{"id":8425,"date":"2018-08-10T10:29:33","date_gmt":"2018-08-10T08:29:33","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=8425"},"modified":"2018-08-10T10:29:33","modified_gmt":"2018-08-10T08:29:33","slug":"schaeffler-auf-kurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=8425","title":{"rendered":"Schaeffler auf Kurs"},"content":{"rendered":"<ul class=\"bbcode_list\">\n<li><b>Umsatz w\u00e4chst im ersten Halbjahr w\u00e4hrungsbereinigt um 5,8 Prozent<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT-Marge vor Sondereffekten zur Jahresmitte mit 11,1 Prozent auf Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 11,1 Prozent)<\/b><\/li>\n<li><b>Signifikanter Anstieg des Auftragseingangs in der Sparte Automotive OEM, \u201eBook-to-Bill-Ratio\u201c 1,8x (Vorjahr 1,1x)<\/b><\/li>\n<li><b>Gute Performance der Sparten Automotive Aftermarket und Industrie treibt Umsatz und Ergebnis<\/b><\/li>\n<li><b>Free Cash Flow vor M&amp;A-Aktivit\u00e4ten mit minus 74 Millionen Euro gegen\u00fcber Vorjahr leicht verbessert<\/b><\/li>\n<li><b>Jahresausblick f\u00fcr Schaeffler Gruppe und die beiden Automotive-Sparten best\u00e4tigt, Umsatzprognose der Sparte Industrie erh\u00f6ht<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><span class=\"prTextDetail\">Der weltweit t\u00e4tige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute seinen Zwischenbericht f\u00fcr das erste Halbjahr des Jahres 2018 vorgelegt. Nach den ersten sechs Monaten liegt der Umsatz der Schaeffler Gruppe bei rund 7,2 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 7 Milliarden Euro). W\u00e4hrungsbereinigt stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 5,8 Prozent, im zweiten Quartal um 7,9 Prozent. Erneut konnten alle drei Konzernsparten und alle vier Regionen w\u00e4hrungsbereinigt zum Umsatzwachstum beitragen, wobei der Umsatz in der Region Greater China w\u00e4hrungsbereinigt mit 18,7 Prozent die mit Abstand h\u00f6chste Steigerung aufwies. Die Schaeffler Gruppe erzielte in den ersten sechs Monaten ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) in H\u00f6he von 773 Millionen Euro, das im zweiten Quartal durch einen Sondereffekt in H\u00f6he von 22 Millionen Euro im Zusammenhang mit den am 7. Mai 2018 angek\u00fcndigten Restrukturierungsaufwendungen f\u00fcr die Integration des internen Zulieferers \u201eBearings &amp; Components Technologies\u201c (BCT) belastet wurde. Das EBIT vor Sondereffekten lag damit bei 795 Millionen Euro (Vorjahr: 780 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 11,1 Prozent (Vorjahr: 11,1 Prozent).<\/p>\n<p>Zum Gesch\u00e4ftsverlauf in der ersten Jahresh\u00e4lfte sagte Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG: \u201eIn einem anhaltend herausfordernden Umfeld sind wir auf Kurs, unsere Ziele f\u00fcr das Jahr 2018 zu erreichen. Das Ergebnis wurde dabei insbesondere von der guten Performance der beiden Sparten Automotive Aftermarket und Industrie getrieben. Die Entwicklung im ersten Halbjahr zeigt zudem, dass wir als Automobil- und Industriezulieferer strategisch richtig aufgestellt sind.\u201c<\/p>\n<p><b>Automotive OEM steigert Umsatz \u2013 Deutlicher Anstieg des Auftragseingangs<\/b><\/p>\n<p>Die Sparte Automotive OEM erzielte im ersten Halbjahr Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von rund 4,6 Milliarden Euro. W\u00e4hrungsbereinigt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent. Damit liegt das Wachstum um 3,1 Prozentpunkte \u00fcber dem durchschnittlichen Wachstum der weltweiten Produktion f\u00fcr Pkw und leichte Nutzfahrzeuge im selben Zeitraum. Im ersten Halbjahr erh\u00f6hte sich der absolute Auftragseingang auf 8,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,7 Milliarden Euro). Das so genannte \u201eBook-to-Bill-Ratio\u201c, das den Auftragseingang im Verh\u00e4ltnis zum Jahresumsatz angibt, stieg im selben Zeitraum auf 1,8x (Vorjahr: 1,1x). Alle vier Unternehmensbereiche der Sparte Automotive OEM trugen zum Umsatzwachstum bei, wobei der Unternehmensbereich \u201eE-Mobilit\u00e4t\u201c seinen Umsatz im ersten Halbjahr w\u00e4hrungsbereinigt mit 7,7 Prozent am st\u00e4rksten steigerte. Besonders deutlich war das w\u00e4hrungsbereinigte Umsatzwachstum der Sparte Automotive OEM mit 13,4 Prozent erneut in der Region Greater China gefolgt von der Region Asien\/Pazifik mit 4,0 Prozent, Americas mit 3,7 Prozent und Europa mit 2,4 Prozent. In den ersten sechs Monaten wurde ein EBIT vor Sondereffekten in H\u00f6he von 424 Millionen Euro (Vorjahr: 483 Millionen Euro) erzielt. