{"id":8993,"date":"2018-09-27T13:34:30","date_gmt":"2018-09-27T11:34:30","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=8993"},"modified":"2018-09-27T13:34:30","modified_gmt":"2018-09-27T11:34:30","slug":"erfolg-von-transformationsprogrammen-laesst-sich-gezielt-steuern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=8993","title":{"rendered":"Erfolg von Transformationsprogrammen l\u00e4sst sich gezielt steuern"},"content":{"rendered":"<p>&#8211; Nur 12 Prozent der Unternehmen erreichen ihre Transformationsziele<br \/>\n&#8211; Die meisten bleiben Mittelma\u00df und schaffen es nicht, sich dauerhaft vom Wettbewerb abzusetzen<br \/>\n&#8211; Die Umsetzungsrisiken von Ver\u00e4nderungsprogrammen sind messbar, vorhersehbar und minimierbar<br \/>\n&#8211; Fr\u00fche Einbindung der Mitarbeiter ist einer der zentralen Erfolgsfaktoren<\/p>\n<p>Rund um den Globus investieren Unternehmen jedes Jahr viele Milliarden in die Neuausrichtung ihrer Gesch\u00e4ftsmodelle und ihrer Organisationen. Doch nur ein Bruchteil erreicht die mit der Transformation verbundenen Ziele. So hat die internationale Managementberatung Bain &amp; Company in ihrer Studie \u201eSoul Searching: True Transformations Start Within\u201c ermittelt, dass lediglich 12 Prozent der Unternehmen Transformationsprogramme in vollem Umfang erfolgreich abschlie\u00dfen. Mehr als zwei Drittel bleiben hinter den Erwartungen zur\u00fcck und erzielen nur mittelm\u00e4\u00dfige Ergebnisse. Befragt wurden f\u00fcr die Studie weltweit mehr als 400 Topmanager, die in j\u00fcngerer Zeit ihre Unternehmen umfassend umgebaut haben.<\/p>\n<p>\u201eDie m\u00e4\u00dfigen Resultate wirken sich negativer auf die betroffenen Unternehmen aus, als die F\u00fchrungskr\u00e4fte allgemein annehmen\u201c, betont Bain-Partner und Co-Autor der Studie David Michels. Und er warnt: \u201eF\u00fcr die enormen Summen und die Zeit, die in die Ver\u00e4nderungsprozesse investiert werden, ist Mittelma\u00df nicht genug. Gleiches gilt f\u00fcr die M\u00fchen der Mitarbeiter.\u201c Tatsache sei, dass sich Unternehmen heutzutage in einem kontinuierlichen Optimierungsprozess bef\u00e4nden. \u201eNur wer dabei erfolgreicher ist als andere, kann sich vom Wettbewerb abheben und langfristig am Markt bestehen\u201c, so Michels.<\/p>\n<p>Umsetzungsrisiken gekonnt managen<\/p>\n<p>Seit der letzten Bain-Studie im Jahr 2013 ist der Anteil der Unternehmen, die Transformationen in vollem Umfang erfolgreich abgeschlossen haben, mit 12 Prozent gleichgeblieben. Hingegen haben sich die Fehlschl\u00e4ge fast halbiert. Statt damals 38 Prozent bewerten heute nur noch 20 Prozent der Studienteilnehmer die abgeschlossene Transformation als fast oder v\u00f6llig wirkungslos. \u201eViele Unternehmen haben gelernt, nicht zu scheitern. Aber nur wenige haben gelernt, zu gewinnen\u201c, stellt Dr. Sebastian Walter fest, Studien-Co-Autor und Expert Vice President bei Bain.<\/p>\n<p>Grundlage einer jeden gelungenen Transformation ist die richtige Strategie. Doch noch wichtiger ist aus Sicht der befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte ein konsequentes Umsetzungsmanagement \u2013 es macht bis zu 80 Prozent des Erfolgs aus. Hierzu geh\u00f6ren nicht nur Prozessmanagement oder das systematische Erfassen von Ergebnissen, beispielsweise von Synergien oder Entwicklungsfortschritten. Vor allem m\u00fcssen die Mitarbeiter auf allen Hierarchiestufen eingebunden und die Ver\u00e4nderungsprozesse rigoros gesteuert werden. Sind die Mitarbeiter bereits in einem sehr fr\u00fchen Stadium an Bord, verdoppeln sich die Chancen, die Ziele der Transformation zu erreichen. Gleich dreimal besser sind die Aussichten, dass die Unternehmen das Ergebnis halten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mitarbeiter zum Treiber des Wandels machen<\/p>\n<p>F\u00fcr erfolgreiche Transformationsprogramme gilt es vier grundlegende Dinge zu beachten:<\/p>\n<p>1. Engagement: Die Belegschaft auf allen Ebenen der Organisation sollte von Anfang an einbezogen werden. Dazu muss die F\u00fchrungsspitze ein klares Bild von der Zukunft des Unternehmens zeichnen \u2013 und zwar aus Sicht der Mitarbeiter. Diese m\u00fcssen erkennen k\u00f6nnen, wof\u00fcr sich Einsatz und Strapazen lohnen.<\/p>\n<p>2. Einbindung: Kommunikation mit der Belegschaft ist wichtig, reicht aber allein nicht aus. Vielmehr sollte das Fachwissen der Mitarbeiter gezielt f\u00fcr die Gestaltung der Transformation genutzt werden. Damit sind sie nicht nur Betroffene, sondern \u00fcbernehmen Verantwortung und sind am Wandel aktiv beteiligt.<\/p>\n<p>3. Unterst\u00fctzung: Transformationen erfordern meist neue F\u00e4higkeiten. Mitarbeiter m\u00fcssen geschult werden. Zudem sollten Unternehmen \u2013 gerade bei schwierigen Ver\u00e4nderungsprozessen \u2013 aufgeschlossen sein f\u00fcr neue Kompetenzen von au\u00dfen.<\/p>\n<p>4. Leadership: Wenn das Umsetzungsmanagement f\u00fcr bis zu 80 Prozent des Transformationserfolgs verantwortlich zeichnet, darf es nicht delegiert werden. Zeitintensiver Einsatz und klare Entscheidungen des Top-Managements sind unverzichtbar. Nur so kann der Wandel auch bei zu erwartenden Tiefpunkten weitergehen.<\/p>\n<p>Nach wie vor werden Transformationsprogramme oft als un\u00fcbersichtlich und Risiken als weitgehend unkalkulierbar empfunden. \u201eDiese Sorge ist unbegr\u00fcndet\u201c, versichert Bain-Experte Walter. \u201eUmsetzungsrisiken sind messbar, vorhersehbar und minimierbar. Entsprechend l\u00e4sst sich der Erfolg einer Transformation sehr gut steuern.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: Bain<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund um den Globus investieren Unternehmen jedes Jahr viele Milliarden in die Neuausrichtung ihrer Gesch\u00e4ftsmodelle und ihrer Organisationen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7985,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-8993","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8993"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8993\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8994,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8993\/revisions\/8994"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8993"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=8993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}