieten wird, stellen die Arburg-Experten interessierten Besuchern auf dem Messestand in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen vor.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Premiere: Turnkey-Anlage mit ATCM<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Fakuma 2018 wird erstmals das Arburg Turnkey Control Module (ATCM) vorgestellt. Dieser Datensammler f\u00fcr komplexe Turnkey-Anlagen von Arburg visualisiert den Gesamtprozess, erfasst die zugeh\u00f6rigen Daten und leitet die teilespezifischen Datens\u00e4tze z.\u00a0B. zur Archivierung oder zur Big-Data-Analyse an ein auswertendes System weiter. Im Mittelpunkt der Turnkey-Anlage steht ein elektrischer Allrounder 470 A mit 1.000 kN Schlie\u00dfkraft, der mit einem 1+1-fach-Familienwerkzeug in 46 Sekunden Zykluszeit zwei Geh\u00e4useteile einer Wasserwaage fertigt. Die beiden Spritzteile werden von einem Multilift\u00a0V entnommen und auf einer Montagestation mit drei Libellen zur fertigen Wasserwaage zusammengesetzt. Der Prozess umfasst auch mehrere Pr\u00fcfschritte und das Beschriften jeder Wasserwaage mit einem QR-Code. \u00dcber OPC-UA-Schnittstellen erfasst das ATCM die Informationen aus dem Spritzgie\u00dfprozess und der Kamerapr\u00fcfung und ordnet sie \u00fcber den QR-Code dem jeweiligen Bauteil zu. Der Besucher kann diesen Code mit seinem Smartphone scannen und bekommt die zugeh\u00f6rigen Prozessdaten auf einer teilespezifischen Website angezeigt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Praxisbeispiel Industrie 4.0: Spannseile \u201eon demand\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Wie sich individuelle Kundenw\u00fcnsche online in den laufenden Spritzgie\u00dfprozess einbinden lassen, zeigt das Praxisbeispiel \u201eSpannseile\u201c. Der Auftrag wird \u00fcber das Kommunikationsprotokoll OPC UA direkt an die Steuerung \u00fcbertragen. Eine Turnkey-Anlage rund um eine vertikale Spritzgie\u00dfmaschine Allrounder 375\u00a0V ist dazu mit einem platzsparend innerhalb der Aufstellfl\u00e4che angeordneten Sechs-Achs-Roboter automatisiert. Sie produziert die elastischen Spannseile \u201eon demand\u201c und dennoch wirtschaftlich in Serie in verschiedenen Varianten \u2013 von Schuss zu Schuss flexibel, ganz ohne Umr\u00fcsten der Maschine.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Spritzgie\u00df-Highlights<\/strong><\/p>\n<p>Erstmals zu sehen ist ein hybrider Allrounder 820 H im neuen Design und mit Gestica-Steuerung in spezieller \u201ePackaging\u201c-Ausf\u00fchrung. Diese Hochleistungsmaschine f\u00fcr die Verpackungsindustrie verf\u00fcgt \u00fcber 3.700 kN Schlie\u00dfkraft und eine \u00fcberarbeitete Spritzeinheit der Gr\u00f6\u00dfe 2100. Durch angepasste Ventiltechnik lassen sich damit z.\u00a0B. noch h\u00f6here Dynamik, Reproduzierbarkeit und Einspritzgeschwindigkeiten von bis zu 500mm\/s erzielen. Das Exponat auf der Fakuma 2018 wird in einer Zykluszeit von rund 3,8 Sekunden vier d\u00fcnnwandige IML-Beh\u00e4lter mit einem Fassungsverm\u00f6gen von je 500 Millilitern fertigen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Highlight ist die Produktion von Mikrobauteilen aus LSR. Das Herzst\u00fcck dieser Fertigungszelle ist ein elektrischer Allrounder 270 A mit 350 kN Schlie\u00dfkraft, ausgestattet mit einer Mikrospritzeinheit der Gr\u00f6\u00dfe 5 und einem 4-fach-Werkzeug. In einer Zykluszeit von rund 20 Sekunden produziert sie 0,038 Gramm wiegende Schlitzventile. Das Fl\u00fcssigsilikon wird \u00fcber eine Kartusche vorgemischt und mit einer 8-Millimeter-Schnecke eingespritzt. Die Handhabung \u00fcbernimmt ein Multilift H 3+1.<\/p>\n<p>Ein hochpr\u00e4zises technisches Geh\u00e4usebauteil f\u00fcr die Aufnahme optischer Komponenten fertigt ein elektrischer Allrounder 570 E Golden Electric mit 2.000 kN Schlie\u00dfkraft in einer Zykluszeit von rund 55 Sekunden. Er ist kompakt automatisiert mit einem vertikalen eingreifenden Multilift Select. Das Bauteil aus PPA (GF35) wird entnommen und der Anguss abgetrennt, dann folgt eine optische Vermessung und Ablage auf ein F\u00f6rderband.<\/p>\n<p>Neben den sechs Spritzgie\u00df-Exponaten auf dem eigenen Messestand produzieren neun weitere auf Partnerst\u00e4nden anspruchsvolle Kunststoffteile.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Freeformer: Additive Fertigung von Funktionsbauteilen<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Fakuma 2018 sind auch die Potenziale des Freeformers und des Arburg Kunststoff-Freiformens (AKF) zu sehen. Das offene System kann eine gro\u00dfe Auswahl an Originalmaterialien verarbeiten und erm\u00f6glicht individuelle Einstellungen, vergleichbar mit dem Spritzgie\u00dfen. Um das breite Bauteilspektrum aufzuzeigen, werden kurz vor der Fachmesse formnext 2018 in Frankfurt verschiedene AKF-Produkte samt Fertigungsdetails pr\u00e4sentiert. Hinzu kommt eine interaktive Station, bei der die Besucher die Qualit\u00e4t und Funktionalit\u00e4t verschiedener Funktionsbauteile selbst testen k\u00f6nnen. Neues zum Freeformer und AKF-Verfahren erwartet die Fachbesucher dann vom 13. bis 16. November auf der formnext (Arburg-Stand E 70, Halle 3.1).<\/p>\n<p><strong>Smart Services im Bereich \u201eRoad to Digitalisation\u201c<\/strong><\/p>\n<p>An einem hydraulischen Allrounder 370 S stellt Arburg sein Angebot an Schulungen und Servicedienstleistungen vor \u2013 etwa den Arburg Remote Service ARS f\u00fcr den schnellen, effizienten und sicheren Online-Support. Dazu z\u00e4hlt ein Beispiel zum Thema Predictive Maintenance (vorausschauende Instandhaltung), das mit der digitalen Vernetzung von Maschinen und Komponenten zunehmend an Bedeutung gewinnt.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong>Eigener Recruiting-Stand<\/p>\n<p>Neben dem Arburg-Messestand in Halle A3 sind auf der Fakuma auch wieder Mitarbeiter aus der Personalabteilung mit einem separaten Recruiting-Stand vertreten. Fachkr\u00e4fte und Berufseinsteiger k\u00f6nnen dort mit den Arburg-Experten ins Gespr\u00e4ch kommen und sich \u00fcber die zahlreichen offenen Angebote f\u00fcr Festanstellungen sowie f\u00fcr Examensarbeiten, Praxissemester und Praktikumspl\u00e4tze informieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: Arburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Fakuma vom 16. bis 20. 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