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag damit im selben Zeitraum bei 9,2 Prozent und somit unter dem Vorjahreswert von 10,7 Prozent. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr den R\u00fcckgang waren in erster Linie Anlaufkosten, Projektverz\u00f6gerungen in China, gestiegene Rohstoffpreise sowie Einmaleffekte. Volumen- und Effizienzsteigerungen konnten die gegenl\u00e4ufigen Effekte nicht vollst\u00e4ndig kompensieren. F\u00fcr das Gesamtjahr 2018 gilt auf Basis einer guten Auftragslage im zweiten Halbjahr weiterhin, dass ein w\u00e4hrungsbereinigtes Umsatzwachstum in H\u00f6he von 6 bis 7 Prozent und eine EBIT-Marge vor Sondereffekten zwischen 9,5 und 10,5 Prozent erreicht werden sollen.<\/p>\n<p><b>Automotive Aftermarket zur\u00fcck auf Wachstumspfad \u2013 Starkes Umsatzwachstum in H\u00f6he von 12,3 Prozent im zweiten Quartal<\/b> Nach einem tempor\u00e4ren Umsatzr\u00fcckgang im ersten Quartal steigerte die Sparte Automotive Aftermarket ihren Umsatz im zweiten Quartal auf w\u00e4hrungsbereinigter Basis kr\u00e4ftig um 12,3 Prozent und erzielte damit im ersten Halbjahr 2018 Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von 925 Millionen Euro (Vorjahr: 928 Millionen Euro). W\u00e4hrungsbereinigt nahm der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres damit um 3,6 Prozent zu. Das st\u00e4rkste w\u00e4hrungsbereinigte Umsatzwachstum zeigten auch hier die Regionen Greater China (mit 39,8 Prozent) und Asien\/Pazifik (mit 15,9 Prozent) gefolgt von Europa (mit 5,4 Prozent). In der Region Americas war die Umsatzentwicklung auf bereinigter Basis (mit minus 8,9 Prozent) r\u00fcckl\u00e4ufig, wof\u00fcr einmalige Zusatzbedarfe eines Kunden aus dem Bereich Original Equipment Service (OES) in der Vorjahresperiode urs\u00e4chlich waren. Insgesamt war das Wachstum der Sparte vor allem durch die Nachfrage im freien (unabh\u00e4ngigen) Markt, dem Independent Aftermarket (IAM), getrieben. Das EBIT vor Sondereffekten f\u00fcr die Sparte Automotive Aftermarket betrug im ersten Halbjahr 176 Millionen Euro (Vorjahr: 161 Millionen Euro), hierin ist ein positiver Einmaleffekt im zweiten Quartal aus der Aufl\u00f6sung von R\u00fcckstellungen enthalten. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag auf dieser Basis bei 19 Prozent (Vorjahr: 17,3 Prozent). Der Konzern geht f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2018 f\u00fcr die Sparte Automotive Aftermarket wie bisher von einem Umsatzwachstum vor W\u00e4hrungseinfl\u00fcssen von 3 bis 4 Prozent und einer EBIT-Marge vor Sondereffekten in H\u00f6he von 16,5 bis 17,5 Prozent aus.<\/p>\n<p><b>Industriegesch\u00e4ft mit zweistelligen Wachstumsraten \u2014\u00a0 Jahresprognose f\u00fcr Umsatzwachstum angehoben<\/b><\/p>\n<p>Die Sparte Industrie steigerte ihre Umsatzerl\u00f6se in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 auf rund 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 1,6 Milliarden Euro). W\u00e4hrungsbereinigt lag das Umsatzwachstum bei 10 Prozent, woran Industrial Distribution einen ma\u00dfgeblichen Anteil hatte. Zudem trugen insbesondere die Sektorcluster Railway, Raw Materials, Offroad und Power Transmission deutlich zum Umsatzanstieg bei. Den mit Abstand gr\u00f6\u00dften Zuwachs erzielte die Region Greater China (mit 36,7 Prozent) vor Americas (mit 6,9 Prozent), Asien\/Pazifik (mit 6,7 Prozent) und Europa (mit 5,9 Prozent). Die Sparte Industrie erzielte im ersten Halbjahr ein EBIT vor Sondereffekten in H\u00f6he von 195 Millionen Euro (Vorjahr: 136 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 11,6 Prozent entspricht (Vorjahr: 8,6 Prozent). Die Margenverbesserung ist auf positive Volumen- und Preiseffekte sowie