Neuer Pevalen Pro Weichmacher steigert die Umweltverträglichkeit von Weich-PVC

Perstorp, der globale Marktführer im Bereich umweltverträglicher Polyole, führt mit Pevalen Pro einen neuen phthalatfreien Weichmacher auf der Basis von erneuerbarem Polyolester ein. Mit einer signifikant besseren CO2-Bilanz gegenüber Wettbewerbsmaterialien und -technologien wird Pevalen Pro dazu beitragen, Weich-PVC zu einer noch attraktiveren Kunststoffwahl zu machen. Als erneuerbarer und effektiv phthalatfreier Weichmacher verleiht es Weich-PVC nicht nur eine erhöhte Umweltverträglichkeit, sondern bietet auch überlegene Leistungseigenschaften.

Jenny Klevås, Global Marketing & Product Manager für Plattform der Polyolester-Weichmacher bei Perstorp, erläutert: „Markeneigner und Verbraucher suchen nach neuen Kunststoffen und Materialien mit einem nachhaltigem Profil und einem kleinen Carbon Footprint. Wir sehen in Weich-PVC mit Pevalen Pro die perfekte Kombination eines hochleistungsfähigen Produkts mit erheblich besserer Umweltverträglichkeit.“

Perstorp hat seinen völlig phthalatfreien Pevalen Weichmacher im Jahr 2014 als Hochleistungsalternative zu phthalathaltigen Produkten eingeführt. Im Fokus standen und stehen dabei insbesondere sensible Einsatzbereiche und gesundheitsrelevante Anwendungen mit Humankontakt. Pevalen erschließt PVC-Herstellern nicht nur eine kostengünstige, sondern aufgrund seiner hohen Plastifizierleistung (weniger Materialeinsatz) auch eine umweltverträglichere Lösung mit schnellerer Verarbeitbarkeit (weniger Energieaufwand) und geringer Flüchtigkeit. Hinzu kommen hohe UV-Stabilität (gegen vorzeitige Alterung) und eine unschlagbare Weichheit zugunsten langlebiger Leistungsfähigkeit. Die Einführung von Pevalen Pro in diesem Jahr leistet einen zeitgerechten und signifikanten Beitrag zur Verbesserung der CO2-Bilanz von Weich-PVC und unterstreicht dessen Bedeutung als nachhaltigem Kunststoff.

Ein Nachhaltigkeitsargument für die Wahl von PVC

Kunststoffe haben in letzter Zeit ziemlich negative Schlagzeilen geschrieben, gelten aber in vieler Hinsicht noch immer als äußerst zweckmäßige Materialien, zum Beispiel wenn es um Sicherheit, Kosteneffizienz und Haltbarkeit geht. Die übermäßige Abhängigkeit von Einwegkunststoffen gibt in der Tat Grund zu Umweltsorgen, doch schon von Natur aus ist PVC ein vergleichsweise sehr nachhaltiges Polymer. So zählt sein Anteil an Kohlenstoffatomen zu den geringsten unter den Kunststoffen, und dank seiner Eigenschaften für leichte, flexible und haltbare Anwendungen fördert es deren Nachhaltigkeit über eine lange und oftmals wartungsfreie Lebensdauer.

PVC ist außerdem recycelbar, wenn richtig hergestellt, was auch im Brennpunkt der vorausschauenden Vinyl Plus* Initiative steht, der Perstorp sich angeschlossen hat. Ziel dieser von der PVC-Industrie finanzierten Interessengemeinschaft für nachhaltige Entwicklung ist die Steigerung der PVC-Recyclingkapazitäten und die Verbesserung der Gesamtnachhaltigkeitsleistung von PVC.

Weichmacher sind für Weich-PVC unerlässlich, und die Umweltverträglichkeit von PVC kann durch Wahl des richtigen Weichmachers erheblich gesteigert werden. In diesem Zusammenhang ist auch die Einführung von Pevalen Pro darauf ausgerichtet, weitere Umweltvorteile zu erschließen.

Das umweltverträgliche Potenzial von Pevalen ausschöpfen

Gemessen am Treibhauspotenzial (Global Warming Potential, GWP) bietet Pevalen über den gesamten Lebenszyklus hinweg (Cradle-to-Gate) einen klaren Vorteil gegenüber Wettbewerbsmaterialien wie DINP (Diisononylphthalat), DOTP (Dioctylterphthalat) und DINCH (Diisononyl-Cyclohexan). Da Weichmacher einen erheblichen Anteil in PVC darstellen (in einigen Anwendungen bis zu 40 Prozent), können PVC-Hersteller ihre CO2-Bilanz mit Pevalen schon heute verbessern.

Dieser Umweltvorteil lässt sich durch die Wahl von Pevalen Pro noch deutlich steigern. Der neue Weichmacher steht zunächst mit einem erneuerbaren Rohstoffanteil von 40 Prozent zur Verfügung, der langfristig auf 100 Prozent erhöht werden kann. Davon profitieren alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette und vor allem Markeneigner in den Schwerpunktbereichen der sensiblen und Humankontaktanwendungen. Beispiele sind beschichtete Textilien, Kunstleder, Tapeten, Fahrzeuginterieur sowie Sport- und Freizeitartikel.

Verantwortliche Rohstoffbasis auf dem Weg hin zu 100 Prozent erneuerbaren Weichmachern

Pevalen Pro kann ohne Qualitäts- und Leistungseinbußen als direkter Ersatz für Pevalen eingesetzt werden, was den Umstieg sehr einfach macht. Die erneuerbaren Produkttypen werden nach dem Massebilanzkonzept hergestellt, und eine unabhängige International Sustainability & Carbon Certification (ISCC) bescheinigt, dass ihr biobasierter Anteil aus nachhaltigen Quellen stammt und die Anforderungen für eine lebenswertere Zukunft erfüllt.

Künftige Pevalen Typen werden zunehmend höhere Anteile an erneuerbaren Rohstoffen enthalten und den Kunden von Perstorp auf längere Sicht ermöglichen, auf 100 Prozent erneuerbare Weichmacher umzusteigen. Jenny Klevås abschließend: „Pevalen Pro ist ein bedeutender weiterer Schritt auf unserem Weg hin zur neutralen Bilanz bei endlichen Rohstoffen und unterstützt unsere Kunden im Bestreben, ebenso hochleistungsfähige wie nachhaltige PVC-Produkte zu fertigen.“

Quelle: Perstorp

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