{"id":9636,"date":"2018-10-25T11:14:09","date_gmt":"2018-10-25T09:14:09","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=9636"},"modified":"2018-10-25T11:17:11","modified_gmt":"2018-10-25T09:17:11","slug":"motan-innovation-award-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=9636","title":{"rendered":"motan innovation award 2018"},"content":{"rendered":"<p>Das gespannte Warten hat ein Ende: Der motan innovation award wurde am 18. Oktober 2018 im Dornier Museum Friedrichshafen feierlich verliehen. Drei Kunststoff-Innovationen im Bereich des Materials Handling setzten sich gegen die Konkurrenz durch, die Gewinner erhalten neben dem von motan gestifteten Preisgeld auch Unterst\u00fctzung bei der Weiterentwicklung ihrer Erfindungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>motan innovation award w\u00e4hrend FAKUMA feierlich verliehen<\/p>\n<p>Die Gewinner stehen fest: Drei neuartige Entwicklungen im Bereich des Materials Handling wurden am 18. Oktober 2018 w\u00e4hrend der FAKUMA mit dem motan innovation award (mia) ausgezeichnet. Die mia-Jury, ein vierk\u00f6pfiges Gremium aus Experten von Hochschulen und Instituten im Bereich der Kunststoff-Forschung, hatte nach intensiver Bewertung bereits im Juli sechs Ideen f\u00fcr den Award nominiert. Die drei nun pr\u00e4mierten Projekte konnten im Hinblick auf Innovationsh\u00f6he, Relevanz f\u00fcr die Praxis in der Kunststoffindustrie sowie auf Umsetzbarkeit und Marktchancen besonders \u00fcberzeugen und setzten sich gegen die anderen Anw\u00e4rter durch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Platz: Rheinhard Herro<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der von Reinhard Herro entwickelte Gravimetrische Absaugkasten (GAK) ist ein neues System zur Durchsatzerfassung mit Chargenr\u00fcckverfolgbarkeit f\u00fcr Saugf\u00f6rdersysteme. Er misst alle Maschinendurchs\u00e4tze direkt an der Materialquelle und ersetzt damit den bisher \u00fcblichen Messvorgang am Verbraucher. \u00dcber einen im Absaugkasten integrierten gravimetrischen Dispenser wird jede F\u00f6rdercharge vor dem Absaugen einzeln verwogen und dann automatisch der bedienten Maschine zugeordnet. Mit nur einem Messsystem kann somit eine Aussage \u00fcber die an den Verbrauchsstellen gef\u00f6rderten Durchs\u00e4tze getroffen werden. Dar\u00fcber hinaus ergeben sich mit dem GAK v\u00f6llig neuartige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Steuerung und \u00dcberwachung von Saugf\u00f6rderanlagen, denn viele Prozesse laufen automatisiert ab. So wird beispielsweise die f\u00fcr die F\u00f6rderger\u00e4te optimale F\u00fcllmenge automatisch generiert und ein \u00dcberf\u00fcllen verhindert. Die Jury honorierte auch, dass mit der Erh\u00f6hung des Automatisierungsgrads eine Erh\u00f6hung der Betriebssicherheit der Anlagen einhergeht.<\/p>\n<p>Reinhard Herro erh\u00e4lt f\u00fcr seine innovative Entwicklung ein Preisgeld von 10.000 Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Platz: Philipp M\u00e4hlmeyer<\/li>\n<\/ol>\n<p>Weitverzweigte Industrieanlagen optimal bedienen zu k\u00f6nnen, erfordert ein schnelles und pr\u00e4zises Abrufen der aktuellen Statusinformationen. Die neue App von Philipp M\u00e4hlmeyer setzt an diesem Punkt an: \u00dcber eindeutige, maschinenlesbare Codes (QR-Codes), die an den Aggregaten angebracht sind, visualisiert sie die ben\u00f6tigten Daten auf einem mobilen Endger\u00e4t. So kann jeder Bediener Statusinformationen nicht nur unkompliziert abfragen, sondern die damit verbundenen Prozesse auch steuern. Mithilfe des mobilen Endger\u00e4ts lassen sich lokal am Aggregat zum Beispiel mechanische Einstellarbeiten, Kalibrierungen und Servicearbeiten durchf\u00fchren. Gro\u00dfes Plus von M\u00e4hlmeyers App: Der Installationsaufwand und die Kosten sind gegen\u00fcber anderen Systemen gering, wenn die n\u00f6tige Anlagentechnik vorhanden ist und die Steuerungen bereits \u00fcber ein Netzwerk angesprochen werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem erm\u00f6glicht ein ausgekl\u00fcgeltes Rechtesystem eine auf den Anwender zugeschnittene Visualisierung auf dem mobilen Endger\u00e4t. So werden etwa einem Service-Mitarbeiter andere Live-Werte angezeigt als einem Anlagenbediener.<\/p>\n<p>Dieses Projekt honoriert motan mit einem Preisgeld von 6.000 Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Platz: Bernd Michael<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mit dem hochflexiblen System \u201eMETRO-Lay\u201c lassen sich Versorgungstrassen sehr unkompliziert und effizient verlegen. METRO-Lay ist ein von Bernd Michael kreiertes Kunstwort, das sich aus den Begriffen \u201eMETRO\u201c (stellvertretend f\u00fcr s\u00e4mtliche motan-F\u00f6rdersysteme) und \u201eLay\u201c (als Hinweis auf den weltweit gr\u00f6\u00dften Ger\u00fcsthersteller Layher) zusammensetzt. Die Entwicklung besteht aus zwei wesentlichen Bausteinen: dem Ger\u00fcstsystem Layher Allround, das als Tragkonstruktion f\u00fcr Rohrleitungstrassen dient, und neu entwickelten Steckmodulen, die f\u00fcr eine schnellere und sichere Aufnahme von Material- und Vakuumleitungen sorgen. Die Kombination dieser beiden Komponenten optimiert den Bau von Rohrleitungen erheblich. METRO-Lay verk\u00fcrzt die Montagezeiten, reduziert die Montagekosten und f\u00fchrt somit zu einer Erh\u00f6hung der Projektmarge. Auch wertvolle personelle Ressourcen k\u00f6nnen durch das verst\u00e4ndlich aufgebaute System geschont werden.<\/p>\n<p>Bernd Michael darf sich \u00fcber ein Preisgeld von 4.000 Euro freuen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: motan colortronic<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das gespannte Warten hat ein Ende: Der motan innovation award wurde am 18. 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