auf Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen aus dem Programm CORE zur\u00fcckzuf\u00fchren. Auf Basis aktueller Einsch\u00e4tzungen erh\u00f6ht die Schaeffler Gruppe f\u00fcr die Sparte Industrie ihre Prognose f\u00fcr das w\u00e4hrungsbereinigte Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2018 von bislang 3 bis 4 Prozent auf 6 bis 7 Prozent. Das Ziel, eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 9 bis 10 Prozent zu erzielen, gilt unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p><b>Free Cash Flow leicht verbessert \u2013 Ausblick f\u00fcr die Schaeffler Gruppe best\u00e4tigt<\/b><\/p>\n<p>Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis legte im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zu und lag bei 509 Millionen Euro (Vorjahr: 485 Millionen Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie belief sich auf 0,77 Euro (Vorjahr: 0,73 Euro). Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen f\u00fcr M&amp;A-Aktivit\u00e4ten der Schaeffler Gruppe war mit minus 74 Millionen Euro nach den ersten sechs Monaten leicht besser als der Vergleichswert des Vorjahrs (minus 86 Millionen Euro). Im ersten Halbjahr lagen die Investitionsauszahlungen (Capex) f\u00fcr Sachanlagen und immaterielle Verm\u00f6genswerte mit 595 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs (594 Millionen Euro), was einer Investitionsquote vom Umsatz von 8,3 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent) entspricht.<\/p>\n<p>\u201eDer Free Cash Flow der Schaeffler Gruppe wird wie im Vorjahr insbesondere im zweiten Halbjahr generiert. Auf Basis der aktuellen Einsch\u00e4tzung sind wir zuversichtlich, unser Jahresziel von rund 450 Millionen Euro vor Ein- und Auszahlungen f\u00fcr M&amp;A-Aktivit\u00e4ten zu erreichen\u201c, sagte Dietmar Heinrich, Finanzvorstand der Schaeffler AG.<\/p>\n<p>Die Netto-Finanzschulden erh\u00f6hten sich zum 30. Juni 2018 um 463 Millionen Euro, wodurch das Gearing-Ratio, also das Verh\u00e4ltnis von Netto-Finanzschulden zu Eigenkapital, auf rund 107 Prozent (31. Dezember 2017: 93 Prozent) anstieg. Die Schaeffler Gruppe, deren Bilanzsumme sich zum 30. Juni 2018 auf rund 12 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 11,1 Milliarden Euro) belief, besch\u00e4ftigte zum selben Stichtag 92.198 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 87.937), was einem Anstieg von rund 4,8 Prozent entspricht.<\/p>\n<p>Der Konzern rechnet f\u00fcr das Jahr 2018 weiterhin mit einem w\u00e4hrungsbereinigten Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent, einer EBIT-Marge vor Sondereffekten in H\u00f6he von 10,5 bis 11,5 Prozent und einem Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen f\u00fcr M&amp;A-Aktivit\u00e4ten von rund 450 Millionen Euro. \u201eWir sind uns bewusst, dass das Gesch\u00e4ftsumfeld auch in den kommenden sechs Monaten anspruchsvoll und mit Unsicherheiten behaftet bleibt. Gleichwohl best\u00e4tigen wir f\u00fcr die Schaeffler Gruppe den Ausblick f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2018 bei einer leicht erh\u00f6hten Umsatzprognose f\u00fcr die Sparte Industrie\u201c, sagte Klaus Rosenfeld.<\/span><\/p>\n<p>Quelle: Schaeffler<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der weltweit t\u00e4tige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute seinen Zwischenbericht f\u00fcr das erste Halbjahr des Jahres 2018 vorgelegt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7039,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-8425","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8425"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8425\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8426,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8425\/revisions\/8426"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7039"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8425"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8425"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8425"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=8425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}