{"id":8476,"date":"2018-08-13T14:41:23","date_gmt":"2018-08-13T12:41:23","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=8476"},"modified":"2018-08-13T14:49:46","modified_gmt":"2018-08-13T12:49:46","slug":"verpackungshersteller-ziehen-positive-bilanz-fuer-das-jahr-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=8476","title":{"rendered":"Verpackungshersteller ziehen positive Bilanz f\u00fcr das Jahr 2017"},"content":{"rendered":"<p>Der Verpackungsmarkt ist im Jahr 2017 weiter gewachsen. Nach Angaben des Gemeinschaftsausschusses Deutscher Verpackungshersteller (GADV) wurden im Jahr 2017 rund 19 Millionen Tonnen Packmittel hergestellt. Damit stieg die Produktionsmenge um 1,1 Prozent. Der Umsatz legte um 4,6 Prozent auf rund 33 Mrd. EUR zu. Wie in den Jahren zuvor generierten die Kunststoffverpackungen mit einem Anteil von rund 44 Prozent den gr\u00f6\u00dften Anteil am Umsatz, mengenm\u00e4\u00dfig waren die Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe mit rund 47 Prozent die gr\u00f6\u00dfte Packmittelfraktion.<\/p>\n<p>Bei der Produktion zeigt sich bei den Packmittelfraktionen ein geteiltes Bild: Den st\u00e4rksten Zuwachs verzeichneten die Kunststoffverpackungen mit einem Plus von 2,1 Prozent, gefolgt von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (plus 2,0 Prozent) und Glasverpackungen (plus 1,7 Prozent). R\u00fcckl\u00e4ufig war dagegen die Produktion bei den Metallverpackungen aus Stahl (minus 8,2 Prozent). Die Produktion von Verpackungen aus Aluminium ging aufgrund von Produktionsverlagerungen trotz allgemein guter Konjunktur um 2,8 Prozent zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Beim Umsatz zeigen sich die Packmittelfraktionen dagegen einheitlich positiv: Den h\u00f6chsten Zuwachs verzeichneten im Jahr 2017 die Metallverpackungen mit einem Plus von 7,8 Prozent, gefolgt von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (plus 5,6 Prozent), den Kunststoffverpackungen (plus 3,9 Prozent), Verpackungen aus Aluminium (plus 3,2 Prozent) und Glas (plus 2,4 Prozent).<\/p>\n<p>\u201eDie deutsche Verpackungsindustrie ist nicht nur eine \u00e4u\u00dferst dynamische und kreative Branche mit konstanten Wachstumsraten, sondern hat in der modernen Wirtschaft und Gesellschaft eine geradezu systemtragende Rolle. Ohne leistungsf\u00e4hige Verpackungen w\u00e4re eine sichere, zuverl\u00e4ssige und preiswerte Versorgung der Menschen mit allen denkbaren G\u00fctern des t\u00e4glichen Bedarfs nicht denkbar\u201c, sagt Dr. Johann Overath, GADV-Sprecher und Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundesverbands Glasindustrie e.V.<\/p>\n<p>Doch Verpackungen m\u00fcssen heute weit mehr leisten, als das in ihnen verpackte F\u00fcllgut optimal zu sch\u00fctzen. Politik und Verbraucher formulieren klare Vorgaben an zukunftsf\u00e4hige Verpackungen. So stellt das Verpackungsgesetz, das im n\u00e4chsten Jahr in Kraft treten wird, hohe Anforderungen an die Recyclingf\u00e4higkeit von Verpackungen. Und auch viele Endverbraucher legen Wert auf umweltfreundlichen und nachhaltigen Konsum. So spielt die Funktionalit\u00e4t von Verpackungen im Hinblick auf Wiederverschlie\u00dfbarkeit, flexible F\u00fcllgr\u00f6\u00dfen und Portionierbarkeit zwar weiterhin eine wichtige Rolle, aber auch aktuelle Verbrauchertrends wie Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein, Regionalit\u00e4t, Nachhaltigkeit sowie das steigende Engagement gegen Lebensmittelverschwendung m\u00fcssen von den Verpackungsherstellern bedient werden. \u201eVerpackungen tragen ma\u00dfgeblich dazu bei, Lebensmittelverschwendung zu verhindern, indem sie Lebensmittel haltbar und lagerf\u00e4hig machen\u201c, unterstreicht Overath. Das Sekretariat des GADV f\u00fchrt turnusgem\u00e4\u00df der Bundesverband Glasindustrie e. V.<\/p>\n<p>* Quelle: Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Verpackungsmarkt ist im Jahr 2017 weiter gewachsen. 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